Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.579
1.247
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Vllt. kann das Forum ja mit Schwarmwissen helfen:
Ich stehe gerade vor der Entscheidung für zwei Mitarbeiter-Fahrzeuge und habe ein extrem attraktives Angebot für den Ford Explorer vorliegen.

Ehrlich gesagt lief der Wagen bisher komplett unter meinem Radar. Wir haben ihn jetzt angeschaut und im Vergleich zum ID.4 (andere Anbieter/Modelle sind aufgrund persönlicher Abneigung oder absurder Preisvorstellungen raus) gefällt er uns (und den betroffenen Mitarbeitern) optisch und von der Haptik im Innenraum deutlich besser. Wirkt alles durchdachter und hochwertiger.

Da die Entscheidung kurz bevorsteht, wollte ich mal in die Runde fragen:
Rein von der Ausstattung her wäre er aktuell meine erste Wahl, aber vielleicht hat hier schon jemand Langzeiterfahrung oder stand vor der gleichen Wahl zwischen Ford und VW?
gehe davon aus, du meinst den Explorer E

ich hatte und fuhr zwar jahrelang einen Explorer ST V6 in den USA, aber zum deutschen E Modell kann ich wenig sagen
 
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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.433
6.805
Vllt. kann das Forum ja mit Schwarmwissen helfen:
Ich stehe gerade vor der Entscheidung für zwei Mitarbeiter-Fahrzeuge und habe ein extrem attraktives Angebot für den Ford Explorer vorliegen.

Ehrlich gesagt lief der Wagen bisher komplett unter meinem Radar. Wir haben ihn jetzt angeschaut und im Vergleich zum ID.4 (andere Anbieter/Modelle sind aufgrund persönlicher Abneigung oder absurder Preisvorstellungen raus) gefällt er uns (und den betroffenen Mitarbeitern) optisch und von der Haptik im Innenraum deutlich besser. Wirkt alles durchdachter und hochwertiger.

Da die Entscheidung kurz bevorsteht, wollte ich mal in die Runde fragen:
Rein von der Ausstattung her wäre er aktuell meine erste Wahl, aber vielleicht hat hier schon jemand Langzeiterfahrung oder stand vor der gleichen Wahl zwischen Ford und VW?
Der Ford ist technisch ein ID.4.
 
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denkigroove

Erfahrenes Mitglied
01.02.2010
7.941
8.059
SNA
Ist ja eigentlich ein ID4 mit allen Schwächen und Stärken. Mit dem 77kWh Akku kommt man auch um die Runden (wenn man nicht wie >90% der Bevölkerung täglich Hamburg-München-Gardasee mit dem Bootsanhänger fährt :yes: )
Der Explorer wird aktuell ganz schön in den Markt gedrückt….hat man ewig nicht gesehen und in letzter Zeit einige auf den Straßen.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.273
4.735
Vllt. kann das Forum ja mit Schwarmwissen helfen:
Ich stehe gerade vor der Entscheidung für zwei Mitarbeiter-Fahrzeuge und habe ein extrem attraktives Angebot für den Ford Explorer vorliegen.

Ehrlich gesagt lief der Wagen bisher komplett unter meinem Radar. Wir haben ihn jetzt angeschaut und im Vergleich zum ID.4 (andere Anbieter/Modelle sind aufgrund persönlicher Abneigung oder absurder Preisvorstellungen raus) gefällt er uns (und den betroffenen Mitarbeitern) optisch und von der Haptik im Innenraum deutlich besser. Wirkt alles durchdachter und hochwertiger.

Da die Entscheidung kurz bevorsteht, wollte ich mal in die Runde fragen:
Rein von der Ausstattung her wäre er aktuell meine erste Wahl, aber vielleicht hat hier schon jemand Langzeiterfahrung oder stand vor der gleichen Wahl zwischen Ford und VW?
Ford. Billiger, technisch gleich, 77 kWh, sieht besser aus. Bessere Garantieoptionen, mehr Ausstattung verfügbar.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.502
11.924
Dahoam
Mir würden der Touchmurks am Lenkrad stören. Für mich ein K.O.-Kriterium, so einen unergonomischen Unfug will ich nicht. Da hat VW zumindest jetzt beim ID.4 umgesteuert und vernünftige Tasten auf das Lenkrad gebaut. Oder man entscheidet sich für den Skoda Elroq wie ich, da hat man von Anfang an diesen Unfug nicht mitgemacht.
 

