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Thema: Österreich macht uns vor, wie man ÖPNV fördert....

  1. #21
    Reguläres Mitglied Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von br403 Beitrag anzeigen
    Mal an die Situation nach Corona gedacht: Ja, wäre toll sowas, wird aber nie kommen, denn selbst wenn die Bahn wirklich gut funktioniert wollen viele Leute nicht mit der Bahn fahren, Deutschland ist ein Autoland und wird es immer bleiben. Das ist hier so stark verwurzelt, das wird nichts mehr.
    Ja, das ist so verdammt stark im deutschen Verkehrswesen verwurzelt, daß es inzwischen eine ganze Liste an massiven Verkehrsproblemen gibt, wie z.B. Staus, zuwenigen LKW-Pannenplätzen, -Parkplätzen, -Schlafplätzen, Ortsumfahrungen usw., die aber allesamt nur hausgemacht sind und längst hätten gelöst werden können, wenn nicht jedesmal die Politik als permanent blockierende Kraft genau das verhindert. Aber ein weiterer wichtiger Faktor wird hier ebenfalls noch übersehen, die Bahn dient nicht nur dem Personenverkehr, sondern auch dem Güterfernverkehr mit Waren aller Art, der Post, dem LKW-Transport, speziellen Schwertransporten für die Industrie usw. Würden die zuständigen Politiker endlich mal den Rechenstift zur Hand nehmen und sämtliche Vorteile, die sich daraus längerfristig ergeben, berücksichtigen, dann würde sich die Frage nach einem entsprechend angepaßten Fahrkartenpreis für ganze Verkehrszonen in Form von Jahreskarten gleich gar nicht stellen.

    Der inzwischen massiv verschleppte Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken ist dabei ebenfalls symptomatisch für die schwachsinnige Vorgangsweise der verantwortlichen Parteien und Länder einschließlich Österreichs, allerdings wäre das ein weiteres Thema in dieser Frage!
    Tiversin, hollaho und br403 sagen Danke für diesen Beitrag.
    "Derjenige, der keine Feinde hat, den ruinieren seine Freunde." - Publius Cornelius Tacitus

  2. #22
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    "Deutschland sollte den ÖV mit einer besseren Qualität fördern, und nicht mit Ramschpreisen. "
    Funktionieren wird es nur, wenn sowohl die Preise als auch die Qualität paßt. Die Vollpreise sind aktuell so, daß es je nachdem mit 2 Personen (Auto haben eh die meisten, sind also nicht alle Kosten anzurechnen, weil je nach Gegend nicht verzichtbar) schon nicht mehr allzu viel ausmacht, ob das Ticket gelöst oder das Auto genommen wird. Wirklich deutlich presiwerter ist die Bahn nur für Alleinreisende ohne Auto.

    Und natürlich ist der Komfort gerade zu Corona-Zeiten immer deutlich schlechter als das Auto. Und recht abgelegene Gebiete kriegst Du mit der Bahn nie effizient erschlossen. Erschreckend ist, wie die Bahn es selbst in Ballungsräumen verspielt. Da könnte man ein besseres Preis/Leistungsverhältnis bieten. Zu oft tut man es nicht.
    MANAL sagt Danke für diesen Beitrag.

  3. #23
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Wenn man schon den Güterverkehr betrachtet, es gibt unzählige Firmen mit verwaisten Bahnanschlüssen, die auf LKW Transporte umgestiegen sind, weil es billiger ist.

    Autos sind in den Städten oft überflüssig, für gesonderte Busspuren ist allerdings kein Platz mehr, würden mehr Menschen in den NV umsteigen wäre auch kein Stau mehr in der Stadt. Die meisten Autos sind schließlich nur mit einer Person besetzt.

    Was kostet ein Auto im Jahr inkl. Sprit bei eurem Arbeitsweg bspw. wenn ihr in der Stadt arbeitet und wohnt?

  4. #24
    Erfahrenes Mitglied Avatar von rorschi
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    Zitat Zitat von OneMoreTime Beitrag anzeigen
    Könntest du mal kurz sagen wer die privaten Eigentümer der DB AG sind? Wer hat den die Gewinne in den letzten 15 Jahren eingestrichen? Lauter private Aktienbesitzer? Oder war es der Bund als alleiniger Eigentümer.
    Es gibt tatsächlich einen gewaltigen Unterschied zwischen DE und AT/CH in dieser Hinsicht: Der Ausschreibungswahn.

