Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Luftikus

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08.01.2010
27.410
13.278
irdisch
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Hatte noch nie ein Problem damit, auch wenn mir das, wohl von Leuten die selber holzschnittartig denken, unterstellt wurde. Ich bin nur gegen kopfloses Steuergeld-Fördern mit der goldenen Gießkanne, wovon genau diese Typen dann offenbar profitieren. Was wird da nicht alles versprochen, wenn nur die Kohle fließt?
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.246
1.275
CGN
wenn die gewünschte Technologie noch nicht marktreif oder zu teuer ist. Also abwarten. Was wirklich gut ist, setzt sich ohne Hilfe durch

Und genau das – es ist keine Weissagung, sondern es sind Aussagen von Spediteuren - passiert gerade im Nutzfahrzeugsektor.

Und Reichweite ist sehr wohl ein Thema, aber das wird hier ja rituell bestritten.

Der einzige der rituell Unsinn redet bist du.

Dass die Reichweite kein Thema ist, weil es vereinfacht gesagt nicht möglich ist, innerhalb der gesetzlich erlaubten Lenkzeit den Akku leer zu fahren, ist das Ergebnis von Praxisberichten. So wie dein Taxifahrer, nur eben in echt.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.410
13.278
irdisch
LKW, die richtig Strecke fahren, fahren oft mit zwei Fahrern, die sich nahtlos abwechseln. Ist dir wohl gar nicht bekannt. Glaube kaum, dass du hier Vorträge halten solltest.
 

ThoPBe

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16.09.2018
6.273
4.735
Was wirklich gut ist, setzt sich ohne Hilfe durch.
Korrekt. BEV sind es offensichtlich nicht.
Dass E-LKW bisher noch schwere Akkus durch die Gegend fahren, statt Teilen ihrer Nutzlast, halte ich noch für verbesserungsfähig.
Da wird sich nix verbessern. Die Physik lässt sich nicht besiegen.
Und Reichweite ist sehr wohl ein Thema, aber das wird hier ja rituell bestritten.
Daran wird sich wohl nix ändern, manchmal ist es albern, manchmal nicht. Wenn man um die kurzen Reichweiten weiß (eTron), dann kann man sich ja entscheiden, ob man kauft oder nicht. Und ich habe gekauft, weil ich weiß, worauf ich mich einlasse und es billig, richtig billig war.
 
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Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.267
6.172
FRA
LKW, die richtig Strecke fahren, fahren oft mit zwei Fahrern, die sich nahtlos abwechseln. Ist dir wohl gar nicht bekannt. Glaube kaum, dass du hier Vorträge halten solltest.
Viel zu teuer, das machen höchsten Kuriere, bei denen es auf die Zeit ankommt, Spediteure, bei denen es auf die Marge ankommt werden wohl kaum einen Fahrer für „Beifahrer sein“ bezahlen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das können und sollen sie auch gerne machen. Niemand, außer ein paar Fanboys hier, propagiert ganz oder gar nicht.
Wer propagiert hier denn so was ? Es wäre ökologisch und ökonomisch vollkommener Blödsinn LKW, die vor 2 Jahren gekauft wurden, vor Ende ihrer Lebenszeit auszumustern. Selbstverständlich werden auch hier die Verbrenner rausaltern, wir werden also noch die nächsten 10-15 Jahre grosse LKW-Verbrennerflotten sehen.

Bei mittelschweren Lkw (3,5–16 Tonnen) liegt der Marktanteil von E-Lkw bereits bei 14,1 Prozent. Deutschland, die Niederlande, Schweden und Italien gehören zu den führenden Märkten, während Großbritannien und die Schweiz ebenfalls starke Zuwächse verzeichnen. Die Schweiz zeigt bei elektrisch betriebenen Lkw eine führende Position: Fast jeder fünfte neue Lkw ist elektrisch. Auch die Niederlande verzeichnen hohe Zuwachsraten, während Deutschland insbesondere bei Elektrobussen stark wächst. Auch bei schweren Trucks ab 16 Tonnen nimmt der Markt für elektrisch ladbare Fahrzeuge stetig Fahrt auf, mit Deutschland als größtem Einzelmarkt. In Baden-Württemberg liegt der Anteil neu zugelassener E-Lkw im N2- und N3-Segment im September 2025 bereits bei rund 12 Prozent, mit insgesamt 360 Neuzulassungen. Nur Nordrhein-Westfalen und Berlin weisen in Deutschland höhere Anteile auf, womit Baden-Württemberg zu den Vorreitern bei der Elektromobilität im Lkw-Bereich gehört.

