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Thema: Unterschied Debit-Mastercard und Prepaid-Mastercard

  1. #61
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    Zitat Zitat von Olaf Berlin Beitrag anzeigen
    Herzlichen Glückwunsch, du hast bewiesen, dass du nichts begriffen hast. Auch witzig, deine Beispiele: Amex hat a eine Banklizenz
    Ich schrieb von deutschen Amex-Karten. Wenn Du bei dessen Herausgeber eine Banklizenz siehst, dann ...ist... das...nicht...schön (diplomatisch ausgedrückt) .
    Deren Herausgeber hat eine Lizenz für fast nix. Noch nicht einmal eine E-Geld-Lizenz. Im Ergebnis dürfen dessen Amex-Karten nicht standardmäßig im Guthaben betrieben werden (das darf ein Zahlungsinstitut nicht, im Gegensatz zum E-Geld-Institut).

    Zitat Zitat von Amic Beitrag anzeigen
    Kann man sich jetzt jetzt drüber streiten, was genau ein "Girokonto" ist. Ich tendiere zur Definition mit Konto von einem Kreditinstitut, mit (i.d.R.) Überziehungsmöglichkeit, Einlagensicherung, und den entsprechenden Meldepflichten etc.
    Ein E-Geld-Institut kann das Zahlungsdienstegeschäft betreiben, genau wie eine Bank.
    Einlagensicherung der Banken gibt es dort nicht. Eine Meldepflicht aber natürlich!
    Die Konten von Paycenter können nicht überzogen werden (Paycenter könnte das aufsichtsrechtlich machen). Nach Deiner Meinung ist ein "Girokonto" ohne Überziehungsmöglichkeit kein Girokonto. Hochinteressante Auffassung .

    Wir definieren (deutsche) Girokonten jedenfalls wie folgt:
    -eigene Kontonummer/IBAN je Konto
    -Dritte müssen vom Konto per Lastschrift abbuchen können
    -Überweisungsmöglichkeit vom Konto weg auf beliebige andere Konten
    -Umstellmöglichkeit des Kontos zum P-Konto
    Geändert von Mincemeat (25.10.2018 um 13:40 Uhr)

  2. #62
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    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Einlagensicherung der Banken gibt es dort nicht. Eine Meldepflicht aber natürlich!
    Bitte korrigier mich falls nötig:
    E-Geld-Konten unterliegen nicht der Meldepflicht nach CRS.

    (Einzelne Verdachtsfälle auf Straftaten müssen natürlich auch solche Anbieter melden)

    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Nach Deiner Meinung ist ein "Girokonto" ohne Überziehungsmöglichkeit kein Girokonto. Hochinteressante Auffassung
    Nein, wie ich schon schrieb, nicht nach meiner Meinung und Auffassung, sondern nach der Darstellung von Paycenter selbst.
    Ich habe das primär deswegen in meine Aufzählung neben der Einlagensicherung genommen, da die das selbst so schreiben.

    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Wir definieren (deutsche) Girokonten jedenfalls wie folgt:
    -eigene Kontonummer/IBAN je Konto
    -Dritte müssen vom Konto per Lastschrift abbuchen können
    -Überweisungsmöglichkeit vom Konto weg auf beliebige andere Konten
    -Umstellmöglichkeit des Kontos zum P-Konto
    ...und gemeinhin die kreditinstitutionelle Einlagensicherung (abgesehen davon, dass ich das Lastschrifterfordernis so streng genommen in Deutschland nicht sehe, aber de facto wird es erwartet)

    Nochmal die Frage:
    Warum bezeichnet Paycenter, die, wie du sagst, "durchaus Girokonten heraus(gibt)", als ein deutscher Anbieter, sein Zahlungsverkehrskonto für den deutschen Markt nicht auch selbst als "Girokonto", so wie es in diesem Lande doch üblich ist im Sprachgebrauch, sondern stattdessen "sperrig" als "Online(guthaben)konto mit Girokontofunktionalität" und ähnliches?