    Der Fernverkehr muss in DE und CH selbsttragend sein (in AT meines Wissens nicht) und ist mal aussen vor.

    Der Nahverkehr wird aber in DE von den Ländern ausgeschrieben und finanziert. In Bayern hat DB Regio mittlerweile immer weniger Anteile, es fahren ab München vorwiegend Go-Ahead (Grossbritannien, ab 2021), Netinera (Italien), Transdev (Frankreich) sowie weiter nördlich Agilis, Tochter der Benex, Tochter der International Public Partnerships.

    Die alle bekommen Verträge mit einer bestimmten Laufzeit (maximal 10 Jahre) und betreiben das nicht aus Nächstenliebe. Faktisch sind die also da, um Subventionen in Gewinne umzuwandeln.

    Wie pervers und kundenunfreundlich das ist, erlebte ich selber im Allgäu: Hier fährt Netinera den ALEX, dessen Laufzeit erst von 2003 bis 2007, dann bis 2017 und zuletzt bis Dezember 2020 läuft. Dann ist Schluss. Ab Dezember 2021 fährt dann Go-Ahead (die sich in Baden-Württemberg nicht mit Ruhm bekleckern) die Verkehre München-Lindau vie Memmingen - dazwischen ist auf beiden Strecken von München nach Lindau für ein Jahr alles in der Hand von DB Regio.

    Kein Wunder, dass das Personal des ALEX in den letzten Jahren abgewandert ist, wer will schon mit dem letzten Zug das Licht ausmachen? Das ganze gipfelt in Zugsausfällen, für die sich sogar ein Verkehrsbetrieb in Afrikanischen Busch schämen müsste. Man hat einfach keine Lokführer mehr und kann mit Leihpersonal und Lokführern einer Touristikbahn (Staudenbahn) seit etwa 2 Jahren nicht mehr alle Dienste besetzen.

    Auch Transdev (Bayerische Regiobahn) hat auf den Strecken südlich von Augsburg einen Start mit zuwenig Lokführern hingelegt, was dann darin gipfelte, dass an Wochenenden auf einigen Strecken keine Züge fuhren. Landsberg am Lech sowie Klosterlechfeld waren mehrere Tage lang ohne ÖV, da auch kein Busnotverkehr eingerichtet werden konnte...

    Bevor die Deutschen Bahnen mit Billigtickets aufwarten und Deutschland eine Verkehrswende einleiten möchte, müssen oben genannte Basics wieder korrigiert worden sein. Vorher wird das nichts.
    Geändert von rorschi (01.08.2020 um 10:21 Uhr)
    MANAL, _AndyAndy_, Japandi und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  5. #25
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Hauptmann Fuchs
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    Interessante Diskussion! Ich habe nachgeschaut, und bei uns in den Niederlanden wären es 351 € im Monat für alle ÖPNV bzw. 592 € wenn man erste Klasse fahren möchte.

    Allerdings gibt es die Welt an Rabattmöglichkeiten, z.B. 25 € Jahresabonnement für 40% Rabatt im regionalen ÖPNV in der Regio wo man wohnt nach 09:00 (mehrere Abonnementen würde gehen), oder ein 40 € Monatsabbo für alle Züge im Wochenende und dann wieder 40% Rabatt ausserhalb der Stosszeiten. Fahrrad (OV Fiets) gibt es an vielen Stellen für 4 € am Tag, Swapfiets am Arbeitsort kostet natürlich auch nicht die Welt (19,50 € im Monat), einen Fahrradsafe miete ich für 125 € im Jahr. Alles auf Rechnung ginge, aber dann gingen natürlich wertvolle Punkte verloren

    Das regionale ÖPNV Angebot wird von den Provinzen gefördert, ich meine 2019 so um die Hälfte aller Kosten. Dafür sind dann aber auch viele kleinere Orte gut angebunden. Für mich nicht so wichtig (es gibt bei uns mit Frequenzen bis um die 10 Minuten Büsse zu meiner Arbeitsort), aber für andere schon.

    Ich für mich habe mit Jobwechsel auch Verkehrsmittelwechsel gemacht, und die viele Bücher die ich mitterweile gelesen habe attestieren dafür. Wichtig ist, so habe ich festgestellt, dass es ein gutes intermodales Angebot gibt, d.h. dass es Fahrräder oder S/U-Bahn gibt nach Ankunft für die Weiterreise. Das Callabikeangebot z.B. finde ich sehr bequem.

