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Bargeld ist besser (auch bei Steuerhinterziehung)

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Rungisalf

Erfahrenes Mitglied
06.07.2012
421
55
Gab einfach zuviele Ausnahmen, so dass das ganze nur für die ohnehin ehrlichen Unternehmen teuer geworden ist. Habe im Sommer bei einer Eisdiele nach einer Quittung gefragt und da wurde ein Quittungsblock aus dem Schreibwarenladen unterm Tresen hervorgeholt und händisch ausgefüllt. Kein Wunder, dass der Wunsch nach Kartenzahlung mit ungläubigem Staunen verwehrt wurde.
Ist mir auch mehrmals auf verschiedenen Golfplätzen passiert. Nach dem verspäteten Mittagessen nach der Rechnung gefragt. Wurde händisch ausgefüllt. Alles italienische Betreiber, die machen Mittags ihre Kasse zu und kein Bon wird mehr gebucht, wer später kommt erhält eine Handquittung.
 
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tabbs

Erfahrenes Mitglied
05.02.2015
695
211
War neulich in einem Café in Baden-Württemberg; Barzahlung direkt bei der Bedienung, Kartenzahlung nur an der Kasse. Soweit OK, aber ... "Tut uns leid, aber wenn Sie mit Karte zahlen möchten, dauert's aktuell etwa 10 Minuten." Dummerweise war "um die Ecke" ein Bankomat. ;) Kann natürlich sein, dass das eine vorübergehende Störung war.

Bei der schnellen Zahlung höherer Beträge ist Bargeld auch nicht erforderlich. Heute ist eine Überweisung, auch ganz ohne PayPal, eine Sache von Sekunden: Stichwort Echtzeit-Überweisung (Instant Payment). Ja, es ist ärgerlich, dass fast alle Banken für eine solche Zahlung ein Zusatzentgelt verlangen. Kommt mir ein wenig so vor wie hohe Kosten für SMS, die schließlich zum Aufstieg der Messenger-Dienste beigetragen haben.

Aber ich möchte weiterhin die Wahl haben. Ein Verkäufer, der mir klarmachen will, dass Bargeld für ihn so etwas wie ein Zahlungsmittel zweiter Klasse ist, sieht mich so schnell nicht wieder. Eine Bäckerei hier in der Stadt hat das mal versucht. Nö, dann eben nicht.
 
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Senfgnu

Aktives Mitglied
16.09.2015
185
146
NUE
War neulich in einem Café in Baden-Württemberg; Barzahlung direkt bei der Bedienung, Kartenzahlung nur an der Kasse. Soweit OK, aber ... "Tut uns leid, aber wenn Sie mit Karte zahlen möchten, dauert's aktuell etwa 10 Minuten." Dummerweise war "um die Ecke" ein Bankomat. ;) Kann natürlich sein, dass das eine vorübergehende Störung war.

Oder das Terminal war heruntergefahren. Hab hier auch eins rumstehen, das 5 Minuten zum Hochfahren braucht.
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
10.978
3.933
Bitte was? Eine Karte, die nicht im Guthaben geführt wird, erlaubt mir keine Kontrolle über die Ausgaben? Lächerlich! Oder ist es so schwer, den Negativsaldo der Karte zum Kontostand zu addieren? Hah.
Ich kenne einige die sich mit Kreditkarten massiv verschuldet haben, einfach weil noch Geld da war, ähnlich wie der Dispo zu Schulden bei jungen Menschen führt. Ausnahmen gibt es immer, aber die Regel ist ein überzogenes Kto.

Ich weiß allerdings nicht warum das kontrollieren von Ausgaben mit Karte leichter sein soll als mit Bargeld. Ist doch nicht so schwer Geld zu zählen.
 
