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Thema: Auf ein Neues !!! Wintersaison 2019/20

  1. #261
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    Standard Auf ein Neues !!! Wintersaison 2019/20

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    Zitat Zitat von cockpitvisit Beitrag anzeigen
    Also unter dem Strich, solange man sich von ukrainischen Frauen fernhält, ist alles in Ordnung, oder?
    Zitat Zitat von MacGyver Beitrag anzeigen
    ...was aber im Ibiza nach eigener Erfahrung schwer fällt

    Alles ist gut!
    Geändert von mainz2013 (22.12.2019 um 16:55 Uhr)
    MacGyver und HON/UA sagen Danke für diesen Beitrag.

  2. #262
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    Dienstag, 17.12.2019; Teil 1

    Der Start verlief sehr ruhig, aber irgendwie hatte ich es mir noch leiser vorgestellt. Mir kam es jedoch lauter vor als im Oberdeck eines A380.

    Ich scrolle mich durch das Filmangebot, entschied mich für den neuen ‘Fast & Furios’, ein Fehler wie ich nach 45 Minuten feststellte. So wechselte ich zu ‘Wendezeit’, ein Streifen der mir wesentlich besser gefiel.

    Schon bald merkte ich, dass das mit der nur positiven Berichterstattung leider nichts werden würde. Angefangen hatte es damit, dass die vor Start ausgegebene Speisekarte mit der auf FRA - BKK vor über einem Monat identisch war.


    Und der Service war, nett ausgedrückt ‚behäbig‘.

    Über eine Stunde nach Abflug gab es endlich ein heißes Tuch, 10 Minuten später auch kalte Nüsse zu Coke Zero.

    Nach weiteren 15 Minuten endlich etwas zu essen, es war fast 01:30.

    Ich wählte diesmal die geräucherte Lachsforelle (furchtbar, seifenartig im Geschmack)


    und im Anschluss wieder der Heilbutt (essbar - mehr nicht).


    Auch das Dessert, wieder eine Ausgeburt an Einfalsslosigkeit, einfach eine Zimtcreme und Kompott.

    Ich sehe immer bei Mitforisten was andere Airlines, vor allem aus dem Sandkasten, aber auch Fernost anbieten - und im Vergleich dazu finde ich den Kantinenfrass bei LH geradezu peinlich.

    Gegen 2 Uhr war der Service durch, ich baute mein Bett und begab mich ins Reich der Träume.

    Lange ging dies aber nicht gut, denn irgendwo über Afrika wurde es sehr, sehr unruhig, die Anschnallzeichen gingen an, der Captain machte eine Ansage: ‘heftige Turbulenzen für 30 Minuten’. Ich bin einiges gewöhnt, aber diese waren besonders heftig, Valentyna gestand, dass sie ziemlich Angst hatte.

    3 1/2 Stunden vor Landung war ich wach, machte mich frisch solange die Waschräume noch erträglich waren (an einem Waschbecken funktionierte der Abfluss bereits nicht mehr).

    Denn das wusste ich aus dem Forum bereits, nur 2 Toiletten für die gesamte Business-Class sind ein Problem, nochmals gesteigert in der hier eingesetzten Variante mit 48 statt 36 Sitzen. Aber, also ob dies nicht schon schlimm genug wäre, die Paxe der Y+ benutzen diese ebenfalls. Dauernd wir der Vorhang aufgezogen, es herrscht Durchgangsverkehr. Zwar ist dies wohl so nicht gewünscht, doch die selten wird jemand wieder nach hinten geschickt.

    90 Minuten vor Landung wurde das Frühstück serviert, Pfannkuchen waren bereits aus, so gab es Rührei mit Pilzen, Aufschnitt, Müsli und Croissant.


    Da wir beide hungrig waren, wurde alles verputzt, Valentyna machte sich sogar über das Müsli her.

    35 Minuten vor der im Bordsystem angezeigten Landezeit gingen wir von knapp über 40‘000 ft in den Sinkflug, landeten laut Anzeige um 08:42. Der Captain informierte uns jedoch, dass die Anzeige falsch sei, denn der Zeitunterschied würde 4 Stunden betragen, und nicht 3. Somit war es real erst 07:42, massig Zeit um unseren Anschlussflug zu erreichen.

    Hinaus aus dem Flugzeug und innerhalb von weniger als 2 Minuten durch die Passkontrolle zum Gepäckband, wo unsere Koffer bereits ihre Runden drehten.

