Mal wieder ein typischer Brüller, oder sollte ich besser schreiben FAKE News.
Quelle der Verkaufs- nicht Zulassungszahlen?
Keine Ahnung, in welcher Blase Du so lebst,
In einer physikalisch-atomaren.
aber jedes normale Einfamilienhaus braucht Strom.
Was sonst? Nichts anderes habe ich behauptet im Gegensatz zu dir

Und 98% der PV-Besitzer haben einen Netzanschluss. Die paar ohne kann man an einer Hand abzählen.
Ein EFH-Besitzer, der sich eine PV-Anlage auf's Dach baut, macht das nicht, weil er in irgend einer Weise netzdienliche Aufgaben zu erfüllen hat,
Das ist tatsächlich deine Ansicht? Interessant. Nur als Hinweis: jeder Verbraucher oder Einspeiser muss netzdienliche Netzaufgaben, d.h. Stabilisierung und Netzlast, sowie Verfügbarkeit derselben übernehmen. Sonst bricht es, das Netz, nämlich infolge von Destabilisierung zusammen. Und damit ist keinem gedient.
weil er 100% autark sein will oder gar soll. Auch nicht aus ideologischer Verbissenheit zum Thema Energiewende (ähnlich wie die meisten E-Auto-Fahrer bzgl. der Mobilitätswende).
Als ist die Energiewende nur solange interessant, wie man sparen und weniger Geld bezahlen muss? Was passiert denn, wenn alles teurer wird? Oder es kein EEG mehr geben wird, die Einspeisung oder Aufbau von PV/Wind so extrem gut vergütet?
Sondern, um die Gesamtstromkosten seines Hauses auf Dauer zu reduzieren.
Aha....
In der Kalkulation ist auch eingeplant, dass es Zeiten gibt, an denen man zu viel Strom produziert und ihn einspeist, und Zeiten, in denen man zu wenig Strom produziert und welchen dazukauft (*).
Und genau das ist der Punkt, wo du zusätzliche Energie (Strom) brauchst, der irgendwie erzeugt werden muss. Deine PV nutzt dir Null, Komma null, wenn die Sonne nicht scheint und keinen Netzanschluss hast und mit Energie beliefert werden kannst. Dein Anschluß ist nicht binär. Wenn ein Anschluß da ist, muss dafür auch Grundlast zu Verfügung stehen. Zusätzlich zu deinem tatsächlichen Verbrauch kommt der der Netzlast, der sich summiert mit all den anderen PV- und Windradbetreibern mittlerweile zu Größenordnungen summiert, die in die Milliardenzahlungen gehen; Stichwort Regeleingriffe und Energiezukäufe.
Versteh mich nicht falsch: ich gönne jedem seine PV und seine individuellen Ersparnisse. Aber eben dieses Netz, dessen Stabilität und diese Art der Erzeugung kostet viel Energie, Geld und Man-Power. Und genau das zahlen ALLE. Und genau deswegen ist Energie bei euch so teuer.
Ministerin Reiche will bei euch nicht umsonst den PV und Windzubau auf ein absolutes Minimum reduzieren. Sonst ist euer Netz irgendwann am Ende und die Erzeugerkapazitäten mit Grundlast auch.
Und ja, wenn mein Haus den normalen Grundbedarf (ausgenommen des außergewöhnlichen Verbrauchers Sauna) aus der Sonne selbst produzieren konnte, ist das (trotzdem) ein Beitrag zur Energiewende.
Nein. Dazu müsstest du Grundlast erzeugen.
Um noch einen draufzulegen: Ich hätte auch die 11kw Strom für die Sauna nicht aus dem Netz ziehen müssen, ich hätte die hier in Form von gefüllten Batteriespeichern gehabt.
Aha. Und wenn der Speicher nach einmaliger Nutzung leer ist?
Und gestern auch das Wetter, um sie wieder nachzufüllen.
Nun, 30 Tage zuvor war kein Wetter, um aufzufüllen.
Wie? Du kannst Speicher mit Solarenergie auffüllen, ohne das die Sonne scheint mit deiner PV-Anlage? Da hole ich mir den Nobelpreis ab, wenn du mir verrätst, wie das geht!
