Covid und fliegen

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toom

Erfahrenes Mitglied
12.07.2013
1.158
500
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Wenn der Passagier gerade am essen ist, würdest Du ihn auch "verpfeifen"? Nein? Das zeigt doch, dass die Maskiererei im Flieger lediglich Symbolcharakter hat, der für Angst und gereizte Stimmung sorgt.
Bekannter von mir isst extrem langsam (nervt auch alle anderen). Dass der nicht noch eine einzelne Erbse kleinschneidet, ist ein Wunder. Ich frage mich, ob man seine Mahlzeit auf einem Mittelstreckenflug so ausdehnen kann, dass man bis auf Steig-/Landeanflug die Maske nicht mehr tragen muss... :unsure:
 
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Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
2.988
772
Wenn man parallel eine grüne Corona Warn App (statt 2G+) als Zugang zu Indoor-Veranstaltugen zur Bedingung macht, wird niemand die app nach dem Flug vom Handy schmeißen.
Im Zweifel nimmt man dann halt Handy A mit einer (ausländischen) Wegwerfprepaidkarte und Wegwerf-Mail-Adresse für den Flug und sein "normales" Handy B für den Rest.
 

3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
3.306
3.849
Bekannter von mir isst extrem langsam (nervt auch alle anderen). Dass der nicht noch eine einzelne Erbse kleinschneidet, ist ein Wunder. Ich frage mich, ob man seine Mahlzeit auf einem Mittelstreckenflug so ausdehnen kann, dass man bis auf Steig-/Landeanflug die Maske nicht mehr tragen muss... :unsure:
Gab letztens im Flieger diesbezüglich eine sehr freundliche aber auch bestimmende Ansage vor dem Start. Haben sich wohl auch alle daran gehalten.
Schade das man wirklich manche Mensche wie Kinder behandeln muss.
 
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ro2020

Erfahrenes Mitglied
01.10.2020
638
654
Die Aufregung mit den Masken beim Essen verstehe ich nicht. Wenn ich geimpft und geboostert in einem Flieger mit 100% Testabdeckung sitze und selbst eine FFP2 Maske aufhabe und das Virus sich über Aerosole über längere Zeit in kontaminierter Luft verbreitet und Flugzeuge gute Filter haben bin ich vermutlich im Flugzeug sicherer als in jeder Kneipe.
 

Spinnacker

Aktives Mitglied
17.03.2015
109
54
Wenn ich den Eröffnungsbeitrag richtig verstanden habe, ging es um einen Flug NACH Deutschland.
Da braucht es einen Test nur, wenn man NICHT geimpft ist.
Und wenn ich an meine eignen Eincheck-Erlebnisse zurückdenke und mich erinnere, wie ich da junge, eigentlich Technik-affine Leute, jedenfalls in ihrem Pad oder Laptop hin- und her wischende Leute, gesehen habe, die irgendetwas suchten und schließlich den gelben Ausweis zückten und man darin blätterte:
waren die alle wirklich zu blöd gewesen, sich einen QR-Code geben zu lassen für einen digitalen Impfnachweis - oder soll ich über etwas anderes spekulieren?
Also an Bord ist NICHT jeder getestet, sondern eher kaum jemand - und ob alle geimpft sind, weiß der Kuckuck.....
 

ro2020

Erfahrenes Mitglied
01.10.2020
638
654
Das ist natürlich ein richtiger Einwand. Wobei die Impfung eigentlich streng kontrolliert wird vor dem Boarding. Das hat mit dem QR-Code nichts zu tun. Im Zweifel tut es auch das CdC Dokument.
Und die Filter und die FFP2 Masken gibt es trotzdem.
Ich sage ja nicht, dass man sich auf einem Flug nicht anstecken kann. Ich möchte nur die Panik relativieren dass jemand an Bord beim Essen die Maske zu lange absetzt. Dagegen kann man sich sehr gut selbst schützen: FFP2 Maske, Impfung, Booster.
Aber klar, 100 % Schutz erreicht man nur wenn man zu Hause bleibt.
 

