Kreditkartenakzeptanz

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gowest

Erfahrenes Mitglied
15.02.2012
12.405
7
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Aber nicht garantiert - da musst du erstmal eine Menge Nachweise erbringen - und im Zweifelsfall vor Gericht gehen.

Ja Deutschland ist so toll weil es ganz weit hinten in Sachen bargeldloser Zahlungsverkehr ist. Wir wissen es alle !
 

gowest

Erfahrenes Mitglied
15.02.2012
12.405
7
Nimmst du Drogen oder bist du schon besoffen?

Was es mit "ganz weit hinten" zu tun hat wenn Banken einen Betrug auch nachgewiesen bekommen wollen verstehst wahrscheinlich nur du.

Ist ja wohl problemlos möglich. Du versucht immer nur zu zeigen wie schlecht doch Kartenzahlung ist und wie toll Deutschland doch ist weil wir auf dem Niveau von Rumänien sind. Danke
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
8.902
Ist ja wohl problemlos möglich.


Das ist eben nicht so problemlos möglich wie du dir das vorstellst vor allem wenn dir die Bank grobe Fahrlässigkeit unterstellt. Wenn das alles so problemlos wäre, würden sich ja nicht andauernd Gerichte mit der Thematik auseinandersetzen.

Gerichte nehmen hier einen sogenannten Anscheinsbeweis zugunsten des Kreditinstitutes an und stehenauf dem Standpunkt „Nur grob fahrlässiges Kundenverhalten macht den Missbrauch möglich“. Der Kunde mussdann diesen Anscheinsbeweis entkräften - oder er haftet.

Ich wünsche ja niemanden was böses, aber es wäre toll wenn jetzt mal irgendwer eine deiner 15 Kreditkarten hackt und dann ordentlich damit einkaufen geht.
 
Zuletzt bearbeitet:

gowest

Erfahrenes Mitglied
15.02.2012
12.405
7
Das ist eben nicht so problemlos möglich wie du dir das vorstellst vor allem wenn dir die Bank grobe Fahrlässigkeit unterstellt. Wenn das alles so problemlos wäre, würden sich ja nicht andauernd Gerichte mit der Thematik auseinandersetzen.



Ich wünsche ja niemanden was böses, aber es wäre toll wenn jetzt mal irgendwer eine deiner 15 Kreditkarten hackt und dann ordentlich damit einkaufen geht.

Typische Angstmacherei die bei Rainer aus Recklinghausen natürlich verfängt. Deshalb lieber nur ec Card.
 

Florian7

Erfahrenes Mitglied
31.07.2015
938
92
SBA
Das Risiko bei Bargeld bestimmst nur du, das Risiko bei Kartenmissbrauch ist deutlich komplexer.

Das Risiko bestimmst du. Und derjenige, der vor dir steht und mittels Waffe um eine kleine Spende bittet. Oder es an dir findet. Oder du, wenn du es verlierst.

Was ich damit sagen möchte: Bargeld unfreiwillig los zu werden ist ebenfalls sehr einfach. Und gerade auf Reisen ist es mir deutlich lieber, mit einer Plastikkarte unterwegs zu sein, die ich im Ernstfall innerhalb von 24h ersetzt bekomme und auf die ich mich verlassen kann (American Express), als mit Bargeld, das im Ernstfall unwiederbringlich weg ist.
 
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gowest

Erfahrenes Mitglied
15.02.2012
12.405
7
Du bist einfach typisch deutsch, selbstgerecht, borniert, ein wenig dumm und überheblich, und vom eigenen Handeln absolut überzeugt - da passt das Zahlungssystem das du in der Heimat kritisierst ja perfekt zu dir.

Du weißt nicht wie ich bin aber sicher nicht typisch deutsch!
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
8.902
Das Risiko bestimmst du. Und derjenige, der vor dir steht und mittels Waffe um eine kleine Spende bittet. Oder es an dir findet. Oder du, wenn du es verlierst..

Genau das habe ich geschrieben - du selber bestimmst das Risiko bei Bargeld - du kannst nur das verlieren was du einsteckst. Bei Karten verlierst du im Zweifelsfall Geld das du gar nicht hast.

