Covid und fliegen

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berlinet

Erfahrenes Mitglied
21.07.2015
3.874
640
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@eldiablo Schnelltests reagieren auf Omicron sehr unzuverlässig, oft erst nach taglanger Infektion oder auch gar nicht. Damit ist das alles nicht sehr aussagekräftig ... Ich verbrachte 3 Tage mit einer Omikron-erkrankten Person im Hotelzimmer, dann 4 h Autofahrt und weitere 2 Wochen in einer Wohnung. Alle meine Schnelltests waren negativ, den PCR-Test hat das Labor leider verschlampt, so dass nicht gegengeprüft werden konnte.

Kurz: Eure Schnelltests, vor allem, wenn der Abstrich in der Nase und nicht im Rachen genommen wurde, sagen wenig darüber aus, ob ihr Omicron hattet oder nicht.
 

unseen_shores

Erfahrenes Mitglied
30.10.2015
3.049
1.696
Trans Balkan Express
Außer dem: man zahlt für einen BIZ-Flug und teilt sich die Kabine mit besagter woran auch immer leidender; einer Katze, deren Hinterlassenschaften ihre Besitzerin auf der Toilette entsorgte, die daraufhin für den nächsten Passagier (+1) nicht freigespült war und einem Hund.

Prost Mahlzeit.

Komisch, dass immer nur auf Deinen Reisen etwas schief geht und Du uns unmittelbar danach mit einem Thread beglückst. Wenn es Dir bei der LH nicht gefällt, bist Du ja durchaus frei andere Carrier zu buchen.

Wenn man Deine Nachflugthreads anschaut, bekommt man den Eindruck, dass Du immer für etwas einen Schuldigen suchst, wenn auf einer Reise mal etwas schief geht. Aktuell unterstellst Du hier Corona-Infektionen von Mitreisenden, über die Du nichts weißt, ohne Dein eigenes Verhalten zu hinterfragen (keine FFP2 Maske während des Fluges, kein Suchen nach anderen Ursachen für die Infektion). Die Vereinigten Staaten sind seit dem 25.12. Hochrisikogebiet. Das Auswärtige Amt spricht eine Reisewarnung aus:


Du hast die Entscheidung getroffen, dennoch zu fliegen. Das ist Dein gutes Recht. Aber wenn etwas passiert, kannst Du die Fehler hinteher nicht bei anderen suchen.
 

donfabiano84

Reguläres Mitglied
27.07.2021
26
27
Na hauptsache ein TikTok Video gedreht… klar muss frau sich da auch beschäftigen, aber bei sowas zweifel ich dann immer an der redaktionell so bisschen unterstellten „Selbstlosigkeit“ 😐
 
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eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
1.774
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Europa
@eldiablo Schnelltests reagieren auf Omicron sehr unzuverlässig, oft erst nach taglanger Infektion oder auch gar nicht. Damit ist das alles nicht sehr aussagekräftig ... Ich verbrachte 3 Tage mit einer Omikron-erkrankten Person im Hotelzimmer, dann 4 h Autofahrt und weitere 2 Wochen in einer Wohnung. Alle meine Schnelltests waren negativ, den PCR-Test hat das Labor leider verschlampt, so dass nicht gegengeprüft werden konnte.

Kurz: Eure Schnelltests, vor allem, wenn der Abstrich in der Nase und nicht im Rachen genommen wurde, sagen wenig darüber aus, ob ihr Omicron hattet oder nicht.
Ja, das hat uns auch der Arzt hier in der Kinderklinik Sankt Augustin gesagt, wo wir eben waren, um den kleinen zu testen, weil er ja Morgen ins Kita geht und laut Rhein-Sieg-Kreis brauchen alle einen Test
Bei Omicron ist es am besten einen Rachenabstrich zu machen, auch mit den Schnelltest und am besten funktionieren die von clinitest, roche oder flowflex, damit erzielt man sehr gute Ergebnisse
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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2.405
Früher oder später wird sich doch ohnehin jeder mit dem Virus infizieren, ich verstehe also das Theater nicht. Da wird sogar vorgeschlagen, die Polizei hinzuzuziehen, nur weil jemand hustet. Man kann mittlerweile nur immer mehr an der Menschheit zweifeln. Du bist vermutlich dreifach geimpft, wenn du trotzdem noch solch eine Angst hast, bleib halt einfach dauerhaft zuhause.
Das stimmt für Geboosterte, Impfverweigerer und Leute, die - warum auch immer - nicht mehr geboostert oder geimpft werden können.