Link
 
Zuletzt bearbeitet:

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.273
4.735
Natürlich wird es dauern, bis man in Gesamtzahlen einen deutlichen Effekt sieht.
Ach?
Eben darum ist das (auch von dir oft genug vorgebrachte) Argument, dass unsere Stromnetze kurzfristig keine 100% E-Mobilität verkraften, albern.
Eben nicht. Weil sie es jetzt schon nicht verkraften; deswegen verzögert sich der Ausbau der Ladesäulen so elendig.
Kosten sind ein durchlaufender Posten. Ah oh.
Sind sie. Ob Benzin 10% mehr kostet oder nicht, macht den Unterschied nicht, wenn ihn alle Logistiker zahlen müssen; wenn Strom um 10% teurer wird, auch. Die 10% werden einfach dem Kunden aufgeschlagen. Und in der Logistik zählen auch andere Dinge, als die reinen Stückkosten. Was nützt dir billigste Stückzahlen, wenn deine Ware zuverlässig zu spät oder gar nicht kommt? Oder falsch behandelt wird? Im Kleinen kannst du es bei DHL, Hermes, DPD und UPS sehen.

Und an welcher Stelle genau haben Dich die aktuellen E-LkW stand heute nicht überzeugt? (Denn die Spediteure, die welche einsetzen, wissen ja offenbar nicht, was bei Ihnen nicht läuft)
Mich musst du nicht überzeugen. Sondern die Käuferschicht, die das kaufen soll. Und die sind offensichtlich nicht überzeugt, wenn ich mir die Verkaufszahlen in Deutschland und Weltweit ansehe, trotz massiver Förderung. Deiner Interpretation nach müssten die ja den Herstellern aus den Händen gerissen werden. Tun sie aber nicht.
DHL hat das Experiment aufgegeben, selbst E-Fahrzeuge bauen zu wollen (und sieht auch keine Notwendigkeit mehr, es zu müssen).
Und sie zu betreiben. Experiment auf ganzer Linie gescheitert. Es gab ja auch keine Nachfolgefahrzeuge.
Daraus abzuleiten, dass man das komplette Thema e-Mobilität aufgegeben habe (und zwischen den Zeilen durchklingen zu lassen, dass DHL wieder mehr auf dieselfahrzeuge setzte), auf sowas kannst du auch wieder nur du kommen.
Dann müssen die Pressemitteilungen der DHL Fake sein.
Die positiven des BEV sollen die negativen des Verbrenners überwiegen? Wie soll das gehen, jeder Vorteil der einen ist automatisch genau ein Nachteil der anderen Technologie.
Nein. Denklogisch beim Wechsel muss er bei den Nachteilen überwiegen, den die Vorteile muss er (das BEV) eh mitbringen.
Ich nehme an du meinst, die Vorteile des E sollen die Vorteile des Diesels überwiegen.
Dann würde jeder weiter Diesel kaufen. Der BEV muss bei den Vorteilen und Nachteilen überwiegen. Was nützt es mir, wenn das BEV bei den Dieselvorteilen überwiegt, dafür massive Nachteile an anderer Stelle hat?
Okay, der Elektro ist im unterhalt günstiger.
Selbst das wage ich zu bezweifeln. Strom ist nicht immer günstiger, die KfZ-Versicherung auch nicht. Reparaturen sind vielleicht ein Thema, aber beim Verbrenner dank Service-Plan finanziell quasi kein Problem mehr. Dafür sind BEV in der Anschaffung massiv teurer, die Versicherungen steigen auch auf breiter Linie (dank Baugruppen-Fertigung und Vielfahrer) und irgendwann wird Nutzungsgebühr für die Straße fällig, wie ich bereits ausgeführt habe. Das wird eher schneller als langsam kommen.
Er ist sauberer (was bei manchen Transportkunden ein Werbeargument ist).
Sauberer? Wie meinen?
Die Resonanz der Fahrer ist, dass sie sich sehr schnell daran gewöhnt haben und insbesondere die deutlich höhere Leistung am Berg hoch oder zum Beispiel beim "Überholen" von Hindernissen sehr zu schätzen wissen.
LKW sollen möglichst gleichbleibend und gleichmäßig fahren. Ohne viele Überholvorgänge oder mehr Leistung abzurufen.
Der große Vorteil beim Diesel wäre das mehr an Reichweite und die Tatsache, dass man ihn an jeder beliebigen Tankstelle innerhalb von 10 Minuten wieder auffüllen kann.
Eben wichtig.
Wäre, wenn der Dieselfahrer sich nicht an Lenk- und Ruhezeiten halten müsste.
Ja. Der Punkt ist valide, wenn dieses Problem Ladeinfrakstruktur nicht wäre.
Da er das aber tun muss, ist elektromobilität (und das ist nicht meine Meinung, sondern das Resümee verschiedener Speditionen) einschließlich dem notwendigen Aufladen völlig praxistauglich.

