Mit dir zu diskutieren macht keinen Sinn, weil sich bei dir die Muster nicht ändern, ich erkläre dir das mal:
Bei dir wie immer: Derailingversuch: Es ging weder um ein End- oder Zwischenlager, noch um die extrem weite Mehrheit.
DU bzw. Malone hast anekdotisch behauptet, es will keiner neben einem KKW wohnen. Daraufhin habe ich anekdotisch geantwortet: 40000 sehen das anders, weil es extreme Vorteile gibt, die so groß sind, dass Menschen abgewiesen werden mussten.
Ja, jetzt werde ich in den USA leben, wieder in der Nähe eines KKW. Beruhige dich also wieder.
Ja, weil nix anderes gefordert war. Deine Quelle sind unbrauchbar. Andauernd.
Ne. Da kann man auch ne Münze werfen. Statistik und so. Muss man als Astrophysiker aber nicht erläutern.
Ich kenne alle Bewohner aus unserem näheren Umfeld, Ja.
Du meinst die DDR? Oder die Kohlegebiete in NRW? Da ist wenig Braunkohle, aber das nur am Rande. Wieder eine Behauptung von dir, die nicht stimmt....aber lassen wir das.
Ja. Der BUND hat die an sich schon falsche Studie damals nochmals falsch(er) zusammengefasst, interpretiert und ist seitdem massiver Kritik ausgesetzt. Kausalität und Korrelation und so. Dass diese Studie immer wieder vorgeholt wird, ist ein Zeichen, dass einem die Argumente ausgehen; wenn man sich Hilfe von einer parteiischen Fraktion holen muss, die auch noch falsche Studien falsch wiedergibt und zusammenfasst. Chapeau!
Also du hast gar keine Studie verlinkt, sondern nur dein persönliches Gefühl wiedergegeben. Nur weil du hier deine persönliche Meinung wiedergeben willst, brauchst du diese nicht auf den Rest übertragen. Ich habe dir eine Befragung unter wenigstens 1003 betroffenen Teilnehmern verlinkt. Präsentier mir mal bitte eine Studie, welche deine Zahlen belegen. Schaut man sich Essenbach oder Neckarwestheim an, sind die beiden Orte unterdurchschnittlich gewachsen als Orte in weitere Entfernung. Kannst du recht einfach mit Wikipedia nachvollziehen)
Zum Thema BUND hab ich dir ja noch 2 andere Studien aus Frankreich und England verlinkt. Diese kommen auf ein ähnliches Ergebnis.
Das Interesse an einem AKW zu wohnen ist leider nicht so groß wie du dir das wünscht. Die extreme weite Mehrheit will das nämlich nicht. Von einem Zwischen- und Enlager wollen wir erst gar nicht anfangen, aber wie du ja weißt, gehört das zur Atomkraft auch dazu. Die meisten kurzfristigen Zwischenlager sind am AKW.
Es ist schon sehr schwer mit dir zu diskutieren. Man bringt dir diverse Fakten mit Quellen und du kommst immer mit persönlichen Annahmen. (Also du hast dort gelebt und deswegen wollen das alle anderen auch) So wie auch LH88 schreibt, ist das Interesse dort Eigentum zu erwerben überschaubar, das drückt sich dann im Preis aus. Das ist schon sehr traurig. Ich komme aus einer Kleinstadt mit ca. 85.000 Einwohner kenne auch ein paar und die sind froh, das hier kein AKW oder Zwischen- und Endlager ist. Nach deiner These sind 85.000 mehr als 40.000.

Ich kann damit leben, wenn man meint es wird nichts mit EE, kann ich zwar nicht nachvollziehen ist dann aber so. Das die Atomkraft allerdings in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, zeigen doch die Zahlen der letzten Jahrzehnte. Selbst die IAEA an, das man ursprünglich von einer Verdopplung der Marktanteile am Weltmarkt Energieversorgung von 1990-2020 ausgegangen ist und man realisieren musste, das man sich mehr als halbiert hat, das wird wohl auch bis 2040 mindestens nochmal halbiert, oder?
Gut war auch das Argument eines Mitforisten, Deutschland müsste sich mit Atomwaffen bestücken, dann würde das kleinere Übel Atomkraftwerk weiter an Zustimmung gewinnen. Das zeigt doch eindeutig, wie sich die Zustimmung durch den kalten Krieg entwickelt hat und das die industrielle Nutzung der Kernspaltung zur Energiegewinnung ein Abfallprodukt des Krieges ist, oder?
Die kommenden >10 Jahren werden weltpolitisch besonders turbulent sein. Ich rechne damit, dass die weltweite Sicherheitslage sowie die dann bestehende Regierungsmehrheit dazu führen wird, dass man über eine autonome nukleare Bewaffnung Deutschlands diskutieren wird. Das wird dieselbe Anti-Klientel dermaßen triggern, dass sich deren Fokus auf das Thema friedliche Nutzung der Kernenergie verringern wird.
Lese ich da ein wenig Hoffnung raus, dass durch Kriegerische Auseinandersetzung für die Atomkraftlobby sich neue Absatzmärkte erschließen könnte? Sagt dies schon etwas über das Weltbild aus? Das Wettrüsten hatte ja auch positive Nebenwirkungen.

(Ist nur eine Frage, kann ja auch sein, das ich dies mal wieder falsch verstanden haben.)
Zum Thema Fakten seid ihr mir ja noch die Antwort hierauf schuldig.
Das Thema Grundlast lässt sich auch mit dem Mix Gas, Wasser, Speicher und EE realisieren. Nicht nur die Atomkraft ist für die Grundlast gut! Davon gehen doch die ganzen Studien auch aus. Bitte auch aufhören zu unterstellen, das Nachts die EE bei 0 liegt und tagsüber bei 300% und dann kommt...
www.vielfliegertreff.de
Da ging es ja auch um die Unwirtschaftlichkeit von Atomkraftanlagen, die Bauzeiten, die Betreiberrisiken, die Standortrisiken (gibt ja keine Planungen für neue Anlagen im Küstennähe mehr und bei zukünftigen weltpolitischen Turbulenzen besteht ja auch kein Risiko), die Unfälle, die Ressourcenabhängigkeit, Müll und die enormen Subventionen in Deutschland/Frankreich/USA/Co.
Aber wir können das wieder abkürzen, okay?
Stand heute ist Deutschland aktiv aus dem Betreiben von Kernkraftwerken ausgestiegen. In diesem Sinne noch einen schönen Feiertag.