Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.203
1.186
CGN
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Auch dein Einfamilienhaus muss im Rahmen der Netzlast stabilisiert werden, wenn Netzanschluß vorhanden. Das kostet Energie, was sonst?
Keine Ahnung, in welcher Blase Du so lebst, aber jedes normale Einfamilienhaus braucht Strom. Ein EFH-Besitzer, der sich eine PV-Anlage auf's Dach baut, macht das nicht, weil er in irgend einer Weise netzdienliche Aufgaben zu erfüllen hat, weil er 100% autark sein will oder gar soll. Auch nicht aus ideologischer Verbissenheit zum Thema Energiewende (ähnlich wie die meisten E-Auto-Fahrer bzgl. der Mobilitätswende). Sondern, um die Gesamtstromkosten seines Hauses auf Dauer zu reduzieren. In der Kalkulation ist auch eingeplant, dass es Zeiten gibt, an denen man zu viel Strom produziert und ihn einspeist, und Zeiten, in denen man zu wenig Strom produziert und welchen dazukauft (*).

Und ja, wenn mein Haus den normalen Grundbedarf (ausgenommen des außergewöhnlichen Verbrauchers Sauna) aus der Sonne selbst produzieren konnte, ist das (trotzdem) ein Beitrag zur Energiewende.

Um noch einen draufzulegen: Ich hätte auch die 11kw Strom für die Sauna nicht aus dem Netz ziehen müssen, ich hätte die hier in Form von gefüllten Batteriespeichern gehabt. Und gestern auch das Wetter, um sie wieder nachzufüllen. Also selbst das ginge. Hat aber andere Gründe (ich bin nicht verpflichtet, unser Stromnetz zu entlasten, beruflich aber verpflichtet, auch in einer Stromausfall-Situation arbeitsfähig zu bleiben) warum ich das nicht getan habe.


(*) Wenn wir aber diskutieren wollen, und auch gerne über E-Autos, dann gerne auf die unsinnigen Preise. Ich bekomme für's Einspeisen nur 25% dessen, was ich für's Beziehen bezahlen muss. Das heißt: Wenn ich es abends im Schlafzimmer kühl haben will, ist es billiger, wenn ich noch vor Sonnenuntergang die Klimaanlage einmal auf 16°C runterkühle (und bis ich ins Bett gehe, hat er sich dann langsam wieder erwärmt) als wenn ich beim ins Bett gehen die Kimaanlage auf 23°C stelle. Okay, da muss der Strom ja auch über ein paar Stunden gespeichert werden, das kostet Geld.

Wenn ich aber tagsüber Strom zuviel habe, und wir hätten eine Einliegerwohnung mit eigenem Stromzähler, dann würde ich in der Einliegerwohnung trotzdem 4x so viel bezahlen, wie ich direkt daneben einspeise. Der Strom verlässt nicht mal mein Haus. Aber würde ich meinen PV-Strom dem Mieter der Einliegerwohnung anbieten wollen, ist das ein unheimlich bürokratischer Aufwand.

Mit dem Ergebnis, dass viele Nachbarn hier sich mit PV das Dach nur halb so voll gemacht haben. Damit sie unter der Balkonkraftwerk-Grenze bleiben (und damit völlig unnötig Potential verschenken), einfach nur weil sie auf die Bürokratie keinen Bock haben.

Noch absurder wird es, wenn ich für 7,irgendwas Cent einspeise, aber gleichzeitig mein Auto an der Ladesäule auflade. Dann zahle ich, wenn ich auf deren Wunschpreisliste reinfalle, sogar das 8fachte, um meinen eigenen Strom (500m weiter, gleiches Trafohäuschen) wieder zu laden. Beim gleichen Konzern (gehört alles zur RheinEnergie/Stadtwerke Köln), an einer Ladesäule, die zu >80% mit Steuergeldern gefördert wurde. Und auf die die Stadtwerke ein Monopol hat (da es baulich hier nicht auf privatem Grund möglich ist, hatte ich gemeinsam mit Nachbarn eine öffentliche Säule direkt hier im Wohngebiet aufstellen wollen, war seitens der Stadt Köln "nicht gewünscht").
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.176
6.069
FRA
Mal wieder ein typischer Brüller, oder sollte ich besser schreiben FAKE News.
Kannst du doch so nicht behaupten, in Wirklichkeit gibt es doch in Wolfsburg nur ein einzige grosse Druckmaschine, die Fahrgestellnummern ausspuckt und diese werden dann "zugelassen", diese Fahrzeuge können gar nicht auf den Strassen zu sehen sein, da sie nur "zugelassen" sind, aber VW sie gar nicht verkauft hat.
In Wirklichkeit steht das VW-Werk nicht in Baunatal, sondern in Bielefeld und alle Arbeiter sind gehirngewaschen und glauben nur, dass sie Getriebe herstellen.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.315
11.353
Dahoam
Grundsätzlich ist die neue E-Auto-Förderung in Abhängigkeit vom Einkommen ein gutes Mittel als pauschal alle E-Autos zu fördern. So wissen die Verkäufer nicht ob jemand eine Förderung bekommt oder nicht und können die Preise pauschal nach oben setzen.

