M&M Points und Qualifying Points nicht gutgeschrieben?

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CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
4.141
5.830
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Genau, ich habe mich auf den Fall der selbst organisierten Ersatzbeförderung bezogen.

Und da fällt eben blöderweise das ORC weg, obwohl du ursprünglich für die Meilen die Kohlen auf den Tisch gelegt hast, die auf die Kosten der Ersatzbeförderung angerechnet werden.

Oder mit anderen Worten: die Airline lässt dich schon in Sachen Umbuchung im Regen stehen, du kümmerst dich selbst, gehst in Vorlage und deine Meilen sind futsch.
Ja, aber das ist halt das Pech bei Meilen Runs. All die Regelungen fokussieren sich auf die Transportleistung - die ja auch der Hauptaspekt ist.

Ich verstehe immer noch nicht, was du mit 'die auf die Kosten der Ersatzbeförderung angerechnet werden' meinst. Wenn LH dich umbucht, zahlst du nichts. Wenn du selber buchst, erstattet dir all die noch ausstehende Segmente einer Reise. Da wird nix angerechnet.
 
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Lohausen

Erfahrenes Mitglied
29.07.2010
1.254
941
BER
Ja, aber das ist halt das Pech bei Meilen Runs. All die Regelungen fokussieren sich auf die Transportleistung - die ja auch der Hauptaspekt ist.

Ich verstehe immer noch nicht, was du mit 'die auf die Kosten der Ersatzbeförderung angerechnet werden' meinst. Wenn LH dich umbucht, zahlst du nichts. Wenn du selber buchst, erstattet dir all die noch ausstehende Segmente einer Reise. Da wird nix angerechnet.
Nehmen wir ein Beispiel:

Der Ursprungsflug kostet 1000 EUR und wird storniert. Die Airline will nicht umbuchen auf die nächste Verbindung (weil Fremdmetall) und bietet irgendwas in zehn Tagen an.

Du hast es eilig, willst nach Hause, buchst selbständig die Ersatzbeförderung für 3000 EUR und kommst rechtzeitig nach Hause.

Später lässt du dir die 1000 EUR erstatten, bekommst das Geld zurück und bist glücklich. Im nächsten (oder im gleichen) Schritt forderst du die Kosten für die Ersatzbeförderung ein. Du bekommst aber nicht 3000 EUR, sondern nur die 2000 EUR Mehrkosten, weil du ja schon die ursprünglichen 1000 EUR zurückbekommen hast. Die wurden angerechnet.

Beim OCR heißt es dann: „Nö, Meilen gibts keine. Sie haben ja ihr Geld zurückbekommen.“
Zurückbekommen hast du das Geld nur bedingt, es wurde ja dazu genutzt, die Summe für die Ersatzbeförderung zu reduzieren.

Wenn man Meilen mit einem finanziellen Wert betrachtet, dann entgeht dir dieser.
 

CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
4.141
5.830
Nehmen wir ein Beispiel:

Der Ursprungsflug kostet 1000 EUR und wird storniert. Die Airline will nicht umbuchen auf die nächste Verbindung (weil Fremdmetall) und bietet irgendwas in zehn Tagen an.

Du hast es eilig, willst nach Hause, buchst selbständig die Ersatzbeförderung für 3000 EUR und kommst rechtzeitig nach Hause.

Später lässt du dir die 1000 EUR erstatten, bekommst das Geld zurück und bist glücklich. Im nächsten (oder im gleichen) Schritt forderst du die Kosten für die Ersatzbeförderung ein. Du bekommst aber nicht 3000 EUR, sondern nur die 2000 EUR Mehrkosten, weil du ja schon die ursprünglichen 1000 EUR zurückbekommen hast. Die wurden angerechnet.

Beim OCR heißt es dann: „Nö, Meilen gibts keine. Sie haben ja ihr Geld zurückbekommen.“
Zurückbekommen hast du das Geld nur bedingt, es wurde ja dazu genutzt, die Summe für die Ersatzbeförderung zu reduzieren.

Wenn man Meilen mit einem finanziellen Wert betrachtet, dann entgeht dir dieser.
OK - in dem Szenario, wo du am Ende die Kosten des Ersatzfluges erstattet bekommst, entgehen dir die Meilen. Jetzt folge ich dir.
Meine Aussage bezog sich auf das Szenario 'eigenverantwortlich' - ohne hinterher eine Erstattung zu bekommen.

