Drohender Streik an deutschen Flughäfen

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CGNFlyer

Erfahrenes Mitglied
23.05.2012
5.592
2.241
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Am morgigen Mittwoch (08.03.17) definitiv kein Streik in TXL und SXF. Was danach passiert ist noch offen.
Den Arbeitgebern sei nun aber mehr Zeit eingeräumt worden, "zu reagieren, nachzubessern", so Splanemann. Am Mittwochabend oder Donnerstagmorgen solle neu beraten werden, ob gestreikt werde.
Quelle:
http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2017/03/verdi-streik-bodenpersonal-flughafen.html
 

nello1985

Erfahrenes Mitglied
20.06.2015
3.569
2.433
TXL
Ich sehe mich am Freitag definitiv im ICE. Kann mir nicht vorstellen, dass da noch ein Angebot kommt, was Verdi zufrieden stellen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

tix

Erfahrenes Mitglied
20.02.2011
3.952
2.180
Ich auch.

Und am Montag hätte ich einen wichtigen Termin im Rheinland, den kann ich mir dann wohl auch in die Haare schmieren.

Insgesamt: Ich brech in's Essen!

Ich habe es hier an anderer Stelle schonmal gesagt, und ich wiederhole es nochmal, auch wenn das wahrscheinlich nur wieder neues sozialromantisches Geschwurbel hervorruft: ICH HABE FÜR DIESEN STREIK KEIN VERSTÄNDNIS!

Mir fehlt hier der erkennbare Wille, einen Streik zu vermeiden. Dafür sehe ich zumindest bei einem der Tarifpartner eine große Lust auf Bambule und damit verbundene Selbstdarstellung.
 

Rennip

Erfahrenes Mitglied
28.02.2016
1.529
486
Erstens: Kontext nicht verstanden.
Zweitens: Diese Antwort ist eine der "dümmsten", die bisher hier geschrieben wurden.
...Grüsse aus KUL... (soviel zum Kontext)

aber keine "Einzel"-Meinung; z.B. auch bei diesem Streik vertreten:

„Wir können nicht zulassen, dass eine kleine Gruppe von 15.000 Fluglotsen in Europa die Rechte von Millionen europäischer Reisende beeinträchtigt“,

aus:

https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/französische-lotsen-lähmen-luftverkehr-135157612.html
 
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Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
12.683
12.485
LEJ
aber keine "Einzel"-Meinung; z.B. auch bei diesem Streik vertreten:

„Wir können nicht zulassen, dass eine kleine Gruppe von 15.000 Fluglotsen in Europa die Rechte von Millionen europäischer Reisende beeinträchtigt“,

aus:

https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/französische-lotsen-lähmen-luftverkehr-135157612.html
...doch, wir können es zulassen. Es ist aber die Frage, wer für was streikt. Sind es die 1,58€ mehr in der Stunde um zu überleben oder die 1200€ mehr im Monat.
 

mariomue

Erfahrenes Mitglied
23.10.2014
3.189
835
Sachsen
keine Panik, der Streik ist frühestens in der letzten Märzwoche. Dann will ich nämlich in den Urlaub. Das wäre dann der 4. Streik in der dt. Luftfahrtbranche ,innerhalb von 3 Jahren, der mir den Start in den Urlaub verhageln könnte. (n)

Seitens der Gewerkschaften wird immer gern und viel geredet als ob man den Unternehmern gehörig an den Karren fahren will, aber letzendlich ist immer der Kunde/Passagier der Dumme.
 
Zuletzt bearbeitet:

jotxl

Erfahrenes Mitglied
19.11.2009
6.866
2.030
TXL
was heißt eigentlich, die Ankündigung erfolgt mindestens einen halben Tag vorher ? womöglich erst 18 Uhr des Vortages, weil es ja noch 12 Stunden bis zum ersten Flieger sind ?
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
9.635
6.555
Z´Sdugärd
aber keine "Einzel"-Meinung; z.B. auch bei diesem Streik vertreten:

„Wir können nicht zulassen, dass eine kleine Gruppe von 15.000 Fluglotsen in Europa die Rechte von Millionen europäischer Reisende beeinträchtigt“,

aus:

https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/französische-lotsen-lähmen-luftverkehr-135157612.html

Und warum kann man das nicht zulassen? Dürfen Lokführer nicht streiken? Darf das QM Personal beim Daimler nicht streiken? Dürfen LKW Fahrer nicht streiken weil sonst abends kein Bier da ist? Oder Landwirte, oder, oder oder. Zum Streik gehören immer 2. Und wer eben nicht hören will wie die Lufthansa der muss eben fühlen.

