Englisch – zweite Muttersprache (amerikanische bzw. deutsch-amerikanische Schulen, American High School Diploma und Abitur in Englisch als Muttersprache).
Französisch – verhandlungssicher; zahlreiche Projekte, Studien und Gutachten im frankophonen Raum von Frankreich über Nord- und Westafrika bis Madagaskar, die Komoren und La Réunion. Zwar bin ich seit ca. 15 Jahren eher im mittelosteuropäischen Raum tätig, aber etwas Praxis / Ausgleich verschaffe ich mir durch regelmäßige Reisen nach Frankreich und Lektüre des „Monde“. Jedes unbekannte Wort wird nachgeschlagen (on- oder offline).
Serbokroatisch – ich habe gut sieben Jahre im vormaligen Jugoslawien verbracht und spreche die Sprache gut genug, um ggf. Sitzungen ohne Dolmetscher verfolgen zu können und Gesetzestexte lesen zu können, mit etwas Unterstützung durch ein Wörterbuch. Am Freitag habe ich einen englischen Vortrag auf Grundlage einer bosnischen PPT-Vorlage gehalten (ganz flüssig war das nicht…). Es wird weiter geübt und Zeitungen werden gelesen, unbekannte Vokabeln nachgeschaut.
Spanisch, Italienisch, Rumänisch – kann Zeitungen einigermaßen lesen und Gespräche verstehen, war mal über ein Jahr lang in Rumänien und konnte irgendwann auch Sitzungen recht gut ohne Dolmetsch folgen und mich auf der Straße unterhalten.
Vor ca. 25 Jahren merkte ich anlässlich eines Besuchs, dass ich den Dialekt, der an der rheinhessisch-pfälzischen Grenze gesprochen wird, nicht nur noch verstehe sondern auch noch sprechen kann (ich ging da länger zur Schule). Das hilft auch beim Elsässischen und Lothringischen; weniger bei den moselfränkischen Dialekten wie etwa Lëtzebuergesch oder Eifeler Platt.
Und in Berlin fang ick an zu berlinern (ein Überbleibsel aus Schul-, Lehr- und Studienzeit
Ich finde, mit guten Fremdsprachenkenntnissen ist man auch sorgsamer im Umgang mit der deutschen Sprache, bspw. bei der Anwendung des Konjunktivs (vom Genitiv ganz zu schweigen). Französisch ist da außerordentlich prägend.