DKB Sammelthread

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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.727
8.611
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Ich kann im in #38.519 verlinkten Text kein Gendern feststellen. Und der von dir verlinkte Artikel ist weder neu noch hat er was mit der DKB zu tun. Was hat

Vielleicht hast Du einen entsprechenden Filter installiert, sodass Dir das nicht angezeigt wird?

das alles also mit diesem Thread zu tun? :unsure:
Es ging um ein Urteil gegen die DKB. Auf Grund des zitierten Urteils aus Sachsen-Anhalt habe ich die Frage in den Raum geworfen, ob die (von Dir nicht wahrgenommene) zitierte Formulierung des Urteils gegen die DKB auf deren Wunsch zustande kam. Vielleicht ist es auch beim Amtsgericht Berlin-Mitte Usus; dann hätte es in der Tat nichts mit der DKB zu tun, oder das Zitat ist einfach nicht korrekt.
 
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Pfote

Reguläres Mitglied
10.01.2026
27
15
Hier kannst du es sehen wie gegendert wurde.

1771759431180.png

Und was deine Frage: Was hat DKB mit Gendern zu tun?
Die Antwort: jede Menge!
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.727
8.611
Soweit ich das sehe hat die Frau grob fahrlässig Daten dem Betrüger gegeben, also höchstwahrscheinlich IBAN/oder Anmeldekennung, dann muss die Identität per DKB-App oder SMS Code verifiziert werden und dann braucht man die drei letzten Ziffern der Debitkarten CVV (wenn man das Kennwort zurücksetzen will). Alles also wozu der Betrüger von dem Opfer einige Sachen braucht. Und Phishing muss hierfür eigentlich sogar voraus gegangen sein.

Ja, natürlich handelt es sich hier um einen Phishing-Fall bzw. um Social Engineering.

Die untere Behauptung ist demnach Unsinn, weil darin der Prozess der Passwort Zurücksetzung falsch wiedergegeben wird. Und zum Login braucht man die ganzen Zugangsdaten…
Ich bin nicht mehr Kunde bei der DKB. Was braucht man denn da typischerweise für das Login?
Wenn man die Debitkartennummer und Geburtstag des Opfers kennt und dessen Emailpostfach gehackt hat, kann man den Nutzernamen rausbekommen: https://banking.dkb.de/forgot-username
Aber vielleicht ist der eh ratbar? (gleich Kontonummer?)
Was braucht man für die Passwortrücksetzung?

Schade dass das Urteil (noch) nicht im Volltext vorliegt, dann könnten wir selbst nachlesen, was konkret beanstandet wurde.
Unter https://gesetze.berlin.de/bsbe/search finde ich es leider noch nicht.
 
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websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.520
919
Ich bin nicht mehr Kunde bei der DKB. Was braucht man denn da typischerweise für das Login?
Anmeldekennung, Passwort und 2FA Freigabe per App oder chiptan
Wenn man die Debitkartennummer und Geburtstag des Opfers kennt und dessen Emailpostfach gehackt hat, kann man den Nutzernamen rausbekommen: https://banking.dkb.de/forgot-username
Der wird aber nicht auf der Website angezeigt sondern dieser wird der per E-Mail geschickt.
Aber vielleicht ist der eh ratbar? (gleich Kontonummer?)
Bei Kunden die vor 2024 ihr Konto eröffnet haben, war die Anmeldekennung immer die letzten zirka 10 Stellen der IBAN. Das alleine reicht aber nicht aus um das Kennwort zurückzusetzen. Du brauchst auch die CVV und die 2FA Freigabe. Letzteres wurde komplett unterschlagen in diesem Bericht.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die DKB jemand vor Gericht schickt der Unsinn erzählt. Mal sehen was die nächsten Wochen so bringen.