Ich auch.

Und am Montag hätte ich einen wichtigen Termin im Rheinland, den kann ich mir dann wohl auch in die Haare schmieren.

Insgesamt: Ich brech in's Essen!

Ich habe es hier an anderer Stelle schonmal gesagt, und ich wiederhole es nochmal, auch wenn das wahrscheinlich nur wieder neues sozialromantisches Geschwurbel hervorruft: ICH HABE FÜR DIESEN STREIK KEIN VERSTÄNDNIS!

Mir fehlt hier der erkennbare Wille, einen Streik zu vermeiden. Dafür sehe ich zumindest bei einem der Tarifpartner eine große Lust auf Bambule und damit verbundene Selbstdarstellung.

Warum? Verschiebst deinen Termin und gut. Warum hast du kein Verständniss? Wen man dir das Gehalt kürzt oder dir zugesicherte Geschichten nicht bezahlt dann nimmst du das einfach so hin? Jeder der da kein Verstäniss für äusert (btw mich kotzt das Teilweise auch an, aber ich frag mich immer ob ich nicht auch streiken würde....und ich WÜRDE! Somit hällt sich ein Ärger dann im Zaum) der ist sicherlich am lautersten am maulen wens nicht mehr Geld gibt und der arbeitet sicherlich sein Leben lang für das selbe Gehalt....DA fehlt mir das Verständniss!
 

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Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
12.683
12.485
LEJ
aber keine "Einzel"-Meinung; z.B. auch bei diesem Streik vertreten:

„Wir können nicht zulassen, dass eine kleine Gruppe von 15.000 Fluglotsen in Europa die Rechte von Millionen europäischer Reisende beeinträchtigt“,

aus:

https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/französische-lotsen-lähmen-luftverkehr-135157612.html
Du darfst dich ruhig wiederholen. :blah:
Wahrscheinlich bin ich selbst von diesem Streik betroffen, wenn er sich bis Ende März hinzieht und es stört mich wenig. Irgendwie werde ich schon nach TXL kommen. Den Mädels und Jungens vom Boden wünsche ich viel Glück.
 
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tian

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26.12.2009
10.709
141
Warum schreibt die Bahn auf einer Verbindung von Berlin nach Hamburg "Erhöhtes Reisendenaufkommen wegen des Streiks an den Berliner Flughäfen. Wir empfehlen Ihnen eine Sitzplatzreservierung!". Fliegen sonst so viele Leute von Berlin nach Hamburg die jetzt ausnahmsweise mal die Bahn nutzen? Vermutlich haben sie einfach alle ICE ab Berlin so markiert, aber zwischen Berlin und Hamburg macht es ja nicht unbedingt einen Unterschied ob am Flughafen gestreikt wird oder nicht.
 

Sayer

Erfahrenes Mitglied
13.12.2015
1.244
24
CGN
Man sollte bedenken das HAM einer der nächstgelegensten Flughäfen ist. Somit gibt es einige Maschinen die in HAM statt TXL/SXF landen und auch von dort wieder starten. Die ganzen Leute sitzen dann in der Bahn
 
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tian

Erfahrenes Mitglied
26.12.2009
10.709
141
Die ganzen Leute sitzen dann in der Bahn

Die Flüge wurden doch storniert, die landen dann ja nicht einfach in Hamburg statt Berlin sondern fliegen überhaupt nicht. Vielleicht haben einige Pax auf HAM umgebucht, die dann in der Bahn sitzen, ok. Aber die werden meist ja eher nach FRA umbuchen anstatt zu einem Provinzairport ;)wie HAM.
Falls doch ein Flieger in HAM statt TXL runtergehen sollte, gibts doch bestimmt einen organisierten Bustransfer und keine Bahntickets für jeden. Beide Flughäfen sind ja nicht an das Fernstreckennetz der Bahn angeschlossen.
 

