Nelson Mandela Verstorben

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Weltenbummler42

Erfahrenes Mitglied
08.06.2010
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noch TXL
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weil die Disskusion irgendwie abdriftet,

- der Hauptgrund zur Treateröffnung war, einem großen Mann der Weltgeschichte zu gedenken. NM hat sich wie man sieht, in breiten Schichten der Bevölkerung - weltweit und abseits jeder Glaubensrichtung und ~Weltanschauung großen Respekt erworben und den wollte man hier zum Ausdruck bringen.
- Es zeugt auch von persönlicher Größe, auch wenn man vielleicht (politisch) nicht (immer) der immer der gleichen Meinung ist, das man der Person (und seiner leistung) seinen Respekt zollt, auch ohne ein aber..
Ob es jetzt eine sportlicher Wettstreit ist oder eine politische Disskusion ist - ist dann erstmal zweitrangig.

Nun zum aber..., NM war auch nur ein Mensch, er war auch Gott sei dank kein Heiliger. Es ist ganz sicher legitim jede Seite seines Lebens zu betrachten - aber nicht in diesem engen Zusammenhang zu der trauer. Es sollte schon aus Respekt ein gewisser zeitlicher Abstand eingehalten werden. Wenn ich für mich sprechen darf und die Mehrheit hier wird es seine größte Lebensleistung (den Weg der Versöhnung eingeschlagen zu haben) nicht schmälern.

Noch ein Punkt, da ich in einem Land geboren wurde/lebte in dem Personenkult auch ein fester Bestandteil war.
Das das ganze vielleicht eine Form von Personenkult hat, der NM ganz sicher auch nicht angenehm wäre ist, verständlich. Aber dieser Personenkult ist vielleicht nur in SA staatlich verordnet - aber eigentlich findet er in den Herzen und weltweit statt - und das ist der Unterschied zu den Personenkults wie die Geschichte sie sonst kennt.

Weltenbummler
 
M

Mr.Burns

Guest
Wieder krude Lügen und Unterstellungen in einem einzigen Satz.

Der Link führt bei mir übrigens nur zu folgender Fehlermeldung: "Error 503 Service Unavailable"


Vielleicht hat das Landesamt für Verfasungsschutz schon Dein Kabel angesägt?


Bei mir erscheint, unter anderem, folgendes:



...

In July of 2012, Dr. Gregory Stanton, head of the nonprofit group Genocide Watch,
conducted a fact-finding mission in South Africa. He concluded that there is a coordinated campaign of genocide being conducted against white farmers, known as Boers. “The farm murders, we have become convinced, are not accidental,” Stanton contended. “It was very clear that the massacres were not common crimes,” he added — especially because of the absolute barbarity used against the victims. “We don’t know exactly who is planning them yet, but what we are calling for is an international investigation,” he added.

...

The number of farm murders, or “plaasmoorde” as it is called in Afrikaans, is staggering. Over the last decade, it is estimated that at least 3000 Boers have been killed. Estimating the number of murders is necessary because the ANC has banned crime statistics from being compiled, claiming they scare off foreign investment. Moreover, the world knows little about the savagery that accompanies those killings. Many victims, including women and infant children, are raped or tortured before they are killed. Some have boiling water poured down their throats, some are burned with hot pokers, and some are hacked to death with machetes, or disemboweled. Several others have been tied to their own cars and dragged for miles.
 
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F

feb

Guest
Vielleicht hat das Landesamt für Verfassungsschutz schon Dein Kabel angesägt? (...)

Das ist aus zweierlei Gründen tatsächlich naheliegend:

Zum Einen ist Duisburg- Marxloh, wie ein dort ansässiger User berichtet, ein Zentrum des islamisti...äh... arabischen, ja also ... jedenfalls von ausländischen Banden und Clans und OK besetzt und man kann dort als Deutscher überhaupt nicht mehr in den schönen Parkanlagen spazieren gehen, ohne von jugendlichen Ausländern täglich vermöbelt zu werden. Das rechtfertigt sicher eine TÜ (§ 100a StPO) oder auch den Einsatz des Bundestrojaners gegen alle Einwohner dieses Viertels.