Auch wenn man die E-Auto-Förderung der letzten Jahr als eine Subventionierung von Wohlhabenderen sehen kann war es ein notwendiger Weg um überhaupt die E-Mobilität in die Breite zu bringen. Der Druck eine Ladeinfrastruktur aufzubauen war erst so gegeben. Und mittlerweile kommt die E-Mobilität auch bei uns gut voran. Woran es noch fehlt ist dass man bei den Ladepreisen reguliert und die Preise runterbringt. Dann wird auch automatisch das Interesse bei denen steigen die nicht Geld haben für ein Elektroluxusfahrzeug oder Dienstwagen bekommen. Langsam bietet auch der Gebrauchtwagenmarkt immer mehr und die langsam steigende Langzeiterfahrung zeigt, dass die Akkus nicht so schnell altern und ältere und gebrauchte E-Autos gut nutzbar sind wenn man nicht unbedingt riesige Reichweiten benötigt.

Ein zu schneller Umstieg von allen auf die E-Mobilität würde vermutlich auch die Strominfrastruktur nicht gut tun. Die muss halt parallel mit der Zunahme der E-Mobilität auch angepasst werden. Hier müsste allerdings die Politik nochmal aktiv werden und das Potential von E-Autos als Zwischenspeicher und Puffer für Überschussenergie aus den erneuerbaren Energien sehen. Dazu braucht es die Technik (ausreichend Ladesäulen an Stellen wo Autos lange parken (z.B. Firmenparkplätze, Parkhäuser) und natürlich eine sinnvolle Steuerung der Energieflüsse) und die Motivation (z.B. günstigen Strom für E-Autos wenn man sich mit x-Prozent der Autobatterie beteiligt) für einen E-Auto-Besitzer sein Auto als Puffer dafür zur Verfügung zu stellen. Denke mal dann würden alle Seiten gewinnen.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
5.801
4.611
Mal wieder ein typischer Brüller, oder sollte ich besser schreiben FAKE News.
Quelle der Verkaufs- nicht Zulassungszahlen?
Keine Ahnung, in welcher Blase Du so lebst,
In einer physikalisch-atomaren.
aber jedes normale Einfamilienhaus braucht Strom.
Was sonst? Nichts anderes habe ich behauptet im Gegensatz zu dir :) Und 98% der PV-Besitzer haben einen Netzanschluss. Die paar ohne kann man an einer Hand abzählen.
Ein EFH-Besitzer, der sich eine PV-Anlage auf's Dach baut, macht das nicht, weil er in irgend einer Weise netzdienliche Aufgaben zu erfüllen hat,
Das ist tatsächlich deine Ansicht? Interessant. Nur als Hinweis: jeder Verbraucher oder Einspeiser muss netzdienliche Netzaufgaben, d.h. Stabilisierung und Netzlast, sowie Verfügbarkeit derselben übernehmen. Sonst bricht es, das Netz, nämlich infolge von Destabilisierung zusammen. Und damit ist keinem gedient.
weil er 100% autark sein will oder gar soll. Auch nicht aus ideologischer Verbissenheit zum Thema Energiewende (ähnlich wie die meisten E-Auto-Fahrer bzgl. der Mobilitätswende).
Als ist die Energiewende nur solange interessant, wie man sparen und weniger Geld bezahlen muss? Was passiert denn, wenn alles teurer wird? Oder es kein EEG mehr geben wird, die Einspeisung oder Aufbau von PV/Wind so extrem gut vergütet?
Sondern, um die Gesamtstromkosten seines Hauses auf Dauer zu reduzieren.
Aha....
In der Kalkulation ist auch eingeplant, dass es Zeiten gibt, an denen man zu viel Strom produziert und ihn einspeist, und Zeiten, in denen man zu wenig Strom produziert und welchen dazukauft (*).
Und genau das ist der Punkt, wo du zusätzliche Energie (Strom) brauchst, der irgendwie erzeugt werden muss. Deine PV nutzt dir Null, Komma null, wenn die Sonne nicht scheint und keinen Netzanschluss hast und mit Energie beliefert werden kannst. Dein Anschluß ist nicht binär. Wenn ein Anschluß da ist, muss dafür auch Grundlast zu Verfügung stehen. Zusätzlich zu deinem tatsächlichen Verbrauch kommt der der Netzlast, der sich summiert mit all den anderen PV- und Windradbetreibern mittlerweile zu Größenordnungen summiert, die in die Milliardenzahlungen gehen; Stichwort Regeleingriffe und Energiezukäufe.

Versteh mich nicht falsch: ich gönne jedem seine PV und seine individuellen Ersparnisse. Aber eben dieses Netz, dessen Stabilität und diese Art der Erzeugung kostet viel Energie, Geld und Man-Power. Und genau das zahlen ALLE. Und genau deswegen ist Energie bei euch so teuer.