So oder so… je mehr Kunden so vor Gericht gewinnen, desto nerviger wird für alle anderen jeder Prozess. Aktuell kann man noch online sein Passwort zurücksetzen bzw. den Zugang entsperren. In einigen Monaten ist das vielleicht nicht mehr so. Da muss man vielleicht dann einen Brief per Post abwarten oder eine neue Identifikation durchlaufen.

Und selbst wenn das alles angepasst wird… Es wird trotzdem Leute geben die es schaffen, dass deren Konto leergeräumt wird. Eigentlich gibt die DKB wirklich ausreichende Hinweise, wenn was ggf. nicht stimmt. So auch beispielsweise wenn neue Geräte fürs Banking registriert worden sind, oder für Apple/Google Pay freigeschaltet worden sind.
 

hamburgler

Erfahrenes Mitglied
18.10.2023
4.660
4.822
Zum Inhaltlichen: solche "sprachlichen Selbstverwirklichungen", gerade von Amtsträgern in Ausübung ihrer Tätigkeit, tragen dazu bei, dass radikale Parteien, die sich dagegen aussprechen, weiter Auftrieb erhalten. Die AfD freut sich über jede solche sprachliche Absurdität, die öffentlich wird.

Jetzt machst du aber den Bock zum Gärtner. Die AfD sammelt doch lediglich den Hass auf, der vonseiten gewisser Gesellschaftsschichten aus (mir unerfindlichen Gründen) existiert. Das hat also nichts damit zu tun dass jemand genderneutrale Sprache verwendet, sondern dass das in der Gesellschaft so ein Hassthema ist. Frage mich nur warum.
 

RollinCHK

Erfahrenes Mitglied
16.04.2018
5.370
3.770
Ich nenne nur einen Begriff: "Moralischer Zeigefinder." Damit ist eigentlich alles erklärt, bis auf einen Punkt... Glaube nicht, dass AfD Wähler voller Hass sind und die Partei nur von Hass lebt. Hass ist immer so ein schönes gepflegtes Wort, welches das Kind aber im Endeffekt nicht beim richtigen Namen nennt. Deshalb sprichst Du auch von unerfindlichen Gründen. Das ist völlig logisch, wenn Du versuchst alles mit Hass zu erklären. Das passt einfach nicht. Man muss verstehen, dass Leute lange nicht HASSEN, nur weil sie sich gesellschaftliche Veränderungen wünschen und das Gefühl haben, dass es sehr ungerecht zugeht. Rechte und Linke sind sich absurderweise manchmal ähnlicher als man meint.
 

bindannmalweg

Erfahrenes Mitglied
08.12.2015
886
147
So oder so… je mehr Kunden so vor Gericht gewinnen, desto nerviger wird für alle anderen jeder Prozess. Aktuell kann man noch online sein Passwort zurücksetzen bzw. den Zugang entsperren. In einigen Monaten ist das vielleicht nicht mehr so. Da muss man vielleicht dann einen Brief per Post abwarten oder eine neue Identifikation durchlaufen.
So wird es leider kommen. Habe sowas im engeren Umfeld auch schon erlebt (nicht bei der DKB). Konto wurde nach Überweisung von ca. 5K EUR an eine persönlich bekannte Person durch automatisierte Sicherheitssysteme komplett gesperrt. Der Online-Zugang konnte erst nach etlichen Telefonaten und Tagen an Bearbeitungszeit wieder aktiviert werden. Zwischenzeitlich stand im Raum, dass ein Filialbesuch notwendig sein könnte. Am Ende ließ sich das Sicherheitssystem doch aus der Ferne entsperren. Der ganze Prozess hat aber dennoch viel Nerven gekostet.
 
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Reguläres Mitglied
10.01.2026
27
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Jetzt machst du aber den Bock zum Gärtner. Die AfD sammelt doch lediglich den Hass auf, der vonseiten gewisser Gesellschaftsschichten aus (mir unerfindlichen Gründen) existiert. Das hat also nichts damit zu tun dass jemand genderneutrale Sprache verwendet, sondern dass das in der Gesellschaft so ein Hassthema ist. Frage mich nur warum.

