Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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LH88

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08.09.2014
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8.902
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Absolute Zahlen kannst du dir gerne in Ruhe beim KBA anschauen. +42% Year To Date zeigt deutlich, dass nicht sämtliche Gewinne der Monate zuvor aufgebraucht wurden. ;)
Aktuell sind keine 2,5% der zugelassen Fahrzeuge eAutos Erfolg sieht anders aus.
 
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thbe

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27.06.2013
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31.714 Elektro (BEV) Neuwagen kamen zur Zulassung, -28,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, ihr Anteil betrug 14,1 Prozent. (Link)
LH88 spricht vom Anteil der BEV von allen zugelassenen Autos in Deutschland und Du vom Anteil der BEV von den im September 2023 in Deutschland neu zugelassenen Autos.
 
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LH88

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08.09.2014
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31.714 Elektro (BEV) Neuwagen kamen zur Zulassung, -28,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, ihr Anteil betrug 14,1 Prozent. (Link)
In Deutschland sind ca. 67 Millionen Fahrzeuge zugelassen davon sind ca. 1,2 Millionen Fahrzeuge eAutos.

Um 10% zu erreichen müssten in den nächsten 10Jahren jeden Monat ca. 47000 eAutos zugelassen werden. Ohne weitere Subventionen und ohne niedrigere Preise halte ich das für eine schwierige Sache.

Eine große Rolle wird auch der Gebrauchtwagenmarkt für eAutos spielen der aktuell nicht einschätzbar ist, weil eigentlich nicht vorhanden. Bis 25.000€ findet man bei Mobile keine 18.000Fahrzeuge, von ca. 782.000 Fahrzeugen gesamt in dem Segment.

Man muss sich schon fragen woher der normale Deutsche mit einem Durchschnittseinkommen von ca. 2700€ das alles bezahlen soll. Mieten steigen stark, Immobilienpreise mögen sinken aber es steht im Raum das Klimafreundlich saniert werden muss, Altersvorsorge sollte man auch im Blick behalten und Leben möchte man auch noch.

Autos werden in Deutschland traditionell subventioniert und das muss man eben bei eAutos fortsetzen. Aber im Gegenteil man schränkt/schränkte die Vorteile ein. Und wenn ich nur bis zu einem Nettolistenpreis von 45.000€ subventioniere dann lasse ich eben eine Gruppe von Käufern die ohnehin die freie Wahl hat aussen vor - wirkt sich nicht gut auf den Gebrauchtmarkt aus.

Ist alles nicht soo einfach. Das eAutos theoretisch toll sind, das sie überlegen sind kannst du als Argument vergessen der Arbeitnehmer der 2700€ Netto im Monat hat muss einen Vorteil haben wenn er ein eAuto kaufen soll, sonst macht er das nicht.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Ich würde auch erwarten, dass die Fahrprofile und E-Lademöglichkeiten der ersten E-Auto Benutzer zu deren Anforderungen passten. Leute, die immer nur planbar kurz fahren, die zuhause oder bei der Arbeit laden können und die Geld für ein teures Akku-SEV haben, vielleicht als zweites oder drittes Auto, also "ohne Risiko".
Bevor die Masse sowas kauft, müssen die strukturellen Nachteile von E-Autos überwunden werden, wenn sie denn mal überwunden werden. Was ich sagen will ist, dass es am Anfang leichter war, die erste subventionierte E-Auto-Nutzergruppe zu gewinnen und nun wird der Berg steiler, wenn man noch Leute gewinnen will. Ein Auto, dass die bisher üblichen Nutzungsprofile nicht schaffen kann und nur sehr umständlich unterwegs zu laden ist, braucht man nämlich nicht, schon gar nicht als alleiniges Auto, was viele Leute nur haben.
 
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Simineon

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23.03.2013
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5.216
FRA
In Deutschland sind ca. 67 Millionen Fahrzeuge zugelassen davon sind ca. 1,2 Millionen Fahrzeuge eAutos.

Um 10% zu erreichen müssten in den nächsten 10Jahren jeden Monat ca. 47000 eAutos zugelassen werden. Ohne weitere Subventionen und ohne niedrigere Preise halte ich das für eine schwierige Sache.

