DKB Sammelthread

ANZEIGE

frischel

Neues Mitglied
06.09.2025
13
23
Ich bin nicht gegen Prävention, ich bin gegen die einseitige Praxis bei der DKB, die quasi nur darauf abzielt die Bank juristisch abzusichern.

Was mich extrem nervt ist die Ungewissheit und vor allem, dass ich das auch nicht durch einen kurzen Anruf anstoßen kann.
Hatte ich ja zuletzt versucht. Sinnlos die Hotline in dem Fall.
Warum geht das nicht?
Hier mal die nichtssagende Antwort der DKB in einem gleich gelagerten Fall (Sparda Bank West, EZÜ mittlerer vierstelliger Betrag abgelehnt, nachdem die erste Überweisung über 1001 EUR durchging):

"Sie haben sich an uns gewandt, weil eine Überweisung von Ihnen nicht ausgeführt worden ist.

Die Sicherheit unserer Kunden hat für uns höchste Priorität. Daher überprüfen wir Zahlungsaufträge stichprobenartig.

Da das System weitgehend automatisch prüft, können wir vorab nicht garantieren, dass bei Ihnen keine Prüfung stattfinden wird. Eine vorherige Ankündigung einer Überweisung führt nicht dazu, dass dieses System außer Kraft gesetzt wird.

Echtzeitüberweisungen (Instant Payments) prüfen wir besonders streng nach gewissen Parametern, auf die wir keinen Einfluss haben und die wir Ihnen aus Sicherheitsgründen nicht nennen können. Sollte dabei ein Risikomerkmal erkannt werden, lehnt das System die Echtzeitüberweisung zu Ihrem Schutz ab. Eine normale SEPA-Überweisung wird in solchen Fällen häufig dennoch ausgeführt, da sie nicht denselben Echtzeitbedingungen unterliegt und vom System anders bewertet wird.

Ihre Echtzeitüberweisung wurde von unserer Betrugsprävention angehalten und Sie wurden gebeten, die Zahlung mit einer Standard SEPA-Überweisung vorzunehmen."

Nicht hilfreich. Ich habe dann per EZÜ an C24 und von dort weiter überwiesen.
 
  • Like
Reaktionen: Robbens und knauserix

RollinCHK

Erfahrenes Mitglied
16.04.2018
5.647
3.958
Du gehörst nicht mehr zu deren Zielgruppe. Als die DKB die bis dahin fest mit dem Konto verbundene Kreditkarte "abgetrennt" hat, war die klare Kommunikation, dass sie sich in Zukunft auf Kunden mit geringer Bonität ausrichten.
Das stimmt ja so nicht. Es ging einzig und allein darum, mehr Neukunden zu gewinnen und sich etwas breiter aufzustellen. Funktioniert hat das nicht. Solche Kunden wie Robbens mit vielleicht nicht so wenig Geld braucht die Bank selbstverständlich, so wie jedes andere größere Kreditinstitut auch, oder meint da Jemand, die Bank lebt von Luft, Liebe und Dispo-Zinsen... Letzteres funktioniert ja schon mal nicht... Wer kein Geld hat, kriegt praktisch keinen Dispo... *g*
 
  • Like
Reaktionen: Robbens und frischel

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
1.481
961
Was mich extrem nervt ist die Ungewissheit und vor allem, dass ich das auch nicht durch einen kurzen Anruf anstoßen kann.
Hatte ich ja zuletzt versucht. Sinnlos die Hotline in dem Fall.
Warum geht das nicht?

... das dürfte halt das übliche Direktbanken-Problem sein.

Um jetzt keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: ich bin durchaus ein Fan von Direktbanken (und nutze dazu vorwiegend: comdirect, ING und auch ein wenig die DKB).
Aber manche Dinge laufen bei den Filialbanken halt schon immer -und offenbar auch heutzutage noch- einfach etwas besser (und die höheren Kosten dort sind halt der Preis dafür).
Beitrag automatisch zusammengeführt:

...
Da das System weitgehend automatisch prüft, können wir vorab nicht garantieren, dass bei Ihnen keine Prüfung stattfinden wird. Eine vorherige Ankündigung einer Überweisung führt nicht dazu, dass dieses System außer Kraft gesetzt wird.

Echtzeitüberweisungen (Instant Payments) prüfen wir besonders streng nach gewissen Parametern, auf die wir keinen Einfluss haben und die wir Ihnen aus Sicherheitsgründen nicht nennen können. Sollte dabei ein Risikomerkmal erkannt werden, lehnt das System die Echtzeitüberweisung zu Ihrem Schutz ab. Eine normale SEPA-Überweisung wird in solchen Fällen häufig dennoch ausgeführt, da sie nicht denselben Echtzeitbedingungen unterliegt und vom System anders bewertet wird.
...
Nicht hilfreich.
...

Doch, finde ich schon hilfreich.

