[11MAR2011] Schweres Erdbeben in Japan

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flysurfer

Gründungsmitglied
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06.03.2009
26.001
43
www.vielfliegertreff.de
Hier mal eine meiner Meinung nach halbwegs realistische Einschätzung der Folgen des sich mehr oder weniger stark abzeichnenden Szenarios:

Atomunfall: Weniger schlimm als Tschernobyl? | FTD.de

Niemand weiß, wie sich die Atomkatastrophe in Japan auswirken wird. Experten beschwichtigen häufig, die möglichen Folgen seien geringer als beim Unglück in der Ukraine. Für die gesamte Weltbevölkerung mag das stimmen. Für die Japaner nicht.
 

Huey

Erfahrenes Mitglied
06.04.2009
4.484
-1
Frage: Warum wurde die eingesetzte Drohne, nach unbestätigten Angaben zufolge, im Meer versenkt? Waren die Batterien leer?
 

Huey

Erfahrenes Mitglied
06.04.2009
4.484
-1
Weil sie kontaminiert war?

Womit? Ist doch alles nur halb so schlimm!

Wir unterscheiden ja bekanntlich:
1.) der Verstrahlung: Man war selbst "nur" einer Strahlenquelle ausgesetzt, ist die Strahlenquelle wieder weg, so ist auch alles wieder gut.
2.) der Kontamination: Man war selbst nicht nur einer Strahlenquelle ausgesetzt, sondern hat auch Teile dieser Strahlenquelle auch auf- angenommen.

Nein, ich hatte keine Antwort auf meine Frage ernsthaft erwartet.
 
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MH77

Erfahrenes Mitglied
08.08.2009
594
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Vordertaunus
Wobei das auch eine interessante Art der Entsorgung ist. Könnte man dann ja auch für Atommüll in Erwägung ziehen. In der Nordsee ist ja auch noch Platz...

Glaubst Du wirklich, man empfängt die Drohne auf der US-Base mit offenen Armen? Eine Drohne ins Wasser zu opfern und Atommüll in der Nordsee zu entsorgen ist nicht das Gleiche. Wo schlägt sich eigentlich der Staub der radioaktiven Wolke nieder? Teilweise im Pazifik! Da wird die kleine, zierliche Drohe vernachlässigbar sein.
 
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Anonym4085

Guest
Glaubst Du wirklich, man empfängt die Drohne auf der US-Base mit offenen Armen? Eine Drohne ins Wasser zu opfern und Atommüll in der Nordsee zu entsorgen ist nicht das Gleiche. Wo schlägt sich eigentlich der Staub der radioaktiven Wolke nieder? Teilweise im Pazifik! Da wird die kleine, zierliche Drohe vernachlässigbar sein.

Natürlich nicht. Ich würde die Drohne auch nicht in meiner Nähe haben wollen. Aber auch das zeigt doch wieder, dass es für solch einen Fall keine Lösungen, die man sich vorher überlegt hat, gibt. Naja, musste man auch nicht, denn Atomkraftwerke sind sicher.
 

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
5.363
3.064
FRA
Frage: Warum wurde die eingesetzte Drohne, nach unbestätigten Angaben zufolge, im Meer versenkt? Waren die Batterien leer?

Die Angaben kommen mir zweifelhaft vor. Eine Global Hawk kann sich 36 Stunden lang in der Luft halten. Zu früh um sie bereits im Meer zu versenken. Und radioaktiver Staub, den sie eingesammelt hat, wäre sonst eh im Meer versunken.
 

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
5.363
3.064
FRA
Wo versteckt sich die Hoffnung? Die muss so leise sein, ich kann sie nicht finden. Wieso spielen wir überhaupt Verstecken, wenn es keinen wirklich Spaß macht!

Die Hoffnung besteht darin, dass falls die mangels Strom abgeschalteten Kühlsysteme noch nicht geschmolzen sind, man sie nun in Gang setzen könnte um Reaktorkerne und Ablkingbecken endlich abzukühlen. Dann würde trotz Undichtigkeit wiel veniger radioaktives Zeug in die Luft fliegen.