berlinet

Erfahrenes Mitglied
21.07.2015
4.048
825
Und wenn ich an meine eignen Eincheck-Erlebnisse zurückdenke und mich erinnere, wie ich da junge, eigentlich Technik-affine Leute, jedenfalls in ihrem Pad oder Laptop hin- und her wischende Leute, gesehen habe, die irgendetwas suchten und schließlich den gelben Ausweis zückten und man darin blätterte:
waren die alle wirklich zu blöd gewesen, sich einen QR-Code geben zu lassen für einen digitalen Impfnachweis - oder soll ich über etwas anderes spekulieren?
Ja, die sind mit großer Wahrscheinlichkeit zu blöd gewesen, weil ja auch noch Einreiseanmeldung auf dem Handy gesucht wird und die meisten erst mal nur die Bordkarte vorzeigen, die wiederum nicht gebraucht wird usw. Vor mir stand neulich ein C-Passagier mit Sohn nach USA gebucht, alles brav ausgedruckt, nur nicht in der richtigen Reihenfolge. In der Zwischenzeit wurden am Nebenschalter 4 Y-Leute abgefertigt, die nur nach UK wollten, wo noch mehr vorzuzeigen war.
 

Spinnacker

Aktives Mitglied
17.03.2015
109
54
Das ist natürlich ein richtiger Einwand. Wobei die Impfung eigentlich streng kontrolliert wird vor dem Boarding. Das hat mit dem QR-Code nichts zu tun. Im Zweifel tut es auch das CdC Dokument.
Und die Filter und die FFP2 Masken gibt es trotzdem.
Ich sage ja nicht, dass man sich auf einem Flug nicht anstecken kann. Ich möchte nur die Panik relativieren dass jemand an Bord beim Essen die Maske zu lange absetzt. Dagegen kann man sich sehr gut selbst schützen: FFP2 Maske, Impfung, Booster.
Aber klar, 100 % Schutz erreicht man nur wenn man zu Hause bleibt.
"streng kontrolliert": schon mal über einen der vielen Presseberichte gestolpert, in denen über gefälschte Impfnachweise berichtet wurde.........
Die örtliche Apotheke merkt das sicher eher, als ein Einchecker in USA, Nicht-Deutscher.........
Ich verstehe jedenfalls den Blödsinn, sich mit der gelben Pappe abzumühen, wenn es mit QR-Code so einfach geht.
 

floydburger

Erfahrenes Mitglied
23.11.2018
1.056
1.230
Wenn man parallel eine grüne Corona Warn App (statt 2G+) als Zugang zu Indoor-Veranstaltugen zur Bedingung macht, wird niemand die app nach dem Flug vom Handy schmeißen.

Was ist denn das für ein depperter Vorschlag? "Grün" oder "rot" in der App sagt nichts über Infektiösität aus. Dann würden wir nachweislich nicht infektiöse Menschen auf Grund eines nicht mehr genau nachprüfbaren "Risikokontakts" aussperren. Das ist sowohl rechtlich als auch epidemiologisch nicht haltbar.
 

boekel

Erfahrenes Mitglied
04.11.2009
2.596
54
GVA
Das ist natürlich ein richtiger Einwand. Wobei die Impfung eigentlich streng kontrolliert wird vor dem Boarding. Das hat mit dem QR-Code nichts zu tun. Im Zweifel tut es auch das CdC Dokument.
das halte ich für ein Gerücht. Weder bei Langstrecken noch Kurzstrecke um die Feiertage wurde es von irgend jemand von LH bzw Dienstleister überprüft.

Wollte das Zertifikat jeweils am CI vorzeigen, mir wurde dann mitgeteilt, dass sei nicht ihre Zuständigkeit. Dies würde beim Boarding überprüft. Da war mir klar, dass nie eine Prüfung stattfinden wird
 
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Piw

Erfahrenes Mitglied
15.10.2015
723
1.505
FRA
Hattest du bei deinen vielen Flügen stets eine FFP2-Maske getragen, oder nur eine OP-Maske auf? Auch das soll ja das Risiko stark beeinflussen.

Auf den meisten Kurzstreckenflügen in 2020 schon - sofern sie nicht komplett leer waren. Auf Langstrecke wäre mir das zu anstrengend und in der C sehe ich da sowieso keinen Sinn drin. Seit meiner Impfung dann nur noch OP-Maske - selbst in der bumsvollen Eco.