Also, was überwiegt nun?
Der Verbrenner. Aktuell ganz eindeutig.
Selbst wenn beides Morgen vor der Tür steht, welchen Einfluss hat das auf die heutige Entscheidung, ob man sich eine elektrische oder eine diesel-Zugmaschine kauft?

Mit Ausnahme des Motors sind die doch sowieso gleich, warum sollte man Angst haben dass man den Vollstromer mit einem anderen Führerschein fahren mus
Länge, Breite, Gewicht.
Wie lange das zwei-Anhänger-Gespann ist, ist der Zugmaschine halbwegs egal.

Es geht um das Gewicht.
Wirklich relevant für die Reichweite wäre das Gesamtgewicht. Eine typische Diesel-Zugmaschine, die manche Steigung heute schon nur mit 60 km/h hochkommt, wird mit dem mehr an Gewicht aber noch schlechter klar kommen.

Mit dem Argument bei Elektro noch zögerlich zu sein ist in etwa genauso schlau wie "ich hole mir kein E-Auto, ich warte auf wasserstoff-efuel-brennstoffzelle"...
eFuels sind sehr sinnvoll. Aber das verstehen überzeugte BEV-Nutzer einfach nicht.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

DHL schreibt gerade aktuell 1000 BEV-LKWs für die eigene Flotte und für Subunternehmer/Speditionen aus. Da geht es jetzt nur noch um die Kosten, nicht mehr darum ob...
Ach, Link? Ich weiß nur von der EREV-Erprobungsflotte, mit maximal 500 Kilometer Reichweite, trotz Extender.
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.246
1.275
CGN
LKW, die richtig Strecke fahren, fahren oft mit zwei Fahrern, die sich nahtlos abwechseln. Ist dir wohl gar nicht bekannt.
ist mir deshalb nicht bekannt, weil es in der Praxis nicht vorkommt.

Doppelbesatzung macht man durchaus im Busverkehr (weil man den Fahrgästen nicht unbedingt eine Dreiviertelstunde Warten am Rastplatz zumuten muss).

Doppelbesatzung im Fernverkehr macht man in Ausnahmefällen, wenn die Lieferzeit so wichtig ist, dass die erheblichen Mehrkosten für den zweiten Fahrer gedeckt sind. Im normalen Alltag findet das gar nicht statt. Ist Dir wohl wohl nicht bekannt.
 

malone

Erfahrenes Mitglied
11.05.2015
1.949
1.340
Ach?

Eben nicht. Weil sie es jetzt schon nicht verkraften; deswegen verzögert sich der Ausbau der Ladesäulen so elendig.

Sind sie. Ob Benzin 10% mehr kostet oder nicht, macht den Unterschied nicht, wenn ihn alle Logistiker zahlen müssen; wenn Strom um 10% teurer wird, auch. Die 10% werden einfach dem Kunden aufgeschlagen. Und in der Logistik zählen auch andere Dinge, als die reinen Stückkosten. Was nützt dir billigste Stückzahlen, wenn deine Ware zuverlässig zu spät oder gar nicht kommt? Oder falsch behandelt wird? Im Kleinen kannst du es bei DHL, Hermes, DPD und UPS sehen.


Mich musst du nicht überzeugen. Sondern die Käuferschicht, die das kaufen soll. Und die sind offensichtlich nicht überzeugt, wenn ich mir die Verkaufszahlen in Deutschland und Weltweit ansehe, trotz massiver Förderung. Deiner Interpretation nach müssten die ja den Herstellern aus den Händen gerissen werden. Tun sie aber nicht.

Und sie zu betreiben. Experiment auf ganzer Linie gescheitert. Es gab ja auch keine Nachfolgefahrzeuge.

Dann müssen die Pressemitteilungen der DHL Fake sein.

Nein. Denklogisch beim Wechsel muss er bei den Nachteilen überwiegen, den die Vorteile muss er (das BEV) eh mitbringen.

Dann würde jeder weiter Diesel kaufen. Der BEV muss bei den Vorteilen und Nachteilen überwiegen. Was nützt es mir, wenn das BEV bei den Dieselvorteilen überwiegt, dafür massive Nachteile an anderer Stelle hat?

Selbst das wage ich zu bezweifeln. Strom ist nicht immer günstiger, die KfZ-Versicherung auch nicht. Reparaturen sind vielleicht ein Thema, aber beim Verbrenner dank Service-Plan finanziell quasi kein Problem mehr. Dafür sind BEV in der Anschaffung massiv teurer, die Versicherungen steigen auch auf breiter Linie (dank Baugruppen-Fertigung und Vielfahrer) und irgendwann wird Nutzungsgebühr für die Straße fällig, wie ich bereits ausgeführt habe. Das wird eher schneller als langsam kommen.