Rantala

Erfahrenes Mitglied
19.12.2016
449
772
Mir würden der Touchmurks am Lenkrad stören. Für mich ein K.O.-Kriterium, so einen unergonomischen Unfug will ich nicht. Da hat VW zumindest jetzt beim ID.4 umgesteuert und vernünftige Tasten auf das Lenkrad gebaut. Oder man entscheidet sich für den Skoda Elroq wie ich, da hat man von Anfang an diesen Unfug nicht mitgemacht.

Das ist tatsächlich auch der Punkt welcher mich an dem Wagen wirklich störte. Die Anordnung sowie das Gefühl wirkten da sehr billig.
Für meine zwei Mitarbeiter ist das allerdings OK.
Ansonsten finde ich persönlich die Anordnung im Cockpit deutlich schöner und "wertiger" als beim ID4. Auch was Stauraum und Ambiente angeht. Der ID4 schaut für mich komplett lieblos aus.
Wie gesagt: Ford hat mir wirklich ein enorm gutes Angebot unterbreitet, welches man eigentlich nicht ablehnen kann.
Ich werde das einfach mal machen. Feedback der Mitarbeiter ging ohnehin deutlich Pro Exolorer.
Werde berichten.
 

malone

Erfahrenes Mitglied
11.05.2015
1.949
1.340
Die Türgriffe beim Ford sind wenigstens Türgriffe. Und der Bildschirm in der Mittelkonsole ist klasse.
 
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odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
9.309
6.106
Z´Sdugärd
Schau einfach auf Gasbuddy und Co., das ist die Realität. Nicht deine Vermutungen
Kollege:
DU behauptest das in den USA (Florida) der Sprit nicht teurer geworden ist und immer noch 2.90$ rum kost. -> Fakenews!
DU behauptest das man eine PV Anlage ohne vorhandenes Stromnetz nicht betreiben kannst (da gibts im übrigen sogar in den Umrichtern einen Modus -> Single Island) -> Fakenews

Soviel zu deinen Vermutungen!
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Da die Entscheidung kurz bevorsteht, wollte ich mal in die Runde fragen:
Rein von der Ausstattung her wäre er aktuell meine erste Wahl, aber vielleicht hat hier schon jemand Langzeiterfahrung oder stand vor der gleichen Wahl zwischen Ford und VW?
Mitarbeiter zufrieden, bei dir passt die (all in) Leasingrate? Dann würd ich sogar einen Lada nehmen ;)

P.S. Was sich VW bei ihrer gesamten Produktpalette so ausdenkt in Sachen Haptik und Design...ich denke die stehen alle unter Drogen. Anders kann man sich das ganze nicht erklären.
 
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Uncle Sam

Erfahrenes Mitglied
03.10.2020
4.177
8.371
ID4 schaut für mich komplett lieblos aus.
Über Geschmack kann man streiten.

Mich stört vielmehr die Softwarepolitik des Konzerns. Ich habe einen 20 Monate alten ID4 und habe keine Chance an die aktuellste Softwareversion zu kommen. Die haben mir in der Werkstatt allen Ernstes gesagt, das Auto meldet ich wenn ich dran bin🥴. Das ist mein erster VW nach 25 Jahren und mein letzter. Ich hätte doch bei den Japanern bleiben sollen, mit denen ich die letzt 25 Jahre gut gefahren bin. Leider läuft der Leasingvertrag noch drei Jahre.
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.273
4.735
Kollege:
DU behauptest das in den USA (Florida) der Sprit nicht teurer geworden ist und immer noch 2.90$ rum kost.
Kollege? Arbeitest du bei Shell oder Constellation Energy? In Florida kostet der Sprit 2.90 oder sogar drunter, dazu reicht ein Blick auf Gasbuddys oder ein Blick auf meiner Fahrt durch die Stadt.