Letztendlich ist das Risiko bei so flüchtigen Kontakten wie man sie bspw. beim Fliegen hat schlicht und ergreifend gering. Ich hatte auch schon zwei Risikokontakte mit Infizierten, jeweils <1h vis-à-vis am Tisch, ohne mich anzustecken. Einer davon wurde sogar noch am gleichen Tag positiv getestet. Solange keine Superspreader oder Kampfredner mit feuchter Aussprache darunter sind, reichen solche Kontakte nicht für eine Infektion. Wäre dem so, dann wäre Corona schon im Frühjahr 2020 komplett durchgerauscht.

Was ich jedoch mache ist: Meine privaten Kontakte nicht einzuschränken, aber behutsamer zu wählen. Ich brauche mich nicht mehr mit jedem Schwippschwager zu treffen, mit dem ich mal im Leben ein Bier getrunken habe. Seit Corona kann ich die Personen, zu denen ich intensiv genug Kontakt habe um mich anzustecken, an beiden Händen abzählen. Alles Menschen, den ich vertraue, von denen ich weiß, dass sie es mir offen sagen würden, wenn sie irgendwie das Gefühl haben infiziert zu sein. Das ist der große Unterschied zur Fraktion: „Ich trage in der Öffentlichkeit - selbst auf dem Aldiparkplatz - diszipliniert FFP2, weil Markus Söder gesagt hat das hilft, reize aber privat jede Kontaktbeschränkung bis zum Limit aus.“
 

Fliegersepp

Erfahrenes Mitglied
24.04.2015
293
467
Österreich
"streng kontrolliert": schon mal über einen der vielen Presseberichte gestolpert, in denen über gefälschte Impfnachweise berichtet wurde.........
Die örtliche Apotheke merkt das sicher eher, als ein Einchecker in USA, Nicht-Deutscher.........
Ich verstehe jedenfalls den Blödsinn, sich mit der gelben Pappe abzumühen, wenn es mit QR-Code so einfach geht.

Was ist los mit dir, warum bist du denn so ängstlich? Magst du darüber sprechen?

Du bist hoffentlich dreifach geimpft und trägst auch brav deine Maske, also was willst du denn noch, du hast den maximal möglichen Schutz?

Wenn es nach Leuten wie dir gehen würde, würden wir wohl noch ewig so weitermachen....
 
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Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
2.988
772
das halte ich für ein Gerücht. Weder bei Langstrecken noch Kurzstrecke um die Feiertage wurde es von irgend jemand von LH bzw Dienstleister überprüft.

Wollte das Zertifikat jeweils am CI vorzeigen, mir wurde dann mitgeteilt, dass sei nicht ihre Zuständigkeit. Dies würde beim Boarding überprüft. Da war mir klar, dass nie eine Prüfung stattfinden wird
Kurzstrecke kann ich nicht beurteilen, da ich die Bordkarten dafür zuverlässig online bekam seit ich die Impfzertifikate über die LH-App hochgeladen habe.
Auf der Langstrecke Richtung USA wurde Ende November sowohl bei mir als auch eine Woche später bei +1 in FRA tatsächlich streng kontrolliert. Ohne Vorzeigen des Impf- oder Testzertifikats kam man nicht in den Flugsteig Z bzw. zu den Gates. Gleiches auf dem Rückweg - sowohl bei United in EWR als auch bei Singapore in JFK wurden die Nachweise am Check-In geprüft.
 
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Spinnacker

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17.03.2015
109
54
zu #88:

Mir gehts gut, und die 3. Impfung habe ich auch.

Ich hab' nur Beitrag 1 gelesen...........

Da steht doch auch 3-fach geimpft.
Und wer im Flugzeug ungerne jemand in der Nähe hat, der irgendetwas ausbrütet, wird ansonsten wohl kaum Clubnächte absolviert haben.
 

Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
2.988
772
Und wer im Flugzeug ungerne jemand in der Nähe hat, der irgendetwas ausbrütet, wird ansonsten wohl kaum Clubnächte absolviert haben.
Sicher? Rückblickend betrachtet wird jeder zuerst die kränkelde Person im Kopf haben und nicht die 350 fit wirkenden aus der Disconacht davor.
Egal, ob Corona, Magen-Darm-Infekt, Schnupfen oder sonstwas gerade aktuell waren ...
 

ro2020

Erfahrenes Mitglied
01.10.2020
638
654
"streng kontrolliert": schon mal über einen der vielen Presseberichte gestolpert, in denen über gefälschte Impfnachweise berichtet wurde.........
Die örtliche Apotheke merkt das sicher eher, als ein Einchecker in USA, Nicht-Deutscher.........
Ich verstehe jedenfalls den Blödsinn, sich mit der gelben Pappe abzumühen, wenn es mit QR-Code so einfach geht.
Wie hoch schätzt du den Anteil von Fälschungen? Größer als 1 %?
das halte ich für ein Gerücht. Weder bei Langstrecken noch Kurzstrecke um die Feiertage wurde es von irgend jemand von LH bzw Dienstleister überprüft.

Wollte das Zertifikat jeweils am CI vorzeigen, mir wurde dann mitgeteilt, dass sei nicht ihre Zuständigkeit. Dies würde beim Boarding überprüft. Da war mir klar, dass nie eine Prüfung stattfinden wird
Das kann ich aus persönlicher Erfahrung überhaupt nicht nachvollziehen. Ich hatte einige Reisen letztes Jahr und ohne Dokumentencheck gab es keine Bordkarte.
Es sei denn, die Vorschriften sind anders. Kann man in der Richtung USA Deutschland ungeimpft und ohne Test an Bord?
 

internaut

Erfahrenes Mitglied
05.04.2010
1.614
82
Was ist denn das für ein depperter Vorschlag? "Grün" oder "rot" in der App sagt nichts über Infektiösität aus. Dann würden wir nachweislich nicht infektiöse Menschen auf Grund eines nicht mehr genau nachprüfbaren "Risikokontakts" aussperren. Das ist sowohl rechtlich als auch epidemiologisch nicht haltbar.
Dank Omikron sagt 2G oder 2G+ "+ gleich geboostert) auch nicht mehr so viel über Infektiosität aus. Und ausgesperrt muss ja niemand werden. Risikokontakt (rot) berechtigt ja zum sofortigen Schnelltest und/oder PCR-Test in nächsten Testzentrum und das Ergebnis würde die Nicht-infektiösität beweisen und damit zu keiner Aussperrung führen. Ich wünsche mir einfach sinnvolle Maßnahmen, die mich und andere vor Infektionen schützen ohne irgendjemanden auszusperren. FFP2-Masken sind absolut hilfreich, gegen eine funktionierende (anonyme) Kontaktverfolgung kann auch niemand was haben. Im Gegensatz zu anderen "Drangsalierungsmaßnahmen" im Sinne von Macron, die leider selbst Quatschdenkende Esoteriker in die Händer von Reichsbürgern oder anderen Demokratiefeindeno werfen als dass sie die Pandemie aufhalten.
 

longhaulgiant

Erfahrenes Mitglied
22.02.2015
6.333
3.717
Es sei denn, die Vorschriften sind anders. Kann man in der Richtung USA Deutschland ungeimpft und ohne Test an Bord?
Nein das wird nicht funktionieren bzw. nur mit entsprechender krimineller Energie. Wenn man OLCI macht wird wenig oder gar nichts auf Papier kontrolliert. Bei uns wollte man in LAX beim Gepäckaufgeben gar nichts mehr sehen nachdem wir am Tag vorher erfolgreich OLCI gemacht hatten.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sie die Dokumente kontrollieren (müssen) wenn das nicht erfolgt ist.
 
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3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
3.306
3.849
Wie hoch schätzt du den Anteil von Fälschungen? Größer als 1 %?
Neulich am Eingang der SEN A50 in FRA meinte die Dame das ein Tag zuvor wohl 11 falsche Impfnachweise vorgezeigt worden wäre. Ticket, Zertifikat, Ausweis hätten nicht übereingestimmt und wohl sogar Fälschungen seien dabei gewesen.
 

berlinet

Erfahrenes Mitglied
21.07.2015
4.048
825
Neulich am Eingang der SEN A50 in FRA meinte die Dame das ein Tag zuvor wohl 11 falsche Impfnachweise vorgezeigt worden wäre. Ticket, Zertifikat, Ausweis hätten nicht übereingestimmt und wohl sogar Fälschungen seien dabei gewesen.
Was einfach bedeuten kann, dass eine Gruppe unterwegs war, die es darauf angelegt hat. Also alles Anekdote...
 