Aber das geht zurück zum Thema, dass die Meilen nun mal in der allgemeinen Betrachtung kein Kernbestandteil einer Flugleistung sind. Da ist am Ende der Flug/ Transport und dessen Reiseklasse.

Das ist halt das Risiko von Meilen Runs...
 

hamburgler

Erfahrenes Mitglied
18.10.2023
4.858
5.033
Später lässt du dir die 1000 EUR erstatten, bekommst das Geld zurück und bist glücklich.

Das ist schonmal der erste Fehler, denn wenn du eine Erstattung beantragt hast, dann muss die Airline dir gerade keine Ersatzbeförderung anbieten. Du solltest also genau das nicht machen.

Im nächsten (oder im gleichen) Schritt forderst du die Kosten für die Ersatzbeförderung ein. Du bekommst aber nicht 3000 EUR, sondern nur die 2000 EUR Mehrkosten, weil du ja schon die ursprünglichen 1000 EUR zurückbekommen hast. Die wurden angerechnet.

Dann hast du Glück gehabt, denn die Airline hätte auch sagen können "wie du willst noch €2k? Wir haben dir doch die €1k erstattet? Scher dich weg!"

Beim OCR heißt es dann: „Nö, Meilen gibts keine. Sie haben ja ihr Geld zurückbekommen.“
Zurückbekommen hast du das Geld nur bedingt, es wurde ja dazu genutzt, die Summe für die Ersatzbeförderung zu reduzieren.

Wenn man Meilen mit einem finanziellen Wert betrachtet, dann entgeht dir dieser.

Wie sich ORC bei einer solchen Situation verhält weiß ich nicht. Aber "zurückbekommen" hättest du ja nichts, wenn du es richtig gemacht hättest. Sondern die Airline zahlt dir lediglich das zurück, was du ihnen ausgelegt hast (also die €3k für den zusätzlichen Flug).
 

Lohausen

Erfahrenes Mitglied
29.07.2010
1.254
941
BER
Das ist schonmal der erste Fehler, denn wenn du eine Erstattung beantragt hast, dann muss die Airline dir gerade keine Ersatzbeförderung anbieten. Du solltest also genau das nicht machen.
In dem Beispielsszenario ist es andersrum. Die Airline leistet die geschuldete Ersatzbeförderung nicht, so dass du selber aktiv wirst und einen passenden Flug buchst.

Mit Blick auf ORC stellte sich vielmehr die Frage, ob man die Meilen/Punkte/QP/whatever später vom heimischen Küchentisch aus zuerst anfragt, bevor man storniert und die (Mehr-)Kosten einfordert.
 

hamburgler

Erfahrenes Mitglied
18.10.2023
4.858
5.033
In dem Beispielsszenario ist es andersrum. Die Airline leistet die geschuldete Ersatzbeförderung nicht, so dass du selber aktiv wirst und einen passenden Flug buchst.

Trotzdem kannst du die Kosten nur von der Airline zurückfordern wenn du nicht vorher die Buchung stornierst. Denn das Recht auf Ersatzbeförderung (oder die Erstattung der Kosten selbiger) erlischt wenn du das Angebot zum Storno annimmst. "Clevere" Airlines wie Ryanair und Co. bieten daher bei Flugausfällen auch immer nur ein Storno und gehen so auf Dummenfang.

Mit Blick auf ORC stellte sich vielmehr die Frage, ob man die Meilen/Punkte/QP/whatever später vom heimischen Küchentisch aus zuerst anfragt, bevor man storniert und die (Mehr-)Kosten einfordert.

Nie stornieren wenn man die Reise angetreten hat (egal wie und mit welcher Airline). So schwer ist das doch nicht zu verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lohausen

Erfahrenes Mitglied
29.07.2010
1.254
941
BER
Trotzdem kannst du die Kosten nur von der Airline zurückfordern wenn du nicht vorher die Buchung stornierst. Denn das Recht auf Ersatzbeförderung (oder die Erstattung der Kosten selbiger) erlischt wenn du das Angebot zum Storno annimmst. "Clevere" Airlines wie Ryanair und Co. bieten daher bei Flugausfällen auch immer nur ein Storno und gehen so auf Dummenfang.



Nie stornieren wenn man die Reise angetreten hat. So schwer ist das doch nicht zu verstehen.
Ich weiß nicht, ob alle Juristen das ähnlich sehen, ich kann dir aber aus wiederholter Praxis versichern, dass ich in allen Fällen die Mehrkosten der Ersatzbeförderung zurückbekommen habe, jeweils unter Anrechnung der Erstattung der nicht genutzten Segmente des ursprünglichen Fluges.

