Auf die Gefahr hin, dass es schon durchgekaut wurde:
Ich habe an einem Automat in Deutschland von einer kleineren Firma Geld mit meiner Curve Mastercard abgehoben: 30 EUR
Auf meiner CC-Abrechnung sind nun 34,95 EUR verbucht. 4,95 EUR hat sich der Laden also "eingesackt". Wenn ich auf die Gebühren hingewiesen wurde, dann wahrscheinlich so geschickt, dass ich es mit meinem Curve-zahlt-doch-eh-alle-Gebühren-Blick übersehen habe (wenn ich mal wieder zu Burger King gehe, prüfe ichs nochmal - vermutlich wirds aber einen Hinweis gegeben haben).
Rückfrage bei Curve ergab, dass dies ein direktes Entgelt des Betreibers ist (Unterton: erstatten wir nicht). "Das ist mir in Deutschland noch nie passiert", wobei ich mich zugegebenermaßen bisher nur an gängigen ATMs bedient habe (Volksbanken, Sparkassen, Commerzbank, DB). Ich zahle also 4,95 EUR an den Verein und darf dankbar sein, dass Curve mir keine weiteren Gebühren (also die Eigengebühren, die anfallen, wenn ich an jedem ATM mit Kreditkarte abhebe) in Rechnung stellt.
Hätte ich die Transaktion mit meiner DKB-Lufthansakarte gemacht, wäre ich neben den 4,95 EUR noch 5 EUR an die DKB los. Krass.
Ist das korrekt, lesson learnt und als Lehrgeld abhaken?
Warum nehmen die anderen Banken nicht noch 'nen Extra-Euro - gerade von den "Direktbankschnorrern"?
Anders sieht es zum Beispiel bei einigen Sparkassen aus: dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband zufolge erlaubt Mastercard es den Automaten-Betreibern, im Gegensatz zu Visa, ein direktes Kundenentgelt zu nehmen. Die Banken können selbstständig entscheiden, ob sie diese Regularien nutzen. Bei der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg (Bayern) fallen zum Beispiel mindestens 10 Euro zusätzlich zu den Gebühren der eigenen Bank an, bei der Hamburger Sparkasse sind es 4,75 Euro, die Berliner Sparkasse erhebt dagegen keine gesonderten Gebühren. Diese Kosten finden Kunden auf den Info-Aufklebern an den Geldautomaten oder in den Preisaushängen.
https://www.finanztip.de/girokonto/geld-abheben/
Eijeijei...