    Meine Antwort: Weil es streng genommen kein echtes "Girokonto" ist - sondern nur ein Zahlungskonto mit gleicher bzw. ähnlicher Funktionalität, aber eben nicht Status bzw. Sicherheit. Beziehungsweise, weil sie befürchten, mit dem Begriff "Girokonto" wettbewerbs- bzw. aufsichtsrechtliche Probleme zu bekommen.

  3. #63
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    Zitat Zitat von Amic Beitrag anzeigen
    Bitte korrigier mich falls nötig:
    E-Geld-Konten unterliegen nicht der Meldepflicht nach CRS.
    Das weiß ich nicht, wäre aber sinnfrei. Welcher Zahlungsdienstleister das Konto führt, sollte keinen Einfluss auf Meldepflichten haben.

    Zitat Zitat von Amic Beitrag anzeigen
    Nochmal die Frage:
    Warum bezeichnet Paycenter, die, wie du sagst, "durchaus Girokonten heraus(gibt)", als ein deutscher Anbieter, sein Zahlungsverkehrskonto für den deutschen Markt nicht auch selbst als "Girokonto", so wie es in diesem Lande doch üblich ist im Sprachgebrauch, sondern stattdessen "sperrig" als "Online(guthaben)konto mit Girokontofunktionalität" und ähnliches?
    Vermutung: Weil Paycenter fast nur Prepaid Mastercards herausgibt, welche erst mit Buchung einer "Girokonto-Funktion" zum Girokonto (u.a. Lastschriften, P-Konto) werden. Dass sie mittlerweile auch reine Girokonten herausgeben, haben sie vielleicht in Ihren AGB's noch nicht verinnerlicht.

    Mich interessiert selber, weshalb Paycenter die Mastercard zum Onlinekonto als Prepaid und nicht Debit bezeichnet, obwohl sich diese Mastercard zweifelsfrei am Kontoguthaben bedient (Debit).
    Ich treffe die Leute zum Jahresende auf einer Veranstaltung. Vielleicht erfahre ich da mehr (und was auch zur Veröffentlichung geeignet ist).
    Geändert von Mincemeat (25.10.2018 um 14:32 Uhr)

  4. #64
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    Zitat Zitat von Amic Beitrag anzeigen
    Warum bezeichnet Paycenter, die, wie du sagst, "durchaus Girokonten heraus(gibt)", als ein deutscher Anbieter, sein Zahlungsverkehrskonto für den deutschen Markt nicht auch selbst als "Girokonto", so wie es in diesem Lande doch üblich ist im Sprachgebrauch, sondern stattdessen "sperrig" als "Online(guthaben)konto mit Girokontofunktionalität" und ähnliches?
    Vielleicht ist der Ausdruck "Girokonto" bei einigen Leuten "negativ besetzt" wie es heute immer so schön heißt? Wer, aus welchen Gründen auch immer, kein Girokonto haben kann/will/darf, dem ist vielleicht mit einem "Online(guthaben)konto mit Girokontofunktionalität" ​geholfen.
    Droggelbecher sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #65
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    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Ich schrieb von deutschen Amex-Karten. Wenn Du bei dessen Herausgeber eine Banklizenz siehst, dann ...ist... das...nicht...schön (diplomatisch ausgedrückt) .
    Tja, Schande über Haupt, dass ich nicht wusste, dass Amex in Europa keine Banklizenz hat. Allerdings wenn du, was Amex angeht, einen Bezug zum Topic siehst, wäre das noch viel unschöner.

    Das Ding ist, E-Geld kauft man erstmal, daher ist das für mich kein Girokonto sondern ein E-Wallet. Das kann man gerne nennen wie man will, für paycenter fände ich Assi-E-Wallet treffend, ein Girokonto ist es jedenfalls nicht.
    Konti sagt Danke für diesen Beitrag.

