Covid und fliegen

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Rennip

Erfahrenes Mitglied
28.02.2016
1.089
86
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Ich bin am Sonntag von USA nach DE geflogen. Geimpft, 3-fach, und gesund.
Kaum an Bord, in BIZ, entdecke ich eine Reihe weiter vorne ein schwer schniefende junge Mitpassagierin; sie bittet den FB um einen heißen Tee, muss sich aber auf die Zeit nach dem Start vertrösten lassen.
Der Start verzögert sich, weil entschieden wird, erst einen stark Alkoholisierten auszuladen, dann sein Gepäck.
Mit der schwer angeschlagenen Passagierin passiert nix, sie wird nicht einmal gebeten, sich auf den freien Fensterplatz neben sich zu setzen, also den möglichen Abstand zu vergrößern.
Am Montag Landung; am Mittwoch Symptome, Schnelltest negativ.
Am Samstag: PCR-Test positiv.
Ich fände es konstruktiv, wenn die Fluggesellschaften, ggfls. gemeinsam, jedenfalls an den großen Flughäfen "Auskurierungshotels" bereit halten würden, wo sich dann die vermutliche Quelle meiner Infektion hätte ausheilen können; wenn ich lese, daß die Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes in ein über 600 Euro/Nacht teures Quarantäne-Hotel geschickt werden, verleitet das doch nur Erkrankte, sich an Bord zu "schmuggeln".
Aber in der heutigen Zeit in keiner Weise auf eine symptomatische Erkrankung eines Passagiers zu reagieren, aber die Kontaktzeit zu verlängern, um einen möglicherweise (!) randalieren werdenden Besoffenen auszuladen - das könnte man besser machen.
 

berlinet

Erfahrenes Mitglied
21.07.2015
4.048
825
Ich bin am Sonntag von USA nach DE geflogen. Geimpft, 3-fach, und gesund.
Kaum an Bord, in BIZ, entdecke ich eine Reihe weiter vorne ein schwer schniefende junge Mitpassagierin; sie bittet den FB um einen heißen Tee, muss sich aber auf die Zeit nach dem Start vertrösten lassen.
Der Start verzögert sich, weil entschieden wird, erst einen stark Alkoholisierten auszuladen, dann sein Gepäck.
Mit der schwer angeschlagenen Passagierin passiert nix, sie wird nicht einmal gebeten, sich auf den freien Fensterplatz neben sich zu setzen, also den möglichen Abstand zu vergrößern.
Am Montag Landung; am Mittwoch Symptome, Schnelltest negativ.
Am Samstag: PCR-Test positiv.
Ich fände es konstruktiv, wenn die Fluggesellschaften, ggfls. gemeinsam, jedenfalls an den großen Flughäfen "Auskurierungshotels" bereit halten würden, wo sich dann die vermutliche Quelle meiner Infektion hätte ausheilen können; wenn ich lese, daß die Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes in ein über 600 Euro/Nacht teures Quarantäne-Hotel geschickt werden, verleitet das doch nur Erkrankte, sich an Bord zu "schmuggeln".
Aber in der heutigen Zeit in keiner Weise auf eine symptomatische Erkrankung eines Passagiers zu reagieren, aber die Kontaktzeit zu verlängern, um einen möglicherweise (!) randalieren werdenden Besoffenen auszuladen - das könnte man besser machen.
Du willst also mit deinem Flugticket Hotelzimmer deiner Mit-Passagiere finanzieren? Interessanter Aspekt. Bisher lag Gesundheitspolitik in den Händen der Länder ...
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
9.730
2.440
Also jemand schnieft in der typischen Schnupfenzeit und er ist derjenige der dir das Virus angehext hat? Das ist schon eine arg vereinfachte Wahrnehmung.

Und meinst du es wäre anders gekommen wenn man den alkoholisierten Passagier nicht ausgeladen hätte?

Man kann aktuell nichts anderes machen als auf sich selber aufzupassen und die Risiken entsprechend einzuschätzen.
 

