Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
8.904
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Dass es keine Nachfrage nach Kleinwagen gibt, stimmt nicht. VW stellt ja gerade den Up ein, vorher hat man ihn in Deutschland schon nicht mehr bekommen weil die zuwenig gebaut haben. Die verkaufen lieber größere Autos. Irgendwann wird das eine Sackgasse, da nicht alle große Autos wollen und bezahlen können. Das Geschäft machen dann andere. Wie bei der Eco macht man mit der Menge auch durchaus richtig Geld, wenn man es richtig anstellt.
Auch Mercedes stellt die A und B Klasse ein, beide durchaus beliebt. Insgesamt machen aber eben auch EU Auflagen die Fahrzeuge immer teuerer, da macht es aus Sicht der Unternehmen einfach auch Sinn diese Modelle nicht mehr anzubieten und höherpreisig anzufangen.
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Auch bei den privat genutzten PKW sind die Kleinwagen bzw. Kleinstwagen keine relevante Größe bei den Zulassungszahlen. Es stimmt nicht, das im privaten Bereich überwiegend Kleinwagen zugelassen werden. Hier spricht schon das „Stadtbild“ dagegen. Btw. ist ein Golf/Kuga/Mini kein Kleinwagen. Der einzige der in die Klasse passt wäre der Fiat 500. Ein Kleinwagen wäre ein Adam, Up, Fox usw.
Genau man macht mit der Menge Geschäft und nicht mit der Nische. Wenn in absoluten Zahlen Margenstarke Modelle gekauft werden, dann macht es doch für das Unternehmen keinen Sinn Massenproduktion für Produkte mit kleiner Marge zu produzieren um diese dann in absoluten Zahlen nicht signifikant verkauft wird, oder?
Wenn der Golf für dich kein Kleinwagen ist mag es stimmen, für mich ist das der typische Kleinwagen. Ansonsten nicht.

Aber du negierst ja gerne die Realität.

die 10 beliebtesten Autos in DE insgesamt 2022:

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VW Golf
UVP 29.560 EUR/Ersparnis bis zu 8731/im Leasing ab 249,00 EUR
VW T-Roc 2.0 TSI Sport DSG 4Motion
VW T-Roc
UVP 24.345 EUR/Ersparnis bis zu 7795/im Leasing ab 129,00 EUR
VW Tiguan 2.0 TDI 4Mot.
VW Tiguan
UVP 31.545 EUR/Ersparnis bis zu 7655/im Leasing ab 399,00 EUR
Opel Corsa 1.5 Diesel
Opel Corsa
UVP 18.280 EUR/Ersparnis bis zu 4503/Leasing-Bestpreis 69,00 EUR
Fiat 500
Fiat 500
UVP 16.990 EUR/Ersparnis bis zu 3519/im Leasing ab 184,00 EUR
VW Passat Variant
VW Passat
UVP 34.725 EUR/Ersparnis bis zu 6854/Leasing-Bestpreis 79,00 EUR
BMW 3er Limousine
BMW 3er
UVP 43.900 EUR/Ersparnis bis zu 10.339/Leasing-Bestpreis 199,00 EUR
Audi A3 Limousine
Audi A3
UVP 28.800 EUR/Ersparnis bis zu 6970/Leasing-Bestpreis 99,00 EUR
Ford Kuga
Ford Kuga
UVP 34.950 EUR/Ersparnis bis zu 6970/Leasing-Bestpreis 79,00 EUR
Skoda Octavia 1.5 TGI G-TEC DSG
Skoda Octavia
UVP 27.990 EUR/Ersparnis bis zu 7335/Leasing-Bestpreis 63,00 EUR
Der Passat ist als Flottenfahrzeug genuso beliebt wie der 3er. Und der Rest eher günstig bzw. klein.
 
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VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.081
947
Ein Golf bewegst du halt mit 5-6 Litern. Einen Kuga ebenfalls.
Ein Golf in seiner kleinsten Ausprägung ist kein Kleinwagen sondern ein Kompaktwagen.
Hier gibt es noch 2 Kategorien drunter.