Eine große Rolle wird auch der Gebrauchtwagenmarkt für eAutos spielen der aktuell nicht einschätzbar ist, weil eigentlich nicht vorhanden. Bis 25.000€ findet man bei Mobile keine 18.000Fahrzeuge, von ca. 782.000 Fahrzeugen gesamt in dem Segment.
Naja, man kann auch anders argumentieren:

Wenn jeden Monat 15% der neu zugelassenen Fahrzeuge e-Fahrzeuge sind, dann haben wir irgendwann (je nach Alterung der Fahrzeuge) 15% e-Fahrzeuge auf dem Markt.

Warum sollte man denn unbedingt seinen funktionierenden Verbrenner verschrotten ?

Selbstverständlich sind die meisten Fahrzeuge in Deutschland Verbrenner, seit wann kann man Verbrenner zulassen, seit wann kann man e-Fahrzeuge zulassen ?
 
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LH88

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08.09.2014
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Ich würde auch erwarten, dass die Fahrprofile und E-Lademöglichkeiten der ersten E-Auto Benutzer zu deren Anforderungen passten. Leute, die immer nur planbar kurz fahren, die zuhause oder bei der Arbeit laden können und die Geld für ein teures Akku-SEV haben, vielleicht als zweites oder drittes Auto, also "ohne Risiko".
Bevor die Masse sowas kauft, müssen die strukturellen Nachteile von E-Autos überwunden werden, wenn sie denn mal überwunden werden. Was ich sagen will ist, dass es am Anfang leichter war, die erste subventionierte E-Auto-Nutzergruppe zu gewinnen und nun wird der Berg steiler, wenn man noch Leute gewinnen will. Ein Auto, dass die bisher üblichen Nutzungsprofile nicht schaffen kann und nur sehr umständlich unterwegs zu laden ist, braucht man nämlich nicht, schon gar nicht als alleiniges Auto, was viele Leute nur haben.
Naja, bei uns auf dem Land wäre ein eAuto in mehr oder weniger jeden Haushalt machbar, alles Eigenheime, Stellplätze und Dachflächen vorhanden, Fahrstrecken von mehr als 200KM am Tag eigentlich nicht die Realität. Und trotzdem hat in "meinem" Dorf nur ein einziger ein eAuto, in den Nachbardörfern sieht es nicht anders aus.

Das Problem ist halt das die Leute dort nicht mal eben 50K€ - 100K€ über haben oder finanzieren wollen. Die sind froh das das Haus abbezahlt ist.

Bei PV Anlagen sieht es ein wenig besser aus.
 
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LH88

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08.09.2014
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Naja, man kann auch anders argumentieren:

Wenn jeden Monat 15% der neu zugelassenen Fahrzeuge e-Fahrzeuge sind, dann haben wir irgendwann (je nach Alterung der Fahrzeuge) 15% e-Fahrzeuge auf dem Markt.

Warum sollte man denn unbedingt seinen funktionierenden Verbrenner verschrotten ?

Selbstverständlich sind die meisten Fahrzeuge in Deutschland Verbrenner, seit wann kann man Verbrenner zulassen, seit wann kann man e-Fahrzeuge zulassen ?
Kannst du dich an die "Neuwagenprämie" erinnern? Da wurden innerhalb kurzer Zeit einen ganze Menge alter Verbrenner verschrottet (oder exportiert). Wenn man eine neue Technologie in den Markt bringen möchte muss man Anreize schaffen.

Um deine 15% zu erreichen braucht man eben noch ein wenig länger als die von mir geschätzten 10 Jahre, wenn man keine Anreize schafft.

Das Problem ist doch das die Politik aktuell zu viel auf einmal wandeln will und man unmöglich alles subventionieren kann, und daher wird es eben länger dauern.

Bei Fahrzeugen kommt hinzu das die meisten Neuwagen von Unternehmen zugelassen werden, und die handeln nur nach dem Prinzip des wirtschaftlichen Vorteils:

Die gewerblichen Neuzulassungen stiegen um +5,7 Prozent, ihr Anteil betrug 66,9 Prozent. Die privaten Neuzulassungen nahmen im Berichtsmonat um -10,3 Prozent ab.