Eine große Mehrheit lehnt das Gendern ab, viel mehr als es AfD Wähler jemals geben wird.Das was du behauptet kann schon mal nicht Stimmen! Außerdem hat es nichts mit Hass zu tun, wenn eine große Mehrheit dies ablehnt. Es ist störend wenn jemand willentlich die gängige Rechtschreibung ablehnt alleine aus politischer Überzeugung.Stell dir mal vor, jede politisch motivierte Gruppe würde seine eigene Rechtschreibung einführen! Wie würde dir das gefallen?
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.727
8.611
Anmeldekennung, Passwort und 2FA Freigabe per App oder chiptan

Der wird aber nicht auf der Website angezeigt sondern dieser wird der per E-Mail geschickt.
Genau deswegen hatte ich geschrieben "und dessen Emailpostfach gehackt hat".


Bei Kunden die vor 2024 ihr Konto eröffnet haben, war die Anmeldekennung immer die letzten zirka 10 Stellen der IBAN. Das alleine reicht aber nicht aus um

Dann ist natürlich nicht wirklich geheim und wir brauchen den Nutzernamen gar nicht mehr herauszubekommen.

das Kennwort zurückzusetzen. Du brauchst auch die CVV und die 2FA Freigabe. Letzteres wurde komplett unterschlagen in diesem Bericht.

Ich denke dass letzteres eben durch Phishing am Telefon abgefischt wurde. Der "Bankbeamte" forderte "aus Sicherheitsgründen" vom Opfer die Freigabe an und bekam sie. Wäre das denkbar? Mit ChipTAN eher nicht, da hätte das Opfer aktiv was einscannen müssen, aber mit der App?
Wie läuft es da? Kommt da einfach ein Code, den man (vor)lesen kann, oder muss man gar nur "ich bestätige die Passwortrücksetzung" drücken?


Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die DKB jemand vor Gericht schickt der Unsinn erzählt. Mal sehen was die nächsten Wochen so bringen.

Bin auch gespannt, ob wir das Urteil im Original zu lesen bekommen können.


So oder so… je mehr Kunden so vor Gericht gewinnen, desto nerviger wird für alle anderen jeder Prozess. Aktuell kann man noch online sein Passwort zurücksetzen bzw. den Zugang entsperren. In einigen Monaten ist das vielleicht nicht mehr so. Da muss man vielleicht dann einen Brief per Post abwarten oder eine neue Identifikation durchlaufen.

Genau das mag die Konsequenz sein. Bei manchen Sparkassen ist das wohl schon so geschehen, wie in einigen Berichten hier zu lesen war.

Und selbst wenn das alles angepasst wird… Es wird trotzdem Leute geben die es schaffen, dass deren Konto leergeräumt wird. Eigentlich gibt die DKB wirklich ausreichende Hinweise, wenn was ggf. nicht stimmt. So auch beispielsweise wenn neue Geräte fürs Banking registriert worden sind, oder für Apple/Google Pay freigeschaltet worden sind.

Tja, genau die Frage, ob die Vorkehrungen im Prozess ausreichend sind, wird in solchen Gerichtsprozessen verhandelt.

Was man generell schon sagen kann (ohne dass ich behaupte, dass es zwingend auf diesen Fall zutrifft): die Banken drängen ihre Kunden zur Nutzung von Apps, obwohl ein (ich behaupte mal großer) Teil der Kunden gar nicht versteht, wie das alles funktioniert, und daher anfällig für Social Engineering Angriffe ist.
 

hamburgler

Erfahrenes Mitglied
18.10.2023
4.660
4.822
Eine große Mehrheit lehnt das Gendern ab, viel mehr als es AfD Wähler jemals geben wird.