Ministerin Reiche will bei euch nicht umsonst den PV und Windzubau auf ein absolutes Minimum reduzieren. Sonst ist euer Netz irgendwann am Ende und die Erzeugerkapazitäten mit Grundlast auch.
Und ja, wenn mein Haus den normalen Grundbedarf (ausgenommen des außergewöhnlichen Verbrauchers Sauna) aus der Sonne selbst produzieren konnte, ist das (trotzdem) ein Beitrag zur Energiewende.
Nein. Dazu müsstest du Grundlast erzeugen.
Um noch einen draufzulegen: Ich hätte auch die 11kw Strom für die Sauna nicht aus dem Netz ziehen müssen, ich hätte die hier in Form von gefüllten Batteriespeichern gehabt.
Aha. Und wenn der Speicher nach einmaliger Nutzung leer ist?
Und gestern auch das Wetter, um sie wieder nachzufüllen.
Nun, 30 Tage zuvor war kein Wetter, um aufzufüllen.
Also selbst das ginge.
Wie? Du kannst Speicher mit Solarenergie auffüllen, ohne das die Sonne scheint mit deiner PV-Anlage? Da hole ich mir den Nobelpreis ab, wenn du mir verrätst, wie das geht!
Hat aber andere Gründe (ich bin nicht verpflichtet, unser Stromnetz zu entlasten, beruflich aber verpflichtet, auch in einer Stromausfall-Situation arbeitsfähig zu bleiben) warum ich das nicht getan habe.

(*) Wenn wir aber diskutieren wollen, und auch gerne über E-Autos, dann gerne auf die unsinnigen Preise.
Das ist ein Punkt, den man auch diskutieren muss.
Ich bekomme für's Einspeisen nur 25% dessen, was ich für's Beziehen bezahlen muss.
Und? Es gibt eben Neben- und Gestellungskosten, die abgezogen werden müssen. Eine Vergütung muss dagegen überhaupt nicht sein. Wer sich PV installieren will, um zu sparen und dein Eigenheim (?) im Wert zu steigern und etwas fürs Klima tun will, sollte das aus eigener Tasche zahlen. Wieso soll das die Allgemeinheit übernehmen? Und wieso soll die Allgemeinheit die Kosten für die Netzstablisierung übernehmen, die durch zu viel EE entsteht?

DAS sind Punkte, die man bei euch diskutieren sollte.
Das heißt: Wenn ich es abends im Schlafzimmer kühl haben will, ist es billiger, wenn ich noch vor Sonnenuntergang die Klimaanlage einmal auf 16°C runterkühle (und bis ich ins Bett gehe, hat er sich dann langsam wieder erwärmt) als wenn ich beim ins Bett gehen die Kimaanlage auf 23°C stelle. Okay, da muss der Strom ja auch über ein paar Stunden gespeichert werden, das kostet Geld.

