Das dürfte nicht zutreffen. Das einzige, was beim Checkin plausibilisiert wird, ist der Wunschsitzplatz.
Das ist unhaltbar. Natürlich können z.B. Fehler bei Daten auffallen und eventuell noch geheilt werden.
Zumindest bei Firmenbuchungen macht das auch gerne mal die nichtmitfliegende Assistenz, die auch den Flug gebucht hat.
Das Argument zieht nicht. Im Schnitt ist der CI näher am Pax als die Buchung. Bin ich auch nicht der einzige im Thread, der dieser Ansicht ist. Eine (wenn auch knappe) Mehrheit der Fluggäste in Deutschland fliegt privat. Und da ist es oft so, dass ein Reisebüro z.B. im Rahmen einer Pauschalreise bucht. Der Fluggast selbst checkt dann ein.
Dein Beispiel ist sicherlich ein echter Fall aus der Praxis, ändert aber nichts am Argument. Oftmals bucht der Pax eben nicht selbst aber checkt selbst ein. Das Gegenstück, dass der Pax selbst bucht, aber nicht selbst eincheckt, dürfte IRL deutlich seltener anzutreffen sein. Insofern führen CI im Aggregat zu zusätzlichen Plausibilitätschecks.
--------------------------------------
Ich kann mir schon vorstellen, dass der CI irgendwann verzichtbar wird. Insbesondere wenn die Leute bereit sind, mehr Daten von sich preiszugeben.
Habt Ihr in den USA z.B. schon mal das Facial Recognition Boarding gesehen? Zur Zeit ist es nur in der Erprobung bzw. es gibt die Möglichkeit zum Opt-out.
Mit Voranschreiten der Technologie und entsprechender Datenteilung wird vielleicht irgendwann nur noch ein Computer "no" sagen, der nicht mit sich diskutieren lässt. Und da ist es egal, ob ein durchsetzungsstarker Alpha Male oder gutaussehender, symphatischer Typ vor der Schranke steht.
Aber noch spielt der Faktor Mensch eine große Rolle und ich glaube, der CI trägt deutlich dazu bei, die Abläufe am Flughafen geschmeidiger zu machen.