Uelzen - 23.06.2026
Update zur Störung im Zugfunk: Zugverkehr wird schrittweise wieder aufgenommen
Liebe Fahrgäste,
die bundesweite Störung im Zugfunk konnte auf den für uns relevanten Strecken inzwischen behoben werden. Die erforderlichen Kommunikationswege sind dort wieder funktionstüchtig, sodass die ersten Züge in Kürze ihre Fahrt wieder aufnehmen können.
Dennoch ist weiterhin mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen. Der Zugverkehr muss schrittweise wieder hochgefahren werden. Dabei werden viele Züge zunächst außerplanmäßig verkehren. Zudem kommt es weiterhin zu Verspätungen und einzelnen Ausfällen.
Aktuell bedeutet das:
Die ersten Züge können ihre Fahrt in Kürze wieder aufnehmen.
Der Zugverkehr wird schrittweise wieder hochgefahren.
Viele Züge verkehren außerplanmäßig.
Es kommt weiterhin zu Verspätungen und Ausfällen.
Bereits eingesetzte Züge werden ihre Fahrt beenden.
Auch die letzten Verbindungen des Tages sollen nach aktuellem Stand ihr Ziel erreichen.
Reisende, die ihre Fahrt noch nicht angetreten haben, sollten diese nach Möglichkeit weiterhin auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Parallel bereiten wir alles dafür vor, am Mittwochmorgen wieder regulär auf unseren Strecken in den Betriebstag zu starten.
Wenn du dir z.B. das HLR groundest ist Game Over. Dann geht auch der PGSM Rückfall nicht mehr. - Es gibt Gerüchte, dass ausländische Fahrzeuge noch zum Festnetz und Co telefonieren konnten. Wie viel dran ist kann ich nicht einschätzen. Aber wenn es so war, rückt es IMHO nen bisschen in die HLR Richtungs Ecke.Wie man das "schafft" an einer solch zentralen Stelle ein Update einzuspielen, dass das komplette Netz lahmlegt wird zu klären sein....
Jede Frittenbude ist heute von einer oder mehreren Softwaren abhängig, die Frage ist albern.Wie kann sich die Bahn denn derartig von zerbrechlichen Systemen abhängig machen?
Es gibt halt nur ein System, der Lidl hält ja auch nicht eine zweite Kassensoftware vor. Dass das worst case ist, keine Frage, da werden wohl ein paar Retro-Runden fällig.Ein update und das Land fällt aus? Klar, beim Fliegen gab es das auch mit MS und dem gestörten Checkin. Normal ist es trotzdem nicht. Resilienz?
Und bei Lidl wenn die Kassensoftware ausfällt, läuft der Laden dann auch ohne weiter? Nein. Wenn der Backbone ausfällt, ist erstmal Tod. Dafür gibt es dann aber im Normalfall Notfallpläne die aber aufgrund des Aufwands/der Kapazitätreduzierung nicht sofort greifen, sondern nur wenn sich der Ausfall nicht kurzfristig lösen lässt. Was ja hier scheinbar der Fall war.Es scheint ja nicht nur den Funk, sondern sogar noch den kompletten Betrieb zu betreffen. Alle Eier in einem Korb und so.
Nein, aber Lidl wird die Software mehrfach testen und im Zweifel erst einmal in einer Filiale testen und erst wenn dort alles funktioniert kommt die Verteilung an den Rest.Und bei Lidl wenn die Kassensoftware ausfällt, läuft der Laden dann auch ohne weiter?
Es ist eine berechtigte Frage. Dass bei einem Ausfall einzelne Strecken oder Regionen ausfallen, das kann man nachvollziehen. Aber das gleich das ganze Land lahmgelegt wird, da muss man dann doch Fragen stellen. Es sollte doch Rückfallebenen geben und/oder ein Notsystem zum Einsatz kommen, sodass mit beschränkter Kapazität gefahren werden kann, dass man einzelne Regionen abkoppeln kann etc, würde man meinen, respektive erwarten. Vielleicht gab es die und sie haben nicht so funktioniert, wie man sich das vorstellte, wer weiss - oder man nahm das Risiko in Kauf - wie oben gesagt, man "testete im laufenden Betrieb".Jede Frittenbude ist heute von einer oder mehreren Softwaren abhängig, die Frage ist albern.
Wie oft hat sich Lidl aufgrund der Software komplett gegroundet?Es gibt halt nur ein System, der Lidl hält ja auch nicht eine zweite Kassensoftware vor. Dass das worst case ist, keine Frage, da werden wohl ein paar Retro-Runden fällig.