Zum Zweiten ist Duisburg- Marxloh, wie ein dort ansässiger User absolut nachvollziehbar darlegt, die Keimzelle des Widerstands gegen die unhaltbaren Zustände, wie im vorstehenden Absatz beschrieben. Nun, Widerstand ist deutschen Behörden grundsätzlich verdächtig, daher rechtfertigt sich sicher eine TÜ (§ 100a StPO) oder auch den Einsatz des Bundestrojaners gegen ... ja, genau.

Soll ich jetzt noch einen Ironiesmiley setzen? Nee, mache ich nicht. Ironie, Satire und Wahrheit liegen machmal sehr nahe beieinander.
 

Robina McA

Gesperrt
27.12.2011
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Fassen wir zusammen: Nennt man NM einen "Kerl" / "Typen" und "findet ihn nicht gut", liest zudem noch bei der eher linkslastigen Wikipedia nach, wo er als "Sozialist" und "Nationalist" beschrieben wird und gibt dieses wieder, ohne dabei Begeisterung zu zeigen - ist man ein "Braunbär"?

Was, wenn ich nun zugebe, dass ich Obama ebenfalls für wenig verehrungswürdig halte (und was wurde vor und nach der ersten Wahl ein Tanz um ihn gemacht, und wie schnell schoss man sich ins Aus der Meinungsfreiheit, hatte man bei der zweiten Wahl auch nur ein Fünkchen Sympathie für seinen Herausforderer, der einfach das falsche Profil hatte, kein Heiland war, sondern Investmentprofi)?

Hm, was ist mit Winnie Mandela? Sie war ja zumindest eine große Unterstützerin der Autoreifenindustrie.

Ich mag auch Claudia Roth nicht, dito Heinrich Böll, ebenso Michael Friedmann, Mutter Beimer und schlimmer noch die Obermoralisten Benni Beimer und den Typen (schon wieder dieses Naziwort) mit den Rasterlocken (ach ja, auch Bob Marly lässt mich kalt, auch Che Guarana und Fidel Castro, anders als es einigen PDS-Mitgliedern wohl geht) und dem Riesenadamsapfel, der es mit der dicken Zirkusnudel machte.

UND JETZT? Kriege ich die Wim Wen...ich meine Gert Wilijijijders Strafmedallie?
 

Robina McA

Gesperrt
27.12.2011
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Was ist eigentlich mit de Klerk? Ohne den säße NM immer noch im Bau. dK hat schliesslich ZUSAMMEN mit NM damals den Friedensnobelpreis bekommen.
 

Timberwolf

Erfahrenes Mitglied
08.06.2009
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AMS/RTM
@ Robina_McA: Was möchtest du eigentlich hier erreichen?

NM war nun mal die Hauptperson in der Geschichte, in der der geisteskranke Irrsinn Rassentrennung in Südafrika ein Ende gefunden hat. Natürlich war auch nicht alles toll, was er gemacht hat - dennoch eine prägende Person der Geschichte.

Wenn du an ihm nichts besonders findest - okay. Ist zwar etwas eigenartig, aber gut, offenbar findest du nichts Besonderes am Ende der Apartheid. Aber dann steh' bitte zu deiner politischen Haltung!
 
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Erfahrenes Mitglied
08.05.2009
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Nelson Mandela bedeutet den Südafrikanern und vielen Menschen auf der ganzen Welt unheimlich viel. Er ist gerade verstorben und so eine Diskussion hier! Schlimm!
 