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AJ44

Erfahrenes Mitglied
24.03.2019
4.256
2.710
Ich weiß allerdings nicht warum das kontrollieren von Ausgaben mit Karte leichter sein soll als mit Bargeld. Ist doch nicht so schwer Geld zu zählen.
100€ in Bargeld sind überall verstreut sonstwo weg, wer nimmt schon bei jedem Einkauf einen Beleg mit? Garantiert nicht für 2 Brötchen oder den kleinen Einkauf im Supermarkt. Bei Kartenzahlung kann man JEDE Buchung auf den Cent nachvollziehen, so dann ggf. sein Konsumverhalten besser steuern/anpassen oder einfach nur sehen was man wie wo ausgegeben hat. Das hat im übrigen nichts mit einer Kreditkarte oder Verschuldung zu tun! Der Großteil in DE zahlt mit (s)einer Debitkarte (so sehen die Statistiken aus), egal ob jetzt Girocard oder als Kunde einer Direktbank oftmals Visa/MC Debit. Da geht das Geld auch praktisch sofort vom Konto weg.
Der Unterschied und die Transparenz MIT Karte sollte eigentlich einleuchtend sein…
 

ArmDoors

Erfahrenes Mitglied
16.01.2017
1.611
271
ZRH & DUS
Ich kenne einige die sich mit Kreditkarten massiv verschuldet haben, einfach weil noch Geld da war, ähnlich wie der Dispo zu Schulden bei jungen Menschen führt. Ausnahmen gibt es immer, aber die Regel ist ein überzogenes Kto.
Diesen Unsinn lese ich immer wieder - nicht die Karte und der Dispo führen in die Schulden, sondern die mangelnde Fähigkeit, mit Geld umzugehen.
Wer das nicht kann, findet immer einen Weg, über seine Verhältnisse zu leben, und sei es, indem man bei den Mietzahlungen im Rückstand ist oder laufend Freunde und Bekannte anpumpt.
Die Regel ist sicher nicht, dass jeder mit einer Kreditkarte und einem Dispo-Rahmen automatisch sein Konto überzieht.
 

mattes77

Erfahrenes Mitglied
14.06.2016
2.361
729
Bargeld mag für viele vielleicht nicht unbedingt besser zum Ausgabenüberblick sein! Aber es dient auf jeden
Fall als "Schutz vor dem Ausspionieren privater Konsumentscheidungen" durch interessierte Dritte!(y)
 

herbert60

Erfahrenes Mitglied
18.02.2019
1.789
438
Oberfranken
Und selbst dort die Frage: Wie oft hast Du über 5000 EUR in EINEM Zahlungsvorgang über den Tresen geschoben ?

... und selbst gebrauchte Autos würde ich niemals bar zahlen oder bar annehmen, die Wahrscheinlichkeit dabei ausgeraubt, übers Ohr gehauen, hinters Licht geführt zu werden ist zu gross. Am Ende hat man dann Falschgeld in der Tasche.

Mein Tesla wurde letzt für jenseits der 50k EUR mit Sofortüberweisung bezahlt, das Geld war innerhalb von Sekunden auf meinem Konto.
Wobei einigen Leute die Sofortüberweisung nicht bekannt ist (hier im forum ist das anders) und ein paar Banken diese nicht anbieten. Eine normale Überweisung ist auch spätestens am nächsten Tag angekommen.
Da ich keine Filialbank mehr habe, könnte ich keine größeren Summen bar abheben und das Überfallrisiko wäre mir viel zu groß.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

...
Es gibt extrem wenige Transaktionen für über 5000 EUR in einer Summe, jeder von uns soll doch mal bitte in sich gehen und überlegen, wie oft er in den letzten 5 Jahren 5000 EUR en bloc in seinem Geldbeutel hatte.
Selbst die Rechnung unseres letzten Handwerkers in Höhe von 12.000 EUR wurde in drei Tranchen bezahlt: Material; Arbeitslohn und Schlussabrechnung, keine eine davon höher als 5000 EUR, also auch in Zukunft vollkommen legal und problemlos.
Warum Zahlung in drei Beträgen? Ich hatte mal 6k € ein paar Tage nach Fertigstellung der Arbeiten und Rechnungserhalt an den Handwerker überwiesen. Auf der Rechnung waren die Arbeitslöhne für das Finanzamt extra ausgewiesen.
 