    Gepäckwagen standen zum Glück kostenlos zur Verfügung, so dass wir durch das Labyrinth aus Zoll und Duty-Free-Shop Landside kamen.

    Zuerst mit Sack und Pack hinaus aus dem Terminal, etwas Nikotin getankt.

    Zu meiner Überraschung befand sich der Baggage-Drop von LATAM direkt in der Ankunftshalle,


    so dass wir, trotz Schlange, innerhalb von 15 Minuten unsere 3 Gepäckstücke loswurden, die Bordingpässe erhielten.


    Gebucht hatte ich den Flug São Paulo - Natal als ein separates One-Way-Ticket, weshalb ich einen ordentlichen Puffer von 4 Stunden und 45 Minuten, welcher sich wegen der verspäteten Ankunft um eine Stunde reduziert hatte, eingeplant hatte.

    Innerhalb Brasiliens wird von keiner Airline Business Class angeboten, und so buchte ich, auch wegen unseres Gepäcks, die höchste Economy-Klasse ‚Plus‘ zu ca. US$ 340/Person inkl. je 2x 23 kg Aufgabegepäck und Plus-Sitzen mit mehr Beinfreiheit.

    Da ich mit LATAM keine Status habe gibt es auch keinen Loungezugang, und so setzten wir uns noch etwas vors Terminal


    statt die gesamte Wartezeit wieder in einem Innenraum zu verbringen.
    Geändert von HON/UA (19.12.2019 um 22:30 Uhr)
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  3. #263
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    "Und der Service war, nett ausgedrückt ‚behäbig‘.

    Über eine Stunde nach Abflug gab es endlich ein heißes Tuch, 10 Minuten später auch kalte Nüsse zu Coke Zero.

    Nach weiteren 15 Minuten endlich etwas zu essen, es war fast 01:30."

    Das ist mehr als schade und "behäbiger Service" noch nett ausgedrückt! Da würde ich gerne mal das Statement von Herrn Spohr dazu lesen! Mit Service hat das in meinen Augen nichts zu tun. Aber das erleben wir ja gerade innerdeutsch und innereuropäisch.

    Euch eine schöne Zeit und viele spannende Eindrücke in Südamerika!
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  4. #264
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    Zitat Zitat von mainz2013 Beitrag anzeigen
    Das ist mehr als schade und "behäbiger Service" noch nett ausgedrückt! Da würde ich gerne mal das Statement von Herrn Spohr dazu lesen! Mit Service hat das in meinen Augen nichts zu tun. Aber das erleben wir ja gerade innerdeutsch und innereuropäisch.
    Die Purserin teilte mir mit, dass man nun eine Stewardess eingespart hätte, dadurch noch mehr Arbeit pro Person entstehen würde.

    Ich muss aber sagen, dass zwei Stewardessen sehr bemüht waren, ihr Bestes gegeben haben. Der Rest machte Dienst nach Vorschrift, ohne jegliche Motivation.
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  5. #265
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Alex6
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    So ähnliche Zeiten vom Service hatte ich vor kurzem auf LH576, aber in Eco.
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.
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  6. #266
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Pegasos
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  7. #267
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    Dienstag, 17.12.2019; Teil 2

    Irgendwann hatten wir genug, machten uns auf von Terminal 3 in Richtung Terminal 2, wo die nationalen Abflüge von LATAM erfolgen. Lange Wege, durch den kompletten Check-In-Bereich und wieder durch eine ziemlich überlaufene Securitykontrolle, wobei man hier sogar Getränke mitführen darf.

    Der Flughafen versprüht den Charme der 70er - aber nicht im positiven Sinne, zu viel ist schlecht umgebaut oder billig renoviert.




    Wir bekamen langsam Hunger, in der Nähe unseres Abfluggates befand sich ein Starbucks (so hungrig kann ich garnicht sein) sowie ein Burgerladen.


    Das Essen war gemeinsam mit unserem Boardingaufruf aufgetragen, mein Burger war durchaus essbar, Hot-Dog und Fritten jedoch vor allem wegen der unsäglichen orangefarbenen Käsesauce, welche zu 100% niemals Käse gesehen hat, unter aller Kanone.


    So aßen wir in Windeseile bis wir nicht mehr hungrig waren, liefen zum Gate und boardeten den Airbus A320 in Richtung Norden.

    Man konnte durchaus von Full-House sprechen, wenigstens hatten wir genügend Beinfreiheit


    und sogar Lademöglichkeiten fürs Mobiltelefon - hat LH das eigentlich bei den neuen A320 ?