Wenn im Monat ca. 200.000 Fahrzeuge zugelassen werden dann bräuchte man eine 50% eAuto Quote um das Ziel von 7 Millionen zu erreichen immer noch 5 Jahre,
 

Simineon

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23.03.2013
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Ich würde auch erwarten, dass die Fahrprofile und E-Lademöglichkeiten der ersten E-Auto Benutzer zu deren Anforderungen passten. Leute, die immer nur planbar kurz fahren, die zuhause oder bei der Arbeit laden können und die Geld für ein teures Akku-SEV haben, vielleicht als zweites oder drittes Auto, also "ohne Risiko".
Bevor die Masse sowas kauft, müssen die strukturellen Nachteile von E-Autos überwunden werden, wenn sie denn mal überwunden werden. Was ich sagen will ist, dass es am Anfang leichter war, die erste subventionierte E-Auto-Nutzergruppe zu gewinnen und nun wird der Berg steiler, wenn man noch Leute gewinnen will. Ein Auto, dass die bisher üblichen Nutzungsprofile nicht schaffen kann und nur sehr umständlich unterwegs zu laden ist, braucht man nämlich nicht, schon gar nicht als alleiniges Auto, was viele Leute nur haben.
.... strukturelle Probleme ....
.... sehr umständlich laden ...

Ich bin gestern mit 12% Restladestand (für die Verbrennerfahrer: 40km Restreichweite) am Golfplatz angekommen und konnte dummerweise vor Ort während meiner Golfrunde nicht laden, weil die Ladesäule die Verbindung zum Internet verloren hatte.

Kein Problem: innerhalb von 4km Umkreis (vier !) waren 24 öffentliche Ladepunkte, davon 10 mit ordentlichen Schnellladern. (für die Verbrennerfahrer: aber nur 6 Zapfsäulen für Sprit), also bin ich an einen Schnelllader gefahren und nach 15min hatte ich genug Strom in der Batterie, um nach Hause fahren zu können.

FunFact: Die Bekannte, die mitgolfte, die vorher noch lästerte musste auch tanken (Sprit) und konnte erst nicht tanken, weil wohl ne Pumpe kaputt war, dann nicht zahlen, weil das Terminal ihre Karte nicht wollte.
 
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Simineon

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23.03.2013
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Kannst du dich an die "Neuwagenprämie" erinnern? Da wurden innerhalb kurzer Zeit einen ganze Menge alter Verbrenner verschrottet (oder exportiert). Wenn man eine neue Technologie in den Markt bringen möchte muss man Anreize schaffen.

Um deine 15% zu erreichen braucht man eben noch ein wenig länger als die von mir geschätzten 10 Jahre, wenn man keine Anreize schafft.

Das Problem ist doch das die Politik aktuell zu viel auf einmal wandeln will und man unmöglich alles subventionieren kann, und daher wird es eben länger dauern.
Ich hab gestern den Spruch gehört: Man muss reich sein, um sparen zu können.

Vollkommen korrekt, solange der Anreiz immer nur dann zum tragen kommt, wenn man dafür Geld ausgibt, werden nur die wohlhabenden in den Genuss der Anreize kommen.

Was würde wohl passieren, wenn es eine Abwrackprämie geben würde, OHNE dass zeitgleich ein Neuwagen zugelassen werden muss.
 

DFW_SEN

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28.06.2009
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IAH & HAM
Mit jedem verkauften Auto wird die Investition in die Infrastruktur lohnender, es ist wie bei der beruehmten "Chicken or Egg" Frage. Wir sehen ja gerade den massiven Ausbau an Ladestationen in Deutschland. Gleichzeitig entwickelt sich die Technologie rasant weiter, die Batterietechnologie erlaubt immer laengere Strecken, das Laden wird schneller..... Wenn dann die Leute, die auf den Euro schauen muessen auch noch die Kosten fuer die Energie und Instandhaltung berücksichtigen, den zu erwartenden geringeren Wertverlust sehen (wegen deutlich höheren Laufleistungen), dann wird es bald ein Luxus ein einen Verbrenner zu kaufen und das eAuto die "smart choice" sein.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Mit jedem verkaufen E-Auto wird der grundsätzliche Umbau des Stromnetzes nötiger. Mit neuen Leitungen, Ladesäulen und Kraftwerken für die E-Autos. Eine Rieseninvestition, bevor irgendwas "besser" werden kann.
Ich frage mich auch, was die "teuren" Heizungsgesetze für die Investitionsneigung der Verbraucher in neue E-Autos bedeuten?