Unabhängig davon, ob ich den refund selbst eingeleitet habe oder nicht.

Die Frage aber bleibt, ob es schlau ist, den OCR anzuschieben, bevor die Abrechnung der Kosten eingeleitet wird.
 

hamburgler

Erfahrenes Mitglied
18.10.2023
4.858
5.033
Ich weiß nicht, ob alle Juristen das ähnlich sehen,

So schwer ist das echt nicht. Denk mal drüber nach was passiert wenn du stornierst (also den Beförderungsvertrag widerrufst). Hast du dann noch einen Anspruch auf Leistungserbringung der Gegenseite?

ich kann dir aber aus wiederholter Praxis versichern, dass ich in allen Fällen die Mehrkosten der Ersatzbeförderung zurückbekommen habe, jeweils unter Anrechnung der Erstattung der nicht genutzten Segmente des ursprünglichen Fluges.

Wie gesagt, das ist schön dass das manche Airlines so machen, aber du kannst damit auch ganz schnell baden gehen wenn die Airline keine Lust hat mehr zu zahlen als sie muss. Und völlig unnötig.

Unabhängig davon, ob ich den refund selbst eingeleitet habe oder nicht.

Wenn die Airline das intern so verbucht, dass sie dir einen Teil der Kosten zurück erstattet und den Rest über ein Storno abwickelt, dann ist das so. Wichtig ist was du gegenüber der Airline kommunizierst. LH und BA z.B. machen das nicht so - wenn da ein Flug ausfällt bekommst du nicht die Flugkosten zurück, sondern in einem Gesamtbetrag die Kosten der Ersatzbeförderung.

Die Frage aber bleibt, ob es schlau ist, den OCR anzuschieben, bevor die Abrechnung der Kosten eingeleitet wird.

Zuerst Erstattung der Kosten der Ersatzbeförderung beantragen, dann ORC beantragen. Ob es Letzteres gibt, kommt sicherlich auf die Airline an, denn einen Rechtsanspruch darauf hast du nicht.
 

Lohausen

Erfahrenes Mitglied
29.07.2010
1.254
941
BER
Wenn die Airline das intern so verbucht, dass sie dir einen Teil der Kosten zurück erstattet und den Rest über ein Storno abwickelt, dann ist das so. Wichtig ist was du gegenüber der Airline kommunizierst. LH und BA z.B. machen das nicht so - wenn da ein Flug ausfällt bekommst du nicht die Flugkosten zurück, sondern in einem Gesamtbetrag die Kosten der Ersatzbeförderung.
Wir sollten diese OT-Thematik nicht weiter vertiefen. Du musst mir nicht glauben, aber ich kann dir aus mehrfacher Erfahrung sagen, dass LH, SN und OS die Erstattung der nicht genutzten Segmente und die Mehrkosten der Ersatzbeförderung durchaus getrennt berechnet und überwiesen haben.
 

Washington

verliebt
07.02.2010
2.564
480
53.27° N, 54.23° E
Ich warte seit Wochen auf diverse Korrekturen von Gutschriften (CO2-Kompensation). Für meine aktuell angefragte ORC Anfrage wurden 3-4 Wochen Bearbeitungszeit in Aussicht gestellt.
 

chrini1

Erfahrenes Mitglied
26.03.2013
8.527
12.648
HAM
Nehmen wir ein Beispiel:

Der Ursprungsflug kostet 1000 EUR und wird storniert. Die Airline will nicht umbuchen auf die nächste Verbindung (weil Fremdmetall) und bietet irgendwas in zehn Tagen an.

Du hast es eilig, willst nach Hause, buchst selbständig die Ersatzbeförderung für 3000 EUR und kommst rechtzeitig nach Hause.

Später lässt du dir die 1000 EUR erstatten, bekommst das Geld zurück und bist glücklich. Im nächsten (oder im gleichen) Schritt forderst du die Kosten für die Ersatzbeförderung ein. Du bekommst aber nicht 3000 EUR, sondern nur die 2000 EUR Mehrkosten, weil du ja schon die ursprünglichen 1000 EUR zurückbekommen hast. Die wurden angerechnet.

Beim OCR heißt es dann: „Nö, Meilen gibts keine. Sie haben ja ihr Geld zurückbekommen.“
Zurückbekommen hast du das Geld nur bedingt, es wurde ja dazu genutzt, die Summe für die Ersatzbeförderung zu reduzieren.