phxsun

Erfahrenes Mitglied
02.01.2010
1.718
31
OWL
Was ja auch immer wieder verwechselt wird:
Es sollen Bargeldzahlungen in Höhe von 5000 EUR und mehr verboten werden, die Summe hat nichts, aber auch gar nichts mit Gärtnern oder Haushaltshilfen zu tun. Es wird auch nicht verboten, sein Brötchen oder den Kaugummiautomaten mit Kleingeld zu füttern.

Es gibt extrem wenige Transaktionen für über 5000 EUR in einer Summe, jeder von uns soll doch mal bitte in sich gehen und überlegen, wie oft er in den letzten 5 Jahren 5000 EUR en bloc in seinem Geldbeutel hatte.
Selbst die Rechnung unseres letzten Handwerkers in Höhe von 12.000 EUR wurde in drei Tranchen bezahlt: Material; Arbeitslohn und Schlussabrechnung, keine eine davon höher als 5000 EUR, also auch in Zukunft vollkommen legal und problemlos.
Also ich bezahle Möbel zB immer Cash bei Lieferung und nach Aufbau zu meiner Zufriedenheit. Ebenso wird der Gebrauchtwagen beim Händler Cash bezahlt.
 
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AJ44

Erfahrenes Mitglied
24.03.2019
4.256
2.710
Also ich bezahle Möbel zB immer Cash bei Lieferung und nach Aufbau zu meiner Zufriedenheit. Ebenso wird der Gebrauchtwagen beim Händler Cash bezahlt.
Dann hast du Glück. Zumindest bei den Niederlassungen einer großen deutschen Marke steht ein Schild mit dem Hinweis „Bargeld nur bis 9999,99€“. Bzw. würde ich heutzutage mit solchen Mengen Bargeld auch gar nicht mehr hantieren oder rumfahren wollen.
 
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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
10.978
3.933
Diesen Unsinn lese ich immer wieder - nicht die Karte und der Dispo führen in die Schulden, sondern die mangelnde Fähigkeit, mit Geld umzugehen.
Menschen die mit Geld nicht umgehen können haben es mit Dispo und Kreditkarte eben schwerer.

Nicht vergessen es wird niemanden irgendwie beigebracht wie man mit Geld richtig umgeht, wenn das nicht im Elternhaus stattfindet, dann hilft nur Erfahrung. Und dann mal darüber nachdenken das dir kein "Produkt" so gerne/leicht/schnell/günstig verkauft wird wie Geld/Schulden/Kredite.

Es ist leichter, es geht schneller Schulden zu machen als sich ein vernünftiges Steak zu kaufen.

Das du damit keine Probleme hast spielt bei der Betrachtung im allgemeinen keine Rolle.
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
2.696
668
FRA
Warum Zahlung in drei Beträgen? Ich hatte mal 6k € ein paar Tage nach Fertigstellung der Arbeiten und Rechnungserhalt an den Handwerker überwiesen. Auf der Rechnung waren die Arbeitslöhne für das Finanzamt extra ausgewiesen.
Weil ich für die Materialien in Vorkasse gegangen bin und den Arbeitslohn erst nach durchgeführter Arbeit bezahle. Am Ende gibt es einen Einbehalt von ca. 10-15% der (verzinst) nach Ablauf der Gewährleistung gezahlt wird.

Ist hier aber doch gar nicht die Frage, die Frage ist doch: Wie oft in den letzten 5 Jahren hat man eine Zahlung über 5000 EUR in bar durchgeführt/ durchführen müssen. Denn nur Zahlungen grösser als 5000 EUR werden in bar verboten, es wird ja nicht die Barzahlung per se verboten. (!!)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Also ich bezahle Möbel zB immer Cash bei Lieferung und nach Aufbau zu meiner Zufriedenheit.
... und wie oft hast Du in den letzten 5 Jahren Möbel für über 5000 EUR cash bezahlt (und wie oft bezahlen Hänschen und Lieschen 5000 EUR cash) ?