Wenn ich aber tagsüber Strom zuviel habe, und wir hätten eine Einliegerwohnung mit eigenem Stromzähler, dann würde ich in der Einliegerwohnung trotzdem 4x so viel bezahlen, wie ich direkt daneben einspeise. Der Strom verlässt nicht mal mein Haus. Aber würde ich meinen PV-Strom dem Mieter der Einliegerwohnung anbieten wollen, ist das ein unheimlich bürokratischer Aufwand.
Nein, das ist ein Verdienst. Und auf diesen sind Abgaben, Steuern, etc. zu zahlen. Du bist eben ein Erzeuger und wirst denen gleich gestellt.
Mit dem Ergebnis, dass viele Nachbarn hier sich mit PV das Dach nur halb so voll gemacht haben. Damit sie unter der Balkonkraftwerk-Grenze bleiben (und damit völlig unnötig Potential verschenken), einfach nur weil sie auf die Bürokratie keinen Bock haben.
Ich finde Bürokratie in manchen Punkten sinnvoll.
Noch absurder wird es, wenn ich für 7,irgendwas Cent einspeise, aber gleichzeitig mein Auto an der Ladesäule auflade.
Dann speise nicht ein, sondern lade das BEV und deinen Speicher, wo ist das Problem? Keiner zwingt zum Einspeisen oder zum Errichten überdimensionierter PV. Das die Allgemeinheit 7.5 Cent an dich zahlt, ist doch ein Riesenglück. Es kann auch sein, dass bei euch demnächst GAR NICHTS mehr gezahlt wird, wenn die entsprechende Regelungslage beschlossen wird.
Dann zahle ich, wenn ich auf deren Wunschpreisliste reinfalle, sogar das 8fachte, um meinen eigenen Strom (500m weiter, gleiches Trafohäuschen) wieder zu laden.
Das nennt sich freie Marktwirtschaft.
Beim gleichen Konzern (gehört alles zur RheinEnergie/Stadtwerke Köln), an einer Ladesäule, die zu >80% mit Steuergeldern gefördert wurde.
Nur als Frage, wurde PV bei euch nicht auch für Privatleute massiv subventioniert? Und immer noch? Die ganzen EE und Energiewende ist ein Förder-Monster an Subventionen.
Und auf die die Stadtwerke ein Monopol hat (da es baulich hier nicht auf privatem Grund möglich ist, hatte ich gemeinsam mit Nachbarn eine öffentliche Säule direkt hier im Wohngebiet aufstellen wollen, war seitens der Stadt Köln "nicht gewünscht").
Ein Monopol bestimmt nicht. Sondern niemanden als Konkurrenz, der Grundlast bereitstellen kann oder will.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
5.801
4.611
Grundsätzlich ist die neue E-Auto-Förderung in Abhängigkeit vom Einkommen ein gutes Mittel als pauschal alle E-Autos zu fördern.
Nein. Ich denke, BEV sind so überlegen? Dann brauchen sie auch keine Förderung aka Subventionen. Wieso soll die Allgemeinheit etwas bezahlen, von dem nur wenige profitieren?
So wissen die Verkäufer nicht ob jemand eine Förderung bekommt oder nicht und können die Preise pauschal nach oben setzen.
Am besten keine Förderung.
Auch wenn man die E-Auto-Förderung der letzten Jahr als eine Subventionierung von Wohlhabenderen sehen kann
Nicht kann.
war es ein notwendiger Weg um überhaupt die E-Mobilität in die Breite zu bringen.
Das Beste und Günstigste setzt sich in einer freien Marktwirtschaft von selbst durch.
Der Druck eine Ladeinfrastruktur aufzubauen war erst so gegeben.
Eben. Auch da: warum soll das die Allgemeinheit bezahlen? Tankstellen werden auch durch die errichtet, die Kraftstoff verkaufen wollen.
Und mittlerweile kommt die E-Mobilität auch bei uns gut voran.
Bei euch in Europa? Naja.
Woran es noch fehlt ist dass man bei den Ladepreisen reguliert
Schon wieder: Regulierung und Subvention. Da muss gar nichts reguliert werden. Das regelt sich von selbst. Energie und Strom ist knapp. -> ist eben teuer.
und die Preise runterbringt. Dann wird auch automatisch das Interesse bei denen steigen die nicht Geld haben für ein Elektroluxusfahrzeug oder Dienstwagen bekommen.
Ich habe genug Geld und finde es toll, das mir der Q8 Etron quasi geschenkt wurde.
Langsam bietet auch der Gebrauchtwagenmarkt immer mehr und die langsam steigende Langzeiterfahrung zeigt, dass die Akkus nicht so schnell altern und ältere und gebrauchte E-Autos gut nutzbar
Naja, Smart EQ, die alten Nissans, i3 und Konsorten sind eher eingeschränkt nutzbar. Problem: Reichweite, Ladeleistung. Das BEV hat das iPhone und Android Problem, nächstes Jahr gibt es viel besseres günstiger.
sind wenn man nicht unbedingt riesige Reichweiten benötigt.
Benötigen alle. Jeder will so weit wie möglich ohne Nachladen kommen. Daran bemisst sich alles.
Ein zu schneller Umstieg von allen auf die E-Mobilität würde vermutlich auch die Strominfrastruktur nicht gut tun.
Ach? Die ist bei euch am Ende, da ist nicht mehr viel mit Kapazität. Bei meiner Mutter in Deutschland wurde ein Tesla-Stall eröffnet, nachdem Tesla auf eigene Kosten ein Stromkabel zu einem entfernten Erzeuger gezogen hat, weil die Analyse ergeben hat, das viele Teslas rumfahren. Und was soll ich sagen? Der Stall ist quasi immer voll, weil quasi sonst nix zum Laden in der Nähe ist, außer Tankstellen.
Die muss halt parallel mit der Zunahme der E-Mobilität auch angepasst werden. Hier müsste allerdings die Politik nochmal aktiv werden und das Potential von E-Autos als Zwischenspeicher und Puffer für Überschussenergie aus den erneuerbaren Energien sehen.
Das wird nie kommen. Das "Netz ist der Speicher" ist eine technische Illusion.
Dazu braucht es die Technik (ausreichend Ladesäulen an Stellen wo Autos lange parken (z.B. Firmenparkplätze, Parkhäuser) und natürlich eine sinnvolle Steuerung der Energieflüsse) und die Motivation (z.B. günstigen Strom für E-Autos wenn man sich mit x-Prozent der Autobatterie beteiligt)
Unbezahlbar.
für einen E-Auto-Besitzer sein Auto als Puffer dafür zur Verfügung zu stellen.
Warum sollten sie? Die Erwartung eines Gewinnes kann es ja nicht sein, wenn alles billiger werden soll. Der Gedanke ans Klima muss reichen, oder?
Denke mal dann würden alle Seiten gewinnen.
Nein.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Immer mehr wird seitens der Industrie erkannt, dass das Wunschkonzert der Hobbyautofahrer und Langzeitlader = einiger verpeilter Ideologen
rein gar nichts bringt und es werden nun schon fast täglich die Stecker gezogen und die Rolle rückwärts vollzogen.

Selbst das verzweifelte Anbiedern mit weiteren 437 Millionen EUR staatlicher Alimentierung erzeugt nur noch ein müdes Lächeln
und ein schnelles Abwinken:

Der Letzte macht das Licht aus
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.203
1.186
CGN
So wissen die Verkäufer nicht ob jemand eine Förderung bekommt oder nicht und können die Preise pauschal nach oben setzen.
volle Zustimmung

war es ein notwendiger Weg um überhaupt die E-Mobilität in die Breite zu bringen. Der Druck eine Ladeinfrastruktur aufzubauen war erst so gegeben. Und mittlerweile kommt die E-Mobilität auch bei uns gut voran
ebenfalls volle Zustimmung. Zumal zumindest die deutschen Autobauer ja gar kein Interesse hatten (ob sie es in Zukunft haben, selbst darüber kann man streiten) E-Autos in einer günstigen Preisklasse anzubieten.