  6. #66
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    In Bankkreisen sieht man E-Geld-Börsen/E-Wallets in der Tat nicht als Girokonten an.

  7. #67
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    Zitat Zitat von kammann Beitrag anzeigen
    Die comdirect Prepaid Visa ist aber als ganz normale Kreditkarte codiert und es steht auch "Credit" drauf, siehe comdirect Visa Prepaid (2018) | EMV-Kartentest
    Die Prepaid Funktion wird über das Kreditlimit gesteuert, d.h. es liegt anfänglich bei 0€ und wird nach Guthabeneinzahlung auf die Höhe des Guthabens gesetzt.
    ServiceCode 221, nicht 201, also nicht als ganz normale Credit codiert.

  8. #68
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    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Das weiß ich nicht, wäre aber sinnfrei. Welcher Zahlungsdienstleister das Konto führt, sollte keinen Einfluss auf Meldepflichten haben.
    Ist aber eben nicht so.
    Es gibt E-Geld-Konten, die darunter fallen, aufgrund der Natur des Zahlungsdienstleisters (bunq).
    Und andere, die es eben in der Regel nicht tun (die "reinen" E-Geld-Buden).

    https://www.kendris.com/en/blog/what...s-crs-purposes

    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Vermutung: Weil Paycenter fast nur Prepaid Mastercards herausgibt, welche erst mit Buchung einer "Girokonto-Funktion" zum Girokonto (u.a. Lastschriften, P-Konto) werden. Dass sie mittlerweile auch reine Girokonten herausgeben, haben sie vielleicht in Ihren AGB's noch nicht verinnerlicht.
    Dann würden sie es nicht als "Sepa-fähiges Online-Konto" bezeichnen. Das haben sie schliesslich gar auf der Startseite stehen. Mit Beschreibung der girokontoähnlichen Funktionen:

    SEPA-fähiges Onlinekonto

    Ob als Geschäfts- oder Privatkonto: Sie können jederzeit SEPA-Überweisungen und -Lastschriften durchführen. Eine eigene IBAN und BIC machen es möglich.

    https://www.onlinekonto.de/mainpage

    Und gerade in den AGB ist es auch als Onlinekonto mit Girokontofunktion explizit beschrieben.

    Zitat Zitat von HeinMück Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist der Ausdruck "Girokonto" bei einigen Leuten "negativ besetzt" wie es heute immer so schön heißt? Wer, aus welchen Gründen auch immer, kein Girokonto haben kann/will/darf, dem ist vielleicht mit einem "Online(guthaben)konto mit Girokontofunktionalität" ​geholfen.
    Glaube ich ehrlich gesagt nicht.
    Es gibt zwei Arten von (potentiellen) Interessenten und Kunden:

    a) Die, die offen am inländischen Zahlungsverkehr teilnehmen wollen, und kein Konto bekommen/sich verschulden. Die suchen aber meiner Erfahrung nach ein "Girokonto ohne Schufa", etc.
    b) Die, die die auf Geld zugreifen können, aber dessen Vorhandensein bzw. Zahlungen bewusst vor irgendwem "verstecken" wollen, und deshalb ausländische Anbieter bevorzugen (vgl. Timo1983 hier im Forum).

    Paycenter richtet sich m.E. offensichtlich an erste Klientel.
    Mincemeat sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #69
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    Zitat Zitat von Amic Beitrag anzeigen
    Es gibt zwei Arten von (potentiellen) Interessenten und Kunden:

    a) Die, die offen am inländischen Zahlungsverkehr teilnehmen wollen, und kein Konto bekommen/sich verschulden. Die suchen aber meiner Erfahrung nach ein "Girokonto ohne Schufa", etc.
    b) Die, die die auf Geld zugreifen können, aber dessen Vorhandensein bzw. Zahlungen bewusst vor irgendwem "verstecken" wollen, und deshalb ausländische Anbieter bevorzugen (vgl. Timo1983 hier im Forum).
    Paycenter richtet sich m.E. offensichtlich an erste Klientel.
    Paycenter hat definitiv keine Geschäftsbeziehung zu Schufa und Crefo (habe ich geprüft). Das bedeutet, dass es weder Anfragen noch Einträge über Existenz eines Kontos von denen bei Schufa und Crefo gibt, noch nicht einmal bei Führung als P-Konto. Und das Konto ist vergleichsweise teuer (aber deshalb vermutlich auch bei Schufatoten kostendeckend).

