Die Tarife stehen nicht bei jedem Parkhaus im Internet und es kann auch keine Pflicht sein, dass man bevor man los fährt erstmal recherchiert. Man sollte das Recht haben den Preis einer Dienstleistung zu erfahren bevor man sie in Anspruch nimmt und dann auch ablehnen können. Wenn man die Preise erst sieht sobald man keine Wendemöglichkeit mehr hat und auch keine Kulanzzeit zum rausfahren bekommt ist das meiner Auffassung nach nicht korrekt.
- Falls der Preis nicht im Internet steht, kann man den Preis auch duch einen kurzen Anruf tätigen. Die Telefonnummer des Betreibers ist eigentlich immer zu finden, auch ohne große Recherche. (z.B. google Maps)
- Gerade in den USA finde ich dabei große Preisunterschiede, Parken im Hotel z.B. 40 USD, Parken im Parkhaus gegenüber 16 USD.
- Es war auch nur als Tipp gemeint, von einer Verpflichtung habe ich nicht gesprochen. Der Parkhausbetreiber ist ja seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachgekommen, die Gebühren vor Einfahrt bekannt zu geben. In der Regel ist das an der Schranke vor der Einfahrt. Wenn das in der gegebenen Situation so war, dass sich bereits mehrere Autos vor der Einfahrt hinter dem OP stauten, und daher ein wenden vor der Schranke nicht möglich war, so ist dies zwar ärgerlich, doch bleibt die Frage ob das umgekehrt deshalb eine auf Abzocke angelegte Masche des Parkhausbetreibers war?
- Der "Schaden", der durch die nicht vorhandene Wendemöglichkeit entstand ist 1,50 Euro. Ich könnte mir vorstellen, das der Parkhausbetreiber dies auch aus Kulanz wieder erstattet, wenn man sich schriftlich (E-Mail) an in wendet.
- Spätestens bei der Einfahrt muss dem Fahrer klar gewesen sein, dass er gebührenpflichtig in ein Parkhaus einfährt, denn er hat ein Ticket gezogen,
denn auf der Tafel mit den Preisen würde ja auch sonst stehen, die ersten 10 min sind frei.....
Nur weil er bisher in Parkhäusern war, in denen die ersten 10 Minuten kostenfrei sind, was ja durchaus wünschenswert und kundenfreundlich wäre, kann er nicht davon ausgehen, das dies immer so ist, zumal er sich in einer fremden Stadt befand. Wenn ihm die 1,50 wirklich so wichtig gewesen sind, dann hätte er auch statt ein Ticket zu ziehen, vor der Einfahrt ins Parkhaus die Infotaste drücken können, damit man ihm die Schranke öffnet. ... Dies hat er erst bei der Ausfahrt versucht, also nachdem er durch konkluentes Handeln den Parkvertrag geschlossen hatte. (Info über Parkgebühren vor Einfahrt, Ticket ziehen und einfahren)
- Ich war natürlich nicht dabei, ich weiß nicht ob es nicht schon weiter draußen vor der Auffahrt Schilder gab, ob es nach ihm wartende Autos gab, ob die Zentrale über die Gegensprechanlage nicht zu erreichen war. Persönlich würde ich die 1,50 aber wahrscheinlich als Erfahrung abschreiben und mir merken, dass es auch Parkhäuser gibt, wo die ersten 10 min nicht kostenlos sind und ich nicht wieder kostenlos ausfahre, wenn ich es mir anders überlege und nicht mehr parken will, nachdem ich eingefahren bin.
- Persönlich finde ich die 1,50 Euro sogar noch ganz human, denn ich kenne viele Parkhäuser wo dies teurer ist. In TXL zahlt man z.B. 4 Euro für die ersten 30 min, auch wenn man sich geirrt hat, und das Schild mit den Parkgebühren erst am Eingang sieht. Ein Wenden vor der Einfahrt wäre z.B. in P1 aus baulichen Gründen ebenfalls nicht möglich (Die Kurzparkzone (nicht Parkhaus) kostet 2,50 Euro für die ersten 15 min. Kostenlose erste 10 min. gibt es nicht.
- Und natürlich kann man es auch so nach der Try and error Methode machen wie der OP, und die Parkhäuser in der Stadt abfahren, bis man ein günstiges gefunden hat, aber meiner Meinung nach ist die vorherige Recherche im Internet/Anruf weniger zeitaufwendig.