FlugFanatiker

Erfahrenes Mitglied
18.11.2018
608
347
selbst in der bumsvollen Eco.

Endlich lerne ich mal ein Mitglied des legendären "Mile High Club" kennen .. freut mich, dass du deine Zeit an Bord so sinnvoll nutzt! 🤪;) Also irgendwie sitze ich wohl immer im falschen Flieger! :LOL:

Und jetzt im Ernst: Sehe alles genauso wie in deinem Beitrag, eine Langstrecke mit FFP2 ist sicherlich eine Qual (hatte ich zum Glück noch nicht).
 

3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
3.306
3.849
eine Langstrecke mit FFP2 ist sicherlich eine Qual (hatte ich zum Glück noch nicht).
Alles Kopfsache. Als wir zu Militärzeiten den Kasernenhügel im Sommer mit voller Montur und Gasmaske (pardon, korrekt heisst das Ding wohl auch Schutzmaske) runter und wieder hoch gerannt sind, das war eine "Qual", wir haben es aber überlebt und heute lachen wir drüber.

PS: Aber auch damals gab es schon Tricks, einfach den Filter etwas los schrauben hat geholfen, dennoch kein Vergleich ;)
 
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thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
5.040
3.317
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300x250
Auf den meisten Kurzstreckenflügen in 2020 schon - sofern sie nicht komplett leer waren. Auf Langstrecke wäre mir das zu anstrengend und in der C sehe ich da sowieso keinen Sinn drin. Seit meiner Impfung dann nur noch OP-Maske - selbst in der bumsvollen Eco.

Letztendlich ist das Risiko bei so flüchtigen Kontakten wie man sie bspw. beim Fliegen hat schlicht und ergreifend gering. Ich hatte auch schon zwei Risikokontakte mit Infizierten, jeweils <1h vis-à-vis am Tisch, ohne mich anzustecken. Einer davon wurde sogar noch am gleichen Tag positiv getestet. Solange keine Superspreader oder Kampfredner mit feuchter Aussprache darunter sind, reichen solche Kontakte nicht für eine Infektion. Wäre dem so, dann wäre Corona schon im Frühjahr 2020 komplett durchgerauscht.
Das liegst Du tatsächlich falsch. In der bumsvollen Eco nur OP-Maske zu tragen ist, sofern man sich nicht vorsätzlich anstecken möchte, grob fahrlässiges Verhalten und läuft im Ansteckungsfall unter „selbst schuld“.

OP-Masken und FFP2-Masken sind keine Erfindung für Corona, sondern die gab es schon lange vor der Pandemie. Die unterschiedliche Wirksamkeit ist reichlich untersucht, das kannst Du locker als Tatsache hinnehmen. Gerade Omicron ist derart ansteckend, dass jede bumsvolle Eco mit lediglich OP-Masken tragenden Pappnasen zum Superspreader-Event wird. So viele Einfallpunkte für Viren gibt es nicht und Mund/Nase sind die prominenteten.

Der Tragekomfort hängt stark vom Fabrikat ab. Es gibt durchaus FP2-Masken, die bequem zu tragen sind.

Das Hin-und-Her bei den MaskenVorschriften gab es nicht, weil Unstimmigkeiten zur Wirksamkeit bestanden, sondern weil die wirksamen Masken knapp waren und man nicht wollte, dass der Normalbürger dem medizinischen Personal die Masken wegkauft.

Ich trage abhängig von der Situation Stoff-, FFP2- oder FFP3-Maske. Bei sinnlosen Vorschriften einer Maske wähle ich Stoff. Im sinnvollen Normalfall FFP2. Und wenn es enger wird FFP3. Gute FFP3-Masken sind ebenfalls problemlos zu tragen.

Jedem Tierchen sein Plaisierchen, aber bitte nicht jammern, wenn man sich bei unzureichendem Schutz infiziert. Und bitte auch nicht über eine schniefende Sitznachbarin beschweren, wenn man sich selbst nur eine OP-Maske wert ist.
 
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