Sayer

Erfahrenes Mitglied
13.12.2015
1.244
24
CGN
In dem anderen Thread zu dem Thema wurde bereits gesagt, dass WOW air z.B. den Umlauf KEF-SXF-KEF heute über HAM macht. AB macht einige Flüge zu den Ferienzielen über HAJ. Aber ja da wird wohl eher mit organisierten Shuttles gearbeitet, die Bahn wir wohl einfach pauschal die Warnung reingepackt haben, bringt ja in der zweiten Klasse auch extra Geld ;)
 

McFlurry

Erfahrenes Mitglied
18.11.2011
355
5
CGN
Man sollte bedenken das HAM einer der nächstgelegensten Flughäfen ist. Somit gibt es einige Maschinen die in HAM statt TXL/SXF landen und auch von dort wieder starten. Die ganzen Leute sitzen dann in der Bahn
Hinzu kommt auch noch dass aktuell die ITB ist. Das heißt zum einen ist das Aufkommen in der Bahn sowieso überdurchschnittlich, zum anderen sind viele internationale Gäste vor Ort, die jetzt auf den nächst größeren Airport ausweichen -> HAM.
 

tix

Erfahrenes Mitglied
20.02.2011
3.952
2.180
Warum? Verschiebst deinen Termin und gut. Warum hast du kein Verständniss? Wen man dir das Gehalt kürzt oder dir zugesicherte Geschichten nicht bezahlt dann nimmst du das einfach so hin? Jeder der da kein Verstäniss für äusert (btw mich kotzt das Teilweise auch an, aber ich frag mich immer ob ich nicht auch streiken würde....und ich WÜRDE! Somit hällt sich ein Ärger dann im Zaum) der ist sicherlich am lautersten am maulen wens nicht mehr Geld gibt und der arbeitet sicherlich sein Leben lang für das selbe Gehalt....DA fehlt mir das Verständniss!

Ich hab's doch gesagt:

...auch wenn das wahrscheinlich nur wieder neues sozialromantisches Geschwurbel hervorruft...

Aber paß auf, ich erklär’s Dir trotzdem: Das deutsche Streikrecht ist in einer Dienstleistungsgesellschaft wie der unseren vollkommen anachronistisch und wird – etwa im vorliegenden Fall – von ein paar Funktionären mißbraucht, um mal ein bißchen in der Gegend rumzuerpressen.

Ich kann hier seitens Verdi nicht auch nur den Hauch eines Versuches erkennen, eine friedliche Einigung herbeizuführen. Ganz im Gegenteil, der unbefristete Streik war von Anfang an das Ziel der ganzen Aktionen. Es ist ja nicht so, daß es keine Angebote von Arbeitgeberseite gab; die wurden allerdings alle abgelehnt. Und zwar komplett. Der Verdi-Tenor lautet: "Entweder so, wie wir wollen, oder gar nicht."

Wie gesagt, landläufig bezeichnet man das als Erpressung.

Wenn so etwas in der Automobilindustrie passiert (was übrigens nicht der Fall ist, soweit ich das sehe), dann OK, da gibt es dann keine oder nur sehr wenige "Kollateralschäden".

In einem Bereich, in dem jeder Arbeitskampf auf dem Rücken unbeteiligter Dritter ausgetragen wird, ist dieses Verhalten schlicht inakzeptabel.

Da man aber wohl kaum auf soziales und umsichtiges Verhalten einer Klientel-Pressure-Group (aka Gewerkschaft) bauen kann, ist eine Änderung des Streikrechts dringend nötig. Ich bin dafür, in Dienstleistungsbereichen, deren Beeinträchtigung solche Kreise zieht (dazu zählen auch Piloten, Lokführer, Kita-Betreuer, und bei der Müllabfuhr bin ich mir nicht ganz sicher), eine Schlichtung vor jeglichem Streik vorzuschreiben. Das würde den egomanischen Erpressern sehr wirkungsvoll das Handwerk legen.

