Arbeitsname Marriott Rewards – Guide zum kombinierten Loyalitätsprogramm von Marriott

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rcs

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06.03.2009
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Im Rahmen des Mergers von Marriott mit Starwood ist ein Hotelriese entstanden: 30 Marken werden unter einem Dach vereint, darunter diverse bekannte Namen wie Ritz-Carlton, Sheraton, Le Meridien oder Westin, Erklärtes Ziel von Marriott war, durch die Fusion mindestens 200 Millionen Dollar an jährlichen Kosten einzusparen. Gerade die treuen Kunden, die durch das vielfach ausgezeichnete Starwood Preferred Guest Programm (SPG) eine im Marktvergleich extrem starke Bindung an die Kette haben, hatten ganz besonders Bedenken, dass sich die Sparmaßnahmen direkt am Kunden abzeichnen könnte.

Im Rahmen eines Interviews mit Hotel News Now sagte Marriott’s CEO Arne Sorenson, dass man denkt, einen Mehrwert für die Gäste liefern zu können, und dies zu kosteneffizienteren Bedingungen für die einzelnen Hoteleigentümer. Dass die Quadratur des Kreises in dieser Art und Weise nur schwer zu erreichen ist, liegt auf der Hand – dementsprechend positiv überrascht Marriott mit einer Art "Best of" aus den bisherigen Loyalitätsprogrammen. Die Stärke von Starwood bei den Elite-Benefits wird mit den Stärken von Marriott Rewards auf der Prämienseite kombiniert.

Der im Vorfeld bekannte Umrechnungskurs von 1 Starpoint = 3 Marriott Rewards Punkte bleibt dabei bestehen und bildet die Grundlage für das neue gemeinsame Programm.

Die meisten Programmänderungen gelten ab dem 01.08.2018.
Technisch gesehen wird es erst ab dem 01.01.2019 ein "echtes" gemeinsames Programm – der neue Name des neuen Programms wird auch erst später bekannt gegeben.

Link zur Info-Seite von Marriott zum neuen Programm:
https://members.marriott.com/
 

rcs

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Punkte sammeln und Punkte einlösen

Bisher erhalten Mitglieder bei Marriott Rewards 10 Punkte pro US$ in den Hotels und 5 Punkte pro US$ in den Marken für Langzeitaufenthalte. Bei Starwood werden bisher 2 Punkte pro US$ gutgeschrieben, unabhängig vom Typ der Marke.

Das neue Programm folgt bei den Gutschriften dem bisherigen Marriott-Modell – für Marriott Rewards-Mitglieder ändert sich somit nichts; bisherige SPG-Mitglieder profitieren von bis zu 67% höheren Punktegutschriften als im SPG-Programm (basierend auf dem 3:1 Umrechnungskurs).

Zukünftig wird in vielen Fällen nicht nur die Zimmerrate bepunktet, sondern auch deutlich mehr an Ausgaben vor Ort im Hotel.

In der Summe verursachen die höheren Punktegutschriften auf der Seite der bisherigen Starwood-Hotels natürlich höhere Kosten, somit ist die Einlöse-Seite entsprechend kritisch zu betrachten.

Wichtig bleibt dabei natürlich die Prämien-Verfügbarkeit – SPG ist ja der Pionier bei der Verfügbarkeit von Prämien bei Verfügbarkeit eines Standard-Zimmers. Marriott wird hier ebenfalls dem Modell von „no blackouts“ folgen – allerdings wohl erst in 2019.

Einlösung für Freinächte:
Die große Preisfrage wird sein, welches Hotel in welcher Kategorie einsortiert wird - hier stehen die Details noch aus.