    Für ein Auto würde ich so im Monat mit 400-450 € Fixkosten rechnen (ich schiele auf den Privatleasepreisen für einen Corsa bei 20.000km/Jahr und 36 Monaten), Sprit und Parkkosten kommen dann noch dazu. Wenn's überhaupt wieder mal 5 Tage die Woche ins Büro geht würde das so ungefähr 250 € kosten, dabei sagen wir mal 30 € im Monat an Nebenkosten.
    Geändert von Hauptmann Fuchs (01.08.2020 um 10:24 Uhr)
    travellersolo und insofern sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #26
    Erfahrenes Mitglied Avatar von freddie.frobisher
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    Zitat Zitat von rorschi Beitrag anzeigen
    Es gibt tatsächlich einen gewaltigen Unterschied zwischen DE und AT/CH in dieser Hinsicht: Der Ausschreibungswahn.
    Der Ausschreibungswahn zieht sich in Deutschland leider durch sehr viele Branchen. Eine Ausschreibung gewinnt der Günstigste, mit anderen Worten derjenige der die schlechteste noch vertretbare Qualität mit den geringsten Lohnkosten produziert. Das beschleunigt die Abwärtsspirale im Lohngefüge, Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen werden sich nur geringe Qualität leisten können. Die wenigen Gewinne, die auf Kosten der Steuerzahler übrig bleiben, werden privatisiert. Wird eine Ausschreibung dann verloren, verlieren auch alle Beschäftigten ihre Jobs, die Kosten hierfür werden erstmal der Allgemeinheit umgehängt. Selbiges gilt für den Fall, dass ein Ausschreibungsverlierer in finanzielle Schieflage gerät und andere Unternehmen mit in den Abgrund reißt.

    Am perversesten ist die Situation vermutlich im Rettungsdienst. Die Landkreise schreiben diesen aus, sie tragen die Kosten der Ausschreibung und alle juristischen Scherereien, von der Ersparnis profitieren aber einzig nur die Krankenkassen. Zum Dank hat der Landkreis den Billigstbieter mit der schlechtesten Qualität, und die Kaufkraft der vor Ort Beschäftigten sinkt. Mehr privat, weniger Staat, am Ende verlieren leider alle.
    MANAL, Tiversin und OneMoreTime sagen Danke für diesen Beitrag.
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  7. #27
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    Halbe Wahrheit. Ist die Spezifikationen auf Qualität ausgelegt? Um so genauer spezifiziert auch mit Details bestimmter Herstellern?

    Oder nur " muss 4 Räder haben und 1 Motor"?
    GoldenEye sagt Danke für diesen Beitrag.
    Ist das Gepäckstück noch so klein, der Zoll der schaut immer rein !
    [SIZE=1]

  8. #28
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Farscape
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    Zitat Zitat von Scorn_Addiction Beitrag anzeigen
    Österreich hat, wie die Schweiz auch, eine Bundesbahn. Die Bundesbahn hat die Aufgabe, Menschen zu befördern, auch z.B. in Randgebieten.

    In Deutschland hingegen wurde die Bundesbahn privatisiert und arbeitet gewinnorientiert. Da werden unrentable Strecken ganz schnell mal eingestellt. Warum sollte also ein privates Unternehmen Tickets für ein paar Euro anbieten, wenn es nicht rentabel ist?

    Ist jetzt natürlich keine vollständige Erklärung, logo. Wollte damit auch nur sagen, dass man hier Äpfel nicht mit Äpfeln vergleichen kann. Aussderdem ist D zehnmal grösser als Österreich.
    Die ÖBB hat auch viele Strecken abgegeben und auch einiges an Strecken eingestellt. Das Land Niederösterreich war durchzogen von sehr vielen Nebenbahnen die nicht wirtschaftlich betrieben werden konnten.
    Ganz wenige Strecken wurden dann nur mehr als Museumsbahnen erhalten, die dann am Wochenende mit nostalgischem Wagenmaterial bedient werden.
    Die eingestellten Strecken wurden dann mit Postbussen bedient.
    Profi Griechenlandurlauber (insgesamt 25Urlaube)*
    EFL=Kefallonia PVA=Preveza GPA=Patras CHQ-Kreta-Chania CFU-Korfu(4x) SMI-Samos JTR-Santorin(5x) JMK-Mykonos(3x) RHO-Rhodos(6x) KGS-Kos ATH=Athen SKG=Thessaloniki(2x) AOK=Karpathos LCA=Larnaca/Zypern JSI=Skiathos ZTH=Zakynthos(2x) KVA=Kavala MJT=Lesbos(2x) (*Tagesflüge ausgenommen)