Was sagen übrigens Deine Quellen, wenn man jetzt in ein trockenstehendes heißes Abklingbecken wieder Wasser einfüllt, würde das Ding nicht platzen und geschmolzene Brennelemente in alle Richtungen fliegen?
 

Huey

Erfahrenes Mitglied
06.04.2009
4.484
-1
Die Angaben kommen mir zweifelhaft vor. Eine Global Hawk kann sich 36 Stunden lang in der Luft halten. Zu früh um sie bereits im Meer zu versenken. Und radioaktiver Staub, den sie eingesammelt hat, wäre sonst eh im Meer versunken.

Ohje, was habe ich da nur mit dieser Frage angerichtet.
36 Stunden, OK. Fliege mal mit einem gewichtsreduzierten mit microelektronischen Bauteilen vollgestopften Gerät an offen liegenden Brennstäben vorbei. Dieses auch noch möglichst nah, denn die Bilder sollen ja gut werden. Danach glaubt deren Bordcomputer auch, 1+1 wäre 3. ;)

Mir geht schon seit Tagen ein Bild nicht aus dem Kopf. "James Bond jagt Dr. No." Ach waren die 60er doch schön (Atomgläubig). James Bond steht da im einfachen Gummianzug auf einem Gestell und neben ihn brodelt ein Becken. Blöd, am Ende fliegt doch alles in die Luft und Dr. No war Rotchinese. :eek:
 

Huey

Erfahrenes Mitglied
06.04.2009
4.484
-1
Die Hoffnung besteht darin, dass falls die mangels Strom abgeschalteten Kühlsysteme noch nicht geschmolzen sind, man sie nun in Gang setzen könnte um Reaktorkerne und Ablkingbecken endlich abzukühlen. Dann würde trotz Undichtigkeit wiel veniger radioaktives Zeug in die Luft fliegen.

Was sagen übrigens Deine Quellen, wenn man jetzt in ein trockenstehendes heißes Abklingbecken wieder Wasser einfüllt, würde das Ding nicht platzen und geschmolzene Brennelemente in alle Richtungen fliegen?

Zu Frage 1. Klar, die Syteme haben diese Explosionen natürlich überstanden, Stecker rein und alles ist gut. Am 25. Dez kommt bekanntlich auch Santa Claus.

Zu Frage 2. Was meinst du, warum zum jetzigen Zeitpunkt keine Hubschrauberbesatzungen mehr geopfert werden. Weil die stoßweise Einbringung natürlich nicht mehr helfen kann. Der Wasserwerfer wird das oberfläche Abplatzen schon zu Verhindern wissen.

Wir sind übrigens mittlerweile schon lange in einem großen Laboratorium angekommen. "Versuch macht klug, oder geht nicht gut! Dann versuchen wir ebend etwas anderes."
 

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
5.363
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Fliege mal mit einem gewichtsreduzierten mit microelektronischen Bauteilen vollgestopften Gerät an offen liegenden Brennstäben vorbei. Dieses auch noch möglichst nah, denn die Bilder sollen ja gut werden.

Es ist kein Kunstfluggerät um kurz ins Reaktorgebäude abzutauchen, hat dafür einen Teleobjektiv :idea:

Wahrscheinlich kreist die Drohne einfach hoch über dem AKW und übermittelt Bilder.
 

PatBateman

Erfahrenes Mitglied
06.04.2009
1.919
0
ZQF, LUX, BOS
22:03 Am Flughafen München ist bei einem Flugzeug vom Typ Boeing 777 der japanischen Airline All Nippon Airways (ANA) eine gegenüber der Umgebung leicht erhöhte Strahlung an der Außenhaut festgestellt worden. Bei anschließenden Messungen der Kabine und des Frachtraums habe es dagegen keinerlei Auffälligkeiten gegeben, teilte der Flughafen mit. Die zuständigen Gesundheitsbehörden wurden über die Messergebnisse umgehend informiert. Nach Prüfung durch die Experten wurde die betreffende Maschine am Abend mit Zustimmung der Behörden für den Rückflug nach Tokio freigegeben.