Ab 2019 wird man sich an ein neues System gewöhnen müssen, bei dem durch Standard, Peak und Off-Peak-Raten ein Angleich der aufzuwendenden Punkte an die allgemeine Preissituation je nach Nachfrage erfolgen wird. Zusätzlich wird eine Kategorie 8 eingeführt. Das Award Chart sieht dann zukünftig wie folgt aus:

Kategorie 1 - 5.000 (Off-Peak) / 7.500 (Standard) / 10.000 (Peak)
Kategorie 2 - 10.000 (Off-Peak) / 12.500 (Standard) / 15.000 (Peak)
Kategorie 3 - 15.000 (Off-Peak) / 17.500 (Standard) / 20.000 (Peak)
Kategorie 4 - 20.000 (Off-Peak) / 25.000 (Standard) / 30.000 (Peak)
Kategorie 5 - 30.000 (Off-Peak) / 35.000 (Standard) / 40.000 (Peak)
Kategorie 6 - 40.000 (Off-Peak) / 50.000 (Standard) / 60.000 (Peak)
Kategorie 7 - 50.000 (Off-Peak) / 60.000 (Standard) / 70.000 (Peak)
Kategorie 8 - 70.000 (Off-Peak) / 85.000 (Standard) / 100.000 (Peak)

Die Luxus-Hotels, die in die Kategorie "besonderes Erlebnis" fallen, werden also wieder einmal teurer in der Einlösung. Wie hoch jetzt eine etwaige Aufwertung oder Abwertung vorhandener Punkte sein wird, hängt sicherlich auch sehr stark davon ab, in welche Kategorien die Hotels dann einsortiert werden. Wenn man die Punktewerte jetzt 1:1 mit dem bisherigen Award-Chart bei Marriott Rewards repsktive SPG vergleicht, dann stellt das neue Award-Chart für ex-Marriott Rewards Mitglieder tendenziell eine Verschlechterung dar, ex-SPG Mitglieder dürften in den meisten Situationen eine gewisse Aufwertung vorhandener Punkte erfahren.

Sweet Spot dürfte wohl für ex-SPG Mitglieder eine Einlösung zwischen dem 01.08. und 31.12.2018 sein, wenn es nur 7 Kategorien gibt und die teuerste Kategorie dann 60.000 Punkte kostet (=umgerechnet 20.000 SPG-Points):

Kategorie 1 (01.08.-31.12.18): 7.500
Kategorie 2 (01.08.-31.12.18): 12.500
Kategorie 3 (01.08.-31.12.18): 17.500
Kategorie 4 (01.08.-31.12.18): 25.000
Kategorie 5 (01.08.-31.12.18): 35.000
Kategorie 6 (01.08.-31.12.18): 50.000
Kategorie 7 (01.08.-31.12.18): 60.000

Beliebte Einlöseoptionen bleiben bestehen:
  • Cash + Points
  • 5. Nacht kostenlos
  • Moments / Lifestyle-Awards


Einlösung für Vielfliegermeilen:
Das neue Programm orientiert sich hier an der bisherigen Starwood-Logik. Für 60.000 Marriott Punkte (entspricht bisher 20.000 SPG-Punkten) gibt es 15.000 Bonus-Punkte im Rahmen einer Umwandlung in Vielfliegermeilen, d.h. es werden weiterhin 25.000 Vielfliegermeilen gutgeschrieben. Marriott Rewards-Mitglieder profitieren dabei von zusätzlichen Transferpartnern.


Punktetransfer:
Im neuen Programm können 1.000-50.000 Punkte pro Jahr auf Konten anderer Mitglieder transferiert werden.


Punkteverfall:
Das neue Programm orientiert sich hier an der bisherigen Marriott-Logik. Punkte verfallen, wenn ein Konto für mehr als 24 Monate inaktiv war. Gegenüber Starwood Preferred Guest ist dies eine Verbesserung, da dort die Punkte nach mehr als 12 Monaten Inaktivität verfallen sind. Mitglieder, die im neuen Programm einen Lifetime-Status haben, werden vom Punkteverfall ausgenommen.
 
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rcs

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Die neuen Elite-Stufen

Der größte Unterschied zwischen Marriott Rewards und Starwood Preferred Guest waren bis dato die Mitgliedsstufen.