    Ich sehe als Zielgruppe des Kontos bei Leuten, die ein diskretes Konto haben möchten, und bei Schufatoten, die ruhig schlafen möchten (woanders ekelt die Bank solche Kunden wenn irgendwie möglich raus).

    Zum Thema: Weshalb deren Karten (zumindest auf der Abbildung auf deren Internetseite) als Prepaid codiert sind (und nicht als Debit), erschließt sich mir immer noch nicht. Evtl. hat der Herausgeber keine Lust, das Produkt zu updaten (unten steht ja auch "© 2017 PayCenter GmbH"). Bei einem Update müssten die Karten getauscht werden (weil sich der BIN-Range ändert).

  10. #70
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    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Zum Thema: Weshalb deren Karten (zumindest auf der Abbildung auf deren Internetseite) als Prepaid codiert sind (und nicht als Debit), erschließt sich mir immer noch nicht. Evtl. hat der Herausgeber keine Lust, das Produkt zu updaten (unten steht ja auch "© 2017 PayCenter GmbH"). Bei einem Update müssten die Karten getauscht werden (weil sich der BIN-Range ändert).
    Ich schätze das genau wie Olaf ein, E-Geld ist ja keine echte Währung, selbst wenn der Gegenwert 1:1 zur jeweiligen Währung ist. Man muss es trotzdem immer erst "kaufen" und das ist ja quasi eine Art Aufladeprozess. Ich persönlich kenne auch kein E-Geld-Institut, das Debit Karten ausgibt. Insofern stützt auch die gängige Praxis diese Theorie. Die hier
    genannten Ausnahmen sind mir persönlich nicht bekannt, da kann ich leider nichts zu sagen.
    Olaf Berlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  11. #71
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    Zitat Zitat von Konti Beitrag anzeigen
    Ich schätze das genau wie Olaf ein, E-Geld ist ja keine echte Währung, selbst wenn der Gegenwert 1:1 zur jeweiligen Währung ist. Man muss es trotzdem immer erst "kaufen" und das ist ja quasi eine Art Aufladeprozess. Ich persönlich kenne auch kein E-Geld-Institut, das Debit Karten ausgibt. Insofern stützt auch die gängige Praxis diese Theorie. Die hier
    genannten Ausnahmen sind mir persönlich nicht bekannt, da kann ich leider nichts zu sagen.
    Was geben die denn sonst raus? TransferWise gibt Debit aus, Revolut gibt auch Debit aus, Monese genau so, etc...

    Nochmal: Jede Prepaid ist eine Debit.

  12. #72
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    Zitat Zitat von ThatOneAss Beitrag anzeigen
    Was geben die denn sonst raus? TransferWise gibt Debit aus, Revolut gibt auch Debit aus, Monese genau so, etc...

    Nochmal: Jede Prepaid ist eine Debit.
    Das habe ich nicht bestreiten wollen, aber gut für dich: Full Debit Karten. Ich denke mal, was ich sagen wollte ist klar oder?

  13. #73
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    @Amic

    nur als Hinweis weil du bunq erwähnt hast.
    bunq hat eine Banklizenz, ist also keine E-Geld-Bude


    Zitat Zitat von ThatOneAss Beitrag anzeigen
    Was geben die denn sonst raus? TransferWise gibt Debit aus, Revolut gibt auch Debit aus, Monese genau so, etc...
    Nochmal: Jede Prepaid ist eine Debit.
    Dass jede Prepaid eine Debit ist, das hatten wir schon mehrfach. Und dass Prepaid kein eigener Typ ist, auch. Es geht um das Level der Karte, also Standard oder Prepaid.
    Es gibt aber immer noch Einsatzfelder bei denen die Akzeptanzstelle eine Unterscheidung zwischen Debit-normal und Debit-Prepaid vornimmt.

