Bahn-Sammelthread

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unseen_shores

Erfahrenes Mitglied
30.10.2015
9.612
15.474
Trans Balkan Express
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@unseen_shores : Ist denn die neue Verbindung von Leipzig durch Polen bis Przemysl komplett elektrifiziert und mit einer Lok durchgängig fahrbar?

Ja, die Verbindung geht nicht über die nicht elektrifizierte Strecke Dresden, sondern über elsterwerde, Ruhland Hoyerswerda und Horka direkt nach Wegliniec.
 
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doedl

Erfahrenes Mitglied
11.10.2012
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Aktuell ist noch das Gegenteil der Fall. Da wird schon mal ein Blatt eines Baumes als "Person im Gleis" identifiziert... :rolleyes:
Da bin ich vor kurzem auf der Strecke gestanden, ich denke es war kurz vor Karlsruhe, mit exakt diesem Vorfall. So wie das dann ausgegangen ist ("noch niemand gefunden", "weiß nichts", ...) und dann Weiterfahrt nach ca. 30 min., sehe ich hier eine Verbindung ... :unsure:
 

Schweinskopf

Erfahrenes Mitglied
08.04.2020
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ABER ich habe einen Grund gefunden eine Klage zu verfassen!

Die Laufzeit der Bahncard entspricht nicht der vertraglich vereinbarten Laufzeit von drei Monaten, sondern sie ist nur 89 Tage gültig, damit fehlt ein Tag zur vertraglich vereinbarten Laufzeit was einem Gegenwert von 0,44 Euro entspricht.

Das nächste BahnExperiment ist daher gestartet, ich habe eine E-Mail an den Bahncard Service gesendet, mal sehen was die zurück schreiben, wenn mir die Antwort nicht gefällt könnte es tatsächlich soweit kommen, dass ich den §123 BGB ins Spiel bringen und die 39,90 Euro zurück fordern, sollten die DB Anwälte die gleiche Jurakunst an den Tag legen gibt es das nächste gratis Businessclass Ticket über den großen Teich.
Schon asozial, bist eine mehr als unangenehme Person. Als Bahn wuerde ich dich auf die schwarze Liste setzen und nicht mehr bevoerdern.
 

Exit Row

Reguläres Mitglied
23.06.2025
38
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Das AEG lässt dem PBefG herzlich mitteilen, dass es für die ganz überwiegende Anzahl der von der DB AG durchgeführten Verkehre einschlägig(er) ist. Die Norm gibt es dort sinngemäß, allerdings 12 Ziffern niedriger.
Du hast natürlich völlig Recht, habe kurz nicht nachgedacht. Ändert in der Sache natürlich nichts...
 
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Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
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Schon asozial, bist eine mehr als unangenehme Person. Als Bahn wuerde ich dich auf die schwarze Liste setzen und nicht mehr bevoerdern.
Vielleicht sollte unsere selbsternannte Top-Anwältin nochmal einen Blick in folgende Formulierung aus dem BGB werfen

"mit dem Ablauf desjenigen Tages der letzten Woche oder des letzten Monats, welcher dem Tage vorhergeht, der durch seine Benennung oder seine Zahl dem Anfangstag der Frist entspricht"

Und dabei können, speziell wenn der Februar im Spiel ist, auch mal 89 Tage rauskommen.
 
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schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
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FRA
Was es doch für Assos gibt in Deutschland:

Die nächsten 10 Zugbegleiter auf dieser Dienststelle, die zukünftig nicht mehr kontrollieren.
 
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Zocker1899

Erfahrenes Mitglied
27.05.2016
599
269

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
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17.705
Das liest sich in der Bildzeitung (ja, ich weiß, der Vorbehalt, dass das eine miserable Quelle ist, besteht immer) anders. Da klingt es nach einem sehr einseitigen Angriff und vergeblichen Versuchen einer Deeskalation durch den Schaffner.

Nicht verständlich ist (wieder unter Vorbehalt, nämlich dem, dass wir als Außenstehende die Akten nicht kennen) die vorläufige Einschätzung als Totschlag. Angesichts der vorherigen mutmaßlichen Leistungserschleichung liegt die Verdeckungsabsicht als Mordmerkmal nahe.
 