Falsch.
DU behauptest das man eine PV Anlage ohne vorhandenes Stromnetz nicht betreiben kannst
Falsch. Du solltest nochmal genau lesen, wer da was wann behauptet hat.
(da gibts im übrigen sogar in den Umrichtern einen Modus -> Single Island) -> Fakenews
Was sind Fakenews? Sortieren bitte.
Soviel zu deinen Vermutungen!
Ich vermute nicht, ich weiß. Liegt an der starken und schwachen Wechselwirkung.

 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.433
6.805
Kollege? Arbeitest du bei Shell oder Constellation Energy? In Florida kostet der Sprit 2.90 oder sogar drunter, dazu reicht ein Blick auf Gasbuddys oder ein Blick auf meiner Fahrt durch die Stadt.
1. Wie viel hat der Sprit vor 2 Monaten gekostet?
2. Der Begriff der anekdotischen Evidenz sagt Dir was?
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.273
4.735
Kann man diesen Dampfplauderer nicht endlich mal konsequent ignorieren?
Fang doch mal an und gehe mit gutem Beispiel voran. Manche User stehen bei mir einfach auf Ignore. Erleichtert erheblich.

Beitrag automatisch zusammengeführt:

1. Wie viel hat der Sprit vor 2 Monaten gekostet?
In dieser Fragestellung irrelevant. Die anfängliche Frage war, ob er (in den USA) leistbar war/ist; im Gegensatz zu Deutschland. im weiteren Verlauf, was Energie (Strom) bei uns und bei euch kostet.

Und die Antwort ist noch immer: Ja, Sprit ist in den USA bezahlbar, in Florida sogar deutlich bezahlbar, die Gallone unter dem US-Schnitt, was hier auch bezweifelt wurde, weil man (eben) Durchschnitt und Median nicht versteht .

Und günstig ist ist Sprit in manchen Regionen in Florida noch dazu, an manchen Tankstellen (auch in meiner Nähe) ist er sehr günstig.

Die Frage nach politischen Folge für Trump stellt sich hier nicht so dar, wie in Deutschland behauptet. Aber das nur am Rande.
2. Der Begriff der anekdotischen Evidenz sagt Dir was?
Eben.
 
Zuletzt bearbeitet:

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.273
4.735
Wir hören mal auf die Wissenschaft (Chemie, Physik, Logistik und Ökonomie)


BEV / Elektro als Ersatz geht nicht, weil:
https://www.welt.de/autor/jan-h-rosenkranz/
Zitat:
"....Angesichts der drastisch gestiegenen Ölpreise fordern Politiker den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, auch in Deutschland. Aber das führt in eine ganz andere Abhängigkeit – mit gefährlichen Langzeitfolgen.

Plünderungen von Treibstoffdepots, Angriffe auf Tanklastwagen, gewalttätige Auseinandersetzungen an den Zapfsäulen. In Pakistan, Indien und Bangladesch starben mehrere Tankstellenangestellte bei solchen Vorfällen. Der Benzinmangel infolge der Blockade der Straße von Hormus brachte viele Menschen in Asien in so große Not, dass sie mancherorts zu Gewalt griffen.

Die Blockade verursachte die größte Energiekrise seit mehr als 50 Jahren. Den wirtschafts- und bevölkerungsstarken Asien-Pazifik-Raum trifft es besonders hart. Dort leben 60 Prozent der Weltbevölkerung, auf die 60 Prozent des globalen Wirtschaftswachstums entfallen. Eine Dynamik, die ohne Energiezufuhr einbricht.
Doch auch außerhalb Asiens sind die Auswirkungen enorm. Als die Benzinpreise in Deutschland in bisher ungeahnte Höhen stiegen, sprach sich Umweltminister Carsten Schneider (SPD) für den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien aus, die er als „Sicherheitsenergien“ bezeichnete.

„Ein Land, das sich mit Windrädern, Solaranlagen, Wärmepumpen und Elektroautos krisenfest gemacht hat, kann mit weniger ökonomischen Sorgen auf die Straße von Hormus blicken“, sagte Schneider.