Die Realität ist, das ein Golf laut Definition kein Kleinwagen ist. (Von Limousinen oder Avant will ich ja nicht erst anfangen)

Ich sage auch nicht, das in Deutschland keinen Kleinwagen zugelassen werden, es ist aber bei weitem nicht annähernd die Mehrzahl, sondern eine Nische.
 
Zuletzt bearbeitet:

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
8.904
Ein Golf bewegst du halt mit 5-6 Litern. Einen Kuga ebenfalls.
Ein Golf in seiner kleinsten Ausprägung ist kein Kleinwagen sondern ein Kompaktwagen.
Hier gibt es noch 2 Kategorien drunter.


Die Realität ist, das ein Golf laid Definition kein Kleinwagen ist. (Von Limousinen oder Avant will ich ja nicht erst anfangen)
Ja und eine Fabia bewegst du mit 4,5Litern. Der durchschnittliche Verbrauch in DE liegt in DE aber bei ca. 8 Litern. Hätte man die letzten Jahre eben nicht damit verbracht im größere und Margenstärkere Modelle auf den Markt zu bringen sondern daran gearbeitet den Flottenverbrauch zu senke, lägen wir wohl bei <5Litern - das wäre in Sachen CO2 ein riesiger Vorteil.

Aktuell will DE bis 2045 CO2 neutral werden, das klappt aber mit dem Fahrzeugbestand nicht.
 

VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.081
947
Vor der enormen Subventionen durch die Abwrackprämie, lag der durchschnittliche Verbrauch noch höher. Aber die Erfolge waren eben nicht zufriedenstellend. Die Kaufentscheidung wird marginal an der Zapfsäule getroffen, sondern nach dem gefühlten Bedarf oder Bedürfnissen. Auf wieviel Verbrauch hätte man denn in den letzten Jahren einen Verbrenner bringen müssen, damit der Bestand signifikant am durchschnittlichen Verbrauch mehr gespart hätte? Hätte man hier den Golf und aufwärts auf 2 L bringen müssen? Oder sucht man sich einen Weg ganz weg von fossilen Schmier- und Brennstoffen und erfüllt damit noch die Bedürfnisse des Kunden nach einem Auto ab Golf und größer?
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
8.904
Vor der enormen Subventionen durch die Abwrackprämie, lag der durchschnittliche Verbrauch noch höher. Aber die Erfolge waren eben nicht zufriedenstellend. Die Kaufentscheidung wird marginal an der Zapfsäule getroffen, sondern nach dem gefühlten Bedarf oder Bedürfnissen. Auf wieviel Verbrauch hätte man denn in den letzten Jahren einen Verbrenner bringen müssen, damit der Bestand signifikant am durchschnittlichen Verbrauch mehr gespart hätte? Hätte man hier den Golf und aufwärts auf 2 L bringen müssen? Oder sucht man sich einen Weg ganz weg von fossilen Schmier- und Brennstoffen und erfüllt damit noch die Bedürfnisse des Kunden nach einem Auto ab Golf und größer?
Das Problem "Auto ab Golf oder größer" beginnt nicht beim Verbrauch und endet auch nicht dort.

Der akuelle Ansatz, ich baue einen "Stadtpanzer der dann mit grünen Strom fährt und alles ist gut" übersieht z.B. den Verbrauch der Resourcen, die CO2 Emissionen bei Produktion und Verwertung und die Tatsache das "Grüner Strom" auf absehbare Zeit eine recht endliche Resource ist.

Mit anderen Worten, ein Auto das nur 1500KG wiegt und mit 10KW/100KM auskommt ist ökologisch gesehen besser als eines das 2500KG wiegt und 20KW/100KM verbraucht - ganz egal ob der Strom CO2 neutral produziert wird oder nicht. Denn den gesparten "grünen" Strom kann man gut an anderer Stelle gebrauchen.

Fahrzeuge wie der Dacia Spring sind eher die Lösung als Fahrzeuge wie der Porsche Taycan.