Woran es noch fehlt ist dass man bei den Ladepreisen reguliert und die Preise runterbringt
oh ja bitte. Das Roaming-System wie es sich in den letzten Jahren entwickelt hat, dazu die in der aktuellen Ausgestaltung unsinnigen Blockiergebühren ist echt ein Hindernis.

und das Potential von E-Autos als Zwischenspeicher und Puffer für Überschussenergie aus den erneuerbaren Energien sehen. Dazu braucht es die Technik (ausreichend Ladesäulen an Stellen wo Autos lange parken (z.B. Firmenparkplätze, Parkhäuser) und natürlich eine sinnvolle Steuerung der Energieflüsse) und die Motivation (z.B. günstigen Strom für E-Autos wenn man sich mit x-Prozent der Autobatterie beteiligt) für einen E-Auto-Besitzer sein Auto als Puffer dafür zur Verfügung zu stellen. Denke mal dann würden alle Seiten gewinnen.

da bin ich mir ehrlich gesagt gar nicht so sicher, ob das noch ein sinnvolles Potential ist.

Klar, auf den ersten Blick klingt das verlockend, ein 78kw/h-Akku 8 Stunden auf dem Firmenparkplatz geparkt sind rund 35 kw/h Pufferspeicher, die man einmal komplett leeren und wieder füllen (oder umgekehrt) kann.

Aber in der Praxis: Das Minimum, was ich als Nutzer akzeptieren würde, ist dass zum Zeitpunkt der Abfahrt genauso viel Strom in meinem Auto ist wie beim Abstellen. Sinnvoll wären eher so ca. 10 kw/h mehr (das dürfte für Weg von/zur Arbeit und abends noch zum Fitnesstudio/Sport/Chor/... reichen, d.h. dann hätte man den Tag "verbrauchsneutral" verbracht).

Wenn man jetzt nicht ultra-viel Planungslogik entwickelt, die dafür sorgt, dass das Auto zur Wunschuhrzeit (und auch auf einem Firmenparkplatz sind das nicht immer nach 8h) bei dem gewünschten SoC ist, hat man effektiv vielleicht 10-20 kwh, die man aus meinem Auto entnehmen und wieder reinpumpen kann zur Netzdienlichkeit. Bei einem 8h Parkvorgang. Bei innerstädtischen Parkhäusern sogar noch viel weniger, rein durch die Übertragungsleistung des 11KW-Kabels könnte man bei einem 3h-Parkvorgang keine 20 kw/h rein und wieder raustransportieren.

Wenn man bedenkt, dass man 10 kw/h Pufferspeicher schon für einen kleinen vierstelligen Betrag (Endkundenpreis Einzelabnahme) bekommt, erscheint mir das deutlich einfacher, die Leute mit "stellt Euch netzdienliche Batterien in den Keller für Eure Balkonkraftwerke" zu ködern.
 
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Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.176
6.069
FRA
Wenn man bedenkt, dass man 10 kw/h Pufferspeicher schon für einen kleinen vierstelligen Betrag (Endkundenpreis Einzelabnahme) bekommt, erscheint mir das deutlich einfacher, die Leute mit "stellt Euch netzdienliche Batterien in den Keller für Eure Balkonkraftwerke" zu ködern.
Wer sagt denn, dass es entweder - oder gibt ? und bitte, es sind kWh und keine kw/h
 

vapianojunkie

Erfahrenes Mitglied
15.01.2014
1.191
734
MUC
Grundsätzlich ist die neue E-Auto-Förderung in Abhängigkeit vom Einkommen ein gutes Mittel als pauschal alle E-Autos zu fördern. So wissen die Verkäufer nicht ob jemand eine Förderung bekommt oder nicht und können die Preise pauschal nach oben setzen.
Ich halte Förderung/Finanzierung der Infrastruktur für deutlich sinnvoller, fairer und nachhaltiger. Teure Autos weniger zu fördern als günstige Modelle, ist angemessen. Wer sich Luxus leisten will, soll das gerne unsubventioniert tun. Aber unterschiedliche Förderung für den gleichen Neuwagen ist unnützer Bürokratieaufbau und spaltender Klassenkampf. Das sind dann die nächsten paar hundert EUR in der Mittelschicht, wo Mehrarbeit und Mehrverdienst keinerlei Kaufkraftgewinn bedeuten. Das bringt das Land nicht vorwärts.
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.203
1.186
CGN
Das ist tatsächlich deine Ansicht? Interessant. Nur als Hinweis: jeder Verbraucher oder Einspeiser muss netzdienliche Netzaufgaben

in welchem Gesetz steht das?

Als ist die Energiewende nur solange interessant, wie man sparen und weniger Geld bezahlen muss?
was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wer sich PV aufs Dach baut, macht das aufgrund einer Kalkulation, nicht aus ideologischer Verbissenheit. Versteh den Satz oder lass es bleiben.

Deine PV nutzt dir Null, Komma null, wenn die Sonne nicht scheint und keinen Netzanschluss hast und mit Energie beliefert werden kannst
sagt auch niemand. Aber toll, was Du alles weißt.

Wenn ein Anschluß da ist, muss dafür auch Grundlast zu Verfügung stehen

Wow. Was für eine Erkenntnis. Hat jemand jemals irgendwas anderes behauptet?

EE braucht halt Speichermöglichkeiten für Grundlast. Die wurden in der Vergangenheit vernachlässigt, früher sogar zurückgebaut (Pumpspeicherkraftwerke) und müssen darum jetzt geschaffen werden.

Nun, 30 Tage zuvor war kein Wetter, um aufzufüllen.

Wow, das Wetter hier und den PV-Ertrag meines Hauses kennst Du also auch?