Sauberer? Wie meinen?

LKW sollen möglichst gleichbleibend und gleichmäßig fahren. Ohne viele Überholvorgänge oder mehr Leistung abzurufen.

Eben wichtig.

Ja. Der Punkt ist valide, wenn dieses Problem Ladeinfrakstruktur nicht wäre.

Der Verbrenner. Aktuell ganz eindeutig.

Länge, Breite, Gewicht.


Es geht um das Gewicht.

eFuels sind sehr sinnvoll. Aber das verstehen überzeugte BEV-Nutzer einfach nicht.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Ach, Link? Ich weiß nur von der EREV-Erprobungsflotte, mit maximal 500 Kilometer Reichweite, trotz Extender.
Sind die LKWs jetzt deine neue Kernkompetenz? Den Scania EREV-Tender bei DHL haste doch jetzt nur schnell mal gegoogelt.

Die Ausschreibungsunterlagen von DHL für BEV-LKWs bekommst DU dann, wenn DU LKWs bauen und liefern kannst.

Bis dahin bleib besser bei deinen Leisten
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.666
15.409
FRA/QKL
LKW, die richtig Strecke fahren, fahren oft mit zwei Fahrern, die sich nahtlos abwechseln. Ist dir wohl gar nicht bekannt. Glaube kaum, dass du hier Vorträge halten solltest.
Ja, es gibt auch einige LKWs die richtig Strecke fahren. Richtig Strecke sind im Allgemeinen 600-800 Km je Tag. Ich kenne hier einige Speditionen. Keiner, kein einziger würde je mit 2 Fahrern fahren. Die sind froh mit Rumänen etc. gerade so 1 Fahrer je LKW zu haben. Ein zweiter Fahrer macht überhaupt keinen Sinn und ist viel zu teuer. Das können sich höchstens Fernbusse mit humaner Fracht leisten.

Die meisten LKW im Fernverkehr leisten etwa 100.000 Km im Jahr bzw. laut Toll Collect beträgt die durchschnittliche Tagesfahrleistung je LKW im Fernverkehr 300-400 Km.

Die durchschnittliche LKW Strecke je Tag laut Toll Collect liegt übrigens bei gerade mal 79 Km. ;)
 

Simineon

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23.03.2013
7.267
6.172
FRA
Der Prozentsatz liegt mit an absolut grenzender Sicherheit bei unter 5, eher 4% gemessen am Aufkommen.
Von daher mal wieder eine völlige Nebelkerze.
Wenn der @Luftikus seine Meinung kundtut, dann ist diese Meinung fest und endgültig. So wie seine Meinung, dass eine Ladesäule einen speziellen Benutzer „sperren“ kann.
 
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Luftikus

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08.01.2010
27.410
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irdisch
Es war ein mir aktuell bekanntes Reichweitenbeispiel einer realen LKW-Fahrt. Zwei Wochen her. Luftfracht von Berlin nach CDG übrigens.

Zu deinem anderen Thema: Der Hamburger hat mit seinem Taxi die eine, dort zulässige Stunde Ladedauer überzogen an der "Kurzladesäule" und deshalb wurde ihm die Sperrung als Nutzer angedroht. Erst Praxisbeispiele fordern und dann aber alles bestreiten und vermischen. Vielleicht solltest du dich erst mal informieren, bevor du die Klappe aufreißt?
 
Zuletzt bearbeitet:

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.267
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FRA
Es war ein mir aktuell bekanntes Reichweitenbeispiel einer realen LKW-Fahrt
ahhhh, EIN reales Beispiel, aus dem wird dann verallgemeinert.
Übrigens klingt Luftfracht, die dann am Boden transportiert werden muss eher nach Terminware, als nach Spedition.

So etwas hatte ich vor Jahren auch schonmal, als mir LH Cargo Ware am Boden gelassen hat, die allerdings termintreu in Belgrad erwartet wurde. Da war dann auch ein Beifahrer dabei.
 

SleepOverGreenland

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09.03.2009
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15.409
FRA/QKL
Die sind übrigens mit Diesel gefahren, weil Elektro nicht weit genug gereicht hätte. Darum ging es ja.
Niemand hat hier behauptet dass nun alle LKW elektrisch fahren. Der mir persönlich bekannte User @3RONVAC hat nur seine Fachkenntnisse die er von Berufs wegen möglicherweise besser wie jeder andere hier hat informativ niedergeschrieben. Nicht mehr und nicht weniger. Seine Aussagen wurden gleich wieder zerrisen als kann gar nicht sein.