  9. #29
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    Zitat Zitat von globetrotter11 Beitrag anzeigen


    Ich befürchte das, wenn deutsche Politiker versuchen so etwas nachzumachen kommt dabei heraus: 16 Bundesländer x 365 € = 5.840 €
    Dann wäre man knapp beim 1. Klasse GA in der Schweiz.

  10. #30
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    Von diesen Preisen können wir in der Schweiz nur träumen.

  11. #31
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    Zitat Zitat von rorschi Beitrag anzeigen
    Es gibt tatsächlich einen gewaltigen Unterschied zwischen DE und AT/CH in dieser Hinsicht: Der Ausschreibungswahn.

    Der Fernverkehr muss in DE und CH selbsttragend sein (in AT meines Wissens nicht) und ist mal aussen vor.
    Der Eigentümer könnte den Fernverkehr ja subventionieren.

    Zitat Zitat von freddie.frobisher Beitrag anzeigen
    Der Ausschreibungswahn zieht sich in Deutschland leider durch sehr viele Branchen. Eine Ausschreibung gewinnt der Günstigste, mit anderen Worten derjenige der die schlechteste noch vertretbare Qualität mit den geringsten Lohnkosten produziert. Das beschleunigt die Abwärtsspirale im Lohngefüge,
    Leider richtig - aber auch hier, man könnte soziale Mindeststandards definieren - aber es ist ja derart pervers das in Berlin z.B. bei Ausschreibungen ein Berlin eigener (höherer) Mindestlohn erwartet wird, während das Land Berlin tatsächlich (zum Teil) für die gearbeitete Stunde weniger bezahlt als den offiziellen Mindestlohn.

    Hat dann zur Folge das man z.B. aktuell in Berlin ca. 8 - 10 Wochen für einen Termin bei der KFZ Zulassung warten muss. Wenn es der Händler macht sind es noch 6 Wochen.
    Geändert von OneMoreTime (01.08.2020 um 13:39 Uhr)
    MANAL sagt Danke für diesen Beitrag.

  12. #32
    Aktives Mitglied Avatar von Tiversin
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    Zitat Zitat von hollaho Beitrag anzeigen
    Und recht abgelegene Gebiete kriegst Du mit der Bahn nie effizient erschlossen.
    Die waren alle schon erschlossen... bsp. Raubach/Westerwald. Hirsau/Schwarzwald.

    Nicht effizient... deshalb sind sie zu. Aber, und das ist mein persönliches Empfinden: an manchen Punkten darf der Staat nicht effizient sein.


    Zitat Zitat von hollaho Beitrag anzeigen
    Erschreckend ist, wie die Bahn es selbst in Ballungsräumen verspielt. Da könnte man ein besseres Preis/Leistungsverhältnis bieten. Zu oft tut man es nicht.
    Richtig. Die gesamte Nahverkehrskombination in deutschen Ballungsräumen ist eine Katastrophe

    Bsp.
    Recklinghausen hat sich den den 70gern der U-Bahn verweigert. Mit dem Ergebniss, dass seit über 20 Jahren (mittlerweile ab Marl) morgens stopngo angesagt ist. Weil es keine vernünftige Möglichkeit gibt weiter ins Ruhrgebiet zu kommen. Statt das Nahverkehrssystem anzupassen ...neiiiiiinnnn wir machen die A43 dreispurig. Gott bin ich froh das ich mittlerweile da nicht mehr durch muss.
    globetrotter11 und OneMoreTime sagen Danke für diesen Beitrag.

  13. #33
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    So schön günstige Tickets für den einzelnen sind lösen die nicht das grundlegende Problem der deutschen Bahn. Wie schon weiter oben geschrieben muss die Bahn zuerst die Infrastruktur auf Vordermann bringen bevor sie durch günstige Preise mehr Fahrgäste verträgt. Man sieht ja, dass in den vergangenen fahrgastarmen Monaten die Zuverlässigkeit des Systems Bahn statistisch nach oben gegangen ist. Der Fahrgast ist das Problem.