Und wieso soll die Allgemeinheit die Kosten für die Netzstablisierung übernehmen, die durch zu viel EE entsteht?

"zuviel EE" - wofür? Ich dachte die erneuerbaren reichen hinten und vorne nicht?

Und wieso übernimmt die Allgemeinheit Kosten, wenn ich meinen Strom zu einem Preis an den Netzbetreiber verkaufe, der unter dem liegt, den der gleiche Netzbetreiber bei einem Gas- oder Kohlekraftwerk bezahlen müsste?


Nein, das ist ein Verdienst. Und auf diesen sind Abgaben, Steuern, etc. zu zahlen. Du bist eben ein Erzeuger und wirst denen gleich gestellt.

ich rede gar nicht von Abgaben und Steuern. Und ich rede auch nicht von den Pflichten (und auch nicht von den Rechten) eines Erzeugers, der ist man dadurch nicht zwangsläufig.

Das nennt sich freie Marktwirtschaft. (..)
Ein Monopol bestimmt nicht. Sondern niemanden als Konkurrenz

Nein, es ist ein Monopol. Wenn andere Anbieter außer den Stadtwerken nicht dürfen, obwohl sie wollen, und die Stadtwerke 60ct/kWh aufrufen, dann ist das ein Monopol.

Dann brauchen sie auch keine Förderung aka Subventionen

unsere Autoindustrie lebt von Subventionen. Das war schon ewig so und das wird auch so bleiben.
 
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MANAL

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29.05.2010
15.315
11.353
Dahoam
Ich halte Förderung/Finanzierung der Infrastruktur für deutlich sinnvoller, fairer und nachhaltiger. Teure Autos weniger zu fördern als günstige Modelle, ist angemessen. Wer sich Luxus leisten will, soll das gerne unsubventioniert tun. Aber unterschiedliche Förderung für den gleichen Neuwagen ist unnützer Bürokratieaufbau und spaltender Klassenkampf. Das sind dann die nächsten paar hundert EUR in der Mittelschicht, wo Mehrarbeit und Mehrverdienst keinerlei Kaufkraftgewinn bedeuten. Das bringt das Land nicht vorwärts.

Kann ich voll und ganz nachvollziehen was du sagt. Subventionen sind am Ende nie fair. Man muss sich bei der Thematik "Elektromobilität" von der persönlichen Ebene lösen und das ganze als Transformation der Gesellschaft zu einer zukunftsweisenden Technik sehen. Das schwierigste ist der Anfang weil keiner ein E-Auto kaufen will wenn es keine Infrastruktur gibt und weil keine Infrastruktur aufgebaut wird wenn es kein E-Auto gibt.

Einer muss den ersten Schritt gehen. Aber um gegen die etablierte Verbrennertechnologie samt perfektionierter Tankstelleninfrastruktur anzukommen muss irgendjemand viel Geld in die Hand nehmen damit wir uns bewegen. Da Infrastruktur beteiligt ist sehe ich hier auch den Staat zentral in der Rolle. Und da die Autoindustrie zu den wichtigsten Zweigen des Landes gehört ist auch bei den Fahrzeugen der Staat irgendwie gefordert um eine Veränderung zu erreichen. Macht man es nach der neoliberalen Ideologie soll der Markt das regeln. Der wird das dann sicher regeln, aber sicher nicht mit einer zukunftsorientierten Automobilindustrie und eine gute Verkehrsinfrastruktur.

Interessant ist der Blick nach Japan, wo ich vor kurzen zwei Wochen im Urlaub war. In der Zeit habe ich insgesamt vier Elektroautos gesehen (1x Ioniq 5, 1x Tesla, 1x Audi e-tron, 1x BMW i3) und drei Ladestationen die verweist waren. BEV werden es hier sehr schwer haben wenn man nichts ändern. In Japan dominieren effiziente Verbrenner auf Vollhybridtechnik (überwiegend Toyota-HSD-Technik), Japan fahren sehr defensiv und damit mit sehr niedrigen Verbräuchen, in Japan sind sehr viele Kleinstwagen unterwegs und die Benzinpreise niedrig (ca. 1€/L). Wer hat hier Interesse an einem E-Fahrzeug wenn es zudem nur sehr wenig Ladesäulen gibt?

Die japanische Autoindustrie hat sicher auch kein großes Interesse auf die Elektromobilität zu wechseln zumal man dort selbst weit hinter den deutschen Herstellern hinterherzuckelt (einfach mal anschauen wie die E-Fahrzeuge von Toyota und Honda verglichen mit einem aktuellen ID.3 oder ID.4. sind) und man selber die Hybridtechnik perfektioniert hat. Man wird hier sicher politisch verhindern schnell auf die E-Mobilität zu gehen. Denn dann würden ja sofort China und Südkorea mit ihren deutlich ausgereifteren Fahrzeugen die japanischen Hersteller verdrängen können. Das kann dann auch nicht im Interesse des Staates sein. Nur wie lang wird man es schaffen an einer vergangenen Technologie festzuhalten? Und was folgt dann?

Dieser Blick in ein Land dass die Elektromobilität noch mehr verschlafen hat als wir hat mir gezeigt, dass die Politik der letzten Jahre zumindest nicht ganz falsch war und man es zumindest geschafft hat den Anschluss zu finden. Der Anfang war sicher sehr holprig wenn man die erste Generation der Volkswagen-MEB-Fahrzeuge gesehen hat. Aber mittlerweile hat man es auch im Volkswagen-Konzern geschafft die MEB-Plattform auf einen Stand zu bringen die wirklich gut ist.