Für alle anderen geht es darum, sich zu boostern oder zu Impfen, bevor sie sich infizieren.
 
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berlinet

Erfahrenes Mitglied
21.07.2015
3.874
640
Es gibt Länder, die haben keine solchen Apps. Und auf einem Flug USA - Deutschland erst recht nicht.
Ups, mein Akku ist leer ;) Vor allem da man mW für die CW App online sein muss, zumindest für die Zeit des Eincheckens und das im Ausland schon diverse Probleme bereiten kann.
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
1.774
530
Europa
Nur die Corona Warn App funktioniert meiner Meinung nach nicht 100%
Kumpel der Positiv getestet wurden ist, hat sein Ergebnis am 30.12 direkt in der App bekommen, ich war noch Vormittags mit ihn, habe ihn sogar abgeholt und sind zum Fitness Studio gefahren, nur ich habe die Meldung bei der CWA erst am 6.1 bekommen, dass ich ein Erhöhtes Risiko habe, ich konnte in der Zeit tausende andere Menschen infizieren
 
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eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
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Europa
Wenn Du Dich brav an die Regeln dann und jetzt gehalten hast wahrscheinlich nicht!
:ROFLMAO:
war ja nirgendwo und sobald er mir Mitgeteilt hat, dass er Positiv war, haben uns testen lassen
Aber, stell mal vor, ich würde bei meinen 3fach geimpfen Eltern noch wohnen (beide over 70) und kannte ihn nicht, würde bis zum 6 Januar nicht erfahren dass ich ein Erhöhtes Risiko habe
Die App sollte, meiner Ehrlichen Meinung nach sofort Alarm schlagen, dadurch konnte man sofort die Infektionskette reduzieren
 
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Fliegersepp

Erfahrenes Mitglied
24.04.2015
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Österreich
Früher oder später wird sich doch ohnehin jeder mit dem Virus infizieren, ich verstehe also das Theater nicht. Da wird sogar vorgeschlagen, die Polizei hinzuzuziehen, nur weil jemand hustet. Man kann mittlerweile nur immer mehr an der Menschheit zweifeln. Du bist vermutlich dreifach geimpft, wenn du trotzdem noch solch eine Angst hast, bleib halt einfach dauerhaft zuhause.
Das stimmt für Geboosterte, Impfverweigerer und Leute, die - warum auch immer - nicht mehr geboostert oder geimpft werden können.

Für alle anderen geht es darum, sich zu boostern oder zu Impfen, bevor sie sich infizieren.

Ich kann dir nicht ganz folgen. Die Gefahr, folgenschwer an Corona zu erkranken ist für Menschen ohne Vorerkrankungen ohnedies sehr gering, mit den Impfungen 1+2 ist sie dann schon fast gar nicht mehr vorhanden. Abgesehen davon, habt ihr etwa in Deutschland einen Impfstoffmangel oder woran scheitert es, dass sich noch nicht jedes Menschenskind hätte boostern lassen können? Hier in Österreich ist so viel Impfstoff da, da hätte sich auch schon jede/r Impfung Nummer 4 abholen können.
 