Übrigens, noch zwei Anmerkungen zu den Zahlen, die so im Raum stehen:

1) Das Einstiegsgehalt bei diesen angeblich so sicherheitsrelevanten Bodenverkehrsdiensten (für die keinerlei Ausbildung nötig ist) liegt laut Verdi bei 9,30 €. Das entspricht bei einer 40-Stunden-Woche ohne Zuschläge und Urlaubs- und Weihnachtsgeld einem Jahresgehalt von über 19 k€. Das ist zwar einerseits nicht viel. Das Einstiegsgehalt eines Sozialpädagogen mit einer akademischen Ausbildung liegt andererseits bei paarundzwanzig k€. Nur mal so als Denkanstoß, bevor hier der „GERECHTIGKEIT!“-Schrei ausgestoßen wird...

2) Das Durchschnittsgehalt liegt bei 11,00 €. Ich bin mir ehrlich gesagt unsicher, ob die Arbeitsqualität der Bodenverkehr-Blabla speziell in TXL und SXF im Durchschnitt so viel wert ist. Aber das bezieht sich jetzt natürlich nur auf meine sehr subjektiven Beobachtungen... :)

Letzlich ist es mir egal, ob dort jetzt ein € mehr gezahlt wird oder nicht. Ich habe aber eben kein Verständnis für die Randale, die hier angezettelt werden.

PS: odie, Deine Rechtschreibkorrektur klemmt.
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
9.635
6.555
Z´Sdugärd
Aber paß auf, ich erklär’s Dir trotzdem: Das deutsche Streikrecht ist in einer Dienstleistungsgesellschaft wie der unseren vollkommen anachronistisch und wird – etwa im vorliegenden Fall – von ein paar Funktionären mißbraucht, um mal ein bißchen in der Gegend rumzuerpressen.

Sagst du Was bringt es einen? Es geht um einen Euro mehr die Stunde...

Ich kann hier seitens Verdi nicht auch nur den Hauch eines Versuches erkennen, eine friedliche Einigung herbeizuführen. Ganz im Gegenteil, der unbefristete Streik war von Anfang an das Ziel der ganzen Aktionen. Es ist ja nicht so, daß es keine Angebote von Arbeitgeberseite gab; die wurden allerdings alle abgelehnt. Und zwar komplett. Der Verdi-Tenor lautet: "Entweder so, wie wir wollen, oder gar nicht."

Und welches Angebot war das bitte?

Wie gesagt, landläufig bezeichnet man das als Erpressung.

Dazu gehören immer 2. Solange man den Vorständen auch bei Missmanagment die Millionen in den Hintern bläst, es um 0,001% mehr Dividende geht und sich dann "erpressen" lassen...nochmals: Du bekommst jeden Monat weniger, dein Chef immer mehr und du findest das OK?

Wenn so etwas in der Automobilindustrie passiert (was übrigens nicht der Fall ist, soweit ich das sehe), dann OK, da gibt es dann keine oder nur sehr wenige "Kollateralschäden".

Das gaubst auch nur du. Weist auch nur Ansatzweise was das für einen Rattenschwanz hinterher zieht? Da werden bei Zulieferer die Leute heimgeschickt weil bei Daimler und Co nix angeommen wird...Da sind die "paar Hansel" die aufm Flugplatz festsitzen ein Promilleanlteil. Das gesamte sehen du must nicht nur was du sehen willst!

In einem Bereich, in dem jeder Arbeitskampf auf dem Rücken unbeteiligter Dritter ausgetragen wird, ist dieses Verhalten schlicht inakzeptabel.

Nochmals...es liegt immer an ZWEI!

Da man aber wohl kaum auf soziales und umsichtiges Verhalten einer Klientel-Pressure-Group (aka Gewerkschaft) bauen kann, ist eine Änderung des Streikrechts dringend nötig. Ich bin dafür, in Dienstleistungsbereichen, deren Beeinträchtigung solche Kreise zieht (dazu zählen auch Piloten, Lokführer, Kita-Betreuer, und bei der Müllabfuhr bin ich mir nicht ganz sicher), eine Schlichtung vor jeglichem Streik vorzuschreiben. Das würde den egomanischen Erpressern sehr wirkungsvoll das Handwerk legen.