3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
3.306
3.849
Ich bin am Sonntag von USA nach DE geflogen. Geimpft, 3-fach, und gesund.
Kaum an Bord, in BIZ, entdecke ich eine Reihe weiter vorne ein schwer schniefende junge Mitpassagierin; sie bittet den FB um einen heißen Tee, muss sich aber auf die Zeit nach dem Start vertrösten lassen.
Der Start verzögert sich, weil entschieden wird, erst einen stark Alkoholisierten auszuladen, dann sein Gepäck.
Mit der schwer angeschlagenen Passagierin passiert nix, sie wird nicht einmal gebeten, sich auf den freien Fensterplatz neben sich zu setzen, also den möglichen Abstand zu vergrößern.
Am Montag Landung; am Mittwoch Symptome, Schnelltest negativ.
Am Samstag: PCR-Test positiv.
Ich fände es konstruktiv, wenn die Fluggesellschaften, ggfls. gemeinsam, jedenfalls an den großen Flughäfen "Auskurierungshotels" bereit halten würden, wo sich dann die vermutliche Quelle meiner Infektion hätte ausheilen können; wenn ich lese, daß die Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes in ein über 600 Euro/Nacht teures Quarantäne-Hotel geschickt werden, verleitet das doch nur Erkrankte, sich an Bord zu "schmuggeln".
Aber in der heutigen Zeit in keiner Weise auf eine symptomatische Erkrankung eines Passagiers zu reagieren, aber die Kontaktzeit zu verlängern, um einen möglicherweise (!) randalieren werdenden Besoffenen auszuladen - das könnte man besser machen.
Gute Besserung erst einmal in allen Belangen. Nächstes Mal halt FFP2 Maske konsequent tragen, Abstand halten und gut ist. Ist ja anscheinend auch noch ein Platz frei geworden.
Und rein Interessehalber: Woher weißt Du das die Dame COVID hatte? Hat das Gesundheitsamt Dich kontaktiert?
 

Rennip

Erfahrenes Mitglied
28.02.2016
1.089
86
Gute Besserung erst einmal in allen Belangen. Nächstes Mal halt FFP2 Maske konsequent tragen, Abstand halten und gut ist. Ist ja anscheinend auch noch ein Platz frei geworden.
Und rein Interessehalber: Woher weißt Du das die Dame COVID hatte? Hat das Gesundheitsamt Dich kontaktiert?
Nein, ich weiß nicht, ob die Dame Covid hat(te).
Wenn ich selbst nicht zum Arzt gegangen wäre, wäre ich ja auch nicht positiv PCR- getestet worden.
Ein erster Selbsttest war negativ - nach Auskunft meines Arztes nicht ungewöhnlich.
Und zum Arzt bin ich aus freien Stücken gegangen.
 
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internaut

Erfahrenes Mitglied
05.04.2010
1.614
82
Man hört in letzten zwei Wochen sehr viele Geschichten von Infektionen, die kurz nach Reisen/Flügen aufgetreten sind. In meinem Umfeld auch mehrere. Und den in der CWA gemeldeten Risikokontakten nach, war die Infektion zur Zeit des Fluges auch recht wahrscheinlich. Omikron scheint da in der Tat sich gut zu verbreiten, und dank dem nicht verpflichtenden Contact tracing, bekommt man es erst mit, wenn es Symptome gibt und das Umfeld angesteckt... (wie wäre es mit check in Pflicht per europäischen CW-apps bei Flügen statt auf überlastete Gesundheitsämter zu setzen?)
 

meilenfreund

Erfahrenes Mitglied
10.03.2009
5.625
2.451
BRE
www.ipernity.com
Vielleicht hat die Frau auch Asthma, Heuschnupfen, chronischen Nasensekretausfluss oder was auch immer. Vielleicht hat sie darüber beim CI auch ein entsprechendes Attest vorgelegt.

Klärung hätte hier nur erfolgen können, wenn dem LH-Personal gegenüber die Bedenken zum Ausdruck gebracht worden wären oder die Polizei gerufen worden wäre.
 

