Es ging um angeblich nie benötigte Reichweite und LKW, die sowieso immer Pausen machen, in denen sie überall laden könnten.
Hier wird ja gerne alles kategorisch abgestritten von irgendwelchen selbst ernannten "Kennern", die irgendwelche komplett einseitigen Sichtweisen, oder nicht erkennbare Eigeninteressen im Hintergrund, haben. Wenn man da widerpricht, werden Beispiele gefordert, wenn man die liefert, werden sie als "Fantasie" abgetan, wenn man es "belegt", wird es zum "Einzelfall" runtergestuft. Dann bitte mal selbst Substanz und keine Sprüche liefern, in diesem Kasperltheater hier.
Ich habe in diesem Thread nie behauptet, was Du mir hier unterstellst. Weder habe ich gesagt, dass es keine Anwendungsfälle gibt wo ein E-Lkw keinen Sinn macht, noch habe ich je behauptet, dass sie überall laden können. Ich verfolge auch keine Eigeninteressen, sondern habe bisher versucht ausgewogen echte Erfahrungen und Tendenzen im Markt und in der Branche wiederzugeben. Ich glaube insofern habe ich genug der von Dir geforderten Substanz in diesem Thread geliefert. Ich verstehe auch nicht wie man vor dem Hintergrund „von komplett einseitigen Sichtweisen“ sprechen kann. Wenn die Erfahrungen der Speditionen mit der jüngsten Technik der E Lkw negativ gewesen wären, hätte ich das genauso offen gesagt und es gibt auch einige Dinge, die ich an der Elektromobilität kritisiere. Ich führe keinen Glaubenskrieg für E Mobilität wie andere hier dafür oder dagegen, ich versuche inhaltlich etwas zu diesem Faden beizutragen, der leider oft von beiden Lagern zu 50% aus Unwissen, Behauptungen und persönlichen Empfindungen besteht.
Ich hatte auch nicht behauptet, dass mehrheitlich zu zweit gefahren würde. Rechthaberei ohne Wert. Es ging um Reichweite, die angeblich NIE benötigt wird.
Es gibt seltene Fälle, in denen Reichweite in Verbindung mit Ladezeit noch ein Problem ist, Du hast einen davon beschrieben, das ist ok. Mit sowas wie dem Gamechanger EActros 600 ist es aber (und darum ging es mir) in 90% der Fälle kein Problem mehr mit der Reichweite. Das interessante ist, dass egal ob bei Lkw oder Pkw die Abstände, in denen echte Gamechanger für die Marken oder die Technik kommt, immer kürzer werden. Für MB ist es EActros 600 und neue elektrische CLA/GLC Plattform, für BMW die neue Klasse Plattform für iX3, für VW war es im Dienstwagenbereich der ID.7 und nächstes Jahr für die breite Masse der ID.Polo. Die Aussage von mir ist: Es tut sich was und obwohl ich Verbrennerfan bin, verschließe ich meine Augen nicht davor nach dem Motto „was nicht sein darf ist auch nicht“.
Es sollen gerne alle E-LKW fahren, die möchten und für die es passt. Hatte ich bereits oben so gesagt, da ich hier keine aggressive PR-Agenda verfolge, die alle abweichenden Meinungen unterdrücken will.
Ernst gemeinte Frage weil es mich interessiert: Wen und welche Aussagen meinst Du mit aggressive PR Agenda?
Ford hat Köln rein auf Elektro umgestellt, was nicht läuft. Das könnte auf das Ende des Standortes rauslaufen.
Da bin ich großteils bei Dir. Die Kombination an Fehlern, die Ford gemacht hat, ist erschreckend. Wie kann man als Hersteller fast gleichzeitig Fiesta, Focus und Mondeo einstellen und keine sinnvollen Nachfolger präsentieren. Viel zu einseitig auf eine Karte gesetzt, bei VW die MEB Plattform eingekauft und dann auch noch ehemals große Namen der Ford Modellpalette wie Mustang, Capri etc. mit mittelmäßigen E FZ entehrt. Für mich komplettes Managementversagen.