    Relativ pünktlich waren wir in der Luft


    und wir im Reich der Träume, nur zur Getränkerunde, serviert mit ein paar Keksen wurden wir kurz wach.

    So ganz langsam wurde es zäh, die Landschaft unter uns nicht gerade spannend,


    mittlerweile 30 Stunden unterwegs - da möchte man nur noch ankommen und so waren wir froh als Flug Nummer 3 in den Sinkflug überging.

    Die Landschaft unter uns war trocken, irgendwas zwischen Steppe und Wüste, nicht viel Grünes.

    Mit einer Verspätung von 20 Minuten kamwn wir am NAT-Flughafen an,


    rollten zum Recht neuen Terminal, wo wir eine Gate-Position bekamen.


    Dies war er also nun, der letzte Flug in 2019.

    Der Flughafen sieht definitiv besser aus als der in São Paulo, die Wege sind kurz - nur auf unser Gepäck mussten wir warten.

    Draußen erwartete schon unser Fahrer, wir gingen hinaus auf den Parkplatz, verstauten unsere Koffer in einem Fiat Kastenwagen.
    Geändert von HON/UA (19.12.2019 um 22:19 Uhr)
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  8. #268
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    Standard Auf ein Neues !!! Wintersaison 2019/20

    Dienstag, 17.12.2019; Teil 3

    Nun mussten wir Geld tauschen. Von zuhause sind wir gewohnt, dass man an jeder Ecke Geld zu einem guten Kurs wechseln kann - in Natal muss man jedoch in die Stadt, um eine Wechselstube zu finden. Dies war für uns leider ein ziemlicher Umweg, die Shopping Mall war auch nicht gerade mit denen in Asien zu vergleichen,


    alles ziemlich runtergekommen und nichts besonders günstig.

    Weiter ging es,


    die letzten 60 Kilometer nach Rio do Fogo,


    wo unsere portugiesischen Freunde, bei welchem ich mich im April habe ‚optimieren‘ lassen, ein Haus am Strand haben.


    Hier war unsere Anreise


    nun nach knapp 34 Stunden Reisezeit und ca. 13‘800 Kilometern beendet.


    Wir wurden bereits erwartet, denn unsere Freunde kamen am Vorabend mit dem Direktflug Lissabon - Natal (7 Stunden Flugzeit) an, etwas bequemer als unsere Odyssee.

    Wir brachten unsere Koffer in unser geräumiges Zimmer mit Ankleide und en-suite Badezimmer, gingen dann nach draußen auf die Terrasse


    und hinunter zum Strand -


    und erinnerte alles, die Umgebung, der Strand, die Kühe, an Goa.

    Dankbar nahmen das für uns bereitstehende Abendessen an, Pasta, leicht scharf, mit Shrimps,


    welche wenige Stunden vorher noch im Ozean geschwommen sind, dazu eiskalte Coke Zero
    Geändert von HON/UA (19.12.2019 um 22:07 Uhr)
    Exploris, meilenfreund, munich1978 und 53 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  9. #269
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    Standard Auf ein Neues !!! Wintersaison 2019/20

    Zitat Zitat von Pegasos Beitrag anzeigen
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    Erinnert ihr Euch noch an den ‚Saucen-Service‘, Pfeffer aus der Mühle ? Das ist doch noch garnicht so lange her, dass man damit den Service und das Essen etwas aufpäppen wollte, groß angekündigt. Aber dafür hat man das wohl heimlich, still und leise auch wieder abgespohrt, hat wohl 50 Cent mehr gekostet.

    Auch dass es keine Schlappen gab finde ich unmöglich. Nach Asien (zu billigeren Ticketpreise) gibt es die, nach Südamerika aber nicht. Wieder 20 Cent gespohrt und damit ein inkonsistentes Produkt erkauft.

    Wenn ich € 5‘000 (für 2 Personen) ausgebe, dann erwarte ich schon etwas mehr als das von LH aktuell Gebotene. Aber der Flieger war voll - und somit scheint LH alles richtig zu machen.
    Geändert von HON/UA (17.12.2019 um 23:55 Uhr)
    flyglobal, freqtrav, Hammett und 19 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #270
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pepone100
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    Gibt es auch so schnelle Krebse wie in Afrika ? Hier mal ein Beispiel.IMG-20180414-WA0012.jpeg
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

  11. #271
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    Standard Auf ein Neues !!! Wintersaison 2019/20

    Mittwoch, 18.12.2019; Teil 1

    Die Tage so nah am Äquator beginnen so früh wie sie enden, was uns die Zeitumstellung recht einfach macht.