3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
3.306
3.849
Man hört in letzten zwei Wochen sehr viele Geschichten von Infektionen, die kurz nach Reisen/Flügen aufgetreten sind. In meinem Umfeld auch mehrere. Und den in der CWA gemeldeten Risikokontakten nach, war die Infektion zur Zeit des Fluges auch recht wahrscheinlich. Omikron scheint da in der Tat sich gut zu verbreiten, und dank dem nicht verpflichtenden Contact tracing, bekommt man es erst mit, wenn es Symptome gibt und das Umfeld angesteckt... (wie wäre es mit check in Pflicht per europäischen CW-apps bei Flügen statt auf überlastete Gesundheitsämter zu setzen?)
Ich tippe da aber weiter auf die privaten Kontakte (auch wenn ja alle nix haben!), Weihnachten und Sylvester gab dann den Rest. Natürlich finde ich es nicht ok wenn jemand keuchend und schniefend seine gesamte Umwelt beglückt, etwas Rücksicht für die Mitmenschen war aber auch schon vor Corona wünschenswert. Nun gerät man aber schon schnell unter Generalverdacht wenn man sich nur einmal räuspert.
 

Mr. Hard

Spaßbremse
23.02.2010
10.226
1.623
Nein, ich weiß nicht, ob die Dame Covid hat(te).
Wenn ich selbst nicht zum Arzt gegangen wäre, wäre ich ja auch nicht positiv PCR- getestet worden.
Ein erster Selbsttest war negativ - nach Auskunft meines Arztes nicht ungewöhnlich.
Und zum Arzt bin ich aus freien Stücken gegangen.
Das sagt aber nichts zum Zeitpunkt und Ort der Ansteckung aus. Somit bleibt die Annahme, dass die symptomatisch Erkältete Person COVID-19 positiv und zudem ansteckend war Spekulation.
 

Ventus2

Erfahrenes Mitglied
05.04.2011
2.472
35
Vielleicht hat die Frau auch Asthma, Heuschnupfen, chronischen Nasensekretausfluss oder was auch immer. Vielleicht hat sie darüber beim CI auch ein entsprechendes Attest vorgelegt.

Klärung hätte hier nur erfolgen können, wenn dem LH-Personal gegenüber die Bedenken zum Ausdruck gebracht worden wären oder die Polizei gerufen worden wäre.
Jetzt sollschon die Polizei kommen, wenn jemand schnieft... das wirksamste wäre, wenn alle vor Abflug einen PCR test machen müssten, aber ist auch immer noch nicht überall einfach zu machen und garantiert auch nichts.
Wer fliegt geht immer auch ein Risiko ein, wie auch wenn er sonst vor die Tür geht. Alle meine roten Meldungen der Corona App kamen an FLugreisetagen. Liegt aber auch daran, dass ich da immer am meisten Personen begegne.
 

Leon8499

Erfahrenes Mitglied
24.08.2019
2.681
2.693
(wie wäre es mit check in Pflicht per europäischen CW-apps bei Flügen statt auf überlastete Gesundheitsämter zu setzen?)

Wenn du die Fraktion ohne Handy ausschließen willst, gerne. Ich würde meiner Oma den Umgang mit der Check-In-Funktion diverser Coronaapps nicht zutrauen. Ich bin eher jedes Mal froh, wenn nicht das Impfzertifikat "von selbst" vom Handy verschwunden ist... außerdem sollte das Ansehen dieser Trackingapps nach etlichen Datenschutzskandalen (heute war mal wieder zu lesen, dass sich die Polizei an solchen Daten für eigene Zwecke bedient hat) ohnehin irgendwo zwischen der Boeing 737 Max und einem Bandscheibenvorfall liegen. Davon mal abgesehen wären solche Maßnahmen abwehrbar, indem die App nach dem Flug sofort vom Handy fliegt, und das wissen die vermutlich auch.
 

