Eben … und wer will schon nur 22kW pro Haus; es sollen ja zwei Autos geladen werden, also 2x22kW pro Haus.
Wieviele Mieter wohnen denn in der Wohnanlage ? Sicherlich mehr als 2 …
Danach wird es dann teuer (Lademanagement) oder richtig teuer (dickere Leitung) und ganz massiv extrem teurer (mehr Kraftwerke).
Hat sich irgendjemand irgendwann schonmal die Mühe gemacht auszurechnen, welche Energiemenge die elektrischen Netze zusätzlich zur Verfügung stellen müssen, wenn es 14 Mio eMobile geben soll.
Bisher ist die Energie, die diese 14 Mio Fahrzeuge verbrauchen aus fossilen Brennstoffen gedeckt worden, nun soll diese Energie elektrisch zur Verfügung gestellt werden (und möglichst nicht aus fossilen Brennstoffen erzeugt).
Diese Energiemengen müssen nun noch zu den Ladepunkten transportiert werden, dafür braucht man dickere Leitungen von der Höchstspannungsebene an (380kV), grössere Trafos. und das ganze dann bei einem stagnierenden Ausbau der Windenergie, bei schlechten Wirkungsgraden der Solartechnik …
Zum Glück haben sich hier schon Fachleute damit beschäftigt und der Netzausbau wird für den höheren Bedarf geplant und umgesetzt.
meist laden deine beiden Autos nicht parallel, also reichen auch 1 mal 22kw.
Bei der durchschnittlichen Stehdauer eines PKW reichen sogar 11kw um die 150km (im deutschen Schnitt sind es
39km) Tageskilometerleistung innerhalb von 2-3h wieder zu laden. Also einfach abends 19 Uhr das Auto bei dir abstellen und dann früh 7 Uhr wieder mit 80% Akku auf Arbeit fahren und alles ist gut.
Ich kann verstehen, das man sich mit dem Thema wenig beschäftigen möchte, weil der Grundgedanke bei einigen ist "man will mir was wegnehmen". Wenn man dann doch mal vom Stammtisch aufsteht, merkt man schnell, vielleicht ist es doch nicht ganz so, vielleicht ist das wirklich der nächste Schritt in der Evolution der Fortbewegung. Die Netze sind jetzt dafür ausgelegt, tagsüber (6-20 Uhr) die Industrie und die Bevölkerung mit Strom zu versorgen, hier sind die Netze an Ihrer Leistungsgrenze, abends wird das Kabel/Trafo ja nicht kleiner und könnte auch weiter Strom liefern. In der Zeit stehen die meisten PKW´s irgendwo rum und so könnte man in dem 10h Zeitfenster ferngesteuert dein Auto wieder auf 80% laden. komischerweise muss man sein Auto nicht jeden Tag erneut laden, so verteilen sich die Ladevorgänge von 14 Mio E Autos auch noch auf mehrere Tage. Sicherlich gibt es auch Nutzer, welche ihr Auto jeden Tag laden, das waren dann vielleicht auch die, die wirklich jeden Tag 7 L abends wieder tanken waren.
Also e-Tron ab 70.000 EUR / Q5 ab 47.000 EUR … nicht wirklich gleiches Niveau -> gut die Grundausstattung eines E-tron bringt ein wenig mehr mit als der "nackte" Q5, aber wird dennoch nicht die Lücke zu 70k schließen. Hier kann man sich dann vielleicht andere Paare suchen die auf einem Niveau sind
zu hause tanken … s.o. -> für 50% in deiner Straße scheint es Umsetzbar zu sein
Parkprivilegien … nicht existent, da nur durchsetzbar, wenn es wenige davon gibt -> in den meisten Großstädten, wo es Parkplatz Mangel gibt, gibt es auch heute schon eine gute Anzahl an E Parkplätzen, vielleicht das nächste mal drauf achten, wenn du mal wieder in einer größeren Stadt bist.
Fahrspass … mit ner zentnerschweren Batterie im Bauch ???? -> da empfehle ich dir mal ein E Auto ala Model 3/S, E-tron, Taycan, EQA/C, Ioniq5 usw. Probe zu fahren.