Und nicht falsch verstehen. Ich will niemanden den Spass verderben, fahre gerne eAuto und Sportwagen, aber man muss doch attestieren das die politischen Massnahmen nicht auf die ausgerufenen Ziele passen.
 

Michael54431

Erfahrenes Mitglied
17.01.2018
1.133
408
STR
Am Ende sägt sich die deutsche Autoindustrie gerade den Ast ab, auf dem sie sitzt. Als ob man bei einem Unfall in Zeitlupe zuguckt.
Das liegt aber einfach nur daran weil man den Umschwung auf die E-Mobilität verpasst hat, eben weil man darin nicht die Zukunft gesehen hat und schlicht und einfach den Wettbewerb unterschätzt hat. Die Einstellung haben heute ja noch genug "Spezialisten".
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
26.231
12.213
irdisch
Nun rennt man den Chinesen hinterher, die E-Autos nicht nur viel billiger produzieren und einen Riesenmarkt im Inland haben, sondern ihre Autos auch anders ausstatten, für eine neue Generation von Fahrern. Da ist jedenfalls für Deutschland nichts mehr zu holen. Die S-Klasse als Nische wird auch nicht ewig reichen.
 
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vapianojunkie

Erfahrenes Mitglied
15.01.2014
1.176
696
MUC
Das liegt aber einfach nur daran weil man den Umschwung auf die E-Mobilität verpasst hat, eben weil man darin nicht die Zukunft gesehen hat und schlicht und einfach den Wettbewerb unterschätzt hat. Die Einstellung haben heute ja noch genug "Spezialisten".
Da ich auch beim Mieten wo möglich ein E-Auto nehme, konnte ich in letzter Zeit recht viele unterschiedliche Modelle ausprobieren. Die haben alle ihre Vor- und Nachteile. Abgehängt sind die deutschen Hersteller aus meiner Sicht absolut nicht. Zwischen einem BMW i4 und Model 3/Y liegen in der Fahrerfreundlichkeit, Verarbeitung, Qualitätsanmutung, Bremsen und im Service Welten - genauso in der Preisklasse höher beim Vergleich zwischen Mercedes EQS/EQE und Model S/X. Gleichzeitig ist Tesla bei Verbrauch und Software vorn. Der Vorteil beim Ladenetz löst sich inzwischen auf, nachdem die Supercharger immer mehr für Fremdmarken geöffnet sind. Die Asiaten bieten ordentliche Autos, haben aber auch alle ihre Problemchen - egal ob aus Korea, Japan oder China. Was aus meiner Sicht wirklich abfällt, sind die Autos aus dem PSA Konzern (bspw. DS3) und auch Volkwagen hat teilweise ins Klo gegriffen beim Versuch, Tesla zu kopieren (bspw. Softwareprobleme und Billo-Design vom ID.3). Mit Audi und Porsche zeigt VW aber auch, dass sie es besser können und bei der ID-Plattform wird inzwischen schon nachgesteuert.
 

zimbowskyy

Erfahrenes Mitglied
29.11.2016
775
811
CGN
Die Unternehmen könnten die Marge optimieren, wenn der Kunde einen Kleinwagen kaufen würde, macht er aber leider nicht. :cool:
Die Realität ist, das auch privat der SUV und die Limousine neu oder gebraucht gekauft wird. Die Hausfrau möchte bequem zum einkaufen. Der Angestellte auf dem Land fährt mit dem SUV zur Arbeit und die Kinder werden auch mit dem SUV zur Schule oder zum Sport gebracht.
Schau das nächste mal auf den Real Parkplatz, das Parkhaus oder den größeren Park and Ride Plätzen, ich bin der Meinung das dort größtenteils keine Adam, Up, Fiesta, A Klassen und Co. stehen.
Kommt immer drauf an wo man sucht ;) Ich wohne in der Innenstadt und da sieht das Bild ganz anders aus. Smart, Fiat500, Hyundai i10-i20 etc. Mit größeren als Kompaktwagen findest du schlicht keinen Parkplatz. Ich hatte früher einen Lupo, das war genial, du konntest fast überall parken. Mit aktueller A-Klasse hat man tlw. schon Schwierigkeiten ;) Die Kleinwagen werden hier auch durchaus als Erstwagen genutzt.
In Parkhäusern oder P&R siehts etwas gemischter aus, das stimmt, da steht dann Leute "vom Land" oder aus den Vororten.