Hauptmann Fuchs

Erfahrenes Mitglied
06.04.2011
3.420
1.322
GRQ
Immer wieder bin ich davon überrascht, wieviel verlangt wird vom System (Fluggesellschaft, Gesetzgeber, Ärtzte die ein Attest abgeben müssen). Diese ganze Diskussion hätte sich erübrigt, wenn die junge Mitpassagierin angesprochen wurde, oder ggf. das Bordpersonal.

Kein System kann in einer Pandemie alle Lücken füllen, immer wieder das eigene Verhalten kritisch betrachten und erst dann auf andere zeigen. So zumindest meine Überzeugung.
 

berlinet

Erfahrenes Mitglied
21.07.2015
4.048
825
Man hört in letzten zwei Wochen sehr viele Geschichten von Infektionen, die kurz nach Reisen/Flügen aufgetreten sind. In meinem Umfeld auch mehrere.
Könnte daran liegen, dass viele Leute sich für Reisen testen lassen müssen und diese Tests dann auch ausgewertet werden.
Gerade sind alle 18-30-jährigen Kinder von Bekannten hier in Berlin positiv. Keiner war verreist -- also alles anekdotisch.
 

3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
3.306
3.849
Könnte daran liegen, dass viele Leute sich für Reisen testen lassen müssen und diese Tests dann auch ausgewertet werden.
Gerade sind alle 18-30-jährigen Kinder von Bekannten hier in Berlin positiv. Keiner war verreist -- also alles anekdotisch.
Genauso wie derzeit viele Kinder halt in der Schule. Wer testet der findet halt, das gilt schon gleich 2 Jahre.
 

3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
3.306
3.849
Ein großes Problem sehe ich darin, dass keine Tests vor Abflug aus Hochrisikogebieten verlangt werden. Im Flieger sind alle geimpft oder getestet aber nicht beides. Gerade bei Omikron rächt sich das.
Hochriskogebebiet, hust hust. Fast die ganze Welt ist ein Hochrisikogebiet. Jetzt sogar wieder wir Luxemburger als letztes in Europa, 2020 bis Mitte letzten Jahres waren wir die Bösen nur weil wir alles getestet haben was bei drei nicht auf dem Baum war. Aber ich gebe Dir Recht eigentlich sollte vor der Reise ein unkomplizierter Schnelltest gemacht werden und auch ausreichen, könnte nicht schaden.
 

berlinet

Erfahrenes Mitglied
21.07.2015
4.048
825
Aber ich gebe Dir Recht eigentlich sollte vor der Reise ein unkomplizierter Schnelltest gemacht werden und auch ausreichen, könnte nicht schaden.
Schaden nicht, aber in einigen Ländern sind die gerade schwer zu bekommen und bei Omicron scheint ein Nasenabstrich ja nicht sehr zuverlässig zu sein bzw. erst sehr spät anzuschlagen. Also letztlich auch nur eine Übung, damit alle sich ein bisschen besser fühlen können.

(Ich war übrigens schon 2 mal in der selben Reihe mit einem Passagier, der offensichtlich krank war. Einer nahm dann immer die Maske ab, um ins Taschentuch zu spucken oder zu husten. Auch in Nicht-Covid-Zeiten habe ich mich über so etwas geärgert. In der Vergangenheit nahm ich dann oft eine Erkältung mit nach Hause. Auf diesen beiden Flügen wurde ich dann auch prompt angepingt, weil UK einen Day-2-Test verlangt, der offenbar auf meinem Flug bei jemandem positiv ausfiel. Ob es die offenbar Kranken waren, weiß ich natürlich nicht. Aber ich trug FFP2 und meine Tests waren trotz Abstand unter 2 m negativ. Auch anekdotisch, aber auch nach Covid werden Masken in meinem Handgepäck bleiben, um mich vor den hartnäckigen Fällen zu schützen, die krank in Flugzeuge steigen. Every little helps)
 

BRE

Erfahrenes Mitglied
20.11.2018
317
224
Ich hatte im letzten Jahr über die gleiche Situation berichtet. Eine Person war 2x geimpft und dürfte mit Symptomen an Bord. Erst nach dem Flug wurde sie zum Test aufgefordert, das Ergebnis: positiv, Delta-Variante.
 