KnallaufFall

Aktives Mitglied
23.02.2023
239
226
Es scheint einen heftigen Streit gegeben zu haben.
https://blaulichtreport-saarland.de...tkontrolle-neue-details-zum-taeter-und-opfer/

Zum Tatablauf:
Nach bisherigen Erkenntnissen kontrollierte der Zugbegleiter eine Gruppe von vier Personen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Dabei kam es zu einem Streit, weil ein Fahrgast keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte. Aus der Gruppe heraus griff ein 26-jähriger Mann den Zugbegleiter unvermittelt an. Zeugen berichten, der Angreifer sei aufgestanden, habe den Bahnmitarbeiter weggedrängt und mit einer Faustbewegung gedroht. Der Zugbegleiter soll zunächst versucht haben, die Situation zu beruhigen und Abstand zu halten. Als der Mann schließlich des Zuges verwiesen werden sollte, schlug der Tatverdächtige laut Zeugenaussagen hemmungslos auf den Zugbegleiter ein.

Zum Täter:
Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 26-jährigen griechischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Also nach heftigem Streit klingt das nicht, es sei denn, eine einseitige aggressive Person reicht, um einen Streit zu verursachen.
 

Luftikus

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08.01.2010
26.610
12.559
irdisch
Es fahren einfach auch viele echte Krawallbrüder in der Bahn, besonders im Nahverkehr. Die einen betrunken, die anderen unter Drogen, Kriegs-Traumatisierte oder mit psychischen Problemen. Sowas gab es z.B. in Berlin früher nicht in der Form, da waren "Penner" eher freundliche Clochards. Heute sind darunter Leute, die sehr aggressiv betteln, die wirklich jederzeit gewaltsam explodieren können, die zerlumpt sind oder Verletzungen haben. Mit den klassischen Pförtnertypen oder fahrdienstuntauglichen Busfahrern als Kontrolleuren kommt man gegen solche Aggressiven nicht mehr an. Da fehlt eine Polizeibegleitung und professioneller Schutz für die Kontrolleure. Selber was sagen, wenn die Bier auskippen oder in den Wagen pinkeln, bringt einen bei solche Typen auch nur in Gefahr.
 
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SleepOverGreenland

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09.03.2009
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FRA/QKL
Wie könnte ein besserer Schutz von Zugbegleitern aussehen?
Dürfen die mit Pfefferspray ausgestattet werden und dieses nutzen?
Dürfen die mit Taser ausgestattet werden und bei Gefahr nutzen?
 

schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.572
5.372
FRA
Wie könnte ein besserer Schutz von Zugbegleitern aussehen?
Ist nicht direkt ein besserer Schutz, jedoch führt diese Spirale dazu, dass immer weniger kontolliert bzw. interveniert wird, eine Gegensteuerung sähe so aus: Zug bleibt am nächsten Verkehrshalt stehen, bis die Polizei eingetroffen ist. Konsequente Verfolgung des Fahrens ohne gültigen Fahrschein als Straftat.
 

Luftikus

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08.01.2010
26.610
12.559
irdisch
Die Kontrolleure sind erkennbar psychologisch geschult. Der Umgang mit Normalbürgern klappt m.E. besser als früher. Was fehlt, ist ein Konzept ggü. den Wilden. Vielleicht kommen die bisher damit davon, weil sich keiner so eine Attacke antun will? Vielleicht muss man die auch bei Drohungen und Beleidigungen gleich mal festnehmen, richtig aus der Bahn am nächsten Bahnhof rausschmeißen, Handschellen anlegen oder erst mal über Nacht in die Gefangenensammelstelle oder Ausnüchterungszelle bringen oder so? Da hilft nur eine gewisse Härte, fürchte ich. Die müssen genervt werden. Deswegen wäre Polizeibegleitung geboten. Und mindestens ein notwehrfähiger Kampfsportler in jeder Kontrolleurgruppe.
 