Robina McA

Gesperrt
27.12.2011
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Als vor einiger Zeit ein anderer Freiheitskämpfer und Visionär (der sicherlich nicht ganz astreine Methoden und Denkstrukturen hatte, aber naja) in Pakistan von seinen ideologischen Gegnern ermordet wurde (gegen deren Imperialismus er leidenschaftlich kämpfte und die auch keine weisse Weste vorweisen konnten, waren sie doch vielfache - weisse! - Kriegstreiber, Kapitalisten und Ausbeuter), der auch in einigen afrikanischen Ländern wie z.B. Nigeria trotz seiner manchmal recht handfesten Vorgehensweise (er war sicherlich kein Heiliger) ein hohes Ansehen genoss, befand sich die Welt - zumindest die schöne Welt, die der Altbauviertel- und Biomarktfetischisten, die überzeugte Multikultianhänger sind, solange es nicht ihre eigene Komfortzone betrifft, wirtschaftlich wie ideologisch - ja auch nicht unter Trauerkommando.

Aber gut - dann verehren wir eben einen qua Geburt priviligierten (Elternhaus der oberen Mittelschicht), dem Königshaus nahestehenden, in einem englisch gepräften Internat ausgebildeten und durch vielerlei Seilschaften ("Männerbünde") durch seine Karriere geholfenen MANN. Einem Nationalisten, der zuvorderst nicht nur die Interessen seines eigenen Volkes (und nicht etwa inklusiv und multikulti die anderer Völker, z.B. uns Europäern) sondern vor allem die seiner eigenen Herkunftsgruppe vertreten und protegiert hat.

Kaum vorstellbar, dass jemandem mit dieser Biographie hier in Deutschland sonst soviel Wärme, Nachsicht und Verehrung entgegengebracht würde.

Oder hat Stephanie Guttenberg einmal öffentlich gutgehiessen, man möge den ideologischen Gegnern doch brennende Autoreifen um den Hals legen?

Ist NM ein Opfer der bildergetriebenen MTV-Generation?

Was wäre, wenn Frei-Wild ein Benefizkonzert für die Freilassung eines noch anderen "Freiheitskämpfers" und Dissidenten, der todesmutig aus einem Terrorregime floh (mit einem kleinen Flugzeug), sich tapfer direkt dem Feind in die Arme fallen liess und jahrzehntelang eingekerkert war, keine Chance auf Bewährung, veranstaltet hätte?
 
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feb

Guest
Als vor einiger Zeit ein anderer Freiheitskämpfer und Visionär (der sicherlich nicht ganz astreine Methoden und Denkstrukturen hatte, aber naja) von seinen ideologischen Gegnern ermordet wurde (gegen deren Imperialismus er leidenschaftlich kämpfte und die auch keine weisse Weste vorweisen konnten, waren sie doch vielfache Kriegstreiber, Kapitalisten und Ausbeuter), der auch in einigen afrikanischen Ländern wie z.B. Nigeria trotz seiner manchmal recht handfesten Vorgehensweise (er war sicherlich kein Heiliger) ein hohes Ansehen genoss, befand sich die Welt - zumindest die schöne Welt, die der Altbauviertel- und Biomarktfetischisten, die überzeugte Multikultianhänger sind, solange es nicht ihre eigene Komfortzone betrifft, wirtschaftlich wie ideologisch - ja auch nicht unter Trauerkommando.

Aber gut - dann verehren wir eben einen qua Geburt priviligierten (Elternhaus der oberen Mittelschicht), dem Königshaus nahestehenden, in einem englisch gepräften Internat ausgebildeten und durch vielerlei Seilschaften ("Männerbünde") durch seine Karriere geholfenen MANN. Einem Nationalisten, der zuvorderst nicht nur die Interessen seines eigenen Volkes (und nicht etwa inklusiv und multikulti die anderer Völker, z.B. uns Europäern) sondern vor allem die seiner eigenen Herkunftsgruppe vertreten und protegiert hat.

Kaum vorstellbar, dass jemandem mit dieser Biographie hier in Deutschland sonst soviel Wärme, Nachsicht und Verehrung entgegengebracht würde.

Oder hat Stephanie Guttenberg einmal öffentlich gutgehiessen, man möge den ideologischen Gegnern doch brennende Autoreifen um den Hals legen?

Ist NM ein Opfer der bildergetriebenen MTV-Generation?