Du kommst gerne immer wieder mit Reichweite. Das mag im LKW Sektor für einen einstelligen Prozentsatz evtl. ein Thema sein. Auf Grund von gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen ist das eber sicher weniger ein Thema im Vergleich zum Außendienstler der täglich 1.000 Km auf der BAB verbringt und das unverantwortlicherweise möglichst ohne Pause tun kann, so wie hier vorgetragen wurde.

Die obige Fahrt mag mit 2 Fahrern durchgeführt worden sein. Mehr als 95% der Fahrten erfolgen aber mit nur einem Fahrer, vorsichtig geschätzt. Ich vermute dass die Quote eher bei 99% liegt.

Wie @3RONVAC geschrieben hat, die Zukunft wird es zeigen. Wie weit elektrische LKW allerdings schon sind hätte ich auch nicht gedacht. Und dieser User ist über alle Zweifel erhaben, da er auch durchaus gerne noch den Verbrenner propagiert und ein Miteinander der verschiedenen Antriebe als durchaus realisitisch ansieht, mal mit Vorteilen für den einen Anwendungsfall, mal für den Anderen.
 
Zuletzt bearbeitet:

jodost

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23.10.2011
4.246
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Weil sie es jetzt schon nicht verkraften

oh ja stimmt, diese täglichen Blackouts unseres Stromnetzes

Ob Benzin 10% mehr kostet oder nicht, macht den Unterschied nicht, wenn ihn alle Logistiker zahlen müssen

Das, was Du meinst, sind Preissteigerungen unter der Annahme, dass alle die gleichen Kraftstoffe und Mengen brauchen. Die sind streng genommen auch keine durchlaufenden Posten, aber vereinfacht gesagt: Ja, wenn alle im gleichen Maße mehr bezahlen müssen, gibt man diese Preissteigerungen effektiv an die Kunden weiter, ja.

Hier geht es aber um die Preisunterschiede bei den unterschiedlichen Antriebstechniken. Wenn zwei Spediteure die gleiche Transportleistung unterschiedlich teuer erbringen können (ganz egal, aus welchem Grund - Kilometerpreis, Tarifvertrag des Fahrers, Steuerhinterziehung), hat der mit den günstigeren Einkaufspreisen einen Vorteil, der eben nicht "egal, weil nur durchlaufend" ist.


Was nützt dir billigste Stückzahlen, wenn deine Ware zuverlässig zu spät oder gar nicht kommt

weil die E-LKW-Fahrer im Stau erfroren sind, oder warum genau?

Es gab ja auch keine Nachfolgefahrzeuge

Also war die E-Mobilität bei DHL so ein flopp, dass sie ihre Streetscooter ausflotten und durch nichts ersetzen (nicht mal durch Diesel-Nachfolger)? Sondern einfach die Pakete nicht mehr befördern?

Deine Argumentation wird nicht besser

dafür massive Nachteile an anderer Stelle hat?

Du hast vergessen aufzuzählen, welche das sind.

Sauberer? Wie meinen?

gehörst Du zu den Leuten, die glauben, dass Dieselmotoren die Umgebungsluft reinigen?

dieses Problem Ladeinfrakstruktur
hast Du konkrete Beispiele, wo das ein Problem ist?

Der Verbrenner. Aktuell ganz eindeutig.

Für Dich, ja. Das wissen wir.

Aber hast Du konkrete Beispiele von Spediteuren, die wir nachlesen können? Denn es gibt genügend Beispiele, wo die, die damit fahren, das Gegenteil berichten (Beispiele, die mich auch überrascht haben; ich hätte bis vor einem halben Jahr aus Unwissenheit nicht mal gewusst, dass es überhaupt außerhalb von Erprobungsfahrten zugelassene E-LKWs gibt).

Der Hamburger hat Taxi die eine, zulässige Stunde Ladedauer überzogen an der "Kurzladesäule" und deshalb wurde ihm die Sperrung als Nutzer angedroht.

was war das denn für eine "Kurzladesäule"? Gratis-Lader beim ALDI? Und von wem wurde die Sperrung angedroht?

Bei normalen Schnellladern (das hatten Dir verschiedene Leute unabhängig voneinander erklärt) kann das nicht stimmen.
 
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MANAL

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29.05.2010
15.502
11.924
Dahoam
Nein. 99% des LKW-Verkehrs weltweit wird durch Verbrenner erledigt. Und daran wird sich kurzfristig (mehrere Jahrzehnte) nix ändern.
Eine ziemliche schwarz-weiß Denke. Natürlich dauert jede Umstellung seine Zeit. Alleine weil man ein neues Fahrzeug nicht sofort ausmustert wenn eine neue Technologie kommt. Wenn die Technik funktioniert wird sie sich auch durchsetzen. In der Wirtschaft zählt einzig ob es sich rechnet und nicht ob viel Brummbrumm die Potenz steigert.