Das Risiko bei Karten kannst du nur schwer kontrollieren und du musst deine Ansprüche im Zweifelsfall mit einem Anwalt vor Gericht durchsetzen. Mir wurden mal bei einem einzigen Fall knapp 9000€ über eine kopierte Karte belastet, ein Teil davon war schon der Dispo. Auf Grund der sehr sehr einfachen Lage - ich war in Thailand, der Missbrauch fand zeitgleich mit meinem Rückflug in Mexiko statt - dauerte es nur ca. 6 Wochen bis das Geld wieder da war.

Interessanter Weise konnten die Täter in dem Fall auch meine Abhebelimits von 2000€/Tag umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

stefanscotland

Erfahrenes Mitglied
07.07.2016
1.136
0
Das erinnert mich an "Eine Frage der Ehre", wo der Anwalt (Tom Cruise) den Colonel (Jack Nicholson) so geschickt bearbeitet, bis der sich selbst diskreditiert.
 

Florian7

Erfahrenes Mitglied
31.07.2015
938
92
SBA
Genau das habe ich geschrieben - du selber bestimmst das Risiko bei Bargeld - du kannst nur das verlieren was du einsteckst. Bei Karten verlierst du im Zweifelsfall Geld das du gar nicht hast.

Das Risiko bei Karten kannst du nur schwer kontrollieren und du musst deine Ansprüche im Zweifelsfall mit einem Anwalt vor Gericht durchsetzen. Mir wurden mal bei einem einzigen Fall knapp 9000€ über eine kopierte Karte belastet, ein Teil davon war schon der Dispo. Auf Grund der sehr sehr einfachen Lage - ich war in Thailand, der Missbrauch fand zeitgleich mit meinem Rückflug in Mexiko statt - dauerte es nur ca. 6 Wochen bis das Geld wieder da war.

Dann bist du aber leider nur auf den ersten Satz meiner Antwort eingegangen. Es liegt durchaus auch an der Entscheidung von Kriminellen, ob du dein Bargeld behalten darfst oder nicht.
Für Verlust wegen Verlierens bin ich selbst verantwortlich, da magst du Recht haben. Da ich mich kenne und das wohl jedem passieren kann, bin ich dann lieber abgesichert. Denn wie gesagt, Bargeld ist bei Verlust unwiederbringlich weg. Bei Kreditkarten besteht die (sehr) hohe Wahrscheinlichkeit, am Ende nicht derjenige zu sein, der den finanziellen Verlust letztlich zu tragen hat. Daher entscheide ich mich zugunsten der AmEx.

Bestes Beispiel für die mangelnde Freiheit beim Bezahlen gestern wieder erlebt:
Ein Freund musste noch letzte Weihnachtsgeschenke besorgen und ich habe ihn begleitet. Während des Shoppingbummels wollten wir kurz über den Christkindlmarkt gehen und einen Happen essen und etwas trinken. Zuvor mussten wir jedoch erst einmal einen Bankautomaten suchen, 10 min in der Schlange stehen. Nur um das gerade gezogene Bargeld direkt wieder einzutauschen. Du magst Recht haben, dass wir auch einfach mit Bargeld hätten in die Stadt fahren können. Aber es entspricht mehr meiner Definition von Freiheit und Unkompliziertheit, wenn ich für einen Kauf nicht umständlich und langwierig erst einmal Bargeld besorgen muss, sondern einfach mit einem gängigen Zahlungsmittel meiner Wahl erfüllen kann.
 
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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
8.902
Dann bist du aber leider nur auf den ersten Satz meiner Antwort eingegangen. Es liegt durchaus auch an der Entscheidung von Kriminellen, ob du dein Bargeld behalten darfst oder nicht.

Auch genau das gehört zu deiner Entscheidung, du bestimmst das Risiko über die Höhe der Summe die du einsteckst.

Ich benutze nur noch Karten die an kein echtes Konto gebunden sind - und auch da bestimme ich wie hoch mein möglicher Verlust ist.

Ich habe immer Bargeld und Karten einstecken - und ich rechne immer mit einem totalen Verlust. Das Karten keine gängigen Zahlungsmittel auf einem deutschen Weihnachtsmarkt sind weiss wohl ein jedes Kleinkind - aber auch auf einem französischen Fete de Noel nicht unbedingt üblich wenn man Stück Wildschwein essen möchte.

Das bei Karten eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht das Geld ersetzt zu bekommen gilt nicht wenn mit einer Kartenkopie gearbeitet wird - den da behaupten Banken regelmässig das es nicht gehen würde und die PIN nicht auf der Karte gespeichert ist.

