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Thema: Forderung: LH soll vorübergehend verstaatlicht werden

  1. #1
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    Standard Forderung: LH soll vorübergehend verstaatlicht werden

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    Ich erlaube mir hier mal einen neuen Beitrag zu eröffnen, um eine ggf. spätere Entwicklung hier zusammenfassend in einem Thread haben.

    Frankfurts Oberbürgermeister fordert, dass die Lufthansa während der Krise verstaatlicht werden soll.

    "Es hängt so viel an der Lufthansa, dass wir schnell handeln müssen."
    https://www.hessenschau.de/panorama/...er-100.html#OB

  2. #2
    HH Gold Junkie Avatar von asdf32333
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    LH braucht keine Verstaatlichung, sondern Liquidität zur Überbrückung der jetzigen Krise.
    dch, GoldenEye, juliuscaesar und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
    Je größer der Markt, desto größer der Wohlstand für alle. (Adam Smith)

  3. #3
    Erfahrenes Mitglied Avatar von DFW_SEN
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    Ein Politiker aus der 4. Reihe macht sich Gedanken um seine Stadt..... Soll ihm vergönnt sein, ernst nehmen muss man das deshalb trotzdem nicht. S
    Hwy93, dch, GoldenEye und 6 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #4
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    Standard

    Ach der Feldmann, immer gegen den Flughafen, und die IAA aus Frankfurt weggeekelt.

    Und nein, dafür braucht’s keinen eigenen Thread.
    Tirreg, GoldenEye, juliuscaesar und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  5. #5
    cs1
    cs1 ist offline
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    Zitat Zitat von asdf32333 Beitrag anzeigen
    LH braucht keine Verstaatlichung, sondern Liquidität zur Überbrückung der jetzigen Krise.
    Nur ist Liquidität über eine Kapitalerhöhung bei Unternehmen wie der LH deutlich sinnvoller zu erreichen als einfache Kreditgarantien, die nur in einem möglicherweise völlig überschuldeten Unternehmen enden. SQ hat es vorgemacht...

  6. #6
    Erfahrenes Mitglied Avatar von GoldenEye
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    Standard

    Typische Sozi-Idee.

    Feldmann, der die IAA weggeekelt hat, bereits als Deutschlands faulster Aufsichtsrat bezeichnet wurde, weil er sein AR-Mandat bei Fraport zu wenig wahrnimmt, und nach eigener Aussage nicht weiß, was seine Frau verdient, der will also anderen kluge Ratschläge erteilen.
    Tirreg, Meilenhai, tiswas01 und 7 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
    "It is a stupid idea to hire smart people and then tell them what to do. We hire smart people so that they can tell us, what to do". Steve Jobs

  7. #7
    Erfahrenes Mitglied
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    Standard

    Zitat Zitat von Hwy93 Beitrag anzeigen
    Ach der Feldmann, immer gegen den Flughafen, und die IAA aus Frankfurt weggeekelt.
    Die Frankfurter haben diesen Typen nicht nur 2012 zum OB gewählt, nein auch 2018 wiedergewählt. Selber Schuld. Gelernter Gärtner und Studium Politologie, er sollte zurück zur AWO gehen und dort als Junior-Sachbearbeiter weitermachen.
    Tirreg, Timtim und GoldenEye sagen Danke für diesen Beitrag.

  8. #8
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    Zitat Zitat von GoldenEye Beitrag anzeigen
    Typische Sozi-Idee.

    Feldmann, der die IAA weggeekelt hat, bereits als Deutschlands faulster Aufsichtsrat bezeichnet wurde, weil er sein AR-Mandat bei Fraport zu wenig wahrnimmt, und nach eigener Aussage nicht weiß, was seine Frau verdient, der will also anderen kluge Ratschläge erteilen.