Ein Blick auf die Elektrifizierung der Eisenbahn zeigt wie lange es dauern kann. Anfang des 20. Jahrhundert hat man mit der Elektrifizierung angefangen und bei der DB hat es bis in die 70er Jahre gedauert bis die letzten Dampfloks aus dem Alltagseinsatz verschwunden sind. Am Ende waren die Nachteile der alten Technologie einfach zu groß. Einzig Nostalgiker und Museumsfreunde erfreuen sich heutzutage noch an Dampfloks. Es zeigt auch welch langen Atem eine Firma wie Siemens benötigt hat um von den ersten elektrifizierten Fahrzeugen bis zu einem der Weltmarktführer im Lokomotivbau zu kommen. Hätte man an der Dampflok festgehalten wäre man irgendwann aus der Weltgeschichte verschwunden.
 

3RONVAC

Erfahrenes Mitglied
28.08.2017
2.783
11.703
Aha, wir kommen also der faktischen Wahrheit näher.

Ich würde Dich bitten mir nicht immer die Worte im Mund rumzudrehen. Mir hier immer wieder zu unterstellen Unwahrheiten zu schreiben oder mich abseits der Realität zu befinden, finde ich nicht in Ordnung.
Ich habe hier noch nie irgendwo behauptet, dass morgen 100% E Lkw rumfahren, sondern ich habe geschrieben, dass der Hochlauf seit einem Jahr, seit dem es vernünftige E Lkw für den Langstrecken(scherlast)verkehr gibt, begonnen hat und immer mehr Speditionen recht schnell von den E Lkw (aus diversen Gründen) überzeugt sind.

Ich will hier weder missionieren noch bin ich der Elektrojunkie, ich schaue mir nur offen die Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Branche an und bin da einigermaßen nach dran, nicht nur als Externer. Jeder soll bitte mit der Antriebart glücklich werden, die er für sich und seinen privaten doer geschäftlichen Usecase für richtig hält, solange es noch die Auswahl gibt. Mich begeistern meine 2 Verbrenner auf emotionale Art jeden Tag aufs neue und genauso wie Du Dich, aus für Dich passenden (und völlig legitimen) Gründen trotz Deiner Elektroaversion für den Q8 e-tron entschieden hast, so ist auch bei uns noch ein BEV in der Familie in Nutzung und in den steige ich ebenso gerne ein. Dabei geht es dann weniger um die Emotionen wie beim Verbrenner, sondern um andere Dinge, die mir da gut gefallen.

In meinen konkreten letzten Beiträgen ging es mir aber speziell um das Thema E Lkw und nicht E Pkw.


Im Single-Use und Erprobung. Da sind viele Dinge immer gut, die sich nie durchsetzen.

Das stimmt nicht, meine Erläuterungen beziehen sich nicht auf Single Use, sondern auf Speditionen, die mit 1-2 E Lkw angefangen haben und dann schnellstens nachbestellt haben. Das sind dann Speditionen die oft mehr als 10 E Lkw nutzen und damit bereits in kurzer Zeit zehntausende KM im harten Alltagseinsatz zurück gelegt haben. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber weil es erst ein gutes Jahr sehr gute E Lkw gibt, kann man natürlich nicht auf 10 Jahre Erfahrung zurückblicken und kann auch bisher keine großen Marktanteile haben. Wie soll das auch gehen in der kurzen Zeit, aber die Tendenz der jüngsten Zeit hat bei E Lkw alle Erwartungen übertroffen.


Nein. 99% des LKW-Verkehrs weltweit wird durch Verbrenner erledigt. Und daran wird sich kurzfristig (mehrere Jahrzehnte) nix ändern.

Ich habe deutlich in meinen Posts von Europa gesprochen und erstmal nicht von der ganzen Welt. Ich beurteilte in meinen Posts den europäischen Fernverkehr. Dass sich Deiner Aussage nach in den nächsten Jahrzehnten! 🙈 99% des Lkw Verkehrs als Verbrenner abspielen ist nun wirklich komplett Quatsch. Ist auch wirklich komisch, dass das alle Lkw Hersteller anders sehen. Ich geb Dir nur mal das Beispiel TRATON Group (das ist der Konzern u.a. mit MAN und Scania). Die gehen davon aus, dass Anfang der 2030er Jahre nahezu 50% der Lkw Neuverkäufe von denen mit lokal emmissionsfreien FZ erfolgt. Ich persönlich halte das Ziel auf Grund der Ladeinfrastruktur, die mitwachsen muss für sehr ambitioniert, aber lass es die Hälfte davon, also 25% sein. Die Lkw Hersteller und Speditionen sind da sehr schnell aufgewacht, nachdem mit 1x Laden in der Zwangspause Tagesreichweiten von 800km+X möglich sind.