Quelle: Live-Ticker zur Katastrophe in Japan: +++ Verbrauchte Brennstäbe ohne jede Wasserkühlung +++ | FTD.de
 
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Huey

Erfahrenes Mitglied
06.04.2009
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Es ist kein Kunstfluggerät um kurz ins Reaktorgebäude abzutauchen, hat dafür einen Teleobjektiv :idea:

Wahrscheinlich kreist die Drohne einfach hoch über dem AKW und übermittelt Bilder.

Amerikaner sind bekanntlich besonders wissensdurstig!. Es würde mich doch sehr wundern, wenn wer, der selbst nach eigenen Angaben, Mondgestein sammelte, nicht auch den Versuch unternommen hätte, gleichzeitig eine klitzekleine Luftprobe einzusammeln. Das Ding ist bekanntlich leicht. Luft ist leicht. Eine Aparatur zur Vorortanalyse dagegen schwer. ;)

Und wer spricht gerade von, extrem hoher Strahlung, während anderweitig die Batterien ausgehen?
 

Huey

Erfahrenes Mitglied
06.04.2009
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-1
Das wurde von den Japanern direkt dementiert, neues Pressebriefing des Betreibers kommt zum japanischen Börsenstart.

Wir haben ja bekanntlich auch noch nicht Freitag!
900°C und wir haben offen brennende Brennstäbe durch Selbstentzündung.
Wer darauf tippte, das Nr.4 der sein wird, der uns Tschernobyl am nächsten bringen wird gewinnt den JackPot.
Mein Tipp war 2 oder 3 :(
 

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
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3.064
FRA
2011/03/17 04:52 - Huge Emergency Teams Not Enough To Handle Quake Damage

TOKYO (Nikkei)--Unprecedented numbers of police officers, firefighters, Self-Defense Force personnel and other relief workers have mobilized to help rescue efforts, but the sheer scale of destruction caused by the quake seems to overwhelm them.

2011/03/17 06:17 - Tepco To Build New Power Source To Aid In Cooling

TOKYO (Nikkei)--Tokyo Electric Power will on Thursday start work to build makeshift electric power sources within the Fukushima Daiichi nuclear plant, a move intended to inject water more efficiently into the plant's crippled reactors.
Es geht wohl doch nicht um das Hauptkühlsystem, sondern nur um eine effizientere Meereswassereinspeisung.

Mehr frische News auf nikkei.com
 
Zuletzt bearbeitet:
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Anonym4085

Guest
Mal eine andere Sichtweise zur Informationspolitik:

„Man beginnt im Falle der Katastrophe immer mit der niedrigsten Stufe, der Themenkommunikation“, erklärt Frank Roselieb, Leiter des Instituts für Krisenforschung in Kiel. In dieser Phase werde vor allem der Sachverhalt erklärt, würden Begriffe eingeführt, werde Verständnis geschaffen. In einer zweiten und dritten Stufe, der Ereignis- und der Störfallkommunikation, werde die Bevölkerung nach und nach auf die Katastrophe vorbereitet. „Ohne zu lügen nähern sich die Japaner in homöopathischen Dosen dem wahren Ausmaß an, das machen sie genau richtig“, erklärt Roselieb.

Das lange Warten auf den GAU Medien Nachrichten / PAZ-online.de
 

VFHS

Gesperrt
12.01.2010
2.579
1
?
depressive Menschen werden munter, wenn es einem anderen schlechter geht als sie es persönlich momentan empfinden.
Hier ist ja ein ganz eigensinniger Newsticker entstanden, jeder interpretiert nur negative Dinge. Was ich zum kotzen finde, dass einige hier sich als Politiker und Weltverbesserer nun endlich bestätigt finden, die existenten Opfer der Tragödie verschweigen, und ihren Drang nach Selbstbestätigung ungebremst ausleben. Haben Menschen dieser Kategorie so etwas herbeigesehnt?

My thoughts are with the people in Japan, and my condolences to all Family Members of the victims. H