Aber man ist noch nicht am Ende. Nachdem jetzt die Grundinfrastruktur und die Technologie brauchbar geworden ist müssen jetzt auch E-Fahrzeuge für alle möglich sein. Einerseits hilft da die neue Förderung und andererseits kommt jetzt auch langsam der Gebrauchtwagenmarkt in Schwung der schon viele gute E-Fahrzeug zu guten Preisen bietet. Die Förderung wird hier auch das ihre beitragen und die Gebrauchtwagenpreise weiter senken was auch jeden weniger wohlhabenderen zugute kommt. Jetzt fehlt halt noch die Regulierung der Ladepreise die noch an einem Punkt ist wo es noch nicht passt (man kennt es ja von den Mobilfunkpreisen bevor der Staat eingegriffen hat).

Ich bin zuversichtlich dass das Land das hinbekommen wird. So schlecht ist weder die neue Technologie, noch die Autoindustrie. Hierzulande ist man bequem geworden und sitzt lieber mit fetten Bauch in der Vergangenheit als seinen Hintern hochzubekommen um in die Zukunft zu gehen. Manche wird man sicher nie erreichen, die sind einfach zu fett geworden, aber viele werden noch aufstehen und denen folgen die vorwärts kommen wollen.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
26.740
12.635
irdisch
Gehen die Hersteller, wie Ford und PSA nicht gerade zurück zum Verbrenner, eben weil sich Elektro am Markt überhaupt nicht verkauft? Die USA kippen sogar politisch die Klimaschutzziele. Deine Einschätzung teile ich gar nicht, auch nicht über Japans Autobauer.
 
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somkiat

Erfahrenes Mitglied
30.05.2013
5.942
4.895
Gummersbach
Gehen die Hersteller, wie Ford und PSA nicht gerade zurück zum Verbrenner, eben weil sich Elektro am Markt überhaupt nicht verkauft? Die USA kippen sogar politisch die Klimaschutzziele. Deine Einschätzung teile ich gar nicht, auch nicht über Japans Autobauer.
Es geht ja letztlich nicht darum , Verbrenner gegen Elektro zu tauschen sondern ein mutmaßlich anwachsendes Klimaproblem nach Möglichkeit abzufedern . Wer daran nicht glaubt braucht auch kein Elektroauto . Wenn die USA derzeit alle Klimaschutzmaßnahmen kippen ist das unter der derzeitigigen Idiotenregierung eher ein Hinweis auf die Notwendigkeit der intensiven Beschäftigung mit der Klimaproblematik .
 

Rantala

Erfahrenes Mitglied
19.12.2016
425
679
Dieser Blick in ein Land dass die Elektromobilität noch mehr verschlafen hat als wir hat mir gezeigt, dass die Politik der letzten Jahre zumindest nicht ganz falsch war und man es zumindest geschafft hat den Anschluss zu finden. Der Anfang war sicher sehr holprig wenn man die erste Generation der Volkswagen-MEB-Fahrzeuge gesehen hat. Aber mittlerweile hat man es auch im Volkswagen-Konzern geschafft die MEB-Plattform auf einen Stand zu bringen die wirklich gut ist.

In der Firma in welcher mein Bruder sein Geld verdient, wurde nun auch vollends auf E umgeflottet. Er hat nun einen ID7 Tourer bekommen.
Muss sagen: Der geht durchaus in die richtige Richtung. Hier und da finde ich die Verarbeitungsqualität verbesserunsgwürdig, aber in Summe ist das
ein echt solides Auto. Natürlich ist der Preis ein Treppenwitz. Da gilt es dann anzusetzen.

Aber wie schon x-fach gesagt: Stell den Menschen soldide, bezahlbare Autos abseits dieser Stadtpanzer hin und das Thema erledigt sich schneller als man bis 10 zählt.

Zum Thema Gebrauchtmarkt: Kollege hat einen ID4 (aktuelle Software) mit 30tkm für knapp unter 20k geschossen. Und wenn man den Markt ein bißchen beobachtet, findet
man gute Angebote. Auch für den schmaleren Geldbeutel.
 

homieray

Erfahrenes Mitglied
21.10.2019
2.520
1.450
Es geht ja letztlich nicht darum , Verbrenner gegen Elektro zu tauschen sondern ein mutmaßlich anwachsendes Klimaproblem nach Möglichkeit abzufedern . Wer daran nicht glaubt braucht auch kein Elektroauto . Wenn die USA derzeit alle Klimaschutzmaßnahmen kippen ist das unter der derzeitigigen Idiotenregierung eher ein Hinweis auf die Notwendigkeit der intensiven Beschäftigung mit der Klimaproblematik .
Die EPA werde argumentieren, dass Klimaauflagen für Autohersteller den wahren Schaden für die menschliche Gesundheit darstellten, da dies zu höheren Preisen und einer geringeren Auswahl für die Verbraucher führen würde, schrieb die "New York Times".
https://www.n-tv.de/politik/US-Regierung-steht-kurz-vor-Klima-Kehrtwende-id30348806.html
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
26.740
12.635
irdisch
Ich glaube eher, die praktische Nutzbarkeit ist für viele nicht so gegeben. Meine Eltern haben Freunde, die ein neues E-Auto haben, was Besseres. Berlin-Erlangen sollte es nonstop schaffen. Im Winter jetzt haben die teilweise vier Ladestopps auf der Route gebraucht und dann mit defekten Säulen, wo man vor Ort noch eine funktionierende finden muss. Die haben ihr E-Auto verflucht. Sowas spricht sich rum.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.189
6.443
Ich glaube eher, die praktische Nutzbarkeit ist für viele nicht so gegeben. Meine Eltern haben Freunde, die ein neues E-Auto haben, was Besseres. Berlin-Erlangen sollte es nonstop schaffen. Im Winter jetzt haben die teilweise vier Ladestopps auf der Route gebraucht und dann mit defekten Säulen, wo man vor Ort noch eine funktionierende finden muss. Die haben ihr E-Auto verflucht. Sowas spricht sich rum.
Ich kenne auch einen, der einen kennt, wo der Nachbar erzählt hat, dass die Ladesäule defekt ist.