Es wird schwerer, jetzt noch mehr E-Autos einzuführen. Da "platzt" keinerlei Knoten. Es geht steiler bergauf.
Zugleich sterben die deutschen Autohersteller daran. Saarlouis, oder guckt mal, was ein Massenhersteller VW noch an "Kleinwagen" anbietet.
 
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LH88

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08.09.2014
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Mit jedem verkauften Auto wird die Investition in die Infrastruktur lohnender, es ist wie bei der beruehmten "Chicken or Egg" Frage. Wir sehen ja gerade den massiven Ausbau an Ladestationen in Deutschland. Gleichzeitig entwickelt sich die Technologie rasant weiter, die Batterietechnologie erlaubt immer laengere Strecken, das Laden wird schneller..... Wenn dann die Leute, die auf den Euro schauen muessen auch noch die Kosten fuer die Energie und Instandhaltung berücksichtigen, den zu erwartenden geringeren Wertverlust sehen (wegen deutlich höheren Laufleistungen), dann wird es bald ein Luxus ein einen Verbrenner zu kaufen und das eAuto die "smart choice" sein.
Kommt darauf an. Der typische Deutsche fährt 15TKM/pa, und fährt ein Auto keine 10 Jahre (Schnitt). Die Rechnung gab es ja "früher" auch beim Diesel und längst nicht für jeden hat sich ein Diesel gerechnet. Gerade als Gebrauchtwagen waren das dann oft keine Schnäppchen wegen der teueren Reparaturen.

Und das ist leider aktuell die große Unbekannte, wann fangen bei eAutos die teueren Reparaturen an? Wenn ich das hier lese:

Allerdings ist beim bekennenden Vielfahrer, der seinen Super-Stromer im August 2014 mit rund 30.000 Kilometern auf der Uhr erworben hatte, die große Tesla-Euphorie verflogen. Er habe schon den achten Motor in seinem Model S, der Rest sei "Schrott" gewesen, antwortete er bei Twitter auf eine Nachfrage. Auch drei Akkus mussten während der achtjährigen Garantiezeit ausgetauscht werden.
Dann relativiert sich die Fahrleistung von 1 Millionen Meilen doch ein wenig.

Mit acht Motoren fahren wohl auch die meisten Verbrenner 1 Millionen Meilen.
 

Simineon

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23.03.2013
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Mit jedem verkaufen E-Auto wird der grundsätzliche Umbau des Stromnetzes nötiger. Mit neuen Leitungen, Ladesäulen und Kraftwerken für die E-Autos. Eine Rieseninvestition, bevor irgendwas "besser" werden kann.
Mit jeder Bitcoin-Transaktion wird der grundsätzliche Umbau des Stromnetzes nötiger ...

Es liegt nicht an den e-Autos alleine, nicht an den Bitcoins alleine, nicht am Wegfall der Kernkraftwerke alleine, das wir insgesamt einen Umbau des Stromnetzes weg von zentralen Stromerzeugern, hin zu dezentralen "SmartGrid"-Lösungen, brauchen ist wohl jedem klar.

Ändern der Bebauungsrichtlinien: JEDER Parkplatz ab einer bestimmten Grösse MUSS mit aufgeständerten Solarpanels versehen werden. Flachdächer MÜSSEN mit Solarpanels versehen werden, keine Förderung für Brachflächen, sondern Förderung für Baumbestand.

SmartGrid mit e-Fahrzeugen als Stromspeicher (mit den richtigen finanziellen Ausgleichen), es ist doch ein Wahnsinn, dass es eine Differenz zwischen Einspeisevergütung und Strombezug gibt. Wegfall der Gewerbepflicht, wenn man Strom einspeisen möchte etc.
 