Bei der ganzen Aufregung wird immer ausser Acht gelassen, dass es um Zahlungen grösser 5000 EUR in einem einzelnem Vorgang geht. Es wird gar nicht darüber entschieden, ob Hänschen seine Leberwurstsemmel noch bar bezahlen darf oder Lieschen ihren Frappuchino mit doppelt Maple Syrup und Sojamilch nur noch mit Karte bezahlen darf.
 
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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
10.978
3.933
... und wie oft hast Du in den letzten 5 Jahren Möbel für über 5000 EUR cash bezahlt (und wie oft bezahlen Hänschen und Lieschen 5000 EUR cash) ?
Wenn das so selten vorkommt, dann gibt es doch keinen Grund die paar Vorgänge zu verbieten, einfach eine standardisierte Dokumentationspflicht bei Zahlungen ab 5000€.

Ich wurde bei meinem letzten Immobilienkauf vom Notar darum gebeten das Geld in bar mitzubringen, da der Verkäufer kein Konto in DE/der EU hatte.

Wer ansonsten Schwarzgeld machen möchte oder dieses ausgeben möchte hat auch mit Karte und Konto keinerlei Probleme damit. Wenn man sich nur überlegt wie viel Geld mit PayPal in DE bewegt wird - ganz ohne die Möglichkeit für die Behörden diese Geldströme einfach und automatisiert zu beobachten. Und auch weder Käufer noch Verkäufer können nachvollziehen woher das Geld tatsächlich stammt.
 
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Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
2.696
668
FRA
Wenn das so selten vorkommt, dann gibt es doch keinen Grund die paar Vorgänge zu verbieten, einfach eine standardisierte Dokumentationspflicht bei Zahlungen ab 5000€.
Na doch, es gibt recht wenig legale Vorgänge jenseits der 5000 EUR-Grenze, aber die Anzahl der illegalen Transaktionen wächst deutlich an. Dein Hauskauf in cash wird nun per se illegal, auch ohne erst die Herkunft des Geldes nachweisen zu müssen.
 
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Funtracer

Erfahrenes Mitglied
05.12.2014
1.727
514
ZQH
Bargeld mag für viele vielleicht nicht unbedingt besser zum Ausgabenüberblick sein! Aber es dient auf jeden
Fall als "Schutz vor dem Ausspionieren privater Konsumentscheidungen" durch interessierte Dritte!(y)
Ich schätze viele deiner Beiträge hier im Forum, aber - mit Verlaub - das ist Unsinn und sollte bei kurzem Nachdenken auch sofort einleuchten. Wer sollte ein Interesse daran haben, die täglichen Konsumentscheidungen von zig Millionen Menschen auszuspionieren? Sollen wir das mal aufdröseln?

Der "Staat"? Glaubst du, für die Behörden ist es überraschend, dass die Leute tagtäglich im Supermarkt einkaufen, in der Apotheke, ins Café gehen und ins Fitnessstudio und sich auch mal ab und zu neue Autos und Möbel kaufen? Wer wissen möchte, was alles gekauft wird, schaut heute schon in die entsprechenden Einzelhandelsstatistiken, die es sowieso schon gibt. Möchte er - z. B. in Person des Finanzamts - wissen, was eine ganz bestimmte Person alles gekauft hat? Dann schaut er mit einem Klick in deine Bankkonten, und wenn er den Verdacht hat, dass dort bestimmte Dinge nicht auftauchen, setzt er die Steuerfahndung drauf an oder bei richtig dicken Fischen halt die Polizei, die die Person dann beschattet. Da helfen dann auch konspirative Treffen mit dem Austausch dicker Umschläge nur begrenzt weiter. Schwarzarbeit? Ein Fall für den Zoll etc.