Ja genau. Und die kleinen Dikatoren die meinen die Stimme des einzelnen (es sei den des eines Aktionärs) zählt nix reiben sich die Hände und stopfen sich die Taschen weiterhin voll...Wunderbare Einstellung. Darf ich fragen was du beruflich machst? Berufssohn?

1) Das Einstiegsgehalt bei diesen angeblich so sicherheitsrelevanten Bodenverkehrsdiensten (für die keinerlei Ausbildung nötig ist) liegt laut Verdi bei 9,30 €. Das entspricht bei einer 40-Stunden-Woche ohne Zuschläge und Urlaubs- und Weihnachtsgeld einem Jahresgehalt von über 19 k€. Das ist zwar einerseits nicht viel. Das Einstiegsgehalt eines Sozialpädagogen mit einer akademischen Ausbildung liegt andererseits bei paarundzwanzig k€. Nur mal so als Denkanstoß, bevor hier der „GERECHTIGKEIT!“-Schrei ausgestoßen wird...

-> https://www.gehalt.de/einkommen/suche/diplom-sozialpaedagoge?gclid=CJviq4_q0NICFYQ4GwodfssCTA

Und wie sieht der Verdienst nach 10 Jahren aus? Die Aufstiegschancen? Die Zukunftssicherheit? Zählt allees nix oder...

2) Das Durchschnittsgehalt liegt bei 11,00 €. Ich bin mir ehrlich gesagt unsicher, ob die Arbeitsqualität der Bodenverkehr-Blabla speziell in TXL und SXF im Durchschnitt so viel wert ist. Aber das bezieht sich jetzt natürlich nur auf meine sehr subjektiven Beobachtungen... :)

Da sind wir durchaus einer Meinung. Aber willst du schlechten Leuten das Recht auf Strei, streitig machen weil sie "nicht so helle sind"? Und wo ziehst du die Grenze?
PS: odie, Deine Rechtschreibkorrektur klemmt.

Auch da hast du recht. Das is aber ne Krankheit für dich mich nicht schlecht schlage.
 

ThirdEye

Aktives Mitglied
23.08.2015
101
1
War am Freitag betroffen, (ZRH-TXL), jetzt am Montag auch wieder (Gegenrichtung). Habe dennoch volles Verständnis für den Streik und verstehe auch nicht, wie man sagen kann "wenn es mich betrifft habe ich kein Verständnis dafür" - das ist diese typische NIMBY Denke. Warum kommt es denn dazu, dass sich die Gesellschaft immer mehr spaltet? Immer weniger Menschen in tarifvertraglich geregelten Jobs, immer krassere Gehaltseskapaden an der Spitze. Der Vergleich mit einem "akademischen" Sozialpädagogen führt auch in die Irre. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
 

tix

Erfahrenes Mitglied
20.02.2011
3.952
2.180
Sagst du Was bringt es einen? […] Und welches Angebot war das bitte? […] den Vorständen auch bei Missmanagment die Millionen in den Hintern bläst […] Das gaubst auch nur du. […] du must nicht nur was du sehen willst […] Nochmals...es liegt immer an ZWEI! […] die kleinen Dikatoren […] etc…

Nimm's mir nicht übel, aber das wird mir jetzt zu viel. Vielleicht gehe ich da im Lauf der nächsten Jahre nochmal detaillierter drauf ein, wenn ich Zeit und Lust habe. Bis dahin hab ich kein Foto für Dich, aber immerhin einen :rolleyes:-Smiley.

Aber zwei Anmerkungen hab ich da doch noch...

Aber willst du schlechten Leuten das Recht auf Strei, streitig machen weil sie "nicht so helle sind"? Und wo ziehst du die Grenze?.

Die Bezeichnung des Bodenpersonals in TXL als "schlecht" und "nicht so helle" stammt von Dir. Empörend. (n)

Ich habe nur gesagt, daß ich nicht den Eindruck habe, daß man dort eine hohe Arbeitsqualität pflegen würde... :p

Darf ich fragen was du beruflich machst? Berufssohn?

