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Die Argumentation ist das es woanders mehr gäbe, sicher, man muss nur lange genug suchen. Die Produktivität der Airlines die eine bessere Altersvorsorge bieten will man aber auf keinen Fall und auch an der Übergangsversorgung will man nicht rütteln.Lufthansa argumentiert, dass Piloten bereits durchschnittlich 8.400 EUR monatlich im Ruhestand erhalten. Der FOCUS nennt Altersbezüge von rund 10.000 EUR pro Monat (wahrscheinlich ist darin ein GRV-Anteil enthalten).
Wie auch immer, die Rente der LH-Piloten liegt damit ca. 2x bis 3x so hoch wie der Höchstbetrag eines normalsterblichen Rentners ohne Betriebsrente.![]()
am Ende eh nur eine affige Show denn es geht ja eh nur um die Karriereentwicklung die ihnen ja „zusteht“.
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Da wird es ja sogar ganz offen ausgesprochen. Ich warte darauf dass die BMW Bandarbeiter streiken weil nicht jeder Gruppenleiter wird.Die Lufthansa expandiert in der Passage aktuell nicht in dem Maße, wie es teilweise dargestellt wird. Gleichzeitig haben Copiloten faktisch noch nie so lange auf dem rechten Sitz verweilt wie heute. Ich kenne FOs mit bis zu 18 Jahren Seniorität in der Passage, für die ein Aufrücken auf den linken Sitz derzeit nicht absehbar ist. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass der Konzern sein Wachstum gezielt in andere Flugbetriebe wie Eurowings, Discover oder City verlagert.
Das hat direkte Auswirkungen auf die Karriereverläufe: Eine große Anzahl an Copiloten erreicht die früher üblichen Gehaltssprünge nicht mehr. In einigen Fällen ist es mittlerweile sogar realistisch, die gesamte Laufbahn als FO zu verbringen und in dieser Position in den Ruhestand zu gehen.