Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.081
947
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Nein, wenn geht es nicht um Grünheide sondern um den Versorgungsverband Strausberg-Erkner. Da der Ort Grünheide gar keine eigene Wasserversorgung im Ort hat. Und weitere Industrie ist eben das Problem des Versorgungsverband.
Was machen wir dann mit der vorhandenen Industrie?

Wie stellst du dir es den vor, wenn man Ressourcen für den Austausch der Industrie hin zur CO2 Wasser und co. armen Industrie spart, dann aber die Ressourcen für die alte Industrie weiter braucht? Es ist ja nicht so, das der Bestand so klasse und erhaltenswert ist. In dem Wechsel liegt ja ein weltweiter Business-Case.

Wie LH88 anspricht, ist die Haltung „einfach weiter so“ recht kurz gedacht. Und dann mit dem Finger auf China/Indien und Co. zeigen, die sollen doch erstmal, ist schon ein wenig Strange gedacht. Will man ihnen verbieten ihren Wohlstand auszubauen und das geht halt gut mit Fossil und Co. Hat ja Europa und Nordamerika bereits im 20 Jahrhundert gezeigt.
 

VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.081
947
Ich will dich noch einmal kurz erinner was du schreibst.
Erfundene Treibhausgasthematik. Du zitierst nicht mal richtig. Es geht um die selektive Wahrnehmung bei der Weltrettung. Was nicht passt, wird ausgeblendet. Lithium-Bergwerke darf man machen, Batterien als kurzlebige Chemie- und Giftmüllbomben auch, Kernkraft sowieso, alles wegschmeißen und neu bauen ist auch gut. Ist doch absurd?

Du musst die großen Staaten mit ins Boot holen, macht man aber nicht. Es bringt dem Klima nichts, wenn hier ein paar wenige, selbstgerechte Gutmenschen ideale Welt spielen. Und es bringt noch weniger, wenn dazu die gesamte Energieversorgung großflächig umgebaut werden muss, mit Kupferminen, Lithium-Bergwerken und Batteriefabriken, die den Menschen das Trinkwasser wegnehmen. Es wird Zeit, diesen ganzen Hokuspokus mal zu hinterfragen, statt ihn unreflektiert nachzubeten.

Doch ist es. Die nehmen in einer trockenen Gegend den Anwohnern das letzte Trinkwasser weg, für eine Batteriefabrik.

Es geht um Grünheide, wo das gesetzlich verbriefte Trinkwasser für die Einwohner knapp wird, weil Tesla damit Batterien produziert.

Du hast also Angst vor zusätzlichen Kupferminen, Lithium-Feldern und Trinkwasserknappheit. Deiner Meinung nach bringt es nichts, wenn man zum Beispiel die Energieversorgung großflächig umbaut? Weißt du wieviel Trinkwasser die Stahlindustrie, Düngemittelindustrie, Kohleabbau und Co verbrauchen? Weißt du wie der überwiegende Teil an Lithium gewonnen wird? Wird hierfür Trinkwasser oder doch durch Salzwasser? Du hast also keine Angst vor, Kohleabbau, Ölförderung, Uranminen, Erzminen, usw., Energieversorgung durch fossile Energieträger oder dem Ausstoß des Verkehrs?

Auch hat der Versorgungsverband Strausberg-Erkner bereits in den Jahren vor Tesla eine Trinkwasserknappheit für die Region prognostiziert und das eben wegen der bereits vorhandenen veralteten Industrie, diese verbraucht ein vielfaches und hat einen erheblichen Optimierungsbedarf, welcher aber Geld kostet und dieses Geld muss erstmal mit alter Technik noch verdient werden. Wo ist den das letzte Werk für den Bau eines Verbrenners in Deutschland entstanden? (liegt vielleicht an der mangelnden Zukunftsperspektive, oder?)