    Er möchte sich nach der ganzen AWO -Sache, wo er ja eigentlich sehr gute Kontakte hin hat (aber von nix weiß, nichtmals über seine Frau), mal bei den Lufthanseaten/Fraportlern einschleimen. Sei ihm vergönnt.

    Dass eine Kapitalerhöhung unter Beteiligung von Hessen/Bund kommen könnte (alias Commerzbank etc), ist natürlich möglich. Damit hat Herr Feldmann aber rein gar nichts am Hut.

  9. #9
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    Zitat Zitat von DUSZRH Beitrag anzeigen
    Er möchte sich nach der ganzen AWO -Sache, wo er ja eigentlich sehr gute Kontakte hin hat (aber von nix weiß, nichtmals über seine Frau), mal bei den Lufthanseaten/Fraportlern einschleimen. Sei ihm vergönnt.

    Dass eine Kapitalerhöhung unter Beteiligung von Hessen/Bund kommen könnte (alias Commerzbank etc), ist natürlich möglich. Damit hat Herr Feldmann aber rein gar nichts am Hut.
    Vielleicht kann er dann ja für seine Frau neben dem Dienstwagen noch 'nen Jet organisieren für die Elternzeit
    Tirreg und Reez sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #10
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Fare_IT
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    Ungeachtet des Vorschlags + Vorschlaggebers:

    "Staatliche Aufsicht" ist wohl ein wenig erstrebenswerter Zustand aus Sicht jeder Firma / Vorstand. Andererseits gerieren sich Unternehmen als "systemrelevant" und sind nach langläufig geäußerter Ansicht in der aktuellen Phase höchst gefährdet - aus untersch. Gründen. Diese Gründe sind scheinbar derart maßgeblich, dass sogar geltendes Recht gebrochen werden muss - aus guten Gruenden (sonst täte man es sicher nicht).

    Wenn das alles so ist, dann habe ich durchaus Verständnis für die Überlegung ob der Staat nicht sogar die Verpflichtung hat, dieser Art Unternehmen mit Tat (Geld) und Rat beizustehen - und sich aktiv einzubringen. Und: Welcher Vorstand würde sinnvollerweise auf derlei Nothilfe/aktive Unterstützung verzichten (wollen)?

    Auf diese Weise ist die Gesellschaft (vertreten durch den Staat) viel besser in der Lage informiert zu werden und sich zu informieren - zielgerichtet Maßnahmen zu begleiten.


    Vorher muss natürlich den Anteileignern Gelegenheit gegeben werden, selbst eine Rettungsschirm aufzustellen - es darf sich niemand übergangen fühlen.+ o.g. Maßnahmen müssen temporär sein.
    athome und PlatOW sagen Danke für diesen Beitrag.
    "None of us is as smart as all of us." (Ken Blanchard)

  11. #11
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    Lufthansa verhandelt mit Bundesregierung über Staatsbeteiligung

    u.a. https://www.manager-magazin.de/unter...a-1305923.html
    Fare_IT und jsm1955 sagen Danke für diesen Beitrag.

  12. #12
    Erfahrenes Mitglied Avatar von GoldenEye
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    Zitat Zitat von traindriver Beitrag anzeigen
    Lufthansa verhandelt mit Bundesregierung über Staatsbeteiligung

    u.a. https://www.manager-magazin.de/unter...a-1305923.html
    Da niemand weiß, wie lange diese Krise dauern wird, wäre es fahrlässig vom Vorstand, solche Gespräche nicht zu führen.

    Sollte der Flugbetrieb ab Ende Mai schrittweise wieder aufgenommen werden, wäre das wohl nicht notwendig. Sollte vor 2021 kein Flieger mehr vom Boden kommen, wäre es wohl unvermeidlich.
    Irgendwo dazwischen: Mal sehen.