Nix ist da klar. Logistik ist mehr als Kosten, sondern Zuverlässigkeit, Kapazität, Geschwindigkeit, Menge, etc. etc.; Kosten sind ein durchlaufender Posten. Wenn die Logistik teurer wird, muss der Kunde, Endverbraucher oder wer auch immer mehr zahlen.

Was genau hast Du an meiner Ausage Kosten und NUTZEN nicht verstanden? Ich habe nie nur von Kosten gesprochen, sondern auch von Nutzen. Ich (nee eigentlich nicht ich, sondern die Speditionen) kann auch bei den von Dir angesprochenen Attributen Zuverlässigkeit, Kapazität, Geschwindigkeit, Menge in 90% der Fälle keinen wettbewerbsrelevanten Nachteil erkennen. Die Fahrer sind bezogen auf Geschwindigkeit von der Leistung und dem Drehmoment der E Lkw begeistert, kein Hängen am Berg mehr und falls Du Geschwindigkeit auf Grund Ladepausen meinst, dazu hab ich ja schon was geschrieben. Zu Kapazität und Menge gibt es die 44To Auflastung für E Lkw, deshalb kaum Einschränkungen der Nutzlast und bei den Speditionen ist sehr oft das transportiere Volumen wichtiger, denn es wird sehr oft durch die unterschiedlichen Frachtarten nicht die maximale Nutzlast ausgenutzt.

Die Post/DHL Deutschland hat ihr BEV-Experiment aufgegeben, DHL Express in den USA auch. Amazon probiert es auch, aber nur noch innerstädtisch.

Das ist nun leider wieder komplett falsch. DHL hat den Irrweg aufgegeben, sich unter Einsatz großer eigener Mittel einen Hybrid Lkw entwicklen zu lassen, um die (nun auch dort nicht mehr vorhandene) Reichweitenangst zu umgehen. Das Thema Hybrid Lkw ist nun begraben und es wird auf Voll BEV Lkw gesetzt.

Wie Du an den folgende Ausführungen (für Dich sind ja Fakten immer zurecht sehr wichtig) erkennst, hast Du Dir mit dem DHL Beispiel ein Eigentor geschossen.

Neben der ersten Auslieferung eines Tesla Semi in den USA, wo weiter deutlich elektrisch expandiert werden soll (das Tesla Ding ist ein anderes Thema, ich brauch die Kisten und den Chef nicht und die haben auch brutale Verzögerungen bei den Semis, alles kein Ruhmesblatt), siehe hier:


...ist auch für Europa von dem ich sprach bei DHL klar die Entscheidung für BEV Lkw gefallen. Erst kürzlich wurde die Bestellung aufgestockt und DHL setzt in Zukunft mit EON sogar auf eigene Ladeparks:


und dieser Artikel inkl. der von Dir als unmöglich dargestellten Lang Lkw aks Gliederzug:


und noch das hier


Wie gesagt, natürlich ist das alles noch ein zartes Pflänzchen, weil E Lkws mit vernünftigen technischen Werten gerade erst an den Start gegangen sind, aber die Richtung der letzten 12 Monate ist klar.


Klimaschutz interessiert in Zeiten der abschmierenden Wirtschaft immer weniger. Es wird auch keine Erhöhung der CO2-Bepreisung geben, wie von mir schon vor zwei Jahren vorhergesagt.

Von der CO2 Bepreisung habe ich nirgends gesprochen und die finde ich auch in der Form völliger Murks, da bin ich bei Dir.
Zum Satz mit dem Klimaschutz (und ich bin wahrlich kein Öko, mein CO2 Fußabdruck ist u.a. durch meine vielen Flüge und KM im Auto eine Katastrophe): Erzähl das mal den großen Unternehmen die alle eine ESG Richtlinie haben und ihre Fuhrparks umstellen, die möglichst CO2 neutral produzieren wollen und bei denen das Thema sogar Einfluss auf Refinanzierungskosten etc. hat.


Interessiert alles nicht. Es zählen andere Faktoren. Erst wenn die positiven des BEV, die negativen des Verbrenners überwiegen, wird umgestiegen.