Und natürlich ist es so, das der Fortschritt vom Wohlstand her kommen muss. Ich kann von Schwellenländern (Indien, Brasilien, China und Co.) nicht verlangen, das die auf die Wohlstandentwicklung verzichten, man muss als Industrieland eben zeigen, das man mit Transformation, die Probleme CO2 (Treibhausgasausstoss allgemein), Trinkwasser, Naturschutz und wachsenden Wohlstand vereinbaren kann. Der Wohlstand in der EU und Nordamerika entstand durch die Ausbeutung der Schwellenländer und der Verlagerung der "Probleme" dort hin, also bitte nicht den Schmutz vor unserer Tür. Man hat doch wie Weltmeister den Müll nach Asien oder Afrika geschickt und jetzt zeigt jemand mit dem Finger darauf? Pro Kopf ist China oder Indien noch lange nicht so schlimm wie wir. Es droht aber, das diese Länder pro Kopf eben genauso schlimm oder noch schlimmer werden und da muss doch der Ansatz hin. Deutschland muss sich doch auch erstmal ein Beispiel an dem Pro Kopf Ausstoß von China nehmen und auch wenn das mit Wohlstandsverlust verbunden.

Ich will also damit nicht ablenken, ich will dir zeigen, dass dies nun einmal mit solchen Sachen zusammen hängt.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Ich habe keinerlei "Angst", ich halte die Idee, dass man durch diese erheblichen Eingriffe irgendein Klima "rettet", nur für komplett abwegig. Das passiert ja alles im Namen der Weltrettung, wird subventioniert, politisch und medial künstlich hochgejubelt und so weiter. Das ist wie des Kaisers nackte Kleider.
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
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8.902
Ich habe keinerlei "Angst", ich halte die Idee, dass man durch diese erheblichen Eingriffe irgendein Klima "rettet", nur für komplett abwegig. Das passiert ja alles im Namen der Weltrettung, wird subventioniert, politisch und medial künstlich hochgejubelt und so weiter. Das ist wie des Kaisers nackte Kleider.
Was wäre denn deine Lösung um dieses Problem des Klimawandels das es ja augenscheinlich gibt mit der nötigen Geschwindgkeit und eben effektiver anzugehen? Das eAuto alleine ist da keine Lösung das dürfte klar sein, Atomkraftwerke bis der Arzt kommt?

Natürlich wird man mit diesen erheblichen Eingriffen nicht irgendein Klima retten, aber man begibt sich auf den Weg, und da zählt übertrieben gesagt jeder Tag.

Meiner Meinung nach ist der Zug abgefahren, alles was wir jetzt noch machen ist Kosmetik. Da Wissenschaftler etwas anderes sagen stelle ich mich auf deren Seite "Es muss was getan werden und zwar jetzt".

Wenn dieser Klimawandel derart passiert wie von Wissenschaftlern modelliert, dann wird es höchste Eisenbahn, die Folgen werden dramatischer sein als COVID 19 ohne jegliche Massnahmen hätte je werden können. Millionen Menschen werden sterben und es wird zu Verteilungskämpfen um die Regionen kommen, in denen man überhaupt noch leben kann. Heute kommen die Flüchtlinge mit Schlauchbooten, was machen wir wenn sie mit Kriegsschiffen kommen?
 
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VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
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Ich habe keinerlei "Angst", ich halte die Idee, dass man durch diese erheblichen Eingriffe irgendein Klima "rettet", nur für komplett abwegig. Das passiert ja alles im Namen der Weltrettung, wird subventioniert, politisch und medial künstlich hochgejubelt und so weiter. Das ist wie des Kaisers nackte Kleider.
Aber die jetzige Energieversorgung und Industrie beruht doch auf fossiler Verbrennung. Die Folgen solltest du ja auch kennen, selbst wenn du diese nicht kennen solltest, sollten dir die Abbaumodalitäten auch bekannt sein. Auch sollte dir bekannt sein, das die aktuelle Industrie und Energieversorgung Trinkwasser im absurden Bereich verbraucht und unbrauchbar macht. Die steigende Weltbevölkerung tut eben ihr weiteres dazu. (Wachsender Bedarf an Trinkwasser, wachsender Bedarf an Energie und wenn diese weiter so gewonnen wird wie jetzt, dann weißt du ja auch was das bedeutet)

