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777X

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Die LH hat immer Kontrolleure vor Ort bei A und B. Und guckt denen Permanent über die Schulter. Und ist nicht besonders beliebt. Das andere Flugzeug Hersteller automatisch besser sind ist etwas naiv... ;)
 
Die LH hat immer Kontrolleure vor Ort bei A und B. Und guckt denen Permanent über die Schulter. Und ist nicht besonders beliebt. Das andere Flugzeug Hersteller automatisch besser sind ist etwas naiv... ;)

Das alleine macht eine laisser-fair Haltung beim Design des Fliegers und der gesamten Produktionskette aber nicht vollständig ungeschehen. Sollte LH FRA tatsächlich zum reinen Boeing Standort machen werde ich wenn immer möglich über MUC oder ZRH auf Langstrecke gehen. Wenn das nicht passt, gibt es ausreichend non-LH Alternativen.
 
Die LH hat immer Kontrolleure vor Ort bei A und B. Und guckt denen Permanent über die Schulter. Und ist nicht besonders beliebt. Das andere Flugzeug Hersteller automatisch besser sind ist etwas naiv... ;)
Ist das LH-approved Geschwätz? Es gab weltweit in den letzten fünf Jahren (leider) zu viele Gelegenheiten, wo die "Kontrollen" wenig bewirkt haben. Mag im Einzelfall anders sein, aber LH steht nicht mehr unbeschränkt für Qualität.
 
Es stimmt, die haben permanent Technikerteams bei Boeing, die die Fertigung der bestellten Konzern-Flugzeuge mit überwachen. Analog bei Airbus.
 
Wobei man aber sagen muss, dass LH einen größeren Anteil der Flugzeuge auch kauft. Über das ganze Flugzeugleben hinweg dürften sich die zusätzlichen Kosten am Anfang vielleicht auch am Ende auszahlen. Wer Flugzeuge über eine Leasingfirma bezieht kann nicht so ein Augenmerk auf die Qualität des Flugzeugs beim Bau legen. Warum auch, wenn es Schrott ist darf die Leasingfirma sich darum kümmern.
 
M.W. prüft LH alle für die Group vorgesehenen Flugzeuge. Das Leasen machen die oft erst nach der "Kauf"-Übernahme nachträglich als "sale and lease back".
 
Ist das LH-approved Geschwätz? Es gab weltweit in den letzten fünf Jahren (leider) zu viele Gelegenheiten, wo die "Kontrollen" wenig bewirkt haben. Mag im Einzelfall anders sein, aber LH steht nicht mehr unbeschränkt für Qualität.

Ich weiss nicht, was Du weisst, aber ich war aus eigeninitiative informell mit rcs im Juli 2011 in PAE und haben mit dem zuständigen LHTler, den ich vom SMD2010 kannte, die FAL der B748 und B787 besucht. Die LHT Überwachung funktioniert recht gut, die waren bei kritischen Schritten immer dabei, z.B. beim body join. Die Fehleraufkleber der Boeing QC und der LHT waren überall in den Fliegern zu sehen.

Die QR hatte die LHT auch in PAE engagiert um die Fertigung der B77W zu überwachen. Andere Kunden hatten ähnliche Vereinbarungen, genauso die GECAS, Aercap und ILFS. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser... natürlich beoabachtet jeder anders, aber die Kultur bei der LHT ist mehr auf Kontrolle ausgelegt, primär um später Nacharbeitungskosten und Garantiestreitereien zu minimieren.
 
Ich denke, die einzige Airline die am Ende auch im Rahmen der Abnahme noch penibler ist als LH, wäre die QR. Akbar lässt grüßen (vor allem bei Airbus).
 
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Wobei meine Erfahrung mit der Qualität eines nagelneuen A350 bei QR das Wort "penibel" nicht gerade unterstützt...
Wenn schon für den gewöhnlichen "Passagier Ingenieur" diverse Mängel klar sichtbar sind, erscheinen mir die QR Qualitätsansprüche nicht übertrieben.
Es ist keinesfalls "penibel" wenn man z.B. Fenster bemängelt die klar Fingerabdrücke zwischen den Scheiben und eingeklemmte Dichtungen haben. Da möchte man sich gar nicht vorstellen, wieviele schwer sichtbare Mängel da wohl noch existieren.

Dem Kosten- und Effizienzdruck in der Fertigung muss man leider heutzutage als Kunde etwas entgegensetzen, wenn man ein Qualitätsprodukt erwartet. Und bei den Preisen und möglichen Konsequenzen kann man das erwarten!

Die 777X ist jetzt natürlich eine perfekte Chance für das Werk in Seattle, mal klar einen Unterschied bei der Kundenzufriedenheit bezüglich Fertigungsqualität gegenüber Charleston zu demonstrieren. Mal sehen, ob sie ihn nutzen werden.
 
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