Oder geht es um deine Bank und/oder Kreditkartenanbieter? Da fallen ebenfalls täglich so riesige Datenmengen an, dass dein Einkauf im Sexshop völlig im Grundrauschen untergeht. Und wenn du nicht willst, dass der auf deiner Kreditkartenrechnung auftaucht, zahlst du genau den dann halt doch mal bar.

Ist der interessierte Dritte evtl. ein potenziell vorhandener) +1? Dann lass bestimmte Sachen halt nicht über das Gemeinschaftskonto, sondern dein eigenes laufen. Private Kontoauszüge sollten auch in einer Beziehung privat bleiben, sofern man aus irgendeinem Grund Wert darauf legt.

Wie ich es auch drehe und wende, mir fehlt die Phantasie, mir einen "use case" vorzustellen, wo ein "Schutz vor dem Ausspionieren privater Konsumentscheidungen durch interessierte Dritte" tatsächlich relevant bzw. wirksam möglich wäre.
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
5.256
1.185
Z´Sdugärd
Ob es interessierte Dritte wirklich so spannend finden, dass man, wie wahrscheinlich jeder, Geld im Supermarkt, der Drogerie, dem Baumarkt, der Bäckerei lässt? Und welche interessierte Dritte sind das konkret?
a) Bewegungsprofile anlegen
b) Konsumverhalten (Siehe Deutschlandcard) zu analysieren
c) Und zum Schluss -> Konsumgesteuerte Werbung. So verdient sich Onkel Zuckerberg seine Milliarden. In den öffentlich rechtlichen TV Anstalten siehst du eher Werbung für Heizdecken und Möbelhäuser. In privaten eher weniger. Hier ist das Konsumverhalten der "Kunden" halt schon nahezu perfekt durch perfektioniert. Allein mit dem Verkauf der Daten was der Herr Funtracer so alles mit Karte bezahlt, oder wo er sich im Internet rumtreibt bringt einen ganzen Haufen Asche.

Von daher ist gibt es sehr, sehr viele Dritte, die mit deinen Zahlungsgeschichten sehr gerne haben wollen. Und dafür Geld bezahlen. Kannst du im übrigen auch schön in diversen Kleingedruckten nachlesen.
 
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Rungisalf

Erfahrenes Mitglied
06.07.2012
421
55
Ab 10k Einzahlung muss wegen dem Geldwäschegesetz nachgewiesen werden, woher das Geld stammt, soweit mir bekannt.

Ab 10k Einzahlung muss wegen dem Geldwäschegesetz nachgewiesen werden, woher das Geld stammt, soweit mir bekannt.
Stimmt, gerade bei Banken ist das so. Ich habe vor kurzem einen niedrigen 6-stelligen Betrag in bar von meiner Hausbank abgehoben. Wollte damit meinen Sohn überraschen, der sich eine Immobilie zulegen will. Habe ihn eingeladen er soll doch mal nach Hause kommen, wir hätten etwas zu besprechen. Der Betrag lag auf dem Tisch und er hat "grosse Augen" bekommen. Anschließen Schenkungsvertrag wegen Freibetrag abgeschlossen. Jetzt kann man diskutieren ob solche Aktion sinnvoll sind wegen einer evtl. Gefahr/Diebstahl/Überfall, muss aber jeder selbst entscheiden.

Am nächsten Tag zu seiner Hausbank um den Betrag auf sein Konto einzuzahlen: Die Frage im Nebenzimmer lautete: Woher haben Sie das Geld?
Kein Problem für uns den Nachweis der Bargeldabhebung (muss zeitnah sein) und den Schenkungsvertrag vorzulegen.
 
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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
10.978
3.933
Na doch, es gibt recht wenig legale Vorgänge jenseits der 5000 EUR-Grenze, aber die Anzahl der illegalen Transaktionen wächst deutlich an. Dein Hauskauf in cash wird nun per se illegal, auch ohne erst die Herkunft des Geldes nachweisen zu müssen.
Ach und du meinst illegale Transaktionen mit Bargeld wird es nicht mehr geben wenn das bezahlen mit Bargeld bei Beträgen über 5000€ verboten ist? So nach dem Motto, "Sorry ich kann die drei Kilo Koks nicht bezahlen wenn du keine Karten akzeptierst?"