Fjaell

Erfahrenes Mitglied
19.05.2010
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Ich denke auch, dass Pfefferspray und/oder andere 'Waffen' nichts bringen. Es reicht ja nicht nur die Verfügbarkeit, sondern auch die persönliche rechtliche und händische Anwendungsfähigkeit muss vorhanden sein. Da habe ich bei Geschlecht, Alter, Körperlichkeit vieler Kundenbetreuer meine Zweifel und sie müssen diese Fähigkeiten auch nicht haben. Vielmehr ist hier das 'System' gefordert. Heisst, zum einen psychologische Schulung (bei vier aggressiven Fahrgästen verweise ich keinen Einen des Zuges, sondern halte Abstand [kein Vorwurf an das Opfer]). Statt dessen Notrufknopf zur nächsten 110 vom Handy als 'BahnNot' mit automatischer Übermittlung, Zugnummer, GPS und Fahrplandaten des betroffenen Zuges. Sofortiger Prio-Einsatz des nächsten verfügbaren Polizei-Einsatz-Teams unter Berücksichtigung der Fahrplandaten (egal welche, egal wer und über Bundeslangrenzen hinweg). Rückmeldung an den Bahnmitarbeiter "wir sind am nächsten/übernächsten Haltepunkt am Bahnsteig" Dann Klärung weiterer Fragen wie Rtw, weitere Kräfte, Streckensperrung usw. Die Kundenbetreuer brauchen ein trainiertes und schnell funktionierendes Disaster Response Netzwerk und keine zusätzliche Waffen, die sie möglich gar nicht beherrschen.

Und eine schnelle Justiz, die gern auch mal am oberen Ende der Strafzumessung urteilt.

Die Initiativen von verschiedenen linkssozialen Gruppen, den Tatbestand der Leistungserschleichung im ÖPNV/SPNV/SPFV abzuschaffen, ist auch unter diesem Gesichtspunkt der komplett falsche Weg.
 
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westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
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Laut Bahn bei FB ist der Mitarbeiter inzwischen verstorben.
Jepp: :rolleyes:

Und dann parallel noch über das hier nachdenken:
Mein Beileid an die Hinterbliebenen des Kollegen. 🕯️😔
Aber vlt. führt das dazu das wir nun zukünftig wieder die Polizei rufen dürfen wenn jemand sich jmd aggressiv weigert auszusteigen. Und man nicht von Notfallleitstelle eigener Leitstelle und bei Umgehung der Meldekette von der Bundespolizei zu hören bekommt "dafür schicken wir keinen raus".
Und das Mitreisende "jetzt machen wir wegen IHNEN Verspätung weil sie den Fahrast ohne Fahrkarte raus werfen wollen" sich mal klemmen.
 

westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
2.191
2.330
Eigentlich war das richtige Entscheidung, aber ...
Ich hatte auch schön häufiger Situationen erlebt wo es sinnvoller gewesen wäre, wenn die Kundenbetreuer und/oder Triebfahrzeugführer nen ordentliches Kommunikations- und Deeskalationstraining erhalten hätten.

Aus praktischer Sichtweise wäre es vermutlich vernünftiger gar nichts zu sagen und einfach unauffällig zum nächsten Bahnhof / Haltepunkt ne Aussteigehilfe zu bestellen.
Problem: So dick ist halt die Personaldicke bei den Polizeien auch nicht und gerade irgendwo "auf dem Land" dauert das auch gut und gerne mindestens 15 bis 20 Minuten bis da wer da ist.

In nordamerikanischen Verkehrsbetrieben gilt, außer für den bewaffneten Sicherheitsdienst: "No confrontration".

Es kann ja irgendwo auch nicht sein, dass sich nen unbewaffneter Kundenbetreuer mit sowas rumschlagen muss.

Vielleicht wär's in letzter Konsequenz ganz sinnvoll, wenn sich die Kundenbetreuer und Triebfahrzeugführer entsprechend vereinigen würden und in solchen Situationen die Züge einfach bei nächstbester Möglichkeit stehen lassen würden, gegen Weiterfahrt sichern und sich dann zum Eigenschutz vom Zug entfernen würden bis irgendwer zum Aufräumen da war.

Würde es, außer der EVG, noch ne andere Gewerkschaft geben, hätte es in irgendwelchen Betriebsvereinbarungen bestimmt schon irgendwelche Klauseln wonach das Betriebspersonal nicht verpflichtet werden kann, Tickets und/oder das Hausrecht durchzusetzen. - Vielleicht braucht's dafür aber halt auch erst, analog zu anderen Ländern, nach jedem solchen Vorfall nen ein bis zweitägigen Generalstreik bis sich was ändert.