Das ist so, aber auch wenn du etwas x mal testest, hast du keine 100ige Sicherheit die teilweise gefordert wird.Nein, aber Lidl wird die Software mehrfach testen und im Zweifel erst einmal in einer Filiale testen und erst wenn dort alles funktioniert kommt die Verteilung an den Rest.
Hier hat wohl die Bahn den zusätzlichen Aufwand gespart das Update ausgiebig auf Funktion zu testen, was aber auch ins Muster passt, eine Weiche ist ja auch nur ein lästiger Störfaktor den man lieber ausbaut, funktioniert ja auch ohne, dass man diese aber doch mal gebrauchen könnte um Züge im Gegengleis rollen zu lassen merkt man erst wenn es sie fehlt und es zu spät ist.
Ähnlich wird es bei dem Update gewesen entweder hat das vorher niemand getest, weil Test sind teuer und unnötig, oder es haben einige Leute so gewaltig Mist gebaut, dass es kein Versehen gewesen sein kann.
Wird dieses System nur in Deutschland benutzt, oder auch in europäischen Nachbarländern?Also GSM-R ist das bahneigene Funksystem.
Das ist so, aber auch wenn du etwas x mal testest, hast du keine 100ige Sicherheit die teilweise gefordert wird.
Zwar nicht Lidl nach meinem Kenntnisstand, aber eine Stufe untendrunter mit mehreren 100 Fillialen in Deutschland kenne ich diverse "Blackouts" obwohl alle vorher durchgeführten Tests grün waren. Und nicht in allen Fällen ist es möglich ein System stufenweise umzustellen. Wäre wünschenswert, aber wenn Architekturentscheidungen ganz zu Beginn einer Systementwicklung nicht passend getroffen wurden ist das im laufenden Betrieb kaum noch zu ändern.Nein, aber Lidl wird die Software mehrfach testen und im Zweifel erst einmal in einer Filiale testen und erst wenn dort alles funktioniert kommt die Verteilung an den Rest.
Alles eine Folge der Idiotie der Idee des Börsengangs in den 90er Jahren. Seitdem hat man die Bahn kaputtgespart. Ersatzsysteme kosten nun mal was. Und da bei einem Ausfall kein Zug abstürzt ist es wirtschaftlich sicher günstiger so einen Ausfall zu haben, als permanent Reserven vorzuhalten. Als Monopolist ist dir ja eh alles egal. Ist ja nicht anders als man in Bayern den Betrieb für fast eine Woche eingestellt hat, weil es mal ordentlich geschneit hat. Aber Räumfahrzeuge kosten etwas.Ein update und das Land fällt aus? Klar, beim Fliegen gab es das auch mit MS und dem gestörten Checkin. Normal ist es trotzdem nicht. Resilienz? Single point of failure?
Nicht alles durcheinander werfen!. Zusätzlich hat man sich noch völlig irre Projekte wie Stuttgart 21 oder die zweite Münchner Stammstrecke gegönnt die auch viel Geld verschlingen dass man woanders dringend benötigen könnte.
Update 24. Juni 10:25 Uhr Zur Bahnstörung sagt Philipp Nagl, Chef der DB InfraGO: „Ursächlich für die gestrige Störung des digitalen Bahnfunks GSM-R war aus derzeitiger Sicht der planmäßige Tausch einer technischen Komponente. Wie es dadurch genau zu der Störung kam, analysieren wir nun mit höchster Priorität.Der Betrieb der Bahn ist bundesweit eingestellt. Das Funksystem GSMR und das Reservesystem gehen nicht. Dauer unbekannt.
Hab mir das vorhin angesehen. Auch eine eher biedere Gestalt der gute Mann.Update 24. Juni 10:25 Uhr Zur Bahnstörung sagt Philipp Nagl, Chef der DB InfraGO: „Ursächlich für die gestrige Störung des digitalen Bahnfunks GSM-R war aus derzeitiger Sicht der planmäßige Tausch einer technischen Komponente. Wie es dadurch genau zu der Störung kam, analysieren wir nun mit höchster Priorität.
Naja, die andere zerbrechliche Komponente wäre die Verfügbarkeit vonWie kann sich die Bahn denn derartig von zerbrechlichen Systemen abhängig machen?
Naja, er hat Ahnung und geht auch direkt auf seine Kritiker zu. Da macht er schon einiges anders als seine schlafenden Vorgänger.Hab mir das vorhin angesehen. Auch eine eher biedere Gestalt der gute Mann.
Ob er mal Verantwortung übernehmen muß?