Wenn man Meilen mit einem finanziellen Wert betrachtet, dann entgeht dir dieser.

Dieses Szenario hat einen großen Denkfehler. Hier sind geschuldet:

1000 EUR für den Ursprünglichen Flug
3000 EUR für den Ersatzflug
ggf. Zinsen.....

Deine Rechnung ist halt falsch.
 

Überflieger1977

Erfahrenes Mitglied
19.02.2016
3.640
3.035
Frankfurt am Main und Köln
Dieses Szenario hat einen großen Denkfehler. Hier sind geschuldet:

1000 EUR für den Ursprünglichen Flug
3000 EUR für den Ersatzflug
ggf. Zinsen.....

Deine Rechnung ist halt falsch.
jetzt lies nochmal was Du geschrieben hast. Dann bist Du also für ganz um sonst geflogen.. ne ne so geht das nun auch nicht :p
 

fixekiste

Erfahrenes Mitglied
08.03.2013
632
1.030
Hier haben ja einige jetzt schon aktuelle Erfahrungen mit Flugstornierungen und ORC gesammelt. Mich werden in den nächsten Wochen wohl ein paar Flugstreichungen bei LHG-Airlines von und nach Tel Aviv treffen. Betroffen sein werden Verbindungen BRU-TLV und TLV-FCO. Die Segmente sind jeweils Teile eines gesamten Tickets mit mehreren Segmenten. Die Annullierung einzelner Segmente macht für mich aber das gesamte Ticket unbrauchbar, so dass ich es mir gerne komplett erstatten lassen würde.

Wie gehe ich am besten vor? Die Points aus den "Langstrecken" nach und von Tel Aviv hätte ich natürlich schon gerne. ORC habe ich noch nie gemacht und bin mir unsicher, wie der richtige Prozess wäre.

Muss ich die nicht betroffenen Segmente abfliegen, um den ORC für die betroffenen Teilabschnitte zu erhalten? Oder kann ich auch einfach das gesamte Ticket erstatten lassen und mir für das komplette ursprüngliche Routing ORC anrechnen lassen?
 

Petz

Erfahrenes Mitglied
08.11.2009
6.391
8.095
Hier haben ja einige jetzt schon aktuelle Erfahrungen mit Flugstornierungen und ORC gesammelt. Mich werden in den nächsten Wochen wohl ein paar Flugstreichungen bei LHG-Airlines von und nach Tel Aviv treffen. Betroffen sein werden Verbindungen BRU-TLV und TLV-FCO. Die Segmente sind jeweils Teile eines gesamten Tickets mit mehreren Segmenten. Die Annullierung einzelner Segmente macht für mich aber das gesamte Ticket unbrauchbar, so dass ich es mir gerne komplett erstatten lassen würde.

Wie gehe ich am besten vor? Die Points aus den "Langstrecken" nach und von Tel Aviv hätte ich natürlich schon gerne. ORC habe ich noch nie gemacht und bin mir unsicher, wie der richtige Prozess wäre.

Muss ich die nicht betroffenen Segmente abfliegen, um den ORC für die betroffenen Teilabschnitte zu erhalten? Oder kann ich auch einfach das gesamte Ticket erstatten lassen und mir für das komplette ursprüngliche Routing ORC anrechnen lassen?
Wenn du dir die Tickets komplett erstatten lässt, sprich gar nicht fliegst, gibt es kein ORC.
 

CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
4.141
5.830
Hier haben ja einige jetzt schon aktuelle Erfahrungen mit Flugstornierungen und ORC gesammelt. Mich werden in den nächsten Wochen wohl ein paar Flugstreichungen bei LHG-Airlines von und nach Tel Aviv treffen. Betroffen sein werden Verbindungen BRU-TLV und TLV-FCO. Die Segmente sind jeweils Teile eines gesamten Tickets mit mehreren Segmenten. Die Annullierung einzelner Segmente macht für mich aber das gesamte Ticket unbrauchbar, so dass ich es mir gerne komplett erstatten lassen würde.

Wie gehe ich am besten vor? Die Points aus den "Langstrecken" nach und von Tel Aviv hätte ich natürlich schon gerne. ORC habe ich noch nie gemacht und bin mir unsicher, wie der richtige Prozess wäre.