Marriott Rewards:
Silber mit 10 Übernachtungen
Gold mit 50 Übernachtungen
Platinum mit 75 Übernachtungen

SPG:
Gold mit 10 Aufenthalten / 25 Übernachtungen
Platinum mit 25 Aufenthalten / 50 Übernachtungen

Die neuen Statusstufen orientieren sich zukünftig an dem bisherigen Modell von Starwood Preferred Guest inklusive der dort gegebenen Differenzierung innerhalb des Platinum-Status.

Die Qualifikation basierend auf Aufenthalten, die es bei SPG bislang gab, fällt (ähnlich wie beim Relaunch des Loyalitätsprogramms von Hyatt) zukünftig weg und die höchsten Benefits in der Platinum Premier-Stufe mit 100 Übernachtungen und mehr erfordern zukünftig Mindestausgaben von 20.000 US$ im Jahr.

Die neuen Elite-Stufen:
Silber mit 10-24 Übernachtungen
Gold mit 25-49 Übernachtungen
Platinum mit 50-74 Übernachtungen
Platinum Premier mit 75-99 Übernachtungen
Platinum Premier mit 100+ Übernachtungen

Bei der Buchung von mehreren Zimmern kann im neuen kombinierten Programm weiterhin für bis zu drei Zimmer die Punktegutschrift in einem Konto erfolgen – die Gutschrift von statusrelevanten Übernachtungen erfolgt im Gegensatz zu SPG aber nur noch für das Zimmer, in dem das Mitglied selbst übernachtet. Prämienaufenthalte zählen weiterhin als qualifizierende Übernachtung für den Status.

Übergangsregelung für SPG-Member zur Statusqualifizierung bis Ende 2018
Ab dem 1. Januar 2019 wird der Elite Status nicht mehr mit Aufenthalten, sondern nur noch mit Übernachtungen erzielt. SPG-Mitglieder können sich bis 31.12.2018 noch mit Aufenthalten qualifizieren, wobei nur Aufenthalten bei den bisherigen SPG-Marken als Aufenthalte gezählt werden. Für die Qualifikation über Nächte werden bereits alle Übernachtungen in dem gesamten Portfolio der 29 Marken zusammengenommen.
 
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rcs

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Elite Benefits

Je nach Programm gab es bis dato unterschiedliche Vorteile für die Statuskunden.

Punktebonus
Marriott: 20% (Silber), 25% (Gold), 50% (Platinum)
SPG: 50% (Gold und Platinum)

Im neuen gemeinsamen Programm gibt es Boni in Höhe von 10% für Silber, 25% für Gold, 50% für Platinum und 75% für Platinum ab 75 Nächten. Insgesamt sind die Elite-Boni recht fair verteilt und bis auf die Silber-Mitglieder den bisherigen Boni recht ähnlich.

Late Checkout
Marriott: 16:00 Uhr für Gold und Platinum (Resorts und Tagungshotels nach Verfügbarkeit)
SPG: 16:00 Uhr für Gold und Platinum (Resorts und Tagungshotels nach Verfügbarkeit)

Im neuen gemeinsamen Programm müssen die Gold-Mitglieder her deutlich Federn lassen – es gibt nur noch einen Late Checkout bis 14:00 Uhr, der auch nur bei Verfügbarkeit gegeben werden muss.

Zimmer-Upgrades
Marriott: Höherwertige Zimmer für Gold und Platinum - Handhabung je nach Haus unterschiedlich mit recht flexiblen und nicht sehr konkreten Bedingungen in den AGB
SPG: Höherwertige Zimmer für Gold (nach Verfügbarkeit); Bestes zum Zeitpunkt des Check-Ins verfügbares Zimmer inklusive Standard-Suiten für Platinum (nach Verfügbarkeit)

Die Upgrade-Politik im neuen gemeinsamen Programm folgt der SPG-Logik - ausgewählte Suiten sind für Platinum dann klar definierter Teil des "Upgrade-Pools", aus dem geschöpft werden kann.

Wer als Platinum 50 bzw. Platinum 75 die Suite Night Awards wählt, kann diese ab 5 Tagen vor Anreise bestätigt bekommen wie zuvor bei SPG.