Was wäre, wenn Frei-Wild ein Benefizkonzert für die Freilassung eines noch anderen "Freiheitskämpfers" und Dissidenten, der todesmutig aus einem Terrorregime floh (mit einem kleinen Flugzeug), sich tapfer direkt dem Feind in die Arme fallen liess und jahrzehntelang eingekerkert war, keine Chance auf Bewährung?


Genug, genug. Es liegt offen zu Tage, wo du politisch verortet bist, das kann man mit allen Sinnen identifizieren. Bei mir spricht insbesondere auch die Nase an...

Den letzten von mir zitierten Absatz hast du zwischenzeitlich gelöscht. Die dort beschriebene Biographie passt IMHO nur auf Rudolf Heß, einen fanatischen Anhänger des Führerkults und Stellvertreter Hitlers. Da haben wir mit dir ja wirklich ein echtes Früchtchen an Land gezogen.
 
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feb

Guest
Tief durchatmen. Es ist alles gut. Nichts wurde gelöscht. Warum auch?

Cool. Der "gelöschte" letzte Absatz wurde wäherend des Scheibens meines Antwortpost offenbar gelöscht und wieder beigefügt. OK.

Wie ist das aber bitte nun betreffend Rudof Heß? Du dementierst nicht, Rudolf Heß als Freiheitskämper belobigt zu haben??? Versuche bitte, ehrlich zu antworten.
 
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Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
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Robina McA "belobigt" nicht Hess. Er vergleicht den - in seinen Augen - Kult um Mandela, also einen vorgeblich gelaeuterten ex-Terroristen, mit einem fiktiven Kult um den verkannten und missverstandenen Friedensbotschafter Hess.

"Seht her, wie absurd es ist, was ihr mit Mandela macht, bei dem mit ihm vergleichbaren Hess kaemt ihr doch auch nicht auf diese Idee."

Das ist die Aussage, aus der man getrost sehr viel Honig saugen kann, aber doch nicht, dass Hess ein Freiheitskaempfer gewesen sei.
 
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feb

Guest
Immerhin haben wir ja einen Naturtextilienhandel nach ihm benannt.

Sorry: Aus deinem Post #85 habe ich geschlossen, dass du dort R. Heß als "anderen Freiheitskämpfer" bezeichnest hast. In meinen weiteren Posts habe ich gefragt, ob dem so ist. Hast du bitte die Größe (muss ja nicht sehr groß sein) dich zu deinem Post über eine der exponiertesten Nazigrößen zu erklären?


@airsicknessbag: Wenn Robina in seinem Post #85 R. Heß thematisiert haben sollte - du siehst es wohl auch so - dann steht doch fest, dass sie/er R. Heß als "Freiheitskämpfer" bezeichnet hat. Insoweit verstehe ich deinen Post #90 nicht, aber ich hoffe, dass hier bei mir/dir oder beiden ein Mißverständnis vorliegt.
 

Robina McA

Gesperrt
27.12.2011
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Gerne behandeln wir das Thema Hess in einem anderen Thread - eröffne ihn doch einfach, wenn Dir sehr viel daran liegt.

Hier geht es um die Verehrung eines Gewaltbefürworters ("Am 20. April 1964, dem letzten Prozesstag vor der Urteilsverkündung, begründete Mandela in seiner vierstündigen, vorbereiteten Rede ausführlich die Notwendigkeit des bewaffneten Kampfes", "Mandela lehnte ab Februar 1985 mehrmals das Angebot einer Freilassung ab, die an die Bedingung geknüpft war, dass der ANC auf den bewaffneten Kampf verzichtet.") und Diktatorenkumpels ("Mandela bezeichnete Politiker wie Fidel Castro und Muammar al-Gaddafi als „Kampfgenossen“), der rassisch auf einem Auge blind war und keinesfalls die von ihm propagierte Gleichheit der Rassen lebte ("legte ein Stipendiatenprogramm für schwarze Studenten auf") und dies auch bei der Wahl seiner ingesamt drei Ehefrauen klar erkennen liess.

(alle Zitate der dt. Wikipedia entnommen, Kritik/umarbeitungswünsche bitte dort diskutieren, nicht hier)