    Als ich gegen 05:45 erwachte herrschte draußen bereits Tageslicht, unsere Freunde hatten uns erklärt, dass sie hier sozusagen von 6 bis 6 leben, um den Tag völlig auszuschöpfen.

    So schwang ich mich schnell unter die Dusche, ging hinaus auf die Terrasse, warf einen Blick auf den morgendlichen Ozean.


    Auch unsere Freunde waren schon wach, selbst Valentyna schaffte es vor 7 Uhr auf die Terrasse, wo von der Köchin das Frühstück, bestehend aus Früchten, Eierspeisen und Kuchen mit hausgemachter, zuckerfreier Erdbeermarmelade, serviert wurde.

    Nach dem Frühstück traf mein ‘Mietwagen’ ein, Marke Honda, 4x4, diesmal nicht von SIXT, sondern von einem lokalen Anbieter, zu US$ 65/Tag.


    Ich bin bisher ein Quard nur in Thailand auf normalen Straßen gefahren, dazu mit Automatik. Hier musste ich erstmal lernen wie man schaltet, vor allem den Rückwärtsgang einlegt.

    Schon ging es den Strand entlang, mein Freund voraus, ich zuerst noch etwas zaghaft hinterher. Schon rief er mir zu: 4x4 einschalten, 2. Gang, und es ging es Vollgas auf einem steilen Sandweg einen Hügel nach oben. Ich war sowas von stolz als ich ohne hängenzubleiben oben ankam - sein Gesichtsausdruck verriet, dass er etwas verwundert war.


    Oben hatten wir einen tollen Ausblick auf den kilometerlangen wilden Strand, in der Entfernung der Leuchtturm von Touros, angeblich die östlichste Stelle Südamerikas.


    Weiter auf normalen Straßen durch Vororte hinein ins Zentrum von Touros, einer Stadt mit ca. 40’000 Einwohnern. Hier hatten wir die männlichste aller Aufgaben: Essen besorgen.

    In einer engen Gasse mit Kopfsteinplaster und bunten Häuschen steuerten wir einen Fischhändler an,


    wo wir uns einen 5 kg-Fisch aussuchten (US$ 30).




    Weiter durch die Stadt, Quards vollgetankt, im lokalen Supermarkt riesige Avocados, Mangos und andere Kleinigkeiten besorgt - und schon heizten wir wieder die knapp 10 Kilometer über den Strand zurück zu unseren besseren Hälften. Es macht einen riesigen Spaß über die Dünen zu fahren, das muss ich zugeben.

    Wir wurden erwartet und so ging es gemeinsam zum Strand, wahrscheinlich der Schönste, welchen ich bisher mit Valentyna besucht hatte, komplett ursprünglich (bis auf den Plastikmüll), mit Puderzuckersand, angenehmem Wind und erfrischendem Wasser.

    So früh aufzustehen hat seine Vorteile. Wir hatten schon so viel erlebt - und es war erst 11 Uhr. Für den ‘Kleinen Hunger’ gab es ein paar frittierte Fische mit Limone und selbstgemachter Mayonnaise,


    bevor wir nun zu viert wieder am Strand entlangrasten,


    um von den Fischern, welche gerade ihre Netze eingezogen hatten, ein paar frische Shrimps zu erwerben (1 kg = US$ 8.50).
    Geändert von HON/UA (19.12.2019 um 21:53 Uhr)
    Exploris, waveland, Chaosmax und 55 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  12. #272
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    War einige Male in Südamerika und hat mich nie wirklich gepackt (im Gegenteil zu Asien). Sieht aber sehr gut aus auf den Fotos. Bin gespannt, was dein Fazit am Schluss ist gegenüber Asien. Wir fliegen übrigens noch ein paar Tage nach Indien.
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

  13. #273
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    Zitat Zitat von HON/UA Beitrag anzeigen
    Aber der Flieger war voll - und somit scheint LH alles richtig zu machen.
    LH hat bei Flügen Europa-Südamerika ganze 6% Marktanteil, man kann auch mit Verknappung Flieger füllen:

    IAG inkl. AirEurope: 24%
    KLM/AF: 18%
    TAP: 9%
    Lufthansa: 6%

    https://www.aero.de/news-33035/Der-A...ch-Sueden.html
    HON/UA und tischklee sagen Danke für diesen Beitrag.