Es erklärt ganz genau, wie Betrugsprävention aktuell bei wohl den meisten Banken funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:

Robbens

Erfahrenes Mitglied
24.03.2017
3.193
2.861
Kundige doch einfach, das ersaprt allen dein taegliches Geflenne hier das irgendwelche Fantasiesummen nicht ueberwisen werden koennen.
Wieso soll ich kundige, damit dir das taeglich ersaprt bleibt, wenn ich nicht ueberwisen koennen?

Dass Deine Phantasie bei 100k€ schon aufhört, habe ich nicht zu verantworten.
 

LaNeuve

Erfahrenes Mitglied
01.05.2017
1.362
1.013
... das dürfte halt das übliche Direktbanken-Problem sein.


Es erklärt ganz genau, wie Betrugsprävention aktuell bei wohl den meisten Banken funktioniert.

Die verschiedenen (Direkt-)Banken haben durchaus unterschiedliche "Fraud Prevention Systeme" im Einsatz. Da ich selbst häufige Überweisungen in nicht geringer Höhe mache, habe ich genügend eigene Erfahrungen sammeln dürfen/müssen/können. Anders als @Robbens ziehe ich aus meinen Erfahrungen dann jedoch Konsequenzen. Lamentieren in einem Forum sorgt zwar vielleicht für eine gewisse psychische Erleichterung, doch wird dadurch mein eigentliches Problem nicht gelöst. Ich selbst habe aus meinen Erfahrungen mit dem unzuverlässigen Zahlungsverkehr der DKB die Konsequenz gezogen, die Bank nicht mehr zu nutzen (gekündigt habe ich das Konto allerdings nicht, da es schon vor >20 Jahren eröffnet wurde und sich seine Existenz daher positiv auf meinen Schufa-Score auswirkt, es ist ja auch bedingungslos kostenlos, sonst hätte ich es gekündigt).
 

Robbens

Erfahrenes Mitglied
24.03.2017
3.193
2.861
Grundsätzlich stimme ich Dir zu.
Die Frage ist aber, wie Du Nutzung definierst?

Früher habe ich die Kreditkarte mit Zinsen und das Depot für Einzelorder ausgiebig genutzt.
Diverser Zahlungsverkehr und Girokarte ebenso.

Mittlerweile habe ich nur noch die Debit KK ohne jegliche Nutzung, da ich Advanzia und Norwegian bevorzuge und das DKB-Depot habe ich im Januar leergeräumt, wie man in meinen Beiträgen lesen kann.

Es ist nun ausschließlich noch das zentrale Referenzkonto.
Bis auf die Probleme mit den ausgehenden Echtzeitüberweisungen, die logischerweise erst seit kurzem existieren, ist es für die Zwecke für mich sehr gut.
Da kamen weder Nachfragen noch sonst was seit 2006.
Ja, deren Fraud war immer schon zickiger, ist mit Echtzeit nun auch nachteilig in €.
Da hoffe ich weiterhin auf Besserung ;-)

Von daher behalte ich das auch kostenlos weiter als Referenzkonto.
Als Hauptkonto war und ist die DKB bei mir nie vorgesehen, da bin ich seit Jahrzenten bei der Sparkasse sehr gut aufgehoben.
In der Kostenbetrachtung mit Tresor zusammen ist die noch nichtmal teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:

websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.619
974
Manche hier sind vermutlich einfach nicht die Zielgruppe einer ‚Normalo-Bank‘, wie es nun mal die DKB ist. Wenn jemand fast täglich 100.000 € hin- und herüberweist, ist es durchaus nachvollziehbarer, wenn die Betrugserkennung sich meldet, als wenn jemand normalere Summen (z. B. täglich Beträge von 50 bis 1.000 €) hin- und herüberweist. Vermutlich würde mir ein DKB-Mitarbeiter zustimmen, dass der Algorithmus eher dann zickt, wenn etwas sehr außerhalb der Regel passiert. Allein gewisse hohe ‚Dreiecksüberweisungen zur Zinsoptimierung‘ werden hier den Algorithmus eher triggern. Und ich denke: Wenn hier massiv viele Überweisungen grundlos steckenbleiben würden, dann hätte die DKB viele unnötige Supportanfragen und wahrscheinlich etliche BaFin-Beschwerden, die dann weitere Probleme verursachen.

Und wenn man massiv gestört wird durch „False Positives“ beim Hin- und Herüberweisen von 100.000€ alle paar Tage, dann sollte man eine andere Bank nutzen.

Angeblich soll die ING da weniger „zickig“ sein, wieso also nicht die?
 
Zuletzt bearbeitet:

Robbens

Erfahrenes Mitglied
24.03.2017
3.193
2.861
Ca. 3x im Monat trifft es eher.
Ich denke das ist im Rahmen des normalen Geschäftsverkehrs.

Das sind auch keine Hin-und Herschiebereien.

Das ist mein Referenzkonto und beim Tagesgeldhopping mit relativ viel Cash kommt das je nach Zinsbindung zu diesen Überweisungen.
Sehe da jedenfalls weder ungewöhnliche Nutzung, noch sonst Verdächtiges.