Frühstück und Loungezugang
Marriott: Benefit für Gold und Platinum in ausgewählten Marken
Starwood: Frühstück als Willkommensgeschenk; Loungezugang garantiert für Platinum

Das neue Programm orientiert sich dabei am SPG-Programm, was für bisherige Marriott-Elites bedeutet, dass man das Frühstück ggf. als Welcome Amenity auswählen muss. Leider gibt es hier bei einzelnen Marken der Marriott-Seite weiterhin Ausnahmen (Ritz-Carlton, Edition, Design Hotels, Gaylord Hotels, Marriott Vacation Club Marriott Executive Apartments und Bulgari).

Die Zahl der erforderlichen Nächte, um über den Elite-Status in die Lounge zu kommen, bleibt für ex-Marriott und ex-SPG gleich (=50 Nächte).

In Resorts ist der Loungezugang analog der bisherigen Marriott-Logik kein inkludierter Vorteil für Statuskunden - eine Verschlechterung gegenüber SPG. Die ex-Starwood Marken Sheraton/Le Meridien/Westin werden allerdings den Loungezugang in den Resorts nach aktuellem Stand erst einmal beibehalten.

Willkommensgeschenke und -annehmlichkeiten
Marriott: Bonus-Punkte oder F&B-Amenity für Platinum
SPG: Bonus-Starpoints, Premium-Internet oder Willkommensgetränk für Gold; Bonus-Starpoints, kontinentales Frühstück oder lokale Annehmlichkeit für Platinum

Im neuen Programm gibt es für Gold Member je nach Marke 500 bzw. 250 Punkte als Willkommensgeschenk; für Platinum sind es 1.000 bzw. 500 Punkte (für bisherige SPG-Elites basierend auf dem 3:1 Umrechnungskurs also eine gewisse Verschlechterung der Punktewerte).

Zusätzliche Vorteile im Haus
Marriott: Premium-Internet, garantierter Zimmertyp für Gold und Platinum; Zugang zur Clublounge oder kostenloses Frühstück in höherwertigen Hotelmarken für Gold und Platinum
SPG: Premium-Internet, Fitness-Club, Zugang zur Clublounge für Platinum

Die "Ultimate Reservation Guarantee" findet den Weg ins Programm für alle Statuskunden, und der garantierte Zimmertyp wird ab Platinum angeboten (ex-Marriott Gold Elites verlieren diesen Benefit; Starwood-Elites gewinnen diesen Benefit, den es zuvor im SPG-Programm nicht gab). Der generelle Frühstücks-Benefit für Gold und Platinum im bisherigen Marriott-Programm verschwindet; Loungezugang ist nur noch ab Platinum ein Benefit. Zum kostenlosen Zugang zum Fitness-Club gibt es keine Aussage in der bisherigen Kommunikation.

Differenzierung innerhalb des Top Tier:
Marriott: Keine
SPG: Zusätzliche Benefits mit 50 Nächten (Eine Prämie aus einer Auswahl von Optionen), 75 Nächten (100% Punktebonus, Your24), 100 Nächten (Ambassador-Service)

Wie bei SPG kann bei 50 Nächten eine Prämie ausgewählt werden (Suite Upgrades werden dabei von 10 auf 5 Nächte reduziert); bei 75 Nächten kann eine weitere Prämie (z.B. weitere 5 Suite Night awards gewählt werden). Your24 und Ambassador-Service gibt es im neuen Programm ab 100+ Nächten.

Garantierte Zimmerverfügbarkeit
Marriott: Platinum-Benefit bis 48h vor Anreise (=ab 75 Nächten)
SPG: Platinum-Benefit bis 72h vor Anreise (=ab 25 Aufenthalten / 50 Nächten)

Im neuen kombinierten Programm wird die garantierte Zimmerverfügbarkeit zur vollen Rack Rate bis 48 Stunden vor Anreise nur noch ab Platium Premier (75 Nächte++) angeboten.