    Und man darf auch nicht die Bahn über einen Kamm scheren. Günstige Preise bräuchte es primär im Nahverkehr um die Städte und Ballungsräume vom Verkehrschaos durch die Autos zu entlasten.

    Im Fernverkehr sollte man primär auf Qualität und Zuverlässigkeit setzen, dann kann man auch die Preise entsprechend hoch lassen.

    Nur muss der Staat es auch endlich auf die Reihe bringen, dass eine leistungsfähige Eisenbahninfrastruktur notwendig ist und der Staat dafür gerade stehen muss. DB Netz/Infrastruktur/Schiene (oder wie auch immer sie heißen) muss in Staatshand bleiben und darf nicht primär gewinnorientiert arbeiten, da sie eine Infrastrukturaufgabe hat. Welche Landstraße wird gewinnorientiert betrieben? Hier kommt man aber wieder an das Problem, dass die notwendige Infrastruktur von der "wir-sind-gegen-alles-Wutbürger-Fraktion" ausgebremst wird. Aktuelles Beispiel das Inntal mit dem Brennerzulauf. Ab Kufstein wird alles dafür schon fertig gemacht, bei uns dauert es ewig bis 5 Varianten vorgestellt werden bis dann die Wutbürger eine sechste fordern. Und das ist dann in der Regel die teuerste mit größten Tunnelanteil.

    Am meisten Sorgen mache ich mir, dass unser Automobilindustrieminister Audi Scheuer mit dem "Schienenpakt" droht und mehr Fahrgäste und Güter auf die Schienen bringen will. In der Regel wird alles was dieser Vollversager anpackt im Desaster enden und elendig teuer für den Steuerzahler.

  14. #34
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    Zitat Zitat von MANAL Beitrag anzeigen
    Nur muss der Staat es auch endlich auf die Reihe bringen, dass eine leistungsfähige Eisenbahninfrastruktur notwendig ist und der Staat dafür gerade stehen muss. DB Netz/Infrastruktur/Schiene (oder wie auch immer sie heißen) muss in Staatshand bleiben und darf nicht primär gewinnorientiert arbeiten, da sie eine Infrastrukturaufgabe hat.
    Das genau ist der springende Punkt in der Frage, der Staat steht hier in der Pflicht eine flächendeckende Grundversorgung für seine Bürger sicherzustellen. Tut er das aber nicht in ausreichendem Maß, dann werden sich immer mehr Mängel und Defizite in anderen Bereichen äußerst unangenehm bemerkbar machen. Das perverse dabei ist, daß man einerseits zwar so gut wie alle Verbrennungsmotoren mit Auflagen aller Art belegt, aber gleichzeitig dafür sorgt, daß möglichst viele davon zwingend betrieben werden müssen. Kanalnetze und Wasserleitungen zu den Haushalten in sämtlichen Großstädten z.B. sind auch nicht unbedingt rentabel, aber sie verhindern daß sich solche Ballungsräume in Seuchenherde verwandeln.
    "Derjenige, der keine Feinde hat, den ruinieren seine Freunde." - Publius Cornelius Tacitus

  15. #35
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    Bevor die Deutschen Bahnen mit Billigtickets aufwarten und Deutschland eine Verkehrswende einleiten möchte, müssen oben genannte Basics wieder korrigiert worden sein. Vorher wird das nichts.
    Das stimmt schon. Der Fisch stinkt im Allgemeinen vom Kopfe her. Es gibt in Deutschland eine extrem einseitige Verkehrs-Lobby-Politik, für die vor allem die Großstädte den Preis schon bezahlen und in den kommenden Jahren durch massive Dauerstaus im Berufsverkehr noch weiter zahlen werden.

    Jetzt ist die Ruhe vor dem Sturm. Das Thema wird in der Nach-Corona-Zeit noch massiver hochkochen, weil dann wieder mehr gependelt wird. Das Stad-Land Gefälle bei den Mieten dürfte sich verschärfen wegen der Geldflut ("Beton-Gold"), die Skepsis gegenüber der Bahn dürfte länger anhalten als Corona. Das wird noch knirschen. Wenn der morgentliche Dauerstau zu lang wird, sind die Stickoxid Werte irgendwann so hoch, daß da wieder die Gerichte tätig werden müssen.