Das mag sein. Verstehen muss ich das dennoch nicht, dass man zu einer solchen Trivialität so eine deutliche Meinung haben kann. Aber das ist halt so wie mit denjenigen die hinter mir beim Bäcker stehen und sich darüber echauffieren dass ich zwei Brötchen mit (Kredit)karte statt bar zahle. "Wie kann man nur", "Das gehört sich nicht" etc. pp. Ich zücke dann immer absichtlich meine Revolut Rainbow Card, da gibt's dann noch mehr oh und ah und uh - Da fällt mir immer Udo Jürgens ein mit seinem ehrenwerten Haus. Hat sich anscheinend wenig getan im Volksgeist ;)

Das was du behauptet kann schon mal nicht Stimmen! Außerdem hat es nichts mit Hass zu tun, wenn eine große Mehrheit dies ablehnt.

Nun, ich gehe davon aus dass nicht jeder der genderneutrale Sprache ablehnt auch AfD wählt. Aber wahrscheinlich dürfte fast jeder AfD-Wähler genderneutrale Sprache ablehnen. Und klar sammelt die AfD damit (und mit vielen anderen Themen) einfach den vorherrschenden Hass auf. Oder wenn Hass das falsche Wort ist dann halt die Unzufriedenheit, die Spießbürgerlichkeit, die Ablehnung von Fortschritt oder Neuem, oder viele andere verwandte Themen.

Es ist störend wenn jemand willentlich die gängige Rechtschreibung ablehnt alleine aus politischer Überzeugung.Stell dir mal vor, jede politisch motivierte Gruppe würde seine eigene Rechtschreibung einführen! Wie würde dir das gefallen?

Das Ganze hat doch mit politischer Überzeugung nichts zu tun, sondern damit dass man versucht Leute denen das Thema am Herzen liegt nicht unnötig zu triggern. Die Hintergründe, dass maskuline Sprachwahl eben nicht "automatisch das Feminimum einschließt" sondern dazu führt dass sich viele ausgeschlossen fühlen, ist doch wissenschaftlich gar nicht mehr strittig. Von daher verstehe ich nicht dass da so viele a la HB-Männchen auftreten und Dampf ablassen müssen, als stehe das Ende des Abendlandes bevor. Aber vielleicht ist das halt auch eine Frage der Perspektive.
 
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Zeitgemäß

Erfahrenes Mitglied
16.08.2024
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Einmal kurz den Gender- Knopf gedrückt und die vereinsamten VFT- Seelen geraten emotional aus dem Gleichgewicht. Köstlich. regt euch ab und schwafelt wieder über Eigenüberweisung und Wero. Interessiert zwar auch keinen ….
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.727
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Der Begriff "genderneutrale Sprache" (oder "geschlechtergerechte Sprache") stellt bereits Framing dar, denn er unterstellt, dass die "bisherige" Ausdrucksweise nicht geschlechtsneutral oder gar ungerecht gegenüber Geschlechtern wäre. Das ist nicht nur sachlich inkorrekt, sondern beinhaltet schon eine klare und gezielte moralische Anmaßung gegenüber allen denjenigen, die solche Sprache nicht verwenden. Der oben genannte Begriff des moralischen Zeigefingers benennt genau dies. Und daher bin ich auch überzeugt davon, dass die bewusste Nutzung solcher politisch-moralisch aufgeladener Ausdrucksweisen, die auch als erzieherisch verstanden werden können und z.T. wohl auch so gemeint sind, gerade von Amtsträgern in Ausübung ihrer übertragenen Dienstpflicht und bezahlt aus Steuermitteln, bei einer Reihe von Wählern abwehrende und verbitterte Reaktionen verstärkt. Vielleicht git es dazu seriöse Untersuchungen; andernfalls macht es wenig Sinn, sich hier darüber zu streiten, wie relevant dieser Effekt ist.