Anwendbarkeit der Elite-Benefits
Marriott: Gültig egal, wie gebucht wurde - auch auf Raten, die nicht qualifizierend sind
Starwood: Gültig nur auf Raten, die qualifizierend sind

Das neue Programm soll wohl den Marriott-Regeln folgen, wonach die Elite-Benefits gewährt werden, unabhängig davon, wie gebucht wurde (also z.B. auch auf nicht punktefähigen OTA-Buchungen).
 
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rcs

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Lifetime Status

Marriott Rewards als auch Starwood Preferred Guest haben bis dato die Lebensleistung der treuesten Kunden in Form eines Lifetime-Status honoriert.

Marriott:
Lifetime Silber nach 250 Nächten und 1,2 Millionen Punkten; Lifetime Gold nach 500 Nächten und 1,6 Millionen Punkten; Lifetime Platinum nach 750 Nächten und 2 Millionen Punkten

Starwood:
Lifetime Gold nach 5 Jahren Elite-Status und mindestens 250 anrechenbaren Übernachtungen; Lifetime Platinum nach 10 Jahren Platinum-Status und mindestens 500 anrechenbaren Übernachtungen

Das neue kombinierte Programm bietet zukünftig drei Lifetime-Stufen, die etwas höhere Anforderungen haben als das bisherige SPG-Programm, aber dessen Grundmodell folgen:

• Lifetime Silver (250 Übernachtungen und 5 Jahre Elite-Status)
• Lifetime Gold (400 Übernachtungen und 7 Jahre Gold Elite oder höher)
• Lifetime Platinum (600 Übernachtungen und 10 Jahre Platinum Elite oder höher)

Ein bisher erreichter Lifetime-Status wird entsprechend honoriert.

Für das Erreichen des Lifetime-Status im kombinierten Programm wird die Historie aus Marriott Rewards als auch SPG herangezogen.
 
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rcs

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Airline Partnerschaften

Marriott als auch Starwood haben bis dato unterschiedliche Airline-Partnerschaften mit gegenseitigen Elite Benefits für Statuskunden als zusätzlichen Programmbestandteil angeboten.

Marriott:
Partnerschaft mit United Airlines

Starwood:
Partnerschaft mit Delta (Crossover Rewards) bzw. Emirates (Your World Rewards) und China Eastern (Eastern Explorer Rewards)

Die Partnerschaft mit United soll wohl bestehen bleiben; die Zusammenarbeit mit Delta wird vielleicht schon Mitte Juli 2018 enden. Wer sein SPG-Konto für Your World Rewards oder Eastern Explorer Rewards registriert hat, kann noch weiter sammeln; hier ist aber zu erwarten, dass dies zum Ende des Jahres dann ebenfalls ausläuft.
 
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rcs

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Gewinner und Verlierer im neuen Programm

Gewinner
  • Bisherige Marriott-Member in Hinblick auf die Einlösemöglichkeiten und die in der Summe besseren Elite-Benefits
  • Bisherige Starwood-Member in Hinblick auf die Punktegutschriften

Verlierer
  • Bisherige SPG-Mitglieder, die sich basierend auf Stays qualifiziert haben
  • Elites mit 100+ Nächten, die viele dieser Nächte in günstigeren Häusern verbringen und somit die Mindestausgaben nicht erreichen
  • Bisherige SPG Platinum 75 in Hinblick auf Your24 - dies ist nur noch ab 100+ Nächten zu haben
  • Bisherige SPG Gold Member (härtere Qualifikation, Wegfall garantierter Late Check-Out)
 
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nikelb

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18.02.2017
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Danke für die Info. Hatte parallel nen Thread geöffnet nachdem ich dachte das Thema sei allen entgangen :)
 

dreschen

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07.03.2009
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Interessant bleibt für mich: was passiert mit den Award Nächten, zählen die auch als Status Nächte und wieviele Zimmer (aktuell bis zu 3 Zimmer bei spg) werden in die Status Berechnung einbezogen.
 

delpiero223

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30.11.2011
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Auch, wenn RewardsPlus mit United fortgesetzt wird: Das Traurige bei der Partnerschaft mit United dürfte sein, dass es bisher Marriott Gold (50 ÜN) gibt, zukünftig aber auch (25 ÜN). Wäre also eine deutliche Entwertung (kein Frühstück mehr, keine Lounge...).