    Es wäre aber auch nochmal wesentlich, zu definieren, was genau mit "Verstaatlichung" gemeint ist. Zunächst einmal sollten wir festhalten, dass es sich hier nicht um eine company handelt, die aus Sicht des Staates "böse" ist und der Staat sie verstaatlichen muß, damit die Firma ... was auch immer macht. Sondern um eine company, die unverschuldet in Not geraten ist und ein prinzipiell funktionierendes und profitables Geschäftsmodell hat (ungeachtet vieler Kritik hier im VFT in vielen Details hat die company Geld verdient). Es geht also nicht darum, den bestehenden "bösen" Aktionären ihre Aktien (gegen die hierfür gesetzlich vorgesehene Entschädigung!) wegzunehmen, denn einen Eigentümer einfach durch einen anderen zu ersetzen, löst kein einziges Problem (und würde ein neues schaffen, denn es würde den Staat ebenfalls viel Geld kosten).
    Vielmehr braucht LH nicht einen neuen Aktionär, sondern vielmehr Liquidität. Jetzt kann man darüber diskutieren, ob das in Form von Fremdkapital (Kredite) oder Eigenkapital (eine Kapitalerhöhung) stattfinden soll. Beides würde den Staat erst einmal Geld kosten.

    1) Fremdkapital: Nehmen wir eine richtig große Zahl, 10 Mrd. EUR. Bei - sagen wir - 2% Zinsen wäre das eine Zinsbelastung von 200 Mio. pro Jahr, ein Betrag, den LH in guten Zeiten locker aufbringen kann.
    2) Eigenkapital: Bei einer Kapitalerhöhung von 1:1 wären das - sagen wir mal - 4 Mrd. (optimistisch), dafür würde dem Staat LH zur Hälfte gehören. Dividenden gäbe es die nächsten Jahre vermutlich nicht, und wenn es dann irgendwelche gäbe, wären sie niedrig. Bis die Aktien irgendwann wieder verkauft sind, würde es vermutlich Jahrzehnte dauern.

    Also wenn ich der Staat wäre, dann würde ich sofern möglich 1) wählen. Denn
    a) kann ich damit viel größere Beträge mobilisieren
    b) kann ich schon im ersten Jahr einen "Gewinn" ausweisen (ich finanziere mich zu negativen Zinsen und erhalte 200 Mio. Ertrag)
    c) muß ich mir nicht ständig von der Opposition vorhalten lassen, wieviel Geld ich versenkt habe, denn die Forderung besteht zum Nominalwert, solange LH nicht insolvent ist.
    d) muß ich mir nicht beim nächsten Streik vorhalten lassen, daß ich doch als Mit-Eigentümer jetzt die AN-Seite unterstützen soll, aber gleichzeitig mindere ich damit den Wert meiner Beteiligung.

    Und schließlich noch an die Adresse von Herrn Feldmann: Egal was man macht, Geld (das Herr Feldmann so oder so nicht hat) muß man immer in die Hand nehmen, bei jeder Variante. Klugerweise sollte man es so tun, daß LH und die mit ihr verbundenen Arbeitsplätze dadurch nicht beschädigt wird und das Geld hoffentlich irgendwann wiederkommt.
    asahi, Anonyma, Hwy93 und 8 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
    "It is a stupid idea to hire smart people and then tell them what to do. We hire smart people so that they can tell us, what to do". Steve Jobs

  13. #13
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    Meiner Meinung nach ganz gute Zusammenfassung zum Stand der Dinge (zumindest den Informationen der FAZ nach)...

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16710899.html

  14. #14
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    Bei der Commerzbank ist der Bund ja auch eingestiegen. Warum nicht, die Bahn als wichtige Infrastruktur ist ja auch noch staatseigen, warum auch nicht auch die LH-Gruppe als wichtige Infrastruktur wie vor 1997 auch.