  14. #274
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    330 ist offline
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    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    LH hat bei Flügen Europa-Südamerika ganze 6% Marktanteil, man kann auch mit Verknappung Flieger füllen:

    IAG inkl. AirEurope: 24%
    KLM/AF: 18%
    TAP: 9%
    Lufthansa: 6%

    https://www.aero.de/news-33035/Der-A...ch-Sueden.html
    Südamerika ist halt seit langem eine Geldgrube, was auch an der hohen Premium-Kabinen-Nachfrage liegt. LH F meist ausgebuht.
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #275
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pepone100
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    Wenn schon F ausgebuht wird was passiert dann in der C und Y ?
    cockpitvisit, HON/UA, John_Rebus und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  16. #276
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    Standard Auf ein Neues !!! Wintersaison 2019/20

    Mittwoch, 18.12.2019; Teil 2

    Mittlerweile fühlte ich mich sehr wohl auf dem Quad, konnte meinem Freund problemlos folgen, welcher mit 60 bis 70 Sachen über den Strand heizte.

    Zurück im Haus war es auch bald Zeit fürs Mittagessen, der am Morgen erstandene Fisch, als Beilage Kartoffeln, Reis, Broccoli (musste ich als Kind essen - fasse ich heute nicht mehr an), Salat und Mayonnaise, wurde aufgetragen.


    Der Fisch war nicht unser Ding, ohne Kräuter, Gewürze, einfach nature, nur mit der Mayo oder Olivenöl zu genießen. Dafür war das Dessert ein Knaller: als eine Art Kompott eingekochte Guave (für uns mit Zucker, für unsere Freunde mit Stevia) in Kombination mit einer Art Ricotta, aber viel cremiger.

    30 Minuten Erholung und schon saßen wir auf wieder auf unseren Quads, zu viert ging es wieder nach Touros, diesmal jedoch den gesamten Weg am Strand entlang. Da sich das Meer zurückgezogen hatte, gab es nun mehr topfebene und brettharte Piste, schon fast eine Autobahn, man konnte es zu Valentynas Missfallen richtig laufen lassen. Zum Glück verstand ich bei dem Fahrtwind nicht was sie mir vom Sozius ins Ohr meckerte.

    Wir hielten an der von den Portugiesen erbauten Kirche,


    jedoch nicht um diese zu besichtigen, sondern da sich gegenüber ein Geschäft mit Damenbademode befand.


    Nachdem wir eine halbe Stunde unsere Kommentare zu den angelegten Bikinis abgegeben hatten, hatten wir Männer genug, ließen unsere Damen weiter anprobieren, setzten uns auf unsere Quads und fuhren zu ‚Touros Fitness‘, so dass ich das beste lokale Gym begutachten und die Preise herausfinden konnte.

    Zurück am Bekleidungsgeschäft sammelten wir unsere Frauen ein, fuhren nochmal zum Supermarkt


    und machten uns schleunigst auf den Rückweg, wieder Vollgas am Ozean entlang, so dass wir kurz vor Anbruch der Dunkelheit das Haus erreichten.

    Gegen 19 Uhr wurde das Abendessen aufgetischt, eine kleine Vorspeise, rohe Shrimps (welche wir am späten Vormittag am Strand erstanden hatten) mit einem Dip aus Sojasauce, Chili, Zitronensaft und etwas Zucker,


    im Anschluss eine Suppe mit Reis, Fisch und Huhn und als Dessert spanische Käse mit dieser typisch spanisch/portugiesischen Fruchtmasse.

    Und schon war es 21 Uhr, wir verabschiedeten uns ins Bett.
    Geändert von HON/UA (19.12.2019 um 21:40 Uhr)
    mueller, simesime, hunter und 50 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  17. #277
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    Freut mich, dass es euch gefällt. Fotos auf IG sehen auch top aus. Strand wie auf den Seychellen.
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

  18. #278
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    Standard Auf ein Neues !!! Wintersaison 2019/20

    Donnertag, 19.12.2019

    Kurz vor 6 war ich wach und, nachdem ich mich frisch gemacht hatte, der erste auf der Terrasse, genoss die frühen Morgenstunden mit einer Coke Zero und dem Buch ‘Der Russische Spion’.