Sonne und Wind liefern zwar Energie, aber erst Transformatoren machen daraus Strom. Darin sind Metalle verbaut, von denen es für die Energiewende gigantische Mengen benötigt. Laut Schätzungen müsste die Menschheit in den kommenden drei Jahrzehnten so viel Metall fördern wie in ihrer gesamten Geschichte.

Die Internationale Energieagentur kalkuliert, dass es 80 zusätzliche Kupferminen bräuchte, um die erforderlichen Vorkommen rechtzeitig aufzutreiben. Aber eine einzige Kupfermine zu erschließen, dauert durchschnittlich 17 Jahre.
China hat diese Langzeitaufgabe früh erkannt. Das Land ist Marktführer für erneuerbare Energiesysteme und dominiert ihre globalen Wertschöpfungsketten. Peking kontrolliert 70 bis 85 Prozent der Märkte für Solarpaneele, Windturbinen, Speicherbatterien, Elektroautos und effiziente Stromnetze.

Chinas großer Vorteil: Es kann für die Herstellung erneuerbarer Energiesysteme auf eigene Bodenschätze zurückgreifen. Eine Schlüsselrolle spielen Seltene Erden, eine Gruppe von 17 verschiedenen metallischen Elementen. Wegen ihrer magnetischen Eigenschaften stecken sie etwa in Dauermagneten von Elektromotoren oder Windkraftanlagen.

Rund 48 Prozent der weltweiten Vorkommen stammen aus chinesischen Böden. Die Verarbeitungsschritte kontrolliert Peking sogar zu 90 Prozent. Auch in der Verarbeitung strategischer Metalle wie Lithium, Kobalt, Grafit und Kupfer, allesamt zentral für die Energiewende, nimmt China eine führende Rolle ein.
Diese gewaltige Marktmacht lässt erahnen, welch neue Abhängigkeit durch die Energiewende droht. Der Historiker Nils Gilmann spricht im Magazin „Foreign Policy“ gar von einem neuen Kalten Krieg. Einem, der anders als der erste, weniger entlang ideologischer Unterschiede, sondern anhand materieller Zwänge ausgetragen wird.

Die neue Weltordnung, schreibt Gilman, „wird davon abhängen, wer die Energieflüsse, die Bodenschätze und die technischen Systeme kontrolliert, von denen das gesamte moderne Leben abhängt“. Demnach wird eine von Russland und den USA angeführte „Achse der Petrostaaten“ mit einem von China dominierten „Block der Elektrostaaten“ konkurrieren.

Zur Petro-Achse zählen Ölländer wie Saudi-Arabien und die Golfstaaten. Sie fördern dank günstiger natürlicher Bedingungen billig und können den Markt mit preiswertem Öl fluten. Das lockt vor allem Entwicklungsländer zum Öl statt zu langfristig günstigeren Alternativen wie Solar. Sie bleiben anfällig für Preisschocks und erhalten Sicherheitsgarantien nur, wenn sie weiter Öl aus der Achse beziehen.

Auf der anderen Seite überschwemmt der von China dominierte „Block der Elektrostaaten“ den Markt mit günstigen Systemen für erneuerbare Energien. Länder, die diesen Weg einschlagen, zahlen einen Preis: Sie geraten in technologische Unterwerfung. Und das betrifft nicht nur die Lieferketten.

Basiert das künftige intelligente Stromnetz auf chinesischer Hard- und Software, entsteht externe Kontrolle über kritische Infrastruktur. Wer per Software-Update in die Energieversorgung eingreifen kann, gewinnt enorme Macht. In diesem Szenario würde die Abkehr von fossilen Energien in globale Überwachungs- und Kontrollstrukturen münden – gesteuert aus Peking.

Hat sich ein Land einmal für einen der beiden Blöcke entschieden, kann es kaum umsatteln, ohne den finanziellen Ruin zu riskieren. Beide Wege erfordern gigantische Langzeitinvestitionen. Dieser Macht sind sich sowohl die „Achse der Petrostaaten“ als auch der „Block der Elektrostaaten“ bewusst, weshalb sie die Bedingungen zunehmend diktieren.

