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Bitte verstehe, dass statistische Aussagen keinen zwingenden Schluss auf den Einzelfall zulassen und dass sie deswegen allerdings auch nicht falsch sind.
So funktioniert aber z. B. der neue SCHUFA Score... Früher hat man sinngemüß gesagt, je mehr Konten, desto größer die Gafahr der Überschuldung, also des Kontrollverlusts. Davon ist man weg, weil es eben die Neigung zum Zweit- oder Drittkonto gibt. Da konzentriert man sich dann auf die Dauer der Geschäftsbeziehung, was auch an sich nicht unlogisch ist.
Für die Fachdiskussion fehlen uns vermutlich allen hier (ich hoffe damit niemandem zu nahe zu treten) die notwendigen Daten zur Verifikation der Hypothese.
Ob andere Parteien, wie z.B,. die SCHUFA, über entsprechende repräsentative Daten verfügen und ob sich daraus diese Hypothese bestätigen oder widerlegen lässt, entzieht sich meiner Kenntnis und vermutlich der Kenntnis der allermeisten oder gar aller Leser hier.
Daraus zu folgern, es gäbe keine Belege, ist auch gewagt.
Er vermutet wahrscheinlich aufgrund seiner Lebenserfahrung zu recht, dass von der Anzahl der Konten auf die finanzielle Situation geschlossen werden kann. Diesen Zusammenhang wird die Schufa sicher auch statistisch belegen können.
Und nicht ohne Grund haben die neuen Prekariatsbanken mit "Spaces", "Pockets" und "Unterkonten" bei der Zielgruppe reüssiert.