Wenn ich nicht zufällig genau zur Missbrauchszeit im Flugzeug gesessen hätte, und der Missbrauch in D oder angrenzenden Ländern passiert wäre - ich glaube nicht das ich das Geld erstattet bekommen hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:

daukind

Erfahrenes Mitglied
03.02.2012
2.219
905
Ich wünsche ja niemanden was böses, aber es wäre toll wenn jetzt mal irgendwer eine deiner 15 Kreditkarten hackt und dann ordentlich damit einkaufen geht.

12 davon sind doch eh prepaid oder Debit und die restlichen drei haben einen Verfügungsrahmen von zusammen 2000 Euro....

Wie kann man nur ernsthaft noch mit dem pubertierenden gowest diskutieren?
 

Florian7

Erfahrenes Mitglied
31.07.2015
938
92
SBA
Auch genau das gehört zu deiner Entscheidung. Ich benutze nur noch Karten die an kein echtes Konto gebunden sind - und auch da bestimme ich wie hoch mein möglicher Verlust ist.

Ich habe immer Bargeld und Karten einstecken - und ich rechne immer mit einem totalen Verlust. Das Karten keine gängigen Zahlungsmittel auf einem deutschen Weihnachtsmarkt sind weiss wohl ein jedes Kleinkind - aber auch auf einem französischen Fete de Noel nicht unbedingt üblich wenn man Stück Wildschwein essen möchte.

Darin, dass es eine Frage persönlicher Präferenzen ist, sind wir uns einig.
Mir drängt sich jedoch der Eindruck auf, du willst bestimmte Aussagen falsch auffassen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass eine Kreditkarte leider kein gängiges Zahlungsmittel (nicht nur) auf einem Christkindlmarkt ist. Deshalb haben wir uns im Vorhinein um die Bargeldversorgung gekümmert und nicht erst an der Bude beim Bezahlvoqrgang festgestellt, dass wir nicht leisten können. Der Besuch dort beruhte auf einem spontanen Entschluss. Und nicht nur in einem solchen Fall wäre es aus meines Sicht kundenfreundlicher, wenn auch unbare Zahlungsmethoden akzeptiert würden. Denn dann könnte ich mir das Suchen und Schlangestehen am Geldautomaten ersparen. Ich will darauf hinaus, dass ich eine gleichzeitige Akzeptanz von Kreditkarten und Bargeld für den Optimalfall halte. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er Schaufel, Paketband und Müllsack als Einkauf auf seiner Kreditkartenabrechnung haben möchte oder lieber bar zahlt.
Ich bin mir auch durchaus bewusst, dass du das aus Händlersicht etwas anders siehst. Die Zahlung mit einer Karte meiner Wahl ist für mich jedoch mittlerweile ein Gradmesser für Kundenservice geworden. Und wenn jemand meint, dies nicht nötig zu haben oder die Gebühr lieber selbst behalten zu wollen, so entscheide ich mich für Mitbewerber, die besseren Service bieten. Dabei hoffe ich, dass sich über kurz oder lang letztere durchsetzen. Sollten das dann globale Gesellschaften wie Amazon sein, weil die es einfach besser verstehen, auf Kundenbedürfnisse einzustellen, muss sich der kleine Händler um die Ecke nicht wundern. Gedanken kann er sich aber sehr wohl machen, wie er mit besserem Service bestehen kann.
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
8.902
Wie kann man nur ernsthaft noch mit dem pubertierenden gowest diskutieren?


Langeweile, es ist noch hin bis zur Bescherung.

Du weisst wer gowest ist, ich weiss es - aber nicht jeder in einem solchen Forum mal vorbeischaut - seit mir das eben mal passiert ist mahne ich gerne zu etwas Vorsicht - denn das Geheule - auch von gowest - ist groß wenn plötzlich der ganze Dispo aufgebraucht ist, und man sich in über die technik verliebheit der Deutschen Rumänien freut (so jetzt auch mal ein typisch deutsches Vorurteil von meiner Seite).
 