Letztlich sind Gendersternchen und -pünktchen zu Instrument des Virtue Signalling, zum billigen Instrument, um zu signalisieren, dass man auf der moralisch-gesellschaftlich überlegenen/richtigen/fortschrittlichen Seite steht, geworden (Interessant übrigens dass Teile der deutschsprachigen Gesellschaften auch solche Mechanismen, wenn auch natürlich aus sprachlichen Gründen nicht eins zu eins, mit Verzögerung aus den USA übernommen haben). Damit sind diese Ausdrucksweisen mittlerweile keineswegs inklusiv, sondern im Gegenteil abgrenzend (des Autors, der demonstriert, auf der richtigen Seite zu stehen, von den "rückständigen" oder gar "reaktionären" Bevölkerungsteilen, die keine "geschlechtergerechte" Sprache benutzen).
Und weil es ein solches billiges Instrument ist, wird es eben auch im Marketing von Unternehmen eingesetzt; womit wir wieder den Bezug zur DKB hätten, wo genau dies als ein (billig umzusetzendes) Element ihrer Repositionierung vor ein paar Jahren eingeführt wurde.
Ich weiß nicht, ob es seriöse Untersuchungen dazu gibt, inwieweit dies tatsächlich das Unternehmensbild positiv beeinflusst oder ob nicht eher das Gegenteil der Fall ist. Es hängt vermutlich stark von der Zielgruppe ab. Falls jemand solche Untersuchungen kennt, würde mich ein Hinweis sehr interessieren. Danke.
 

mattes77

Erfahrenes Mitglied
14.06.2016
3.506
2.045
Mich würde mal intressieren, warum die "bisherige"
"normale" Sprache eigentlich Menschen "ausschließen"
soll.

Ich denke, wenn Menschen sich durch die Sprache im
Alltag "ausgeschlossen" fühlen haben sie zunächst
einmal eigentlich ein persönliches Problem und sollten
evtl. professionelle Hilfe in Anspruch nehmen!

Sorry, falls ich als reaktionärer Chip Tan Rentner einer
privilegierten Randgruppe (alte weise Männer) irgendwen
jetzt mit dieser Aussage beleidigt haben sollte!:unsure::cry::help:
 

Zeitgemäß

Erfahrenes Mitglied
16.08.2024
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Mich würde mal intressieren, warum die "bisherige"
"normale" Sprache eigentlich Menschen "ausschließen"
soll.

Ich denke, wenn Menschen sich durch die Sprache im
Alltag "ausgeschlossen" fühlen haben sie zunächst
einmal eigentlich ein persönliches Problem und sollten
evtl. professionelle Hilfe in Anspruch nehmen!

Sorry, falls ich als reaktionärer Chip Tan Rentner einer
privilegierten Randgruppe (alte weise Männer) irgendwen
jetzt mit dieser Aussage beleidigt haben sollte!:unsure::cry::help:
Dass du Probleme mit den modernen Zeit hast, machst du hier laufend mehr als deutlich.

Die Zeitschrift der praktisch praktizierenden Veterinär:innen wurde kürzlich in „Die praktische Tierärztin“ umbenannt (ohne Doppelpunkt, vormals „Der praktische Tierarzt“). Nach deiner Logik sollte sich jeder männliche Tierarzt, der das befremdlich findet, psychologisch untersuchen lassen?
Fakt ist, dass die große Mehrheit der praktischen Tierärztinnen weiblich ist. Warum soll sich das dann sprachlich nicht widerspiegeln?
 
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websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
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Genau deswegen hatte ich geschrieben "und dessen Emailpostfach gehackt hat".
Und da stellt sich die Frage inwiefern die DKB daran schuld trägt in so einem Fall? War ja etwas ähnliche bei einem Fall wo ein älterer Herr dem Betrüger Anydesk Vollzugriff gegeben hat und dieser dann die DKB-Betrugserkennungsmails offenbar weggeklickt hat.