internaut

Erfahrenes Mitglied
05.04.2010
1.614
82
Wenn du die Fraktion ohne Handy ausschließen willst, gerne. Ich würde meiner Oma den Umgang mit der Check-In-Funktion diverser Coronaapps nicht zutrauen. Ich bin eher jedes Mal froh, wenn nicht das Impfzertifikat "von selbst" vom Handy verschwunden ist... außerdem sollte das Ansehen dieser Trackingapps nach etlichen Datenschutzskandalen (heute war mal wieder zu lesen, dass sich die Polizei an solchen Daten für eigene Zwecke bedient hat) ohnehin irgendwo zwischen der Boeing 737 Max und einem Bandscheibenvorfall liegen. Davon mal abgesehen wären solche Maßnahmen abwehrbar, indem die App nach dem Flug sofort vom Handy fliegt, und das wissen die vermutlich auch.
Wenn man parallel eine grüne Corona Warn App (statt 2G+) als Zugang zu Indoor-Veranstaltugen zur Bedingung macht, wird niemand die app nach dem Flug vom Handy schmeißen. Und grün ist sie ja auch nur, wenn sie die letzten 14 Tage aktiv war (ja, nicht nonstop, aber die wenigsten stellen ihr handy wie ich nachts aus oder in flight mode - trotzdem grün). Kann die Oma denn überhaupt alleine fliegen? Inzwischen ist man doch so auf online/automaten buchung/check in getrimmt, dass das Argument immer weniger zählt und so viele Leute laufen auch nicht mehr mit Iphone 4 oder androiden Baujahr 2010 rum wie vor 2 Jahren. Und von wegen Datenschutzpannen - hoffentlich ist Luca und co bald Geschichte - https://netzpolitik.org/2022/corona...-februar-ueber-kuendigung-der-luca-vertraege/
 
B

Boeing736

Guest
Diese ganze Diskussion hätte sich erübrigt, wenn die junge Mitpassagierin angesprochen wurde, oder ggf. das Bordpersonal.

Und was hätte das an der Situation geändert? Die Crew hat m.W. keine rechtliche Handhabe Passagiere auf Verdachtsbasis auszuladen oder zu einem Schnelltest zu zwingen.

Wer sich dieser Tage in ein Flugzeug setzt muss halt mit einem erhöhten Infektionsirisiko rechnen. Wer das Risiko nicht tragen will muss halt zuhause bleiben.
 

justusliebig

Erfahrenes Mitglied
13.10.2016
397
121
FRA
Ich hatte gerade eine USA tour (Westküste) hinter mir und mir ist erst mal die Lust auf Reise vergangen. Und das sage ich als jemand, der die letzten zwei Jahren einige Langstrecken links und rechts hatte.

*Flieger wieder voll (Hatte auf dem Hinflug ein downgrade in Y)
*Fast alle Besuche mit Freunden mussten abgesagt werden, weil alle entweder gerade/kürzlich C hatten oder man davon ausgehen muss
*Viele symptomatische in Schlagen für Tests
*Tests derzeit sehr schwer zu erhalten
*Generell Menschen rücken einem wieder richtig auf die Pelle (Flugzeug, Einkaufen)

Derzeit benötigt man für die Rückreise nach CH einen Test. Da kommt irgendwie kein richtiges Urlaubsfeeling auf, wenn man an Hotel Q denkt).
 

meilenfreund

Erfahrenes Mitglied
10.03.2009
5.625
2.451
BRE
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Spinnacker

Aktives Mitglied
17.03.2015
109
54
Um hier mitzuschreiben, muss man ja nicht unbedingt auch "viel" fliegen: das vorweg: ich bin SEN bis 02/25.