4 Ladestopps auf 450km, womit fahren die denn? Mit einem E Golf von 2018 mit kaputter Batterie?

Klar, ein Auto mit 450km WLTP Reichweite wird die Fahrt auf der Autobahn nicht ohne zu Laden schaffen. Tatsächlich wird es kein E Auto geben, das die Strecke im Winter bei Frost Non-Stopp schafft. Das schafft nicht mal unser Q8 mit 106kWh Batterie im Winter. Im Sommer kein Problem.

Mit einem Schnellladestopp sollte die Strecke aber mit jedem Auto mit 450km WLTP auch im Winter zu schaffen sein. Wenn man ein Schisser ist und das Auto nicht auf < 10% runterfährt 2 Stopps. Mehr auf gar keinen Fall.
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Ja, ist klar, Praxiserfahrungen sind nicht gewünscht. Vermutlich laden die nicht immer voll? Auf jeden Fall hat es die versprochene Reichweite nicht geschafft.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
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Ja, ist klar, Praxiserfahrungen sind nicht gewünscht. Vermutlich laden die nicht immer voll? Auf jeden Fall hat es die versprochene Reichweite nicht geschafft.
Hmm, ich kann Dir zum Thema Praxiserfahrung nur sagen, dass wir mit 3 E Autos seit 2021 über 130.000km überwiegend Autobahn gefahren sind. Kreuz und quer durch DE und bis nach Elba. Sommer wie Winter - wir haben nichts anderes mehr.

Selbst gefahren - nicht vom Nachbarn gehört.
 
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SleepOverGreenland

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09.03.2009
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FRA/QKL
Ja, ist klar, Praxiserfahrungen sind nicht gewünscht.
Doch gerne,
Vermutlich laden die nicht immer voll?
Vor der Abfahrt voll zu laden ist aber schon hilfreich. Ja, man muss nicht mit vollem Verbrenner starten und kann schnell in 5-10 Minuten an der Tanke vollladen. Agreed! Aber eine andere Technologie fordert halt eine andere Herangehensweise. Und 450 Km bei Start mit mind. 80% in der Batterie dürfte bei so ziemlich vielen BEV mit einem Ladestopp (20 Minuten) locker machbar sein. Was nun die defeten Ladesäulen angeht, hatte ich auch schon. Aber wenn 1-2 Ladesäulen vonn ingesamt 16 oder 20 Ladesäulen defekt sind ist das in aller Regel kein Problem. An der BAB und vor allem sinnvollerweise an den vielen Autohöfen mit unzähligen Ladesäulen gibt es immer mehr als genug Auswahl.
Auf jeden Fall hat es die versprochene Reichweite nicht geschafft.
Die WLTP Reichweite schafft kein Fahrzeug, weder BEV noch Verbrenner. Und im Winter brauchen alle Fahrzeuge mehr Energie, sowohl BEV als auch Verbrenner.
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Der Punkt war, das E-Autos in der Praxis keineswegs nur begeisterte Nutzer hinterlassen.
Es gibt immer unzufriedene Nutzer, bei jedem Produkt und jeder Dienstleistung.

Schauen wir doch mal auf die Statistiken:



 

Vollzeiturlauber

Erfahrenes Mitglied
27.11.2012
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Nord Europa
Ich kenne auch einen, der einen kennt,
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ja, ist klar, Praxiserfahrungen sind nicht gewünscht.
Es ist doch das gleiche Proplem wie bei Solar oder Wärmepummpe.

- Solar braucht keine Sonne, die laden ohne Sonne genausu gut.

- "Ich" habe jetzt eine Wärmepumpe, damit heize ich kostenlos.

Leider (auch in meinem Freundeskreis) gibt es Nutzer, die sich alles schönreden. Es ist sehr schwer an objektive Beobachtungen zu kommen.
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
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4.611
Fassen wir zusammen: Tempolimit notwendig wegen Verbrauch, Fahrzeugkosten extrem hoch, auf Langstrecke mehrere Ladestopps notwendig, Fahrzeit verlängert sich, Stromkosten teuer.

Und was erzählt der da von zu vielen Menschen auf dem Planeten? Ist da der Transhumanismus eingezogen? Oder bezieht er sich auf den Club auf Rome? Diese Aussage sollte er genauer erklären, das kann schnell falsch rüberkommen.
 
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