internaut

Erfahrenes Mitglied
05.04.2010
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Es gibt Länder, die haben keine solchen Apps. Und auf einem Flug USA - Deutschland erst recht nicht.
Einige europäische Länder und auch deutsche Bundesländer verlangen inzwischen das EU-Zertifikat und akzeptieren für 2G, 3G, etc.. keine gelben Büchlein oder CDC-Zettelchen mehr. Wenn die amerikanischen oder sonstigen Impfnachweise ohnehin ins EU-kompatible Format übertragen werden muss (Frankreich bietet das Touristen auch schon vor der Einreise an), ließe sich das schon verlangen. Aber klar, 100% gibt es nie und für alle, die nicht wollen oder können, geht es dann halt nur mit PCR-Test oder vergleichbarem.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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2.405
Ich kann dir nicht ganz folgen. Die Gefahr, folgenschwer an Corona zu erkranken ist für Menschen ohne Vorerkrankungen ohnedies sehr gering, mit den Impfungen 1+2 ist sie dann schon fast gar nicht mehr vorhanden. Abgesehen davon, habt ihr etwa in Deutschland einen Impfstoffmangel oder woran scheitert es, dass sich noch nicht jedes Menschenskind hätte boostern lassen können? Hier in Österreich ist so viel Impfstoff da, da hätte sich auch schon jede/r Impfung Nummer 4 abholen können.
Der aktuelle Bundesgesundheitsminister und der vorhergehende Bundesgesundheitsminister waren vor weniger als einem halben Jahr noch der Meinung, dass Boostern für Alle falsch sei. Außerdem hat man sich gedacht, dass wenn man schon über 100 Mrd. EUR für die Pandemie ausgibt, man wenigstens ein paar Euros an Ausgaben für den in Deutschland entwickelten Impfstoff einsparen kann.
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
1.774
530
Europa
Der aktuelle Bundesgesundheitsminister und der vorhergehende Bundesgesundheitsminister waren vor weniger als einem halben Jahr noch der Meinung, dass Boostern für Alle falsch sei. Außerdem hat man sich gedacht, dass wenn man schon über 100 Mrd. EUR für die Pandemie ausgibt, man wenigstens ein paar Euros an Ausgaben für den in Deutschland entwickelten Impfstoff einsparen kann.
Nein, der Lauterbach sprach in Juli bei Markus Lanz sich für eine Boosterimpfung aus und brachte das Beispiel von Israel
Der Spahn, hat mal Anfang August mit Mertens von der Stiko über der Boosterimpfung gesprochen, nur der Mertens sagte, damals auch bei Markus Lanz, kam nichts mehr über Boosterimfpung
 

Fighti

Erfahrenes Mitglied
19.08.2014
2.943
998
MLA
Einige europäische Länder und auch deutsche Bundesländer verlangen inzwischen das EU-Zertifikat und akzeptieren für 2G, 3G, etc.. keine gelben Büchlein oder CDC-Zettelchen mehr. Wenn die amerikanischen oder sonstigen Impfnachweise ohnehin ins EU-kompatible Format übertragen werden muss (Frankreich bietet das Touristen auch schon vor der Einreise an), ließe sich das schon verlangen. Aber klar, 100% gibt es nie und für alle, die nicht wollen oder können, geht es dann halt nur mit PCR-Test oder vergleichbarem.
Wir reden hier über 2 verschiedene Dinge. Es ging um den Check-In über eine App, die mit europäischen Gesundheitsbehörden verbunden ist. Also wo hinterher eine Datenverarbeitung stattfindet und eine Datenübertragung stattfinden muss. Beides braucht es beim Impfnachweis nicht.
 
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FlugFanatiker

Erfahrenes Mitglied
18.11.2018
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An diejenigen, die hier den Rat gaben, dass man ja die Crew (Flugbegleiter) auf die symptomatische Person hätte aufmerksam machen können bzw. sollen, dazu mal ein Erlebnis, das ich vor einigen Monaten auf einem inner-europäischen Flug hatte ...