Ein weiter so, ist doch für deine Bedenken (Trinkwasserknappheit, Chemie und Giftmüllbomben) ein absoluter Treiber, wenn dir das wichtig ist, muss doch ein Umdenken stattfinden, oder? Selbst wenn der eingeschlagene Weg nicht die Probleme auf 0 löst, verringert er diese doch enorm. (Schau mal wieviele Mrd. Kubikmeter Trinkwasser durch die fossile Bergung/Raffinierung/Verbrennung verseucht und unbrauchbar geworden sind) Von der Knappheit im fossilen Bereich, will man ja erst gar nicht anfangen.

Zudem werden die „etablierten“ Formen der Industrie und Energieversorgung um ein Vielfaches mehr gefördert oder subventioniert. (Schau dir einfach mal die Subvention des Braunkohleabbaus an)
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
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Was ich hier in Deutschland, aber auch in den USA als dramatisch erachte ist der Umstand das man den Umgang mit der Krise als politische Position kommuniziert und man so die Wähler auf die eigene Seite bekommen möchte.

Als es um Corona ging wurden immer wieder Experten als die Wegweiser der Politik gehört, in Sachen Klimawandel gibt es keinen Expertenrat, da kommen die Experten im Zweifelsfall direkt vom Lobbyistenball, oder der Energiewirtschaft oder der Autoindustrie usw. usw.

Es ist angesichts der Folgen und den dramatischen Veränderungen die wir in den nächsten Jahren erleben werden ein Witz. Aber sich transparent von Experten beraten lassen das gefällt der Politik nicht so sieht man ja bei Thema, Gesundheitsreform, Migrationspolitik, Wohnungsbau, Digitalisierung oder Rentenreform, solange die Karre nicht im Dreck liegt taugt es noch als Wahlkampfthema.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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Als es um Corona ging wurden immer wieder Experten als die Wegweiser der Politik gehört, in Sachen Klimawandel gibt es keinen Expertenrat, da kommen die Experten im Zweifelsfall direkt vom Lobbyistenball, oder der Energiewirtschaft oder der Autoindustrie usw. usw.
Nach dem umfassenden Versagen des Expertenrats in Sachen Corona ist der Zug abgefahren. Wissenschaftliche Basics wurden vom Expertenrat ignoriert. Nicht eine einzige Prognose war annähernd richtig. Die mittlerweile erfolgte Aufarbeitung dazu ist eindeutig.

Vielsagend ist die Begründung des Bundeskanzleramts zu den vielen Schwärzungen in den nach der Pandemie veröffentlichten Berichten und Protokollen des Corona-Expertenrats: Die Schwärzungen seien erforderlich, um nicht "die körperliche Unversehrtheit, die Freiheit und das Leben der Mitglieder und Gäste des Corona-ExpertInnenrats (...) konkret gefährden".
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Was wäre denn deine Lösung um dieses Problem des Klimawandels das es ja augenscheinlich gibt mit der nötigen Geschwindgkeit und eben effektiver anzugehen? Das eAuto alleine ist da keine Lösung das dürfte klar sein, Atomkraftwerke bis der Arzt kommt?

Natürlich wird man mit diesen erheblichen Eingriffen nicht irgendein Klima retten, aber man begibt sich auf den Weg, und da zählt übertrieben gesagt jeder Tag.

Meiner Meinung nach ist der Zug abgefahren, alles was wir jetzt noch machen ist Kosmetik. Da Wissenschaftler etwas anderes sagen stelle ich mich auf deren Seite "Es muss was getan werden und zwar jetzt".