Darfst Du nicht. Davon abgesehen sind Deine Formulierungen durchaus beleidigend. Das ist in etwa so, wenn ich Dir unterstellen würde, professioneller Harzer zu sein.

Wobei...: Berufssohn vs. Harzer würde vielleicht als Arbeitstitel für ne Reality-Show taugen und entspricht evtl. auch Deiner schwarz-weißen Weltanschauung. Belassen wir es also dabei. Ich glaub, ich ändere meinen Nick. :censored:
 

Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
12.683
12.485
LEJ
Warum verlässt ihr den Boden der Sachlichkeit.
Jeder hat seinen Vertreter. Der eine die Gewerkschaft, der andere den Arbeitgeberverband. Jeder versucht seine Interessen durchzusetzen. Die größte Angst des Arbeitgeberverbandes ist eine funktionierende Dachgewerkschaft. Merkwürdigerweise haben Kleinstgewerkschaften zur Zeit den größeren Erfolg.

Ob dieser Streik nun gerechtfertigt ist, vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch kann keiner von 9,59€ in der Stunde leben. Wer behauptet, das es ginge, der soll es probieren. Wer billiges Fussvolk für seine Zwecke benötigt, der soll ins vorletzte Jahrhundert zurück.

( das schreibt ein ehemaliger Arbeitgeber, der auf Kontinuität und Langfristigkeit setzte und damit gut gefahren ist. Mitarbeiter und Arbeitgeber brauchen sich gegenseitig).

Die Tippfehler bitte ich zu entschuldigen
 
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F

feb

Guest
(...) Das deutsche Streikrecht ist in einer Dienstleistungsgesellschaft wie der unseren vollkommen anachronistisch und wird – etwa im vorliegenden Fall – von ein paar Funktionären mißbraucht, um mal ein bißchen in der Gegend rumzuerpressen.(...)

Wie gesagt, landläufig bezeichnet man das als Erpressung.

Gemach, gemach, werter User tix. Zwei Kommentare:

- Ein essentielles Grundrecht kann nur jemand als anachronistisch bezeichnen, der in den Schulfächern Sozialkunde oder Wirtschaft/ Recht ausnahmslos gepennt hat oder der von Grundrechten allgemein nichts hält.

- Der Vorwurf der Erpressung wäre im RL unter den Tatbestandsmerkmalen des § 164 StGB eine Straftat. Hier ist es deine freie Meinungsäußerung und ist ebenfalls die Wahrnehmung eines Grundrechtes.

Schönen Sonntagabend noch.
 

tix

Erfahrenes Mitglied
20.02.2011
3.952
2.180
- Ein essentielles Grundrecht kann nur jemand als anachronistisch bezeichnen, der in den Schulfächern Sozialkunde oder Wirtschaft/ Recht ausnahmslos gepennt hat oder der von Grundrechten allgemein nichts hält.

Himmel! Wenn Du meinen Beitrag vollständig gelesen hättest, hättest Du vielleicht erkannt, daß ich das Recht zu streiken als solches nicht als anachronistisch bezeichne, sondern die konkrete Umsetzung dieses - wie Du es so schön nennst - essentiellen Grundrechts.

Der Automatismus "Verhandeln - Warnstreik - Verhandeln - Urabstimmung - Streik - Schlichtung" stammt aus Kruppschen Zeiten, als unsere Wirtschaft auf Steinkohlebergbau, Stahlkocherei, Rüstung, und so weiter, basierte. Diesen Automatismus nicht an die geänderte Realität anzupassen, ist dann in der Tat anachronistisch - und dabei bleibe ich.

Meine Forderung beläuft sich darauf, zwischen "Urabstimmung" und "Streik" eine weitere Schlichtung einzufügen. Das führt zu deutlich zielführenderen Tarifverhandlungen und verhindert, daß sich irgendwelche Funktionäre mit sinnlosen Aktionen profilieren, um ihren Namen auch mal in der Zeitung zu lesen.
 
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