Die Europäische Union ringt darum, eigene Bedingungen aufrechtzuerhalten. Keine leichte Aufgabe nach den Öl- und Gas-Disruptionen infolge des russischen Angriffskrieges und dem deutschen Atomausstieg. Nun muss sich die EU darüber hinaus gegen die zunehmend konfrontativ auftretenden USA behaupten.

Die EU tendiert zu den Elektrostaaten

All das treibt Brüssel näher an den Block der Elektrostaaten – wie auch die energiepolitischen Weichenstellungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen. Seit 2004 hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in der EU fast verdreifacht. Im Jahr 2024 deckte die EU 43 Prozent ihres Energiebedarfs durch eigene Erzeugung. Dabei entfielen 48 Prozent auf erneuerbare Energien, 23 Prozent auf Kernenergie und 29 Prozent auf fossile Quellen.
Die EU führt eine Liste mit 17 strategischen Rohstoffen, von denen die meisten für die Energiewende unverzichtbar sind – darunter Kobalt, Nickel und Seltene Erden. Bis 2030 will Brüssel mehr davon in Europa fördern, recyceln und verarbeiten, um die Abhängigkeit vom Ausland zu senken. Für Importe sollen strenge Sozial- und Umweltstandards gelten.

Der Europäische Rechnungshof hält diesen Zeitplan für wenig realistisch. Laut einem Bericht von Anfang des Jahres sind Erkundung und Abbau in der EU derzeit unterentwickelt, Brüssel müsste sich stark steigern.

China hingegen fördert nicht nur auf eigenem Boden, sondern vernachlässigt beim Import auch soziale Standards, wie sich etwa in Afghanistan zeigt. Schon 2001 erkannten amerikanische Geologen nach dem US-Einmarsch, welch zukunftsträchtige Bodenschätze dort lagern – darunter Lithium, Kobalt und Seltene Erden.
Damit sollte Kabul, so schwebte es den Amerikanern vor, einmal den demokratischen Aufschwung des Landes finanzieren. Aber seitdem die Taliban 2021 an die Macht zurückkehrten, meiden internationale Bergbaukonzerne das Land.

Eine Lücke, die China füllt, indem es die Kontrolle über Industriemetallvorkommen im Land an sich reißt. Anders als die EU geht Peking hohe Investitionsrisiken ein. Fiele Afghanistan zurück ins Chaos, gingen dem Land große Summen verloren.

Weltweit scheinen Regierungen also nur die Wahl zwischen der Abhängigkeit von den Petro-Staaten oder dem Elektro-Block zu haben. Aber Historiker Gilmann zeichnet einen dritten Weg, für den er abermals eine Parallele zum Kalten Krieg zieht.

Damals entschied eine Gruppe blockfreier Staaten wie Indien und Jugoslawien, keinem der beiden gegenüberstehenden Systeme anzugehören. Im neuen Kalten Krieg, so Gilman, könnten ein solch unabhängiges Bündnis vor allem Mittelmächte anführen, die dank ihrer geografischen Lage sowohl fossile Rohstoffe besitzen als auch jene, die für die Energiewende benötigt werden. Dazu gehören Brasilien, Indien und Kanada.

Das Zeitfenster wird immer kleiner

Weil die Rohstoffe dieser Länder in beiden Blöcken Begehrlichkeiten wecken, bietet sich für diese Staaten ein Zweckbündnis an. Im Verbund könnten sie ihr Gewicht nutzen und ihre Entscheidung hinauszögern – so lange, bis einer der Blöcke ihnen Zugang zu Technologie und Infrastruktur zu besseren Bedingungen gewährt.

Mit ihrer aktuellen Energiepolitik kann die EU diesen dritten Weg kaum mitgestalten.

Mangels eigener Rohstoffe gerät sie energiepolitisch zunehmend in die Fänge von China. Gleichzeitig bleibt sie militärisch stark von den USA abhängig. Zwei sicherheitsrelevante Bereiche, die stark miteinander verzahnt sind.