Genau das mag die Konsequenz sein. Bei manchen Sparkassen ist das wohl schon so geschehen, wie in einigen Berichten hier zu lesen war.
Wahrscheinlich wird es bald mehr Kontensperrungen geben und man muss sich dann per WebID/Ausweisacan neu identifizieren. Ich wüsste sonst kaum wie eine Direktbank das vernünftig umsetzen soll. Oder sollen solche Kunden dann alle in Berlin antanzen?😂
Mit ChipTAN eher nicht, da hätte das Opfer aktiv was einscannen müssen, aber mit der App?
Es ist ja auch per Code möglich. Es ist also auch durchaus mit Chiptan möglich Konten leerzuräumen. Der Betrüger wird halt dann „als DKB“ eine Email senden mit „Bitte geben Sie den Auftrag frei“. Die wissen ja vorher nicht welches Verfahren genutzt wird. Aber einfacher wird es wahrscheinlich sein einfach ein neues Gerät zu verknüpfen. Man muss das Opfer dazu bringen eine neue Handynummer einzutragen im Banking. Soll schon Fälle gegeben haben, wo das geklappt hat.

Zur ING (weil die zuvor von @Soprano genannt wurde): Meines Wissens bezahlt die ING im Rahmen der Sicherheitsgarantie NOCH solche Schäden automatisch, daher gibt’s meines Wissens kaum oder keine solchen Artikel zur ING. Ist eben die Frage wie lange noch, wenn wenn die Kunden merken, das sowieso alles ersetzt wird, dann werden Kunden vermutlich noch nativer und leichtsinnig.

Sparkassen, DKB, N26, C24, comdirect usw. machen dies eben nicht und daher liest man von denen ab und an.
 
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knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
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Blödheit wird bezahlt.
Aber ich frag mich ob sowas nur die DKB betrifft.
Hat die ING-DiBa oder Sparkasse ein sicheres System?

In dieser Mitteilung der Anwaltskanzlei steht:
"Hiernach reicht es aus, neben dem Anmeldenamen „der Klägerin (zum Beispiel: E-Mail-Adresse) und ihres Geburtsdatums oder der drei CVC-Ziffern ihrer Debitkarte“ zu kennen, der Betrüger sich also „ohne die Eingabe sicherheitsrelevanter bzw. geheimzuhaltender Daten (etwa Passwort oder PIN)“ auf das Konto anmelden konnte."

Also dem aktuellen Anmeldeprozess entspricht das nicht.
Es klingt eher nach den Sicherheitsabfragen von Bankmitarbeitern, die z.B. erfolgen, wenn das Konto gesperrt wurde, man sich dort meldet und dann dadurch eine Identifizierung ersatzweise vorgenommen wird.
 

hamburgler

Erfahrenes Mitglied
18.10.2023
4.660
4.822
Der Begriff "genderneutrale Sprache" (oder "geschlechtergerechte Sprache") stellt bereits Framing dar, denn er unterstellt, dass die "bisherige" Ausdrucksweise nicht geschlechtsneutral oder gar ungerecht gegenüber Geschlechtern wäre. Das ist nicht nur sachlich inkorrekt,

Okay also wenn du auf der Basis diskutieren willst, dann können wir das abbrechen. Es ist mittlerweile eindeutig bewiesen, dass die bisherige Sprache mit ihrem Fokus aufs Maskulinum gerade nicht geschlechtsneutral war und ist, und dass sich dadurch große Teile nicht angesprochen fühlen, und dass als Folge davon z.B. deutlich weniger Mädchen überhaupt auf die Idee kommen, Berufe zu ergreifen die als maskulin gelten. Ist ja auch, wenn man mal ganz ehrlich ist, irgendwo nachvollziehbar dass sich eine Frau eben nicht als Manager oder Pilot sieht, und ein Mann sich ebenso wenig als Krankenschwester oder Stewardess.

sondern beinhaltet schon eine klare und gezielte moralische Anmaßung gegenüber allen denjenigen, die solche Sprache nicht verwenden.