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Simineon

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23.03.2013
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Und das ist leider aktuell die große Unbekannte, wann fangen bei eAutos die teueren Reparaturen an? Wenn ich das hier lese:
Korrekterweise muss man aber auch das nebendran lesen: (der Kanadier hat gerade die 500.000 km - Marke mit einem Model 3 geknackt): (Link)

80 Prozent Akku-Kapazität und Auto wie neu
Obwohl @lovePianoBlack die Garantie seines Teslas weit überschritten hat, liegt seine Akku-Kapazität immer noch bei 80 Prozent. Auch ansonsten sei das Auto nach seinen Angaben noch wie neu. Ausgetauscht habe er lediglich Querlenker, hintere Achsschenkel und vor nicht allzu langer Zeit die Pumpe zur Batteriekühlung. Anders als bei von Gemmingen musste der Kanadier bisher weder Batterie noch Motor austauschen. Auch die Bremsen sind noch original.
 

thbe

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27.06.2013
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Wenn jeden Monat 15% der neu zugelassenen Fahrzeuge e-Fahrzeuge sind, dann haben wir irgendwann (je nach Alterung der Fahrzeuge) 15% e-Fahrzeuge auf dem Markt.
Ja. In 25 Jahren. Also 15% im Jahr 2048.

Die Maßnahmen und die damit verbundenen immensen Aushaben wurden mit dem Ziel begründet, dass in 7 Jahren 22,5% der in Deutschland zugelassenen Autos BEV sein sollen.

Zwischen 15% im Jahr 2048 und 22,5% im Jahr 2030 besteht ein Unterschied.

Allerdings war September auch ein schlechter Monat für BEV. Die meisten werden besser sein. Die aktuelle Hochrechnung steht deshalb bei gut 11% im Jahr 2030.
Warum sollte man denn unbedingt seinen funktionierenden Verbrenner verschrotten ?
Ein Teil wird verschrottet. Der größere Teil emittiert CO2 in anderen Gegenden der Welt. Mit dem Sprit, der dort günstiger wird, weil wir ihn weniger verbrauchen.
 
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LH88

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Allerdings war September auch ein schlechter Monat für BEV. Die meisten werden besser sein. Die aktuelle Hochrechnung steht deshalb bei gut 11% im Jahr 2030.
Von wem stammt den die Rechnung, anhand aktueller Zahlen ist das nicht realistisch. Aber selbst wenn, 7 Millionen von 70 Millionen Fahrzeugen rein elektrisch, da braucht es noch lange bis man CO2 Neutral wird. Global gesehen wird das ganze dann ein Albtraum.
 

thbe

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27.06.2013
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Von wem stammt den die Rechnung, anhand aktueller Zahlen ist das nicht realistisch. Aber selbst wenn, 7 Millionen von 70 Millionen Fahrzeugen rein elektrisch, da braucht es noch lange bis man CO2 Neutral wird. Global gesehen wird das ganze dann ein Albtraum.
Vom Center of Automobile Management/CAM.

Es geht ja nicht darum, dass was gegen den Klimawandel getan wird, sondern darum, dass sich ein paar Gutverdiener leichter etwas vormachen können und ein fahrbares iPad bekommen.
 
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Heinzkarl

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07.03.2019
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Trotz allem macht gerade bei uns hier auf dem bergigen Land ein Elektrofahrzeug Sinn.
Wieviel Energie wir immer fürs Bremsen verschwendet haben…
da ist ein E-Fahrzeug wesentlich effizienter unterwegs.
 

thbe

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27.06.2013
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Trotz allem macht gerade bei uns hier auf dem bergigen Land ein Elektrofahrzeug Sinn.
Wieviel Energie wir immer fürs Bremsen verschwendet haben…
da ist ein E-Fahrzeug wesentlich effizienter unterwegs.
Die Diskussion ist ja nicht, ob ein BEV Sinn ergeben kann. Natürlich kann es das in reichlich vielen Szenarien.

Sehr wahrscheinlich gibt es für jede Antriebsart mindestens ein Szenario, in dem diese Sinn ergibt.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Beim Bremsen "gewinnst" Du nicht viel Energie zurück. Das ist zwar ein nettes Prinzip, aber ohne viel Nutzwert. Bei einem Güterzug mag das anders sein.