Illegale Transaktionen sind auch heute schon illegal, da ändert sich gar nichts. Der Koksdealer nimmt das Bargeld, und der "Cash Only" Barbershop hat dann gut zu tun. Der Chef geht jeden Tag zur Bank und zahlt die Tagesumsätze ein, das macht der "Cash Only" Späti Besitzer und der Mann vom Wettbüro. Komischerweise ist der Mann mit dem Koks der Vermieter all dieser Betriebe - und mit den tollen Mieteinnahmen und den so erzielten Gewinnen geht er zu Mercedes bestellt einen AMG und überweist das Geld auf das Konto der Mercedes Bank.
 

herbert60

Erfahrenes Mitglied
18.02.2019
1.789
438
Oberfranken
Weil ich für die Materialien in Vorkasse gegangen bin und den Arbeitslohn erst nach durchgeführter Arbeit bezahle. Am Ende gibt es einen Einbehalt von ca. 10-15% der (verzinst) nach Ablauf der Gewährleistung gezahlt wird.

Ist hier aber doch gar nicht die Frage, die Frage ist doch: Wie oft in den letzten 5 Jahren hat man eine Zahlung über 5000 EUR in bar durchgeführt/ durchführen müssen. Denn nur Zahlungen grösser als 5000 EUR werden in bar verboten, es wird ja nicht die Barzahlung per se verboten. (!!)
Beitrag automatisch zusammengeführt:


... und wie oft hast Du in den letzten 5 Jahren Möbel für über 5000 EUR cash bezahlt (und wie oft bezahlen Hänschen und Lieschen 5000 EUR cash) ?

Bei der ganzen Aufregung wird immer ausser Acht gelassen, dass es um Zahlungen grösser 5000 EUR in einem einzelnem Vorgang geht. Es wird gar nicht darüber entschieden, ob Hänschen seine Leberwurstsemmel noch bar bezahlen darf oder Lieschen ihren Frappuchino mit doppelt Maple Syrup und Sojamilch nur noch mit Karte bezahlen darf.
Wenn du bei Materialien in Vorkasse gegangen bist, weißt du hoffentlich, dass das im Konkursfall nachrangige Forderungen sind.

Ich denke auch, dass das Bargeld nicht abgeschafft wird, sogar in NO, SE, DK gibt es Bürger, die daran festhalten, zumindest bei kleineren Beträgen.
Möbelkauf ist so eine Sache, denn hier werden gerne hohe Anzahlungen verlangt, die natürlich auch nachrangige Forderungen sind.
Mittlerweile kann man beim örtlichen Möbelhaus auch mit KK bezahlen und hätte damit zumindest etwas Sicherheit bei Vorkasse.
Autokauf würde ich niemals bar abwickeln, das ist zu umständlich und zu unsicher und das überlasse ich den Bargeldfetischisten. Wenn denen mal ein Scheitel gezogen wurde, denken die anders darüber.
 

YankeeZulu1

Erfahrenes Mitglied
09.07.2020
424
229
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...Nicht vergessen es wird niemanden irgendwie beigebracht wie man mit Geld richtig umgeht, wenn das nicht im Elternhaus stattfindet, dann hilft nur Erfahrung. ..
nun, leider ist die "häusliche Erziehung zum Leben" in den letzten Jahrzehnten zumindest in Teilen der Bevölkerung merklich abgeflacht und tendiert teils gegen null.
Aber mit dem Geld ausgeben (besser: umzugehen) ist es halt ähnlich wie mit dem "Kinder kriegen" (bzw dem, was vorausgeht): das kann man nicht "der Schule" anlasten, das ist Teil der "häuslichen Erziehung zum Leben", das muss man vorleben und erklären.
 
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