Boarding komplett, Maschine steht noch am Gate, ich habe einen Gangplatz, und bemerke, dass der Mann eine Reihe vor mir (der links am Fenster neben seiner Frau sitzt) die Maske komplett unten hat, also weder Nase noch Mund bedeckt.

Währendessen tigert die Stewardess mehrmals den Gang entlang, sagt (merkt?) aber nichts.

Irgendwann als sie wieder an unseren Reihen vorbeiläuft, von vorne kommend, mache ich dezent auf mich aufmerksam, und deute auf den Passagier vor mir (der das natürlich nicht mitbekommt) und mache eine Gestik, die erklärt, dass er seine Maske nicht auf hat.

Mit dieser diskreten Vorgehensweise will ich a) erreichen, dass die Stewardess ihn bittet, die Maske aufzusetzen, und er das auch tut, weil es ja "von oben", sprich der Crew mit Bordgewalt, kommt, und nicht von einem anderen Passagier, aus seiner Sicht wohl "von so einem Hysteriker, der an Corona glaubt, und nicht kapiert, dass das doch nur eine Erkältung, und deshalb der ganze Maskenzirkus affig ist", b) das ganze elegant lösen in dem Sinne, dass keine direkte Konfrontatin / Diskussion zwischen mir und dem Passagier vor mir entsteht, die den weiteren Flug belasten könnte.

Reaktion der Stewardess (lautstarkt, sodass es der Pax vor mir hört):

"Sagen sie es ihm doch selbst!"

Ich: "Das ist nicht meine Aufgabe, das ist doch Ihre Aufgabe!"

Stewardess: "Er sitzt doch vor Ihnen, da können Sie es ihm doch selbst sagen!"

Ich: "Nein, das ist nicht meine Aufgabe, dafür sind Sie da!"

Pax bemerkt, dass es um ihn geht, brabbelt verwirrt-genervt, und seine Frau redet auf ihn ein, er solle doch die Maske aufziehen (was er auch tut).

Anderes Erlebnis, diesmal innerdeutscher Flug, Flug nach 22 Uhr, also einer der letzten an dem Tag ..

Junger Flugbegleiter bittet mehrmals einen Passagier, die Maske die unterhalb der Nase sitzt, aufzuziehen, der Passagier ist uneinsichtig, arrogant und stichelt. Der Ton wird rauer, es geht hin und her, wieder und wieder provoziert der Passagier, indem er die Maske nach jeder Ermahnung nur einen halben Millimeter weiter nach oben rückt, ohne die Nase abzudecken.

Auch hierbei erfolgte nichts weiter, kein Androhen des Deboarding o.ä.

Man muss bei dem Ganzen auch sehen, dass die Crews es nach all den langen Monaten mitttlerweile wohl leid sind, mit renitenten Passagieren zu diskutieren und Stress zu haben, weil sie ja wissen, wie es ausgeht. Da resigniert man irgendwann und schaut halt weg.

Hinzu kommt, dass ein Deboarden (mein zweites Beispiel) eventuell auch für den Flugbegleiter negative Folgen hat, wenn der Passagier komplett ausrastet, die Polizei kommen muss, um ihn von Bord zu holen, die Maschine ggf. durch den Zeitverzug den Slot verliert oder ins Nachtflugverbot rutscht, dann hat das auch für den Flugbegleiter vielleicht die Konsequenz, dass er an dem Abend nicht mehr an seinen Heimatflughafen bzw. nach Hause kommt, sondern eine weitere Nacht im Crewhotel verbringen muss. Ein weiterer Grund, lieber mal wegzuschauen, bzw. es resigniert zu akzeptieren.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
4.341
2.405

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
1.774
530
Europa
:ROFLMAO:
Da hat er sich selbst widersprochen, in Juli hat er bei Markus Lanz über die Boosterung in Israel geredet, er hatte auch Beispiele und Grafiken bezügliche Delta usw. gezeigt und dass booster er auch hier für notwendig hielte, glaube auch bei Twitter

z.B: https://twitter.com/Karl_Lauterbach/status/1462560310171246594?s=20

usw
 
Zuletzt bearbeitet:

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
4.341
2.405
:ROFLMAO:
Da hat er sich selbst widersprochen, in Juli hat er bei Markus Lanz über die Boosterung in Israel geredet, er hatte auch Beispiele und Grafiken bezügliche Delta usw. gezeigt und dass booster er auch hier für notwendig hielte, glaube auch bei Twitter
Die meisten früheren Aussagen zu Boostern galten Hochrisikogruppen und medizinischen Personal. Diese wurden auch in Israel zuerst geboostert (was ja richtig ist).

Lauterbach muss man zugute halten, dass er zu der Zeit nicht für die Beschaffung des Impfstoffs verantwortlich war. Ein Teil der Motivation, sich gegen Boostern auszusprechen, beruhte auf der Impfstoffverfügbarkeit unter dem Hintergrund des Konflikts mit Erst-/Zweitimpfungen.

Mittlerweile geht die Diskussion in die Richtung, ob die Grundimmunisierung bei Corona nicht generell drei Impfungen erfordert. Also nicht zwei plus Booster, sondern drei als Standard.
 

Piw

Erfahrenes Mitglied
15.10.2015
640
1.266
FRA
Ich hab nun genau 271 Flüge seit März 2020 hinter mir bzw. in einer knappen Stunde dann 272. Ich habe es dennoch nicht geschafft, mich mal zu infizieren - trotz Alpha, Delta und nun Omikron. Da ich seit September 2020 auch so gut wie jede Woche einen Covidtest gemacht habe und davor einen Antikörpertest, bin ich wohl auch keiner der vielen asymptomatisch Infizierten. Ich kenne genug Leute, die gar noch mehr geflogen sind und sich ebenfalls nie infiziert haben.
Auf der anderen Seite gibt’s dann hier User, die nach zwei Jahren das erste Mal einen Flieger betreten und…Bumm…es hat sie direkt erwischt. Selbstverständlich im Flugzeug, wo denn sonst?! Bezeichnenderweise passieren solche Geschichten auch immer ausgerechnet denen, die sowieso der Meinung sind, der Corona-Tod lauert an jeder Ecke. Setzen sich aber dann unsinnigerweise doch in eine Maschine.
Naja, vor zwei Jahren hätte ich einfach gesagt, ich hab ein intaktes Immunsystem, das mich schützt. Da solche Behauptungen aber neuerdings Querdenker-Sprech sind, sage ich mal einfach, ich hatte 272x nur tierisches Glück und bin der Corona-Hölle Flugzeug und Airport nochmal geradeso unbeschadet entkommen.
 

FlugFanatiker

Erfahrenes Mitglied
18.11.2018
513
201
Ich hab nun genau 271 Flüge seit März 2020 hinter mir bzw. in einer knappen Stunde dann 272. Ich habe es dennoch nicht geschafft, mich mal zu infizieren

Bei mir sind es im selben Zeitraum, also seit Pandemie-Beginn, zwar nur insgesamt 25 Flüge, was aber auch schon deutlich mehr sind als beim Durchschnittsbürger, und auch ich habe mich nie infiziert dabei - obwohl ein Großteil davon stattfand, als ich noch nicht geimpft war.

Angeblich soll das Risiko im Flieger ja auch relativ gering sein, wenn man ein wenig aufpasst.

Was ich persönlich mache: Versuchen stets als letzter einzusteigen, damit man nicht ewig im Gang steht direkt inmitten von Leuten, weil schon alle anderen Platz genommen haben, die Lüftungsdüse von oben in Richtung zu mir drehen und öffnen, sodass ein kontinuierlicher Luftstrom entsteht, der die "böse" eventuell kontaminierte Luft um einen schnell wegbläst, nach der Landung nicht sofort aufstehen, um nicht wieder im Menschenpulk zu stehen. Beim Bus-Boarding nicht den ersten Bus nehmen, weil der meist vollgequetscht ist mit Leuten, während der zweite oder ggf. der dritte idR. weniger gefüllt ist.