Edit: Hier in Aachen sieht man vereinzelt den E.Go-Life. Konnte sich leider nicht durchsetzen, auch aufgrund der misslungenen Förderung. Dabei war das Konzept durchaus interessant. Klar als Zweitwagen/Stadtauto konzipiert. Kleine Reichweite, funktionell, dafür bereits ab 10k Neupreis.
 
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gabenga

Erfahrenes Mitglied
16.11.2010
2.571
814
STR
Na erzähl das mal unseren großen Autoherstellern.
Selbst wenn die EU das Verbrennerverbot kippen sollte (wozu es nicht kommen wird) - das rettet unsere Hersteller auch nicht mehr.
Die verkaufen die Verbrenner dann in anderen Weltregionen. Der Verbrenner ist noch lange nicht tot. Leider haben wir die Kompetenz bei (kleinen Verbrennern) mittlerweile auch nach China verkauft.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es ist doch kein Geheimnis mehr, dass in China nicht mehr nur noch ausländische Technik kopiert wird, sondern massiv Forschung und Entwicklung in neue Techniken gesteckt wird.
Da sind wir einem planwirtschaftlich organisiertem Wettbewerber ordentlich auf den Leim gegangen. Passiert uns aber häufiger, s. bspw. PV oder aktuell Windkraft. Man sollte seitens der Politik daraus mal lernen. :idea:
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Jedoch sind die Margen für die Hersteller einfach viel zu gering, deswegen wurden/werden diese eingestellt. Nicht aufgrund mangelnder Nachfrage.
VW hat das beim up doch sauber begründet. Wegen der neuen EU-Vorschriften hätte die Bordelektronik neu aufgebaut werden müssen. Das hat sich nicht mehr gerechnet.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wie bei der Eco macht man mit der Menge auch durchaus richtig Geld, wenn man es richtig anstellt.
Dazu musst Du die Kosten im Griff haben. Ryanair ist da sozusagen das China der Lüfte. :ROFLMAO: In DE kannst Du selbst mit maximaler Automation keinen Kleinwagen vergleichbar günstig produzieren. Bei den Energiepreisen, Steuerlast und Bürokratie lassen das nicht zu.
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Auch Mercedes stellt die A und B Klasse ein, beide durchaus beliebt.
Für den Einstieg gibt es einen Nachfolger. Der wurde bereits vorgestellt.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.178
15.483
IAH & HAM

AtomicLUX

Erfahrenes Mitglied
06.03.2010
2.009
2.315
Das Interesse an E autos nimmt zu, das Interesse an Verbrennern nimmt langsam ab, alles ohne Verbote. Was hat das mit "schönschreiben" oder Verzweiflung zu tun? NTV ist ja nun wirklich nicht als linksversifte grüne Lügenpresse bekannt.
"Interesse an E-Autos steigt deutlich"

N-TV hat diesen Bericht integral von SP-X (Agentur – auf Autobranche spezialisiert) übernommen.

SP-X hat im März 2022 auch folgendes verbreitet:

https://autogazette.de/kauf/umfrage...wuerden-sich-ein-e-auto-kaufen-989411299.html

25% !!! :doh:

Nenn es wie Du willst...