Steuerfrei … staatlicher Zuschauss zählt nicht
wartungsärmer/ längere lebensdauer …. wann muss die Batterie nochmal erneuert werden ? -> stimmt bei gut
300.000 km hat man noch eine ca. 90%ige Leistung des Akkus, vorher habe ich bei einem Benziner meist schon einmal das meiste getauscht.
Rekuperation ist kein Vorteil -> find ich schon einen Vorteil, das ich einmal weniger Verschleiß an meinen Bremsen haben und dann auch noch Reichweite durch die "Motorbremse" zurück erhalte, wäre mir jetzt beim Verbrenner neu
Umweltfreundlicher ??? nur vor Ort, nicht dort, wo der Strom erzeugt wird. -> kannst ja gerne mal den Vergleich hier im Thread lesen und kannst mal schauen wieviel umweltfreundlicher Kohlestrom ist im Vergleich zur Förderung/Raffinierung/Transport von Öl. Der Transport 1kwh ist recht einfach und mit weit weniger Verlusten verbunden als bei Diesel und Benzin.
Vergleiche doch nicht 1l Benzin mit 1kWh Strom … 1l Benzin entsprechen etwa 12kWh -> Was nützt mir den die Heizleistung eines Liter Benzins? Ich will doch mit dem 1L Benzin eine gewisse Strecke zurück legen. Deswegen sollte man eher die Reichweite des "1 ausgegeben Euros" vergleichen. Und wie du siehst, verliert der Verbrenner hier um Welten.
Aber ich kann auch verstehen, warum man hier vielleicht Argumente sucht, warum es für einen nichts ist. Für dich ist es nichts, weil du leider nicht "zu Hause" oder auf Arbeit laden kannst, das kann ich auch verstehen. Vielleicht kannst du ja dann auch verstehen, das dieser Umstand nicht für jeden gilt. Jetzt zum Schluss mal wieder ein wenig Übertreibung und den Spruch hatten wir hier im Thread auch die letzten 10 Seiten nicht mehr. "Am Anfang hat den Sinn oder Nutzen des Internets/Smartphones/You Name it auch nicht die breite Masse verstanden und es gab nicht wenige, die eher skeptisch dem Ganzen gegenüber standen. Und was haben wir heute". Einfach mal ruhig durch die Hose atmen und einfach mal die nächsten 10 Jahre abwarten, dann wissen wir woran wir sind.
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Geröuschneutral ist hinfällig, da ab 1.7.21 zugelassene E-Autos Geräusche (zum Fussgängerschutz) abgeben müssen und die Wind-/Abrollgeräusche irgendwann der dominierende Faktor sind.
„Fahrspass“ versprechen irgendwie alle Verkäufer, mit denen ich gerade über die anstehende Ersatzbeschaffung für mein Auto spreche. Gefunden habe ich ihn noch nicht, es ist schlicht und ergreifend kein Unterschied zu einem turbogeladenen Diesel oder Benziner da und da die Leasingraten für E-Autos durchweg schlechter sind als für vergleichbare Verbrenner ist das Thema Wirtschaftlichkeit auch schwierig.
Ich sehe gerade wenig Vorteile, aber einige Nachteile (u.a. die schlechten Reichweiten im Autobahnbetrieb und die mangelhafte Ladeinfrastruktur).
Insgesamt hat meine Euphorie nachgelassen und ich tendiere stark -trotz dank Förderung nahezu kostenfreier Wallbox in der Garage - zum neuen Diesel.
Ui welches Autos bist du den Probe gefahren? Ich hatte hier schon einen merklich höheren Spassfaktor empfunden, obwohl ich 500-700PS für ein E Auto als absoluten Unsinn empfinde.
Durch die Verrechnung der Förderung kann man die Leasingraten schon enorm drücken. Auf 3 Jahre könnte man so im Bestfall die Rate um 250 Euro drücken. Aber stimmt schon, wenn man am Tag recht viele Kilometer zurück legen muss, ist aktuell die E Mobilität noch nicht die beste Lösung. Für Kurztreckenfahrer mit eigener Wallbox mit vielleicht 150 Km am Tag, könnte es eine Alternative sein.