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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
8.902
Darin, dass es eine Frage persönlicher Präferenzen ist, sind wir uns einig.
Mir drängt sich jedoch der Eindruck auf, du willst bestimmte Aussagen falsch auffassen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass eine Kreditkarte leider kein gängiges Zahlungsmittel (nicht nur) auf einem Christkindlmarkt ist. Deshalb haben wir uns im Vorhinein um die Bargeldversorgung gekümmert und nicht erst an der Bude beim Bezahlvoqrgang festgestellt, dass wir nicht leisten können. Der Besuch dort beruhte auf einem spontanen Entschluss. Und nicht nur in einem solchen Fall wäre es aus meines Sicht kundenfreundlicher, wenn auch unbare Zahlungsmethoden akzeptiert würden. Denn dann könnte ich mir das Suchen und Schlangestehen am Geldautomaten ersparen. Ich will darauf hinaus, dass ich eine gleichzeitige Akzeptanz von Kreditkarten und Bargeld für den Optimalfall halte. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er Schaufel, Paketband und Müllsack als Einkauf auf seiner Kreditkartenabrechnung haben möchte oder lieber bar zahlt.
Ich bin mir auch durchaus bewusst, dass du das aus Händlersicht etwas anders siehst. Die Zahlung mit einer Karte meiner Wahl ist für mich jedoch mittlerweile ein Gradmesser für Kundenservice geworden. Und wenn jemand meint, dies nicht nötig zu haben oder die Gebühr lieber selbst behalten zu wollen, so entscheide ich mich für Mitbewerber, die besseren Service bieten. Dabei hoffe ich, dass sich über kurz oder lang letztere durchsetzen. Sollten das dann globale Gesellschaften wie Amazon sein, weil die es einfach besser verstehen, auf Kundenbedürfnisse einzustellen, muss sich der kleine Händler um die Ecke nicht wundern. Gedanken kann er sich aber sehr wohl machen, wie er mit besserem Service bestehen kann.

Es macht keinen Sinn, schon wenn du denkst ich schreibe "aus Händlersicht" machst du den ersten Fehler - ich schreibe aus der Sicht eines "Opfers".

Als Händler ist es mir doch vollkommen egal wie der Kunde bezahlt - die Gebühren sind eh in der Kalkulation und ich muss mir bei Kartenzahlungen keine Gedanken darüber mach ob und wie mich meine Mitarbeiter beklauen.

Kartenzahlung auf einen Markt halt ich flächendeckend aus den verschiedensten Gründen für eine Geschichte die in D frühestens in 10 Jahren überhaupt ein Thema ist. Gerade da würde man heute am Ende des Kartenbezahlvorganges oft feststellen das eine Zahlung nicht möglich ist.

Ich habe so ein GSM Terminal als Back Up - da kann der Bezahlvorgang schon mal 10 Minuten dauern - und am Ende geht es doch nicht.
 

netzfaul

Erfahrenes Mitglied
31.12.2015
3.927
2.508
Ich bin seit gestern in den USA. Bisher habe ich überall nur Magstripe gesehen, teilweise ohne CVM. Teilweise auch nicht sofortauthorisierend.

Gestern im Five Guys in Southhaven ein Terminal mit NFC-Symbol. Halte die Karte davor, fehlgeschlagen. Laut Kassiererin ist das nur für Handies. Aber mit Chip komme ich unten einstecken.

Gefüllte 10 Sekunden "Bitte warten, Chip wird gelesen" gefolgt von Pineingabe. Dann kommt noch ein Händlerbeleg raus mit Unterschriftenfeld und Text "ich autorisiere diese Zahlung"

Ach, wie gut es doch in Deutschland war...
 

gowest

Erfahrenes Mitglied
15.02.2012
12.405
7
Ich bin seit gestern in den USA. Bisher habe ich überall nur Magstripe gesehen, teilweise ohne CVM. Teilweise auch nicht sofortauthorisierend.

Gestern im Five Guys in Southhaven ein Terminal mit NFC-Symbol. Halte die Karte davor, fehlgeschlagen. Laut Kassiererin ist das nur für Handies. Aber mit Chip komme ich unten einstecken.

Gefüllte 10 Sekunden "Bitte warten, Chip wird gelesen" gefolgt von Pineingabe. Dann kommt noch ein Händlerbeleg raus mit Unterschriftenfeld und Text "ich autorisiere diese Zahlung"

Ach, wie gut es doch in Deutschland war...

Ich verstehe auch nicht warum dort Chip Transaktionen sowas von langsam sind. Geh mal zu Walgreens da geht es richtig schnell !

Dort wo es schnell gehen muss wird dort geswiped. Aber wie gesagt, man sollte sich nicht mit dem schlechteren sondern mit dem besseren vergleichen.


Apple Pay hätte in de mehr Akzeptanzstellen als dort.
 
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