Keine Ahnung, was ihr denkt, was ich da treibe.
Alles gut.
Thema @Robbens <💵> erledigt, sonst dreht der ‚Private Banking‘-Geldadel noch durch. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: frischel

websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.619
974
Ca. 3x im Monat trifft es eher.
Und das wird wohl bei den meisten Kunden eben nicht der Fall sein. Die überweisen vielleicht 1x im Leben einen Gesamtbetrag von 200.000-750.000 für den Bau eines Hauses (oder auch nicht). Aber in der Regel zahlt man das ja nicht auf einmal, sondern in vielen Teilbeträgen. Du scheinst ja dann bis zu 300.000€ (oder mehr) pro Monat hin- und her zu schieben. Und das ist ja dann wieder für eine KI eine Anomalie im vergleich zu den restlichen DKB Kunden.

Natürlich stellt sich dann die Frage, ob andere Banken dann einfach pauschal mehr potentiellen Betrug durchlassen bzw. ob die es einfach drauf ankommen lassen. Aber egal was die Banken machen, irgendwann gibts wieder einen Marktcheck Beitrag in der ein Phishing-Opfer sagt „Die Bank hätte das bemerken müssen“
 
  • Like
Reaktionen: knauserix

RollinCHK

Erfahrenes Mitglied
16.04.2018
5.647
3.958
Stopp, die KI soll ihn ja nicht mit anderen Kunden vergleichen. Das macht die SCHUFA und ermittelt so z. B. das vermeintliche Risiko für einen Zahlungsausfall. Die KI, oder wie auch immer man das System bei der DKB nennen mag muss lernen, dass die Überweisung solcher Summen in seinem Fall normal ist. Was bedeutet das? Am Anfang müssten zunächst einmal mehr Überweisungen gestoppt werden, aus Sicherheitsgründen natürlich, um den Kunden zu schützen, aber je häufiger sich bestätigt, dass alles korrekt und gewollt abläuft, desto weniger Probleme müsste Robbens in der Praxis bekommen.

Das System muss lernfähig sein. Es darf überhaupt nicht starr sein, weder bei User X, noch bei User Y...
 

Porti

Erfahrenes Mitglied
31.12.2019
2.416
1.333
Und das wird wohl bei den meisten Kunden eben nicht der Fall sein. Die überweisen vielleicht 1x im Leben einen Gesamtbetrag von 200.000-750.000 für den Bau eines Hauses (oder auch nicht). Aber in der Regel zahlt man das ja nicht auf einmal, sondern in vielen Teilbeträgen. Du scheinst ja dann bis zu 300.000€ (oder mehr) pro Monat hin- und her zu schieben. Und das ist ja dann wieder für eine KI eine Anomalie im vergleich zu den restlichen DKB Kunden.

Natürlich stellt sich dann die Frage, ob andere Banken dann einfach pauschal mehr potentiellen Betrug durchlassen bzw. ob die es einfach drauf ankommen lassen. Aber egal was die Banken machen, irgendwann gibts wieder einen Marktcheck Beitrag in der ein Phishing-Opfer sagt „Die Bank hätte das bemerken müssen“
Die DKB kann mit solchen und höheren Beträgen umgehen. Sie hat einen eigenen Immobilienhandel. Das ist alles kein Problem. Könnte mir vorstellen, dass Hin- und Wegüberweisen in schneller Folge stören und es hier Prüfaufwand gibt.
 
  • Like
Reaktionen: Robbens

Robbens

Erfahrenes Mitglied
24.03.2017
3.193
2.861
Könnte mir vorstellen, dass Hin- und Wegüberweisen in schneller Folge stören und es hier Prüfaufwand gibt.
Ja, das Geld kommt von Bank A zur DKB und wird direkt nach Eingang zu Bank B gesendet.
Macht ja auch keinen Sinn, das Geld unverzinslich liegenzulassen.
Die Konstellation habe ich quasi immer.
 

RollinCHK

Erfahrenes Mitglied
16.04.2018
5.647
3.958
Macht ja auch Sinn bei mehreren Tagesgeldkonten, wenn man überall das gleiche Referenzkonto verwendet als Dreh- und Angelpunkt.
 
  • Like
Reaktionen: Robbens

westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
2.779
3.035
Ja, das Geld kommt von Bank A zur DKB und wird direkt nach Eingang zu Bank B gesendet.
Uhhhhhhh. - Da könnte ich mir schon vorstellen, dass da bei den Banken gewisse Red Flags erscheinen.

Also zumindest wenn sie nen "traditionelles" Screening haben und keins was das Kundenverhalten (er)lernt.

Technisch wird's vermutlich so ablaufen, dass sie keine Echtzeitüberweisung zulassen können, weil das dann vermutlich bei irgendwem auf dem Schreibtisch landet der dann feststellt "das macht der häufiger" und es dann ggf. händisch freigibt.
 
  • Like
Reaktionen: Robbens