Ich denke auch, dass Pfefferspray und/oder andere 'Waffen' nichts bringen. Es reicht ja nicht nur die Verfügbarkeit, sondern auch die persönliche rechtliche und händische Anwendungsfähigkeit muss vorhanden sein. Da habe ich bei Geschlecht, Alter, Körperlichkeit vieler Kundenbetreuer meine Zweifel und sie müssen diese Fähigkeiten auch nicht haben. Vielmehr ist hier das 'System' gefordert. Heisst, zum einen psychologische Schulung (bei vier aggressiven Fahrgästen verweise ich keinen Einen des Zuges, sondern halte Abstand [kein Vorwurf an das Opfer]). Statt dessen Notrufknopf zur nächsten 110 vom Handy als 'BahnNot' mit automatischer Übermittlung, Zugnummer, GPS und Fahrplandaten des betroffenen Zuges. Sofortiger Prio-Einsatz des nächsten verfügbaren Polizei-Einsatz-Teams unter Berücksichtigung der Fahrplandaten (egal welche, egal wer und über Bundeslangrenzen hinweg). Rückmeldung an den Bahnmitarbeiter "wir sind am nächsten/übernächsten Haltepunkt am Bahnsteig" Dann Klärung weiterer Fragen wie Rtw, weitere Kräfte, Streckensperrung usw. Die Kundenbetreuer brauchen ein trainiertes und schnell funktionierendes Disaster Response Netzwerk und keine zusätzliche Waffen, die sie möglich gar nicht beherrschen.
Und eine schnelle Justiz, die gern auch mal am oberen Ende der Strafzumessung urteilt.
Die Initiativen von verschiedenen linkssozialen Gruppen, den Tatbestand der Leistungserschleichung im ÖPNV/SPNV/SPFV abzuschaffen, ist auch unter diesem Gesichtspunkt der komplett falsche Weg.