Wenn dieser Klimawandel derart passiert wie von Wissenschaftlern modelliert, dann wird es höchste Eisenbahn, die Folgen werden dramatischer sein als COVID 19 ohne jegliche Massnahmen hätte je werden können. Millionen Menschen werden sterben und es wird zu Verteilungskämpfen um die Regionen kommen, in denen man überhaupt noch leben kann. Heute kommen die Flüchtlinge mit Schlauchbooten, was machen wir wenn sie mit Kriegsschiffen kommen?
Meine Lösung wären eher kleine Verbesserungen und dafür an möglichst vielen Orten erreichen. Sowas wie energiesparende Autos (Verbrenner nach Verbrauch besteuern, E-Autos auch gleich mit), koordinierter Verkehr (Staus, Ampeln, Autobahntempo optimieren und evtl. automatisch beeinflussen und steuern), bessere Isolierungen von Häusern und Fabriken. Sicher nicht alles alte rausreißen und nicht radikal irgendeinen Scheiß der Saison erzwingen, der bald wieder überholt ist. Für Kernkraft bin ich noch nie gewesen.
Das dauert halt alles etwas länger, aber der Weltuntergang auch. Der ist nur instrumentalisierte Panikmache.

Die Weltbevölkerung wächst. Deren Ernährung regeln, das wäre mal ein wichtiges Thema. Nicht Sinn suchenden, depressiv angehauchten Wohlstandsrentnern übermotorisierte Elektro-SUVs zu verkaufen, bis das die Chinesen übernehmen.
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
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Meine Lösung wären eher kleine Verbesserungen und dafür an möglichst vielen Orten erreichen. Sowas wie energiesparende Autos (Verbrenner nach Verbrauch besteuern, E-Autos auch gleich mit), koordinierter Verkehr (Staus, Ampeln, Autobahntempo optimieren und evtl. automatisch beeinflussen und steuern), bessere Isolierungen von Häusern und Fabriken. Sicher nicht alles alte rausreißen und nicht radikal irgendeinen Scheiß der Saison erzwingen, der bald wieder überholt ist. Für Kernkraft bin ich noch nie gewesen.
Das dauert halt alles etwas länger, aber der Weltuntergang auch. Der ist nur instrumentalisierte Panikmache.

Die Weltbevölkerung wächst. Deren Ernährung regeln, das wäre mal ein wichtiges Thema. Nicht Sinn suchenden, depressiv angehauchten Wohlstandsrentnern übermotorisierte Elektro-SUVs zu verkaufen, bis das die Chinesen übernehmen.
Da bin ich zu 100% auf deiner Seite.

Es ist ein Unding das eAutos heute 600PS haben +2Tonnen wiegen und man diese Verschwendung von Rohstoffen dann auch noch als umweltfreundlich betrachet.

Ich würde zudem billige Konsumprodukte gerade auch billige Fastfashion massiv besteuern. Hier z.B. die CO2 Zahlen von SHEIN auszugsweise:

As a result, the company leaves about 6.3 million tons of carbon dioxide a year in its trail—a number that falls well below the 45% target to reduce global carbon emissions by 2030, which the U.N. has said is necessary for fashion companies to implement to help limit global warming.


Alles dafür das man nicht zweimal den gleichen Style tragen muss und schöne Fotos für Socialmedia machen kann.
 

kmak

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12.03.2016
1.444
1.000
Die steigende Weltbevölkerung tut eben ihr weiteres dazu.
Und die ist das dringendste das zu ändern wäre. Das viertel das vor hundert Jahren lebte hat doch völlig gereicht. Und wenn China sich nicht darum gekümmert hätte wäre es heute noch viel schlimmer.
 
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Frank N. Stein

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04.04.2020
9.217
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der Ewigkeit
Wie von Allen, die weiter als von 12 bis Mittag denken können , schon
länger prognostiziert, neigt sich der stark subventionierte Höhenflug des Elektroschrotts
seinem mehr als verdienten Ende entgegen:

https://www.bild.de/geld/wirtschaft...tistik-miese-e-auto-zahlen-85642780.bild.html

Das Schöne ist, der Verfall der Zulassungszahlen wird sich 2024 noch drastischer fortsetzten.
Welche Dramatik!