    TransferWise ist noch in der Post, soll aber nach Berichten hier eine Debit-normal sein obwohl das Konto dort kein Girokonto ist/sei. Also eine Ausnahme. Bei Curve genauso, da gibt es nicht mal ein Konto.

    Revolut gibt Debit-Prepaid raus.
    Monese kann ich nichts dazu sagen da man einen UK-Wohnsitz braucht.

    Ich habe inzwischen auch meine pocopay-Mastercard bekommen. Die ist auch Debit-normal obwohl pocopay eine E-Geld-Bude ist.
    Geändert von blacksun (28.10.2018 um 19:22 Uhr)

  14. #74
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    Zitat Zitat von blacksun Beitrag anzeigen
    nur als Hinweis weil du bunq erwähnt hast.
    bunq hat eine Banklizenz, ist also keine E-Geld-Bude
    Korrekt - trotzdem führen sie immer noch E-Geld-Konten für Kunden.

    ...gerade nachgeschaut: wohl für Altkunden. Hatten aber m.W. bis vor etwas mehr als einem Jahr auch noch als Neukundenangebot, als bzw. obwohl sie da schon längst eine Bank waren.

    Was ich damit sagen will: auch eine Bank kann E-Geld-Konten anbieten bzw. führen. Was z.B. spätestens dann relevant wird, wenn die Bank es auch tatsächlich tut - dann aber später „hopps“ geht. Siehe aktuell die maltesische Satabank...

  15. #75
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    Zitat Zitat von blacksun Beitrag anzeigen
    TransferWise ist noch in der Post, soll aber nach Berichten hier eine Debit-normal sein obwohl das Konto dort kein Girokonto ist/sei.
    Es steht einzig Debit auf der Karte und von diversen BIN-Listen im Netz wird sie auch als reine Debit und nicht Prepaid erkannt.

    Zitat Zitat von blacksun Beitrag anzeigen
    Monese kann ich nichts dazu sagen da man einen UK-Wohnsitz braucht.
    Meinst du nicht eher Monzo? Von Monese hab ich ne Karte (Prepadi), und das ohne Wohnsitz in UK.
    JFI sagt Danke für diesen Beitrag.

  16. #76
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  17. #77
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    Zitat Zitat von Amic Beitrag anzeigen
    ...gerade nachgeschaut: wohl für Altkunden. Hatten aber m.W. bis vor etwas mehr als einem Jahr auch noch als Neukundenangebot, als bzw. obwohl sie da schon längst eine Bank waren.

    Was z.B. spätestens dann relevant wird, wenn die Bank es auch tatsächlich tut - dann aber später „hopps“ geht. Siehe aktuell die maltesische Satabank...
    aus Interesse, was hat bei bunq die Zahlungsverkehrskonten von den heutigen Girokonten unterschieden, ich meine funktionell?

    Da wird es hoffentlich Merkmale geben an denen die Unterscheidung festzumachen ist und die eine Bank/ein E-Geld-Institut nicht einfach so ändern kann.
    Das liegt hoffentlich nicht nur an der Definition des Unternehmens ob es ein Girokonto oder ein Zahlungskonto ist.


    zu Satabank:
    nun, pleite sind sie ja nicht. Es wurde nur die weitere Tätigkeit untersagt.
    Ich bin mal gespannt ob das nun ein Fall für die Einlagensicherung wird oder nicht.
    Einen ganz ähnlichen Fall gab es Anfang des Jahres bei einer estnischen Versobank. Dorthin hat der deutsche Zinsmarktplatz Savedo Festgelder vermittelt.