Es geht gerade nicht um moralische Anmaßung sondern darum, dass diejenigen, die sich lauthals darüber beschweren dass geschlechterneutrale Sprache dies tut, dieselben sind die davon gerade nicht betroffen sind.

Vielleicht git es dazu seriöse Untersuchungen; andernfalls macht es wenig Sinn, sich hier darüber zu streiten, wie relevant dieser Effekt ist.

Das Wörtchen 'vielleicht' zeigt, dass du dich mit dem Thema überhaupt nicht objektiv auseinandergesetzt hast - du aber trotzdem aus irgendeinem Grund eine sehr starke Meinung dazu hast. Finde ich etwas eigenartig.

Mich würde mal intressieren, warum die "bisherige"
"normale" Sprache eigentlich Menschen "ausschließen"
soll.

Wenn du dich wirklich dafür interessieren würdest, und dies nicht nur als Pseudorechtfertigung vorschiebst, dann wüsstest du doch als gebildete Person mit viel Zeit, wo du dich dazu informieren kannst... Also?

Ich denke, wenn Menschen sich durch die Sprache im
Alltag "ausgeschlossen" fühlen haben sie zunächst
einmal eigentlich ein persönliches Problem und sollten
evtl. professionelle Hilfe in Anspruch nehmen!

Sorry, falls ich als reaktionärer Chip Tan Rentner einer
privilegierten Randgruppe (alte weise Männer) irgendwen
jetzt mit dieser Aussage beleidigt haben sollte

Alt sicherlich. Weise? Wohl leider Fehlanzeige.

PS und bevor jetzt irgendwelche dummen Rückfragen zu Quellen kommen - das hier war der erste Treffer bei Google... wer den nicht selbst findet, bitteschön:

 
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Benutzern

Reguläres Mitglied
21.01.2026
37
21
Ich weiss nicht seit wann es dieses Gendern gibt es ist jedenfalls kein zeitgemässes/aktuelles Problem das gibt es mindestens seit den Anfang der 90er Jahre.
Damals konnte man diese ideologisch gefixten Personen an folgendes erkennen:

- Binnen I Schreibweise
- Ablehnung aller Gebäude wie Schlösser / Festungen Gemälde

Die Meinung war das alles soll man Verfallen lassen

Damals hat man über diese Personen einfach nur die Köpfe geschüttelt und ansonsten ignoriert.

Wozu das Ignorieren geführt hat sehen wir heute.

Und noch etwas: wieso war der Anteil der Frauen bei den Lehrern grösser als bei den Professoren?

Sowohl Lehrer als auch Professor sind doch angeblich nicht Gender Konform?
 

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
1.037
631
Ich weiss nicht seit wann es dieses Gendern gibt es ist jedenfalls kein zeitgemässes/aktuelles Problem das gibt es mindestens seit den Anfang der 90er Jahre.

seit über 100 Jahren, wobei es nicht -wie manchmal kolportiert- von Adolf Hitler eingeführt wurde, sondern teilweise auch schon auf SPD-Parteitagen Anfang des 20. Jh. verwendet wurde:



z.B. S. 136:
 

RollinCHK

Erfahrenes Mitglied
16.04.2018
5.370
3.770
Sollen wir uns auch noch über das Social Media Verbot für unter 14 Jährige unterhalten? Gehts wirklich um die Kinder, oder darum, dass man sich bei der Kontoerstellung mit seinem Ausweis über die kommende ID Wallet legitimieren soll; natürlich NUR, um das Alter zu verifizieren... Ja, ja, da freut sich die SPD... Vielleicht trauen sich ja dann einige Rechte, also ab knapp links der CDU nicht mehr, ihre "Meinung" in den sozialen Medien zu äußern... Mundtot im Sinne des Wortes ...