zu #12: von wem "angesprochen"? Wenn ich #1 richtig lese, hat die "Erkältete" doch nach einem Heißgetränk verlangt, logischerweise eine/n FB angesprochen. Was sollten da Mitpassagiere noch zusätzlich tun? Sich einer näheren Kontamination aussetzen?
Die Besatzung wusste also zwangsläufig Bescheid!
Zum Thema schon im letzten Jahr:
"Es ist wohl davon auszugehen, dass der Flug verweigert wird, wenn eine der Aussagen gemacht wird. Wenn Passagiere jedoch falsche Angaben machen (wenn z. B. Fieber oder Husten am Flughafen offenkundig werden), dann wird der Flug ebenfalls verweigert." aus: https://www.haw-hamburg.de/detail/n...cht-gesundheitsrisiko-und-unklare-rechtslage/

Wenn ein Kapitän an Bord Herrscher aller Reussen ist, kann er sicher als unterste Mindestmaßnahme verlangen, daß sich ein Passagier Fieber messen lässt.
Ob da was rausgekommen wäre, weiß man nicht. Aber wie in Vor-Corona-Zeiten gar nichts zu tun, als Business-as-usual??
Ich stimme #21 zu, nachdem ich das Folgende Mitte Dezember in FRA erleben musste: Sicherheitskontrolle, sog. Fast-Lane, das ist in FRA die, bei der es am längsten dauert.
Nachdem zweimal quer durch die Anstehenden Personengruppen nach vorne durchgeschleust worden waren, zunächst 4 Rollstuhl-Insassen, waren mit Schiebern also 8 Leute, wurde sodann ein größerer, vllt auch 8 Leute mit einem dieser Transportwagen angefahren; erkennbar jedenfalls fehlte denen nichts großartig auffallendes. Das führte naturgegeben zu etwas Gedränge am Band, an dem man seinen Kram in Behälter legen soll. Die Behälter kamen nicht regelmäßig an, was den Stau nicht entzerrte. Ein Reisender beschwerte sich, es müsse jetzt auch hier mal weiter gehen. Daraufhin "rastete" der Sicherheitsmitarbeiter aus und wies die Wartenden an, alle den Bereich zu verlassen. Für alle, die tatsächlich fliegen, und nicht bloß schreiben: wohin? Hinter einem wartet die Schlange der Wartenden. Ich bin dann zur ECO-Kontrolle rüber, dort musste ich zwar meinen lose umhängenden Schal abnehmen, während vor mir ein Sikkh, jedenfalls ein Turbanträger, selbigen auf dem Kopf lassen durfte, aber ich war schnell durch .........
 
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Hauptmann Fuchs

Erfahrenes Mitglied
06.04.2011
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Mit der schwer angeschlagenen Passagierin passiert nix, sie wird nicht einmal gebeten, sich auf den freien Fensterplatz neben sich zu setzen, also den möglichen Abstand zu vergrößern.

zu #12: von wem "angesprochen"?

Gesprächsvorschlag:

Werte Mitpassagierin, ihr Nasensekret sowie ihr Bedürfnis nach einem Heissgetränk sind mir aufgefallen. Ich werde kurz für Sie in die Kombüse gehen und fragen ob man ein Blätterextraktgetränk zubetreiten vermag. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, könnten Sie mir vielleicht den Gefallen tun, sich einen Sitz zu versetzen. Die Pest der heutigen Dekade verbreitet sich nämlich einfach durch die Luft, und die omikronische Variante um so schlimmer.

Mögliche Antworten kann den so geneigten Mitleser sich selber ausdenken, Variationen auf dem Gesprächsvorschlag sind natürlich auch denkbar.
 

ro2020

Erfahrenes Mitglied
01.10.2020
638
654
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OP reist aus einem Land mit täglich 1 Mio Neuinfektionen (vergleichbar wären in DE 250.000 pro Tag) nach DE sieht und dann eine beliebige erkältete Person als Infektionsquelle? Kann sein, aber Erkältungen im Januar sind nicht selten. Was sagt den das Gesundheitsamt?
Edit: Ich wünsche auf jeden Fall gute Besserung und einen unkritischen Verlauf! Unabhängig von der Ursache kann ich verstehen, dass man das nicht haben möchte.
 
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