Da fast jede Airline eigene Flüge und Flüge bei Allianzpartnern unterschiedlich in ihrem Bonusprogramm bewerten (z.B. Qualifying points nicht bei allen Partnern oder nur bis zu einer gewwissen Grenze) lohnt es sich eben doch oft nur, wenn man einer Airline treu ist, nicht einer Allianz.
In einer für Passagiere optimalen Allianz wären immer alle Alianzpartner gleich bewertet und geben gleiche Statuspriviliegien, sowas gibt es aber nicht. Die Airlines haben ja nicht die Allianzen gegründet um ihren Kunden mehr zu bieten und sie weniger zu binden...
nur sollte man diese Art von Kundenbindung dann auch belohnen
Kundenteue belohnen ist sowas von 90er... Moderne BWLler lehnen das schon lange ab.
Besser Kunden mit Werbung anlocken, richtig abzocken und nie wieder sehen, als an treuen Kunden Jahrelang kaum was verdienen.
aber wie gesagt:
seit Covid ist das irgendwie alles anders
Wie gesagt, das hat schon vor Corona angefangen, und Corona war dann ein guter Vorwand schon lange geplante Einschränkungen endlich mal durchzusetzen.
Und es war und ist sehr Airlineabhängig, wie viel Wert ein Allianzstatus ist und wie man ihn erlangt.
Ich arbeite an zeitlich begrenzten Projekten, habe immer wieder Phasen unterschiedlicher Länge in denen ich viel zu bestimmten Zielen fliege. Das bedeutet meist auch einen Zeitraum in dem ich bevorzugt eine bestimmte Airline fliege, und es da auch zu Status bringen kann. Dazwischen kommen dann auch wieder Phasen in denen ich nur Billigflüge mache. Seit der Status nur noch für ein Jahr gültig ist, ist er ziemlich sinnlos geworden, da ich ihn dann oft in einer Phase habe in der ich ihn gar nicht nutzen kann. Allianzen helfen mir dabei vergleichsweise wenig, und das schon sehr lange.
Bei den Flugplankürzungen der letzten Jahre (nach Corona unabhängig davon nochmal deutlich schlimmer geworden) werde ich von immr mehr Allianzen abgeschnitten, muss froh sein überhaupt noch Flüge angeboten zu bekommen. Allianzwahl ist da längst zu Luxus verkommen, ich muss nehmen was fliegt.