  15. #15
    Erfahrenes Mitglied Avatar von GoldenEye
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    Zitat Zitat von Grumpy Beitrag anzeigen
    Bei der Commerzbank ist der Bund ja auch eingestiegen. Warum nicht, die Bahn als wichtige Infrastruktur ist ja auch noch staatseigen, warum auch nicht auch die LH-Gruppe als wichtige Infrastruktur wie vor 1997 auch.
    Die Commerzbank brauchte Eigenkapital, die LH dagegen braucht ggf. Liquidität, nicht Eigenkapital.

    Und würdest Du mit der Bahn fahren, würdest Du diese Frage nicht stellen.
    miamitraffic sagt Danke für diesen Beitrag.
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  16. #16
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    "Die Lufthansa Beamten" ?
    ... was damals nicht war, kann ja jetzt werden

  17. #17
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    Zitat Zitat von Grumpy Beitrag anzeigen
    Bei der Commerzbank ist der Bund ja auch eingestiegen. Warum nicht, die Bahn als wichtige Infrastruktur ist ja auch noch staatseigen, warum auch nicht auch die LH-Gruppe als wichtige Infrastruktur wie vor 1997 auch.
    Im Unterschied zur Bahn oder zur Post können die Aufgaben von LH leicht von anderen Airlines übernommen werden. Ggf. kann man Teile von LH Technik verstaatlichen, die Bundeswehr-Maschine warten, ansonsten sehe ich keine Konzernteile, die man als wichtige Infrastruktur bezeichnen könnte.

    Bei der Commerzbank blicke ich nicht durch, aber angeblich hätte eine Pleite eine Lawine von anderen Pleiten in der Bankenbranche verursacht. Bei Airlines ist es nicht so - eine Pleite von LH würde ihre Wettbewerber nur stärker machen.

    Und wenn verstaatlichen, dann erst nach Insolvenz, um nicht auch noch das Vermögen der Aktionäre auf Staatskosten zu sanieren.

  18. #18
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    Zitat Zitat von exstudent Beitrag anzeigen
    Im Unterschied zur Bahn oder zur Post können die Aufgaben von LH leicht von anderen Airlines übernommen werden.

    [...] Bei Airlines ist es nicht so - eine Pleite von LH würde ihre Wettbewerber nur stärker machen.

    Und wenn verstaatlichen, dann erst nach Insolvenz, um nicht auch noch das Vermögen der Aktionäre auf Staatskosten zu sanieren.
    Es wird kaum eine oder gar keine Airline geben, die diese Krise ohne Staatshilfe überlebt. In der Folge also auch keine anderen Airlines, die die Aufgaben von LH „leicht übernehmen“ können. Profitieren von einer Insolvenz der LH würden nur die Airlines, die selbst Staatshilfe bekämen, während selbige LH verweigert würde.
    747830 sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #19
    Erfahrenes Mitglied
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    Zitat Zitat von Hwy93 Beitrag anzeigen
    Profitieren von einer Insolvenz der LH würden nur die Airlines, die selbst Staatshilfe bekämen, während selbige LH verweigert würde.
    Ich habe die Forderung so verstanden, dass LH bevorzugt geholfen werden soll.

    Wenn die gleiche Hilfe auch an Easyjet, Ryanair & Co fließt, dann hätte ich kein großes Problem damit. Wobei auch da die Frage erlaubt sein muss ob man mit der Staatshilfe neben dem Betrieb der Airlines auch das Vermögen ihrer Aktionäre retten soll. Shareholder value muss ja in beide Richtungen gehen.

  20. #20
    Erfahrenes Mitglied
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    Zitat Zitat von exstudent Beitrag anzeigen
    Wenn die gleiche Hilfe auch an Easyjet, Ryanair & Co fließt, dann hätte ich kein großes Problem damit.
    Warum sollte der deutsche Steuerzahler ein irisches bzw. britisches Unternehmen „retten“? Zumindest der Ire leistete in der Vergangenheit wenig bis keinen Beitrag zu Sozialbeiträgen und Steuereinnahmen in unserem Lande.
    Anonyma, fanzug, fury in the slaughterhaus und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

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