Für mich ganz klar frei nach dem Motto:
Ich schreib mir die Welt wie sie mir gefällt…
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.274
14.284
FRA/QKL
Das Interesse an E autos nimmt zu, das Interesse an Verbrennern nimmt langsam ab, alles ohne Verbote. Was hat das mit "schönschreiben" oder Verzweiflung zu tun? NTV ist ja nun wirklich nicht als linksversifte grüne Lügenpresse bekannt.
Das schöne an diesem Artikel ist dass es aufzeigt wer E-Autos präferiert. Höherer Status in der Gesellschaft geht häufig einher mit Intelligenz. Die weniger Intelligenten lehnen E-Autos eher ab. Bestimmte Personengruppen brauchen einfach immer länger bis es click macht. :ROFLMAO:
 

AtomicLUX

Erfahrenes Mitglied
06.03.2010
2.009
2.315
Das schöne an diesem Artikel ist dass es aufzeigt wer E-Autos präferiert. Höherer Status in der Gesellschaft geht häufig einher mit Intelligenz. Die weniger Intelligenten lehnen E-Autos eher ab. Bestimmte Personengruppen brauchen einfach immer länger bis es click macht. :ROFLMAO:
Dazu ist weiter nichts zu sagen...ausser, dass an Arroganz fast nichts mehr zu überbieten ist.

"Die weniger intelligenten...."

Wie überheblich...mir wird schlecht...sorry
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.178
15.483
IAH & HAM
25% !!! :doh:

Nenn es wie Du willst...

Für mich ganz klar frei nach dem Motto:
Ich schreib mir die Welt wie sie mir gefällt…

Da momentan 30+ % der Neuwagenkäufer ein eAuto kaufen weiss ich nicht was an dem Umfrageergebnis so absurd ist.....
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Dazu ist weiter nichts zu sagen...ausser, dass an Arroganz fast nichts mehr zu überbieten ist.

"Die weniger intelligenten...."

Wie überheblich...mir wird schlecht...sorry

Die Wahrheit tut halt manchmal weh (oder einem wird schlecht davon).
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Wieso wird dir schlecht?
(Pferd->Auto, Brief->Email, Festnetz->Smartphone, Internet setzt sich ja auch nicht durch, you name it…)
Es sind halt die ewig Gestrigen, die ihre Probleme mit Fortschritt haben.
 

vapianojunkie

Erfahrenes Mitglied
15.01.2014
1.176
696
MUC
Im Rahmen unseres Jahresabschlusses habe ich letztens die Betriebskosten für meinen i4 M50 auf den Tisch bekommen, so dass man da nach etwa einem Jahr mal ein Zwischenfazit ziehen kann.

16.208 km gefahren (grob geschätzt 60% Autobahn, 25% Landstraße, 15% Stadt).

3.871 kWh geladen (das sind die abgerechneten kWh - also inkl. Ladeverluste).

2.040 EUR netto auf den Tankkarten (Neben dem Strom sind hier auch Autowäschen und Dinge wie Frostschutzmittel drin. Das dürfte sich aber etwa die Waage halten mit Strom, den ich anderweitig bezahlt habe - beispielsweise in Hotels).

Das ergibt im Schnitt 52,7c/kWh netto (62,7c/kWh brutto). Wichtig: Hier sind auch die hohen Preise im Winter drin, die zuletzt spürbar zurückgegangen sind und die Flottenkarten (Shell + Aral) sind durch das große Netz bequem, aber nicht besonders günstig.

Der rechnerische Verbrauch ab Säule lag bei 23,9 kWh / 100km. Hier ist einerseits nicht nur Fahrstrom drin (insb. Ladeverluste und Standklimatisierung im Sommer/Winter schlagen hier zu Buche). Andererseits fahre ich halt regelmäßig auch einfach gerne mal schnell, wenn es der Verkehr erlaubt. :)

In Summe ergibt das 12,59 EUR / 100km netto (14,98 EUR / 100km brutto). Wie gesagt über alles inkl. Ladeverlusten und Standklimatisierung.

Als Plus sind 400 EUR netto THG-Quote auf dem Autokonto eingegangen für das erste Jahr. Wenn man diese 400 EUR einkalkuliert, ergeben sich 42,4c/kWh netto (50,4c/kWh brutto) sowie 10,12 EUR / 100km netto (12,04 EUR / 100km brutto).

Ansonsten hat das Auto abgesehen von Leasing, Steuer und Versicherung im ersten Jahr keinerlei Kosten verursacht. Der erste Service ist erst nach 24 Monaten fällig.
 
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