Bisher konnte ich noch nichts offizielles bei Marriott oder UA dazu finden. Wäre aber definitiv schade als United-Sammler. Immerhin sollte man ab August dann noch paar Monate von den Änderungen profitieren können.
 
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danix

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16.03.2010
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In welchen Hotels das Frühstück wählbares Benefit für Plat und höher sein wird, ist wohl auch noch nicht benannt, oder?
Und natürlich die wichtige Frage, zählen Rewardnights für die benötigten Lifetimenächte?
 
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rcs

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06.03.2009
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Interessant bleibt für mich: was passiert mit den Award Nächten, zählen die auch als Status Nächte und wieviele Zimmer (aktuell bis zu 3 Zimmer bei spg) werden in die Status Berechnung einbezogen.

Award-Nächte werden bis dato bei SPG als auch Marriott Rewards zum Erreichen des Elite-Status angerechnet - dies sollte sich im neuen Programm auch nicht ändern.

Für bis zu 3 Zimmer soll man wohl auch zukünftig Punkte sammeln können, in die Statusqualifikation wird aber wohl nur noch das Zimmer einbezogen, in dem das Mitglied selbst nächtigt.
 
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fred8a

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30.03.2010
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Das heißt aber auch, unabhängig der aktuell erschlafenden Elitejahre und Nächte, es beginnt alles bei 0?

Oder zählt auch hier die Historie?
 

Mystery_7

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03.07.2011
3.180
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Sehe ich es richtig, dass es dieses Jahr kein Unterschied macht, ob ich mich mit 25 Stays oder 50 Nächten requalifiziere? Die 5 SNA's sollte es nun ja in jedem Fall geben. Oder übersehe ich etwas?
 
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rcs

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06.03.2009
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München
Das heißt aber auch, unabhängig der aktuell erschlafenden Elitejahre und Nächte, es beginnt alles bei 0?

Oder zählt auch hier die Historie?
Für das Erreichen des Lifetime-Status im kombinierten Programm wird die Historie aus Marriott Rewards als auch SPG herangezogen.

Sehe ich es richtig, dass es dieses Jahr kein Unterschied macht, ob ich mich mit 25 Stays oder 50 Nächten requalifiziere? Die 5 SNA's sollte es nun ja in jedem Fall geben. Oder übersehe ich etwas?

Ja, die SNAs im neuen Programm gibt es nur bei Erreichen der entsprechenden Zahl an Nächten. Als Lifetime Platinum ohne die 50 Nächte gibt es keine SNAs.

Wie sieht es denn mit Nächten von diesem Jahr aus? Zählt die Summe aus Marriott und SPG Nächten?

Übergangsregelung für SPG-Member zur Statusqualifizierung bis Ende 2018
Ab dem 1. Januar 2019 wird der Elite Status nicht mehr mit Aufenthalten, sondern nur noch mit Übernachtungen erzielt. SPG-Mitglieder können sich bis 31.12.2018 noch mit Aufenthalten qualifizieren, wobei nur Aufenthalten bei den bisherigen SPG-Marken als Aufenthalte gezählt werden. Für die Qualifikation über Nächte werden bereits alle Übernachtungen in dem gesamten Portfolio der 29 Marken zusammengenommen.
 

Starbucks

Mileage Run Purist
08.03.2009
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Nachdem man die multiplen Elite-Nächte für mehrere Zimmer ja anscheinend streicht bin gespant, ob die Hintertür für Elite-Nächte bei "Rewarding Events" bleibt.

