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Wir wohnen am Oberrhein. Da gibt es immer wieder mal kleinere Beben, die man aber nicht merkt. Vor 30 Jahren fiel unser Sittich nachts "vom Stängele" und ließ sich nicht mehr beruhigen. Am nächsten Tag war uns klar, warum er so durch den Wind war.
Das zweite Beben habe ich in Peru erlebt. Das war etwas heftiger und ich dachte anfangs, ich hätte Kreislaufprobleme wegen der Höhe (Anden). Eigentlich hätte ich es wissen können. War in einem Sprachkurs und da wurde zu Beginn gesagt, man solle seinen Pass, eine Flasche Wasser, etwas zu essen, eine Taschenlampe, seine Schuhe und sein geladenes Handy immer griffbereit auf dem Nachttisch liegen haben, falls man nachts schnell das Haus verlassen muss. Die Glasfenster der Schule waren mit durchsichtiger Folie abgeklebt, damit diese nicht splittern. Und zu guter Letzt hatten wir noch eine Sicherheitsübung: entweder unter einen Tisch krabbeln oder unter den Türrahmen stehen. Kam mir bekannt vor: als ich in die Grundschule ging, haben wir gelernt, wie man sich bei einem Bombenangriff verhält (Ende der 70er) - nämlich genauso.
Das zweite Beben habe ich in Peru erlebt. Das war etwas heftiger und ich dachte anfangs, ich hätte Kreislaufprobleme wegen der Höhe (Anden). Eigentlich hätte ich es wissen können. War in einem Sprachkurs und da wurde zu Beginn gesagt, man solle seinen Pass, eine Flasche Wasser, etwas zu essen, eine Taschenlampe, seine Schuhe und sein geladenes Handy immer griffbereit auf dem Nachttisch liegen haben, falls man nachts schnell das Haus verlassen muss. Die Glasfenster der Schule waren mit durchsichtiger Folie abgeklebt, damit diese nicht splittern. Und zu guter Letzt hatten wir noch eine Sicherheitsübung: entweder unter einen Tisch krabbeln oder unter den Türrahmen stehen. Kam mir bekannt vor: als ich in die Grundschule ging, haben wir gelernt, wie man sich bei einem Bombenangriff verhält (Ende der 70er) - nämlich genauso.
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