All sowas halt, also Kleinigkeiten, die aber wohl in der Summe schon was ausmachen können. Mehr kann man auch nicht tun, und wenn man sich dann doch ansteckt, ist es halt so, und Schicksal.

Hattest du bei deinen vielen Flügen stets eine FFP2-Maske getragen, oder nur eine OP-Maske auf? Auch das soll ja das Risiko stark beeinflussen.
 
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3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
2.674
3.103
Leute habt Ihr das immer noch nicht verstanden, die meisten Infektionen resultieren aus privaten Begegnungen.

Nur noch einmal ganz kurz, wir sind ja auch ständig unterwegs, +0,5 ohne Maske, keine Antikörper, aber schon x-mal wegen irgendwelchen Idioten aus der Schule in Quarantäne müssen und nach ein paar Tagen mit negativen PCR wieder raus.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.105
1.109
ZRH / MUC / VIE
Ein weiterer Grund, lieber mal wegzuschauen, bzw. es resigniert zu akzeptieren.

Wenn der Passagier gerade am essen ist, würdest Du ihn auch "verpfeifen"? Nein? Das zeigt doch, dass die Maskiererei im Flieger lediglich Symbolcharakter hat, der für Angst und gereizte Stimmung sorgt. Wenn Du Dich beim Boarding an die "Spielregeln" hälst, hat wenigstens einer von beiden eine Maske an. Du bist (wahrscheinlich mit dreifacher Impfung) geschützt. Beim Servicegang ist es aber keiner von euch - ganz legal. Und niemand beschwert sich.

Ja, ich hatte heute selber seit Monaten erstmals wieder für genau 15 Minuten ganz brav eine an, eine billige papierige, die mir ausgehändigt wurde. Im Wartezimmer nach dem boostern. Fliegen ist aus genanntem Grund bis auf weiteres kein Thema für mich - das erste Geld bekommen die Airlines von mir, die damit aufhören. Ich muss aber momentan auch gar nicht irgendwelche Viren von einem Kontinent zum anderen transferieren.
 

berlinet

Erfahrenes Mitglied
21.07.2015
3.874
640
die Lüftungsdüse von oben in Richtung zu mir drehen und öffnen, sodass ein kontinuierlicher Luftstrom entsteht, der die "böse" eventuell kontaminierte Luft um einen schnell wegbläst,
Ach, deswegen war neulich die Düse über mir und die vom Mittelsitz volle Pulle direkt auf mich gerichtet, als ich auf den Platz kam. Ich dachte, mich weht's weg.
 

MFox

Erfahrenes Mitglied
10.06.2016
835
542
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Ein großes Problem sehe ich darin, dass keine Tests vor Abflug aus Hochrisikogebieten verlangt werden. Im Flieger sind alle geimpft oder getestet aber nicht beides. Gerade bei Omikron rächt sich das.

Aber ich gebe Dir Recht eigentlich sollte vor der Reise ein unkomplizierter Schnelltest gemacht werden und auch ausreichen, könnte nicht schaden.

Der OP war ja in die USA unterwegs. Das heißt jeder Pax braucht einen max. 24h alten Schnelltest, wiederrum heißt das, dass die Dame vor maximal 24h noch negativ gewesen sein müsste.

Auch PCR gibt in Zeiten von Raketen-Omikron keine hundertprozentige Sicherheit mehr. Die vorgeschriebenen Tests vor Flugreisen in manche Länder sind und bleiben eine Scheinsicherheit.

Wirklich was bringen könnte wohl nur ein Schnelltest unmittelbar vor dem Boarding am Gate. Vielleicht ähnlich dem SSSS-Verfahren. Bringt aber auch nichts wenn der Mitreisende auf einem Langstreckenflug erst positiv wird.