Denn es ist schwer vorstellbar, dass US-Streitkräfte dazu bereit sind, weiter Militärbasen in Europa zu unterhalten, deren Energieversorgung China sabotieren kann. Das Zeitfenster, in dem Europa zwischen den Blöcken manövrieren kann, wird kleiner.


und



https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/ac4dc8
 
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Goofy

Erfahrenes Mitglied
09.05.2010
429
640
Vllt. kann das Forum ja mit Schwarmwissen helfen:
Ich stehe gerade vor der Entscheidung für zwei Mitarbeiter-Fahrzeuge und habe ein extrem attraktives Angebot für den Ford Explorer vorliegen.

Ehrlich gesagt lief der Wagen bisher komplett unter meinem Radar. Wir haben ihn jetzt angeschaut und im Vergleich zum ID.4 (andere Anbieter/Modelle sind aufgrund persönlicher Abneigung oder absurder Preisvorstellungen raus) gefällt er uns (und den betroffenen Mitarbeitern) optisch und von der Haptik im Innenraum deutlich besser. Wirkt alles durchdachter und hochwertiger.

Da die Entscheidung kurz bevorsteht, wollte ich mal in die Runde fragen:
Rein von der Ausstattung her wäre er aktuell meine erste Wahl, aber vielleicht hat hier schon jemand Langzeiterfahrung oder stand vor der gleichen Wahl zwischen Ford und VW?
Wir haben auch vor dieser Entscheidung gestanden und uns dafür entschieden, den Ford Explorer in unsere ;ini Flotte aufzunehmen und alle sind bisher sehr, sehr zufrieden mit dem Auto - gut verarbeitet, sehr handlich und auch Langstreckentauglich und preislich sehr attraktiv - kann ich nur empfehlen den Kölner Jung. Klar, inzwischen gibt es Fahrzeuge mit schnelleren Ladezeiten und größeren Reichweiten aber die sind kurzfristig nicht verfügbar wie iX3 oder Mercedes CLA und in der Regel im Leasing mehr als dopelt so teuer.

Wir haben das Fahrzeug seit ein paar Monaten und alle mögen den sehr - auch weil er sehr viel handlicher ist als z.B. unser Tesla Y, der einen Wendekreis wie ein LKW hat und auch die echten Türgriffe sind ein Genuss. Die Touchtasten im Lenkrad mochte ich anfangs auch nicht, aber man gewöhnt sich daran.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.502
11.924
Dahoam
Vielleicht für den einen oder anderen interessant der überlegt hat sich einen gebrauchten Hyundai Ioniq 5 oder ähnliches anzuschaffen aber dann davon Abstand wegen der hohen Gefahr von ICCU-Defekte genommen hat. Jetzt bieten Hyundai und Kia eine deutliche erweiterte Garantie für dieses Problembauteil an. Hilft zwar auch nichts wenn man irgendwo liegenbliebt, dafür bliebt man nicht auf den Kosten dafür sitzen. Das macht die gebrauchten Ioniq 5 der ersten Generation auf jedem Fall sehr attraktiv.

Lebenslange ICCU-Garantie bei Kia & Hyundai​

Hyundai und Kia setzen ein starkes Signal und verlängern die Garantie für die ICCU-Komponente deutlich. Betroffene Fahrzeuge erhalten bis zu 15 Jahre oder 300.000 Kilometer Garantie auf diese zentrale Baugruppe. Die Regelung gilt sogar rückwirkend für bereits verkaufte Fahrzeuge.
 