    Letztendlich kommt man in Ballungsgebieten nicht umhin, den öffentlichen Nahverkehr zu priorisieren. Je länger man damit wartet, umso schmerzhafter wird es dann, wenn es erzwungen wird durch die Umstände. Nimmst Du einer ohnehin schon verstauten Strecke noch eine Spur weg (eine dazu bauen geht meist nicht) für den ÖPNV, geht da mit dem Auto dann gar nix mehr morgens.

    Ähnlich kuriose Situation bei den Anwohnerparkplätzen. Der Ausweis ist in Deutschland spottbillig, nur in gewissen Gegenden suchst Du dich halt tot nach nem Parkplatz. Neue dazubauen geht nicht. Viel mehr werden durch notwendige Radspuren sogar welche wegfallen. Es gibt jetzt schon Gegenden in Großstädten, wo Abends nach 21 Uhr wild in 2. Reihe über Nacht geparkt wird von Leuten, die dann morgens früh wieder weg fahren. Das geht so lange, bis die Verkehsbehinderung durch Wildparker zu viel wird.

    Und die Lösung ist letzendlich einfach aber schmerzhaft: aktuell ist der Anwohnerparkausweis billig und die städtische Netzkarte Nahverkehr teuer. Dreht das einfach um, indem der Anwohnerparkausweis nur noch inkl. Netzkarte verkauft wird. Dann wird die Netzkarte Stadt billig durch die quasi Quersubvention und es gibt auch für Autobesitzer in der Stadt einen Anreiz Offi zu fahren, weil "quasi kostenlos". Geld für die Infrastruktur steigt auch mit der Anzahl der Abonenten. Hoffentlich (?) auch die Frequenz und Qualität der Anbindung. Beides muß offenkundig passieren, bevor sich da was ändert.

    Aber vielleicht wartet man auch auf die selbstfahrenden Taxis. Wenn die denn mal kommen. Nur, daß die eher die Lösung für die Verkehrsprobleme auf dem Land sind (Stichwort: Bushaltestellen-Attrappen), wo die Autos 98% der Zeit rumstehen. Was eine Verschwendung an Resourcen. In der Stadt wird nur der ÖPNV die Staus verringern können.

  16. #36
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    Zitat Zitat von hollaho Beitrag anzeigen
    Das stimmt schon. Der Fisch stinkt im Allgemeinen vom Kopfe her. Es gibt in Deutschland eine extrem einseitige Verkehrs-Lobby-Politik, für die vor allem die Großstädte den Preis schon bezahlen und in den kommenden Jahren durch massive Dauerstaus im Berufsverkehr noch weiter zahlen werden.

    Jetzt ist die Ruhe vor dem Sturm. Das Thema wird in der Nach-Corona-Zeit noch massiver hochkochen, weil dann wieder mehr gependelt wird. Das Stad-Land Gefälle bei den Mieten dürfte sich verschärfen wegen der Geldflut ("Beton-Gold"), die Skepsis gegenüber der Bahn dürfte länger anhalten als Corona. Das wird noch knirschen. Wenn der morgentliche Dauerstau zu lang wird, sind die Stickoxid Werte irgendwann so hoch, daß da wieder die Gerichte tätig werden müssen.

    Letztendlich kommt man in Ballungsgebieten nicht umhin, den öffentlichen Nahverkehr zu priorisieren. Je länger man damit wartet, umso schmerzhafter wird es dann, wenn es erzwungen wird durch die Umstände. Nimmst Du einer ohnehin schon verstauten Strecke noch eine Spur weg (eine dazu bauen geht meist nicht) für den ÖPNV, geht da mit dem Auto dann gar nix mehr morgens.

    Ähnlich kuriose Situation bei den Anwohnerparkplätzen. Der Ausweis ist in Deutschland spottbillig, nur in gewissen Gegenden suchst Du dich halt tot nach nem Parkplatz. Neue dazubauen geht nicht. Viel mehr werden durch notwendige Radspuren sogar welche wegfallen. Es gibt jetzt schon Gegenden in Großstädten, wo Abends nach 21 Uhr wild in 2. Reihe über Nacht geparkt wird von Leuten, die dann morgens früh wieder weg fahren. Das geht so lange, bis die Verkehsbehinderung durch Wildparker zu viel wird.