    Jedoch sollte ich nicht lange alleine bleiben, die anderen waren auch früh auf den Beinen, so dass bereits um 07:30 das Frühstück serviert wurde, heute mit frischem Wassermelonen- und Guavensaft, lecker.

    Merkt ihr eigentlich, dass in diesem Reisebericht etwas untypisch ist, etwas Grundlegendes fehlt ?

    Nach dem Frühstück packten Valentyna und ich unsere Rucksäcke, verstauten diese auf dem Quad und fuhren zügig nach Touros, bevor die Flut zu hoch war und damit der Weg über den Strand unpassierbar.


    Ich hatte mich via Google erkundigt, in Touros gibt es drei Gym, wobei ‘Touros Fitness’ das beste sein soll. So steuerten wir diese Location direkt neben dem Krankenhaus an.

    Das Gym liegt im Obergeschoss eines zweistöckigen Gebäudes an der Hauptstraße, wir stellten das Quad ab, gingen nach oben, entrichteten eine Wochengebühr von US$ 4/Person, Öffnungszeiten 05:00 bis 10:00 und 14:00 bis 22:00, außer sonntags.

    Dass man von Europäischen Standards nicht ausgehen konnte, war uns klar, die Geräte alle selbstgebaut, statt Klimaanlage offene Fenster für kräftigen Durchzug, was allerdings auch viel Sand und Staub mit sich brachte.


    Egal, man konnte trainieren - und das war das wichtigste, auch wenn mir nach 10 Minuten schon der Schweiss aus allen Poren floss. Wenigstens gab es einen Spray zum Desinfizieren, auch wenn diese verdächtig nach Spiritus roch.

    Überhaupt, es trainieren fast ausschließlich junge Männer bis 30, wo es speziell die Frauen und auch die etwas älteren Männer am nötigsten hätten. Die ‘hübsche Brasilianerin’ habe ich bisher nämlich noch nicht gesehen, alle einfach nur fett und unförmig, geradezu erschreckend.

    Nach knapp über einer Stunde hatten wir unser Programm durch, waren aber auch komplett am Ende, setzten uns wieder aufs Quad, legten einen Zwischenstop im Supermarkt ein (eine eiskalte Coke Zero kann soooo gut sein) und fuhren über die unbefestigte, staubige Strasse zum Haus zurück, wo ich erstmal meine mitgebrachten Proteine trank, Valentyna und einen Salat aus Avocado, Tomaten, Zwiebeln, Koriander und Olivenöl zubereitete.

    Den Rest der Zeit bis zum Mittagessen verbrachten wir mit Schwimmen und etwas Sonne tanken.

    Als spätes Mittagessen hatte die Köchin eines meiner heißersehnten Gerichte zubereite, Feijoada,


    das Brasilianische (und Angolische) Nationalgericht, ein Eintopf aus schwarzen Bohnen und geräucherten Würstchen und Fleisch, als Beilage Reis und Farofa (geröstetes, gewürztes Maniokmehl).

    Ziemlich lecker - aber auch nicht besonders leicht. Kein Problem wenn man vorher ausgiebig im Hot-Gym war.

    Am Nachmittag schaute ich mal bei Miles&More vorbei, sah dass mein Ziel für 2019, die SEN-Requalifikation bis 02/22 erreicht war.


    Da wir noch 2 Stunden Tageslicht hatten, schwangen wir uns wieder auf die Quads und fuhren zu den großen Dünen landeinwärts. Es ist verwunderlich wo so ein Quad hochkommt.


    Zurück am Haus ging auch schon langsam die Sonne unter, wir waren total eingesandet, brauchte dringend eine ausgiebige Dusche und das dritte T-Shirt des Tages.

    Wer in dieser Gegend, an diesem wundervollen Strand Urlaub machen möchte, der kann dies auch ohne Freunde mit Haus. Direkt nebenan gibt es ein ziemlich nettes Resort mit hübschen kleinen Häuschen (Siri Paraiso), keine 3 Kilometer nördlich, noch vor Touros ein großen, brandneues AI Resort (Hotel Vila Galè - Touros).
    Geändert von HON/UA (19.12.2019 um 21:33 Uhr)
    simesime, hunter, Timberwolf und 32 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  19. #279
    Erfahrenes Mitglied
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    Standard

    Du hast offenbar dem Tabakgenuß entsagt. Herzlichen Glückwunsch!
    HON/UA und pepone100 sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #280
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pepone100
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    Standard

    Also, es fehlt der morgentliche espresso und die Zigarette
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

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