LO Flug von WAW nach DUS. Gebucht Y, Sitzplatzauswahl als SEN kostenfrei weit vorn.
Beim Boarding Beep und rot - "seating issue". Neue Bordkarte erhalten mit 1C Business. Flug ist ausgebucht.
Flug wurde mit Embraer 195 in 2+2er Sitzanordnung geflogen. Hier bleibt in der C der Nachbarsitz jeweils frei. Zwei Reihen C, dann kam der Vorhang.
Es waren dann alle vier Plätze in Reihe 1 belegt. In Reihe zwei saß links und rechts jeweils eine Person.
Mein Nachbar auf 1D hatte ebenfalls ein Upgrade. Ich gehe davon aus, dass alle vier inklusive mir in Reihe 1 das Upgrade erhalten haben. Es wurde auch noch kurz vor dem Schließen der Tür weiteres C-Catering nachgeladen. In Reihe 2 dann vermutlich regulär gebuchte C-Paxe. Flug war angenehm, alles gut.
Aber warum macht LOT das so? Man hätte ja auch den Vorhang einfach hinter Reihe 1 hängen können, es hätte weiterhin gepasst und man sich das C-Catering gespart.
Hatte das auch mal auf genau dieser Strecke und mich gewundert, dass trotz Business Class die 2er-Sitze voll besetzt wurden.
In dem Fall war das aber ein zusammen reisendes Paar und dann hat man den Begleiter (offiziell oder inoffiziell?) einfach mit nach vorne gesetzt, was zumindest bei vorreservierten Plätzen aus Kundensicht die definitiv bessere Lösung ist, bevor man ihn nach vorne in die C setzt und sie hinten (statt bei ihrem Partner, wie eigentlich gebucht) neben einer fremden Person platziert. Wie das dann mit Catering war, weiß ich nicht mehr.
Das beantwortet aber nicht die Frage mit dem Verschieben des Vorhangs: Das kann mehrere Ursachen haben. Bei LO gibt es in vielen Embraers nur auf einer Seite des Ganges Sitze in Reihe 1, in den paar E70 gibt es sogar auf einer Seite auch keine Reihe 2. Auch kann es sein, dass LO beim kurzen Turnaround an der Außenstation den Vorhang nicht verschieben möchte und ihn daher schon in WAW auf die Position setzt, dass es auch für den Rückflug passt.
Catering: Bei einem Kurzstrecken-OpUp scheint das Glückssache zu sein. Habe es auch schon mitbekommen, dass der Purser einen Pax mit OpUp noch während der Standzeit am Gate um Verständnis gebeten hat, dass man wegen des kurzfristigen OpUp ihm kein Catering versprechen könne.