Mit dem in der Branche ja nun etablierten Trend von "Aufenthalten" auf "Nächte" umzustellen wird es dann langsam schon sportlich, wenn man vielerorts "Top-Elite" sein will. 55 Nächte bei Hyatt, 100 bei Marriott, ca. 80 Nächte für IHG RA...gut,dass Hilton Diamond dann via Kreditkartenausgaben geht sonst ist das Jahr bald rum :)
 

thorfdbg

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
2.927
0
Auch, wenn RewardsPlus mit United fortgesetzt wird: Das Traurige bei der Partnerschaft mit United dürfte sein, dass es bisher Marriott Gold (50 ÜN) gibt, zukünftig aber auch (25 ÜN). Wäre also eine deutliche Entwertung (kein Frühstück mehr, keine Lounge...).

Dein Satz ist doch irgendwie unvollständig. Willst Du sagen, dass es für UA*G zukünftig nur noch Marriott Silber geben würde? Das wäre leider sehr schade, weil ziemlich nutzlos. Die Hotelwahl hängt bei mir vom Tagungsort ab - Tagunugshotel = Übernachtungshotel. Ergo, gibt es diese Wahlmöglichkeit nicht.
 

peter42

Moderator
09.03.2009
12.148
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Der Loungezugang wird (analog zu Marriott) bei Resort ausgeschlossen - bei SPG war das drin.
 

rcs

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06.03.2009
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1.261
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Nachdem man die multiplen Elite-Nächte für mehrere Zimmer ja anscheinend streicht bin gespant, ob die Hintertür für Elite-Nächte bei "Rewarding Events" bleibt.
Wobei das Erreichen des Elite-Status über multiple Nächte jetzt eher in die Maximierer-Schublade fällt und weniger auf den "normalen" Durchschnittskunden anwendbar ist.

Mit dem in der Branche ja nun etablierten Trend von "Aufenthalten" auf "Nächte" umzustellen wird es dann langsam schon sportlich, wenn man vielerorts "Top-Elite" sein will. 55 Nächte bei Hyatt, 100 bei Marriott, ca. 80 Nächte für IHG RA...gut,dass Hilton Diamond dann via Kreditkartenausgaben geht sonst ist das Jahr bald rum :)
Davon habe ich mich seit den Änderungen bei Hyatt bereits verabschiedet. Ist recht befreiend, wenn man dann auch mal das bucht, was vor Ort wirklich das Beste ist (oder das beste Preis-/Leistungsverhältnis hat). Den Wahn diverser Leute überall "Top-Elite" zu sein, der durch manche Blogs auch noch befeuert wird, kann ich wahrlich nicht nachvollziehen - insbesondere wenn man hier Zusatzkosten für die Statusquali auf sich nimmt. Das holt man objektiv gesehen in den wenigsten Fällen als Gegenwert wieder rein.

Der Loungezugang wird (analog zu Marriott) bei Resort ausgeschlossen - bei SPG war das drin.
Ja, leider. Für ex-SPG-Mitglieder eine Verschlechterung durch die Regelung nach ex-Marriott-Standard.
 

delpiero223

Erfahrenes Mitglied
30.11.2011
1.397
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kreuzundpeer.de
Dein Satz ist doch irgendwie unvollständig. Willst Du sagen, dass es für UA*G zukünftig nur noch Marriott Silber geben würde? Das wäre leider sehr schade, weil ziemlich nutzlos. Die Hotelwahl hängt bei mir vom Tagungsort ab - Tagunugshotel = Übernachtungshotel. Ergo, gibt es diese Wahlmöglichkeit nicht.

Ich will damit sagen, dass es:
1) Bisher Marriott Gold gibt, welches Lounge, Frühstück usw. bietet, äquivalent zu 50 ÜN im Jahr
2) Ab 2019 dann voraussichtlich das neue "Gold" (wie auch immer es heißen wird) gibt, wo weder Frühstück noch Lounge inbegriffen sind. Demnach würde der Match für United-Vielflieger nur noch dem 25-ÜN-Äquivalent entsprechen.

Zumindest sieht es derzeit nicht so aus, als würden UA *G das neue Platinum mit den bekannten Benefits erhalten.