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Goofy

Erfahrenes Mitglied
09.05.2010
429
640
Eine kleine Ergänzung: Wir müssen nun einen Tesla Y nach 3 Jahren Leasing zurückgeben - habe eben erfahren, dass es nicht mehr möglich ist, dass bei dem Tesla Zentrum zu machen, wo wir den abgeholt haben - das wäre ca. 28 KM entfernt - sondern nur in ausgewählten Tesla Zentren - die aber von uns aus > 200 KM - fast 400 KM entfernt sind - d.h. da geht quasi ein Tag drauf, um so ein Leasing Fahrzeug abgeben zu können. Da freuen wir uns um so mehr, keinen Tesla mehr geleast zu haben, sondern 2 Ford Explorer und werden nun noch ein weiteres Fahrzeug leasen - aber keinen Tesla mehr. Da muss man dann sogar erst mal selber eine optische Inspektion machen und das in der App dokumentieren, bevor man überhaupt einen Termin vereinbaren kann - schöne neue Service Welt. Mit dem Fahrzeug selber waren wir nicht unzufrieden, was das Fahren angeht und das mit den Superchargern rechne ich der Marke hoch an, während andere Hersteller sich da zurückgehalten haben. Aber alle Fahrer haben doch vieles vermisst: Apple Carplay / Android Auto - gibt es nicht; Head Up Display - auch nicht; Tacho im Sichtbereich des Fahres - leider nein; vernünftige Türgriffe - Fehlanzeige - aber zuverlässig war er bis auf, dass ein paar mal der Handyschlüssel versagt hat - ein Problem, wenn man dann keine Schlüsselkarte dabei hat.
 
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VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.102
971
Nicht wirklich. Vielleicht rechnest du nochmal genau nach. Kleiner Tipp: Beachte die Menge
Oh man, ist der „Mensch“ doof!!!! Und der will einem etwas von Zusammenhängen erklären??? Mathe + Physik sind nicht so seins, oder? (obwohl, das ist ja schon lange keine Frage mehr bei ihm!!!)

1 Gallone Benzin hat vor der Erhöhung in DE ca. 5,93 Euro gekostet. Jetzt kostet die Gallone ca. 7,75 Euro. Also ca. 30 % mehr als vorher....

Btw: Der Liter Benzin hatte vorher knapp 1,57 Euro gekostet und kostet aktuell ca. 2,05 Euro.... Also auch ca. 30 % mehr – komisch, oder??? Die müssen sich doch abgesprochen haben, oder liegt dies an einem anderen „Zusammenhang“?

Average / Durchschnitt /Median

Aktuell: 3.25 Dollar, die 2.50 Dollar sind tatsächlich vorbei. Trotzdem total bezahlbar und noch immer günstig.

Der Liter hatte also in den USA vorher ca. 0,66$ gekostet und kostet heute 0,86$, das sind ca. XX% mehr...

Aber danke für dein weiteres Beispiel an Intel...... .


Btw kann die Gallone in Kalifornien (on-Highway) gut 7,35 USD (6,27 Euro) kosten.
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.273
4.735
Oh man, ist der „Mensch“ doof!!!!
NEIN.
Und der will einem etwas von Zusammenhängen erklären???
Ja.
Mathe + Physik sind nicht so seins, oder?
OH DOCH!
(obwohl, das ist ja schon lange keine Frage mehr bei ihm!!!)
Keine Ahnung, ich kenne ihn nicht.
1 Gallone Benzin hat vor der Erhöhung in DE ca. 5,93 Euro gekostet.
Falsch.
Jetzt kostet die Gallone ca. 7,75 Euro.
Falsch.
Also ca. 30 % mehr als vorher....
Falsch.
Btw: Der Liter Benzin hatte vorher knapp 1,57 Euro gekostet
Falsch.
und kostet aktuell ca. 2,05 Euro....
Falsch.
Also auch ca. 30 % mehr –
Falsch.
Nein.
Die müssen sich doch abgesprochen haben, oder liegt dies an einem anderen „Zusammenhang“?
Anderen Zusammenhang.
Der Liter hatte also in den USA vorher ca. 0,66$ gekostet und kostet heute 0,86$, das sind ca. XX% mehr...
Mhhh. Führe mal aus.
Aber danke für dein weiteres Beispiel an Intel...... .
Bitte.
Btw kann die Gallone in Kalifornien (on-Highway) gut 7,35 USD (6,27 Euro) kosten.
Keine Ahnung, ich beziehe mich auf Florida und Texas. Bitte beachten bei all deinen Rechnungen Median / Durchschnitt / Average vs tatsächliche Preise und dann rechne deine Rechnung nochmal. Und checke zur Sicherheit nochmal die Aussage von SleepOverGreenland und welchen Inhalt sie hat. Dank! ;)
 
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