Na abseits von emotionaliserten Beiträgen scheinen die Speditionen die positiven Eigenschaften ja als überwiegend anzusehen, sonst würden ja keine E Lkw nachbestellt. Nochmal, kein Mensch sagt, dass die Bestandsflotte von heute auf morgen umgestellt wird, auch in Europa wird es die nächsten 20 Jahre noch bei Lkw im Besatnd beide Antriebsarten geben, aber es geht ja um die Neu Lkw Verkäufe. Ich wette mit Dir, Anfang 2030 sind in Europa mindestens 25% der Neu Lkw Verkäufe vollelektrisch. Gerne auf WV legen. ;)

Ein paar Beispiele noch, Artikel schon älter:

Der wichtige Punkt und da bin ich ja bei Dir, wird die Skalierung der Ladeinfrastruktur für E Lkw sein. Aktuell funktioniert das beim derzeitigen Hochlauf noch gut und Lkw Ladeparks von Milence etc. und anderen Anbietern sind europaweit ein guter Anfang. Es geht halt bei dem Thema auch darum, nicht immer nur die Probleme zu sehen, sondern auch Lösungen und da werden viele die letzten 12 Monate positiv kreativ. Ich bin da (leidenschaftslos) ergebnisoffen und schaue es mir an. Ich will keinen katholisch machen.
 
Zuletzt bearbeitet:

3RONVAC

Erfahrenes Mitglied
28.08.2017
2.783
11.703
Vielleicht könnte man diese ganzen Weissagungen wieder mal etwas zurückfahren? Wie sich gezeigt hat, kann die Politik den Markt und dessen Nachfrage nicht einfach mit Geld steuern, wenn die gewünschte Technologie noch nicht marktreif oder zu teuer ist. Also abwarten. Was wirklich gut ist, setzt sich ohne Hilfe durch.

Dass E-LKW bisher noch schwere Akkus durch die Gegend fahren, statt Teilen ihrer Nutzlast, halte ich noch für verbesserungsfähig. Und Reichweite ist sehr wohl ein Thema, aber das wird hier ja rituell bestritten.

Es geht dabei weniger um Weissagungen, sondern um die Diskussion der jüngsten Entwicklungen bei E Lkw. Von noch nicht marktreif und von bezogen auf die TCO (total cost of ownership) zu teuer kann seit jüngstem keine Rede mehr sein. Mir ist es aber wirklich Wumpe, weil ich nichts davon habe, ich mag nur objektiv falsche Aussagen nicht so gerne. Gleiches gilt in 90% der Anwendungsfälle für das Thema Reichweite. Nicht jeder ist nunmal für alles Experte (außer hier im Thread natürlich, wo jeder in beide Richtungen scheinbar alles weiß), nichts für Ungut.

LKW, die richtig Strecke fahren, fahren oft mit zwei Fahrern, die sich nahtlos abwechseln. Ist dir wohl gar nicht bekannt. Glaube kaum, dass du hier Vorträge halten solltest.

Das ist einfach nur falsch. Ich kann Dir aus Kontakten in die Brache sagen, dass zwei Fahrer die absolute Ausnahme im Lkw Fernverkehr sind. Es gibt weder die Menschen als Fahrer, da dort Knappheit herrscht, erst Recht seit dem Ukrainekrieg (viele Lkw Fahrer kamen vor dem Krieg daher, ich kenne eine Spedition die in kürzester Zeit auf Grund dessen damals über 400 Kündigungen von Ukrainern hatte). Noch ist das in 90%+ der Fälle wirtschaftlich sinnvoll darstellbar. Das wird in seltensten Fällen mit extrem zeitkritischen Gütern gemacht, in denen dann auch der Kunde deutlich zur Kasse gebeten wird.
Bei Bussen zu zweit eher üblich, in der Lkw Branche minimaler Usecase wegen des enormen Kostendrucks in der Transportbranche und da für einen zweiten Fahrer Lohnkosten, Nebenkosten, Urlaub, Krankheit etc. einzuplanen, dies alles auf die Preise aufzuschlagen, ist bei den meisten Gütern unmöglich und vieles nicht so zeitkritisch, dass paar Stunden Unterschied nicht für alle Beteiligten i.O sind (zumal vieles entsprechend vorgeplant wird, auch bei just in time Dingen). Es führt ja auch nicht jede Tour gleich von Hamburg nach Lissabon, Fernverkehr sind nicht immer 5.000km pro Tour.
 

Luftikus

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08.01.2010
27.410
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irdisch
Es wurde ein Beispiel erbeten, ich habe ein Beispiel geliefert. Ein reales, aktuelles. Das kannst du abstreiten, aber es war so. Die brauchten Reichweite, mehr als Elektro liefert.
 

malone

Erfahrenes Mitglied
11.05.2015
1.949
1.340

differenziert betrachtet behält sich Ford alle Pfeile im Köcher; die Maßnahme ist erstmal auf die nächsten 2 Jahre ausgerichtet.