    Und die Lösung ist letzendlich einfach aber schmerzhaft: aktuell ist der Anwohnerparkausweis billig und die städtische Netzkarte Nahverkehr teuer. Dreht das einfach um, indem der Anwohnerparkausweis nur noch inkl. Netzkarte verkauft wird. Dann wird die Netzkarte Stadt billig durch die quasi Quersubvention und es gibt auch für Autobesitzer in der Stadt einen Anreiz Offi zu fahren, weil "quasi kostenlos". Geld für die Infrastruktur steigt auch mit der Anzahl der Abonenten. Hoffentlich (?) auch die Frequenz und Qualität der Anbindung. Beides muß offenkundig passieren, bevor sich da was ändert.

    Aber vielleicht wartet man auch auf die selbstfahrenden Taxis. Wenn die denn mal kommen. Nur, daß die eher die Lösung für die Verkehrsprobleme auf dem Land sind (Stichwort: Bushaltestellen-Attrappen), wo die Autos 98% der Zeit rumstehen. Was eine Verschwendung an Resourcen. In der Stadt wird nur der ÖPNV die Staus verringern können.
    Die Situation in Städten ist absurd, da stehen manche Autos unbewegt über Monate, werden Anhänger abgestellt, oder Gewerbebetriebe benutzen den öffentlichen Raum als Abstellfläche. Bei mir in der Nachbarschaft vermietet ein Unternehmen seine eigenen Parkflächen an Dritte und stellt die eigenen Fahrzeuge im öffentlichen Raum ab (hier braucht man noch keine Parkausweise).

    Gleichzeitig benötige ich mit dem ÖPNV für eine ca. 7KM lange Strecke mind. 40 Minuten, gerne auch mal über eine Stunde, mit dem Auto sind es dann 15Min - 20Min, in der Regel, kann allerdings auch mal eine Stunde dauern.

    Letztlich ist das erzwungene pendeln ein riesen Problem, aber wenn es günstiger ist täglich 50km-100km pro Richtung zu pendeln als eine Wohnung ein Haus in der Nähe des Arbeitsplatzes zu mieten/kaufen dann läuft eben gewaltig was schief, und die Umwelt bezahlt die Quittung für die hohen Immobilienpreise in den Zentren.
    rorschi sagt Danke für diesen Beitrag.

  17. #37
    Erfahrenes Mitglied Avatar von freddie.frobisher
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    Zitat Zitat von OneMoreTime Beitrag anzeigen
    Letztlich ist das erzwungene pendeln ein riesen Problem, aber wenn es günstiger ist täglich 50km-100km pro Richtung zu pendeln als eine Wohnung ein Haus in der Nähe des Arbeitsplatzes zu mieten/kaufen dann läuft eben gewaltig was schief, und die Umwelt bezahlt die Quittung für die hohen Immobilienpreise in den Zentren.
    Das konnten unsere Eltern oder Großeltern noch machen. Die haben von dem Unternehmen, in dem sie 45 Jahre zuvor begonnen haben, eine goldene Uhr zum Ruhestand bekommen. Der Arbeitsmarkt ist mittlerweile viel unsicherer geworden, ein regelmäßiger Wechsel des Arbeitgebers ist leider normal. Zusätzlich freut man sich über die Emanzipation, dank derer es kaum mehr Hausfrauen gibt - was im Grunde aber nur bedeutet, dass der Lohn eines einzelnen nicht mehr auskömmlich ist. Kurzum, wenn beide arbeiten ist auch ein ständiger Umzug unrealistisch und man wird zwangsläufig pendeln müssen.
    A20N, A21N, A310, A318, A319, A320, A321, A332, A333, A343, A346, A359, A388, AT45, AT72, AT75, AT76, B462, B463, B712, B733, B734, B735, B736, B737, B738, B739, B744, B752, B753, B763, B772, B77L, B77W, B788, B789, BCS1, BCS3, CRJ7, CRJ9, CRJX, D228, D328, DH8C, DH8D, DHC6, E135, E145, E170, E190, E195, E290, E75L, E75S, F100, F50, F70, J328, JS32, JU52, KODI, MD11, MD82, RJ1H, RJ85, SB20, SU95