Hat aber andere Gründe (ich bin nicht verpflichtet, unser Stromnetz zu entlasten, beruflich aber verpflichtet, auch in einer Stromausfall-Situation arbeitsfähig zu bleiben) warum ich das nicht getan habe.
(*) Wenn wir aber diskutieren wollen, und auch gerne über E-Autos, dann gerne auf die unsinnigen Preise.
Das ist ein Punkt, den man auch diskutieren muss.
Ich bekomme für's Einspeisen nur 25% dessen, was ich für's Beziehen bezahlen muss.
Und? Es gibt eben Neben- und Gestellungskosten, die abgezogen werden müssen. Eine Vergütung muss dagegen überhaupt nicht sein. Wer sich PV installieren will, um zu sparen und dein Eigenheim (?) im Wert zu steigern und etwas fürs Klima tun will, sollte das aus eigener Tasche zahlen. Wieso soll das die Allgemeinheit übernehmen? Und wieso soll die Allgemeinheit die Kosten für die Netzstablisierung übernehmen, die durch zu viel EE entsteht?
DAS sind Punkte, die man bei euch diskutieren sollte.
Das heißt: Wenn ich es abends im Schlafzimmer kühl haben will, ist es billiger, wenn ich noch vor Sonnenuntergang die Klimaanlage einmal auf 16°C runterkühle (und bis ich ins Bett gehe, hat er sich dann langsam wieder erwärmt) als wenn ich beim ins Bett gehen die Kimaanlage auf 23°C stelle. Okay, da muss der Strom ja auch über ein paar Stunden gespeichert werden, das kostet Geld.
Wenn ich aber tagsüber Strom zuviel habe, und wir hätten eine Einliegerwohnung mit eigenem Stromzähler, dann würde ich in der Einliegerwohnung trotzdem 4x so viel bezahlen, wie ich direkt daneben einspeise. Der Strom verlässt nicht mal mein Haus. Aber würde ich meinen PV-Strom dem Mieter der Einliegerwohnung anbieten wollen, ist das ein unheimlich bürokratischer Aufwand.
Nein, das ist ein Verdienst. Und auf diesen sind Abgaben, Steuern, etc. zu zahlen. Du bist eben ein Erzeuger und wirst denen gleich gestellt.
Mit dem Ergebnis, dass viele Nachbarn hier sich mit PV das Dach nur halb so voll gemacht haben. Damit sie unter der Balkonkraftwerk-Grenze bleiben (und damit völlig unnötig Potential verschenken), einfach nur weil sie auf die Bürokratie keinen Bock haben.
Ich finde Bürokratie in manchen Punkten sinnvoll.
Noch absurder wird es, wenn ich für 7,irgendwas Cent einspeise, aber gleichzeitig mein Auto an der Ladesäule auflade.
Dann speise nicht ein, sondern lade das BEV und deinen Speicher, wo ist das Problem? Keiner zwingt zum Einspeisen oder zum Errichten überdimensionierter PV. Das die Allgemeinheit 7.5 Cent an dich zahlt, ist doch ein Riesenglück. Es kann auch sein, dass bei euch demnächst GAR NICHTS mehr gezahlt wird, wenn die entsprechende Regelungslage beschlossen wird.
Dann zahle ich, wenn ich auf deren Wunschpreisliste reinfalle, sogar das 8fachte, um meinen eigenen Strom (500m weiter, gleiches Trafohäuschen) wieder zu laden.
Das nennt sich freie Marktwirtschaft.
Beim gleichen Konzern (gehört alles zur RheinEnergie/Stadtwerke Köln), an einer Ladesäule, die zu >80% mit Steuergeldern gefördert wurde.
Nur als Frage, wurde PV bei euch nicht auch für Privatleute massiv subventioniert? Und immer noch? Die ganzen EE und Energiewende ist ein Förder-Monster an Subventionen.
Und auf die die Stadtwerke ein Monopol hat (da es baulich hier nicht auf privatem Grund möglich ist, hatte ich gemeinsam mit Nachbarn eine öffentliche Säule direkt hier im Wohngebiet aufstellen wollen, war seitens der Stadt Köln "nicht gewünscht").
Ein Monopol bestimmt nicht. Sondern niemanden als Konkurrenz, der Grundlast bereitstellen kann oder will.