    Zitat Zitat von ThatOneAss Beitrag anzeigen
    Meinst du nicht eher Monzo? Von Monese hab ich ne Karte (Prepadi), und das ohne Wohnsitz in UK.
    Stimmt, Du hast recht, Monzo war das mit dem UK-Wohnsitz.
    Dann kann ich meine Kartensammlung nun um eine weitere erweitern.

  18. #78
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    Zitat Zitat von Amic Beitrag anzeigen
    Was ich damit sagen will: auch eine Bank kann E-Geld-Konten anbieten bzw. führen. Was z.B. spätestens dann relevant wird, wenn die Bank es auch tatsächlich tut - dann aber später „hopps“ geht. Siehe aktuell die maltesische Satabank...
    Schaue Dir mal an, welche Geschäfte die Satabank, trotz Bezeichnung als Bank, ausführen darf. In Malta dürfen scheinbar Dinge als Bank bezeichnet werden, die woanders keine Bank wären.

    Ein schönes Beispiel, wie eine Bank E-Geld-Konten herausgibt, ist Paypal. Luxemburger Banklizenz, aber diese offensichtlich nicht komplett in die anderen EU-Länder portiert, sondeen nur die untergeordnete E-Geld-Lizenz.
    Offensichtlich möchte Paypal das Geld für die Teilnahme an der gesetzlichen Einlagensicherung der Banken einsparen.
    Das Verhalten ist Paypal bekanntlich auf die Füße gefallen, als sie Ratenzahlungen anbieten wollten, was ohne Lizenz nicht möglich ist.

  19. #79
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    Zitat Zitat von Konti Beitrag anzeigen
    E-Geld ist ja keine echte Währung, selbst wenn der Gegenwert 1:1 zur jeweiligen Währung ist. Man muss es trotzdem immer erst "kaufen" und das ist ja quasi eine Art Aufladeprozess.
    Der Name „E-Geld-Institut“ wurde bei der Vereinheitlichung von Lizenzen innerhalb der EU unglücklich gewählt. In Deutschland gab es früher eine „Teilbanklizenz“.

    Natürlich verfügt ein E-Geld-Institut über die Erlaubnis, Geld aufzubewahren, und E-Geld ist Geld. Das weiter untergeordnete Zahlungsinstitut darf Geld nur transportieren.

    Nochmal:
    Technisch/rechtlich ist für Endkunden Zahlungsverkehr über ein E-Geld-Institut oder eine Bank bis auf die Einlagensicherung der Banken identisch. Es gibt interne abweichende Details (z.B. darf ein E-Geld-Institut die Gelder auf den Konten nicht anfassen und eine Bank kann das Geld verleihen).

  20. #80
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    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Der Name „E-Geld-Institut“ wurde bei der Vereinheitlichung von Lizenzen innerhalb der EU unglücklich gewählt. In Deutschland gab es früher eine „Teilbanklizenz“.

    Natürlich verfügt ein E-Geld-Institut über die Erlaubnis, Geld aufzubewahren, und E-Geld ist Geld. Das weiter untergeordnete Zahlungsinstitut darf Geld nur transportieren.

    Nochmal:
    Technisch/rechtlich ist für Endkunden Zahlungsverkehr über ein E-Geld-Institut oder eine Bank bis auf die Einlagensicherung der Banken identisch. Es gibt interne abweichende Details (z.B. darf ein E-Geld-Institut die Gelder auf den Konten nicht anfassen und eine Bank kann das Geld verleihen).
    Bist du aus der Branche? Wenn du da Insiderwissen, dann raus damit - ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Allerdings wurde das Thema Full Debit und Prepaid Debit bei Monzo und Revolut so kommuniziert, dass Full Debit MCs nur mit eigener Banklizenz ausgegeben werden können. Auch der Begriff Full Current Account ist in der Monzo Community immer wieder gefallen, der auch erst seit der eigenen Banklizenz angeboten wird. Daher meine Differenzierung.

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