  18. #38
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    Zitat Zitat von freddie.frobisher Beitrag anzeigen
    Das konnten unsere Eltern oder Großeltern noch machen. Die haben von dem Unternehmen, in dem sie 45 Jahre zuvor begonnen haben, eine goldene Uhr zum Ruhestand bekommen. Der Arbeitsmarkt ist mittlerweile viel unsicherer geworden, ein regelmäßiger Wechsel des Arbeitgebers ist leider normal. Zusätzlich freut man sich über die Emanzipation, dank derer es kaum mehr Hausfrauen gibt - was im Grunde aber nur bedeutet, dass der Lohn eines einzelnen nicht mehr auskömmlich ist. Kurzum, wenn beide arbeiten ist auch ein ständiger Umzug unrealistisch und man wird zwangsläufig pendeln müssen.
    Klar kann man das als Gott gegeben hinnehmen, aber so mobil sind die Deutschen in der Regel gar nicht, sie werden größtenteils in der Nähe ihres Geburtsortes beerdigt.

    Und ob es wirklich an der Emanzipation liegt das sehr oft beide arbeiten MÜSSEN bezweifel ich.

    Als ich in der fröhlichen BRD der 60er und 70er Jahre aufgewachsen bin konnte die (untere) Mittelschicht mit einem Einkommen gut leben und sich gar eine Immobilie leisten - das schafft man heute mit einem mittleren Einkommen nicht mehr.

  19. #39
    Erfahrenes Mitglied Avatar von freddie.frobisher
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    Zitat Zitat von OneMoreTime Beitrag anzeigen
    Und ob es wirklich an der Emanzipation liegt das sehr oft beide arbeiten MÜSSEN bezweifel ich.
    Klar liegt es nicht an der Emanzipation - welche ich sehr unterstütze. Aber die Tatsache, dass zwei Personen arbeiten müssen um sich eine Mietwohnung leisten zu können, ist nichts was ich als Sieg der Gleichberechtigung verbuchen möchte. Doch lassen wir das, hier geht es um die ÖBB und Jahrestickets im ÖPNV.
    OneMoreTime sagt Danke für diesen Beitrag.
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  20. #40
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Das genau ist der springende Punkt in der Frage, der Staat steht hier in der Pflicht eine flächendeckende Grundversorgung für seine Bürger sicherzustellen. Tut er das aber nicht in ausreichendem Maß, dann werden sich immer mehr Mängel und Defizite in anderen Bereichen äußerst unangenehm bemerkbar machen.
    Die Mängel machen sich doch bereits bemerkbar...

    Beispiel: Ich komme aus dem Münsterland, DUS ist 40 Autominuten entfernt ( wenn man um spätestens 5.30 Uhr im Auto sitzt... )

    Der Irrsinn für mich ist, dass es mittlerweile soweit ist, dass wenn ich frühe Termine in FRA oder HAM ( Elbtunnelvermeidung) und Umgebung habe es sinniger ist, sich für den Hüpfer in den Flieger zu setzen.

    Anfang der Neunziger war es kein Problem Münster Stuttgart in dreieinhalb Stunden zu schaffen wohlgemerkt in einem 60 PS Opel Kadett... war wie wennze fliechst

    Nahverkehr ist ultraeffizient... Die Kommunen bescheissen bei den Schülerzahlen mit der Folge: Die Busse sind vollgestopft bis unters Dach egal ob Stadt oder Land. (Und irgendwann wenn dann so ein Trumm mit 100 Schülern einen schweren Unfall hat, kreischt alles los wie das denn ja nur passieren konnte...)

    Schon vor 20 Jahren ( ich müsste jetzt mal suchen gehen, war ein Spiegel Artikel ) haben die Binnenschiffer ziemlich solide Konzepte vorgelegt wie sich der Transport ab Berlin bis zur niederländischen Grenze bewerkstelligen lässt. Btw. : Ich hatte das „Vergnügen“ein Hebewerk in Duisburg zu sehen... da bröckelt der Beton weil Zitat : „Es politisch nicht gewollt ist, das nur was gemacht wird“

    Und solange sich der gemeine Deutsche über sein Auto definiert und bei dem Wort Tempolimit „Sakrileg“ kreischt und das Kreuz schlägt, wird sich da auch politisch nichts ändern.

    Mein Traum: In der Bimmelbahn zum nächsten Verteilerknoten egal ob Bahnhof oder Flughafen, von da aus die Reise antreten und vor Ort entweder mit Bus , U-Bahn, oder wenn es garnicht anders geht, was bei mir häufiger der Fall ist, einem Leihwagen mein Ziel erreichen.
    MANAL, br403 und Albatros sagen Danke für diesen Beitrag.

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