Muss ich die nicht betroffenen Segmente abfliegen, um den ORC für die betroffenen Teilabschnitte zu erhalten? Oder kann ich auch einfach das gesamte Ticket erstatten lassen und mir für das komplette ursprüngliche Routing ORC anrechnen lassen?
ORC funktioniert nur, wenn das Ticket irgendwie (teilweise) abgeflogen wurde. Auch mit Alternativ-Routings und -Airlines.
Eine Komplettstornierung einschließlich Erstattung und keinerlei Flugaktivität - da gibt es nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo1234

Erfahrenes Mitglied
22.03.2022
396
1.603
Hier mal der Ablauf von meinem ORC ( erstes seit 4 Jahren):

wegen der Lage im Nahen Osten umgebucht worden von Swiss auf Oman Air.

Gebuchtes Routing : LJU-ZRH-DXB-ZRH-LJU

Abgeflogenes Routing: LJU-ZRH-FRA-MCT-MUC-LJU
FRA-MCT-MUC mit Oman Air. Rest mit LHG

Ursprünglich alles Business (P)

Abgeflogen Business (C) und (D)

am Tag der Rückkehr nach LJU direkt das Kontaktformular ausgefüllt mit Bitte um ORC

Eine Woche später (gestern) wurde der Hinflug LJU-ZRH-DXB gutgeschrieben. Und die Flüge LJU-ZRH-FRA und MUC-LJU abgezogen.

Rückflug ist in der M&M App unter aktuelle Anfrage „in Bearbeitung“
 

CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
4.141
5.830
Noch ein Nachtrag zu @fixekiste:

Kenne dein genaues Routing nicht - also wie sinnvoll das Routing ohne TLV bleibt.

Aber als Extrembeispiel:
Ein Routing STR-FRA-MUC-JFK-FRA-STR wegen nicht selbstverschuldeter Gründe nur auf STR-MUC anfliegen und dann umkehren ohne jemals nach New York zu reisen wird als ORC schwierig.
Man muss schon ein relevanten Teil der Strecke abfliegen.
 

PBRU

Erfahrenes Mitglied
15.10.2019
317
275
Nehmen wir ein Beispiel:

Der Ursprungsflug kostet 1000 EUR und wird storniert. Die Airline will nicht umbuchen auf die nächste Verbindung (weil Fremdmetall) und bietet irgendwas in zehn Tagen an.

Du hast es eilig, willst nach Hause, buchst selbständig die Ersatzbeförderung für 3000 EUR und kommst rechtzeitig nach Hause.

Später lässt du dir die 1000 EUR erstatten, bekommst das Geld zurück und bist glücklich. Im nächsten (oder im gleichen) Schritt forderst du die Kosten für die Ersatzbeförderung ein. Du bekommst aber nicht 3000 EUR, sondern nur die 2000 EUR Mehrkosten, weil du ja schon die ursprünglichen 1000 EUR zurückbekommen hast. Die wurden angerechnet.

Beim OCR heißt es dann: „Nö, Meilen gibts keine. Sie haben ja ihr Geld zurückbekommen.“
Zurückbekommen hast du das Geld nur bedingt, es wurde ja dazu genutzt, die Summe für die Ersatzbeförderung zu reduzieren.

Wenn man Meilen mit einem finanziellen Wert betrachtet, dann entgeht dir dieser.

Genau diese Situation habe ich jetzt.

LH-Flüge in C wurden durch Streik storniert. Die Alternative, die LH angeboten hatte, war erst 2 Tage später. Daraufhin habe ich selbst LO in Y gebucht und bei LH eingereicht.

LH hat daraufhin meine Originalbuchung erstattet und die Sache abgeschlossen. Nach vielen Diskussionen, habe ich LH dazu zwingen können, den Alternativflug zu erstatten (abzüglich des schon ausgezahlten Betrags für die Originalbuchung).

ORC bei M&M wurde erst verweigert, da die Originalbuchung erstattet wurde. Daraufhin die Situation erklärt, und M&M hat anerkannt, dass faktisch LH nun die Alternativflüge übernommen hat. Aber jetzt wird ORC verweigert, mit der Begründung, die Alternativflüge mit LO seien schon gutgeschrieben worden.

Was darf ich nun von M&M noch verlangen? Soll ich darauf bestehen, dass sie die Originalflüge trotzdem als ORC gutschreiben? Dafür ggf. die Alternativflüge mit LO wieder abziehen? Oder soll ich es gleich sein lassen?
 

hamburgler

Erfahrenes Mitglied
18.10.2023
4.858
5.033
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300x250
Genau das ist das Problem. Ersatzflüge lieber ohne Nennung der M&M Nummer buchen um das zu vermeiden (wenn sie Star Alliance Flüge sind), dann klappts auch mit dem ORC.