Learning: Es bringt nach wie vor nichts, ein totes Pferd zu satteln.
 
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VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
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Wie von Allen, die weiter als von 12 bis Mittag denken können , schon
länger prognostiziert, neigt sich der stark subventionierte Höhenflug des Elektroschrotts
seinem mehr als verdienten Ende entgegen:

https://www.bild.de/geld/wirtschaft...tistik-miese-e-auto-zahlen-85642780.bild.html

Das Schöne ist, der Verfall der Zulassungszahlen wird sich 2024 noch drastischer fortsetzten.
Welche Dramatik!

Learning: Es bringt nach wie vor nichts, ein totes Pferd zu satteln.
Sollte nicht schon 2023 weniger zugelassen werden und der Verfall damit vollzogen sein? Hat da nicht jemand großspurig Anfang des Jahres etwas behauptet? Da muss aber jemand bockig sein und sich im Kreis drehen, weil seine gewünschten Prognosen nicht zutreffen. Ist aber nicht schlimm, weil Frank kann ja auch weiter Verbrenner fahren, oder? 🤡😂
 

vapianojunkie

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15.01.2014
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MUC
Sollte nicht schon 2023 weniger zugelassen werden und der Verfall damit vollzogen sein? Hat da nicht jemand großspurig Anfang des Jahres etwas behauptet? Da muss aber jemand bockig sein und sich im Kreis drehen, weil seine gewünschten Prognosen nicht zutreffen. Ist aber nicht schlimm, weil Frank kann ja auch weiter Verbrenner fahren, oder? 🤡😂
Jap. Das hier ist wie im Dezember 2022 vs. Januar 2023 ein Sondereffekt aus der per Ende August ausgelaufenen Förderung für gewerbliche Käufer (insb. durch vorgezogene Auslieferungen). Das war von jedem erwartet worden, der nicht nur Bild liest und mehr als von 12 bis Mittag denken kann. :ROFLMAO: Der Gesamtjahresvergleich 2023 vs. 2022 ist ziemlich eindeutig.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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9.876
Das sind die bisherigen Zulassungszahlen aus 2023.

IMG_2046.jpeg

Dabei ist zu beachten, dass die Hersteller teilweise die Preise deutlich gesenkt haben. Es ist offen, ob in 2023 die Zahlen von 2022 erreicht werden. Das hängt davon ab, ob es erneut zu einer Spitze der Zahlen im Dezember kommt.

Das Ziel von 15 Mio. zugelassenen BEV in Deutschland im Jahr 2030 wird so nicht annähernd erreichbar sein.
 
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Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
6.537
5.216
FRA
Das Ziel von 15 Mio. zugelassenen BEV in Deutschland im Jahr 2030 wird so nicht annähernd erreichbar sein.
Im Endeffekt ist mir das doch ziemlich egal, ich hab meine eFzg jetzt 800km und bekomme das Grinsen immer noch nicht aus dem Gesicht. Geladen hab ich jetzt in der Zeit für exakt 23 EUR und das ohne eigene PV auf dem Dach.
 

Rantala

Erfahrenes Mitglied
19.12.2016
381
584
Wie schon x-fach gesagt: Es braucht bezahlbare Klein - und Mittelklassewagen.
Dann werden die sich auch verkaufen. Wenn dann noch Ladeinfrastruktur in den Städten geschaffen wurde, dann wirds auch was.
Aber heute gibts ja fast nur diese überteuerten, fetten Stadt Panzer. Und das die nicht alle wollen, kann ich verstehen.
 
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thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
Im Endeffekt ist mir das doch ziemlich egal, ich hab meine eFzg jetzt 800km und bekomme das Grinsen immer noch nicht aus dem Gesicht. Geladen hab ich jetzt in der Zeit für exakt 23 EUR und das ohne eigene PV auf dem Dach.
Das sei Dir auch gegönnt.

Mich interessiert es schon, ob die Ziele erreicht werden und wie man die Rahmenbedingungen verändern müsste, um sie zu erreichen.

Man kann ja darüber streiten, was die richtigen Ziele sind. Doch ich erwarte schon, dass eine Regierung anstrebt, die eigenen Ziele zu erreichen. Wie will man sonst planen etc.?
 

Pascalin2705

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09.09.2019
349
240
War letzte Woche in Eindhoven.
Parkhaus mit 30 Ladesäulen, daneben ein großer Supercharger. Parken für 4 € den ganzen Tag und für 50 Cent mit dem Bus in die Stadt und zurück (auf separaten Busspuren und Vorfahrt an jeder Ampel). So stelle ich mir die Mobilitätswende vor, da kann Deutschland noch einiges lernen.
 
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vapianojunkie

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15.01.2014
1.164
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MUC
Es ist offen, ob in 2023 die Zahlen von 2022 erreicht werden. Das hängt davon ab, ob es erneut zu einer Spitze der Zahlen im Dezember kommt.
Das ist nur theoretisch "offen". Year to Date liegen die BEV-Zulassungen 42% über dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Im Gesamtjahr 2022 wurden 470.559 BEV zugelassen. Year to Date 09/2023 sind es schon 387.289 BEV-Zulassungen. Das heißt: Es fehlen noch rund 80k im gesamten letzten Quartal, um den Vorjahreswert zu erreichen. Wahrscheinlich ist, dass der deutlich übertroffen wird. Den Sondereffekt im Dezember 2022 wird es dieses Jahr nicht wieder geben - der ist aber auch gar nicht nötig.
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
21.961
13.460
FRA/QKL
Wie schon x-fach gesagt: Es braucht bezahlbare Klein - und Mittelklassewagen.
Dann werden die sich auch verkaufen. Wenn dann noch Ladeinfrastruktur in den Städten geschaffen wurde, dann wirds auch was.
Aber heute gibts ja fast nur diese überteuerten, fetten Stadt Panzer. Und das die nicht alle wollen, kann ich verstehen.
Zoe, Twingo, Honda-e, Peugeot-e, e-Corsa, ID.3, Fiat 500e, BMW i3, Hyundai Kona, Kia e, Kia Niro, Volvo C40, BYD, Cupra e, EQA, Nissan Leaf, Mazda e30, ...

:unsure:
 

thbe

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27.06.2013
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Das ist nur theoretisch "offen". Year to Date liegen die BEV-Zulassungen 42% über dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Im Gesamtjahr 2022 wurden 470.559 BEV zugelassen. Year to Date 09/2023 sind es schon 387.289 BEV-Zulassungen. Das heißt: Es fehlen noch rund 80k im gesamten letzten Quartal, um den Vorjahreswert zu erreichen. Wahrscheinlich ist, dass der deutlich übertroffen wird. Den Sondereffekt im Dezember 2022 wird es dieses Jahr nicht wieder geben - der ist aber auch gar nicht nötig.
Im September waren es 31k BEV-Neuzulassungen. Bei drei offenen Monaten und fehlenden 82,5k braucht es schon einen Sondereffekt, damit die Zahlen deutlich übertroffen werden. Und das obwohl z.B. Tesla seine Preise mehrfach gesenkt hat. VW hat z.B. aufgrund mangelnder Nachfrage die Produktion runtergeschraubt.

2020: 311k
2021: 356k (+14,4%)
2022: 471k (+32%)
2023: 387+ plus Okt bis Dez

Ein deutliches Übertreffen im Sinne einer Steigerung von +32% kann man ausschließen. Da ist wenig Raum für Euphorie.
 
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VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
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Welche Auswirkungen haben die Zulassungszahlen in Deutschland auf die Durchdringung in der Welt? Sind da die XX Euro Subvention in Deutschland wichtig? Warum sind den die Produktionszahlen eines deutschen Herstellers so rückläufig, liegt es an der mangelnden Nachfrage oder am Produkt? Alles Fragen über Fragen.