Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
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Das Menschen streben und geboren werden, ist seit langem Teil der Bedarfsplanungen. Nicht nur für Strom..
Wenn das so wäre gäbe es in DE keinen Mangel an Lehrern, an Kitaplätzen, an Wohnungen usw.usw.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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Wenn das so wäre gäbe es in DE keinen Mangel an Lehrern, an Kitaplätzen, an Wohnungen usw.usw.
Nein. Ohne die generelle Erkenntnis, dass Menschen sterben und neue geboren werden, gäbe es gar keine Lehrer, Kitaplätze und neue Wohnungen mehr. Dann könnte man so ziemlich alles nach und nach abwickeln. Es gibt Regionen, da kann man das beobachten.

Der Strombedarf der BEV ist durch den Staat mittels Gesetze generiert. Ohne diese Gesetze gäbe es keinen relevanten Markt für BEV. Die Begründung dafür liegt in der potentiellen Klimafreundlichkeit. Diese ist nur dann gegeben, wenn der für BEV erforderliche Grenzbedarf der Grundlast im erheblichen Umfang mit EE gedeckt wird. Davon sind wir in Deutschland sehr weit entfernt.

Andere Staaten sind schon seit Jahren so weit. Dabei ist es klimabezogen egal, dass z.B. Norwegen aufgrund des Klimas eigentlich nicht wirklich für BEV geeignet ist. Solange die Norweger ihre Garagen etc. mit klimafreundlichen Strom heizen, schadet auch derartige Verschwendung der Klimabilanz nicht.
 
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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Mit Logik darf man bei der Energiewende und Klimaschutz sowieso nicht kommen. Deswegen gibt es ja diese künstliche suggestiv Psycho-Panik, do as I say. Keine Fragen. Also bitte: Alle neue 1000PS-Zwei Tonnen-Elektro-SUV kaufen und mit Strom heizen.
 
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thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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Mit Logik darf man bei der Energiewende und Klimaschutz sowieso nicht kommen. Deswegen gibt es ja diese künstliche suggestiv Psycho-Panik, do as I say. Keine Fragen. Also bitte: Alle neue 1000PS-Zwei Tonnen-Elektro-SUV kaufen und mit Strom heizen.
Wenn Deutschland den Kohleausstieg zeitlich deutlich vor dem Ausstieg aus der Kernkraft vollzogen hätte, dann wäre in einer Reihe von Maßnahmen schon sehr viel Logik drin.
 

Vollzeiturlauber

Erfahrenes Mitglied
27.11.2012
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Nord Europa
Wenn Deutschland den Kohleausstieg zeitlich deutlich vor dem Ausstieg aus der Kernkraft vollzogen hätte, dann wäre in einer Reihe von Maßnahmen schon sehr viel Logik drin.
Wenn Deutschland den Braunkohleaustieg zeitlich deutlich vor dem Ausstieg aus der Steinkohle vollzogen hätte, dann wäre in einer Reihe von Maßnahmen schon sehr viel Logik drin.
 
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Luftikus

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08.01.2010
25.648
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irdisch
Wenn man Kernkraftwerke betreiben will, mag Logik drinstecken. Das Geschäft macht nun Frankreich mit uns. Aus der Richtung Kernkraft kommt auch das ganze Klimaschützen. Damit werden bekanntlich nur sehr selektiv ausgewählte "Treibhausgase" vermieden, keineswegs irgendein Klima geschützt. Letztlich alles ein Riesentheater. Eine industrielle PR-Kampagne nach Fukushima.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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Wenn man Kernkraftwerke betreiben will, mag Logik drinstecken. Das Geschäft macht nun Frankreich mit uns. Aus der Richtung Kernkraft kommt auch das ganze Klimaschützen. Damit werden bekanntlich nur sehr selektiv ausgewählte "Treibhausgase" vermieden, keineswegs irgendein Klima geschützt. Letztlich alles ein Riesentheater. Eine industrielle PR-Kampagne nach Fukushima.
Du hast eine dritte Sicht.

Die einen meinen, dass man den Klimaschutz als oberstes Ziel haben und dennoch Maßnahmen ergreifen kann, die das Klima erheblich schädigen.

Andere meinen, dass das sich zwangsläufig widerspricht.

Du meinst, dass kein relevanter Zusammenhang zwischen Treibhausgasemissionen und der Entwicklung unseres Klimas besteht. Dann kann man tatsächlich das Klima per Atomausstieg schädigen, ohne sich zu widersprechen.
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Sag lieber was Du denkst, nicht was Du glaubst, wie ich denke.
Durch die plötzlich erfundene Treibhausgasthematik versucht sich die Atomindustrie auf die Seite der Guten zu definieren. Dabei verpesten sie gerade die Ozeane mit ihrem Fukushima-Wasser.
Alles mit Strom zu machen (heizen, fahren) und dafür alles neu zu bauen und den Rest wegzuschmeißen "rettet" in Sachen Klima nichts. Wir paar Europäer könnten sowieso im Kreis tanzen, es spielt keine Rolle. Auf China und Indien kommt es an. Die machen nicht mit oder gewinnen den Strom ihrer Elektroautos aus Kohle.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
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Sag lieber was Du denkst, nicht was Du glaubst, wie ich denke.
Durch die plötzlich erfundene Treibhausgasthematik versucht sich die Atomindustrie auf die Seite der Guten zu definieren. Dabei verpesten sie gerade die Ozeane mit ihrem Fukushima-Wasser.
Wenn Du von “erfundener Treibhausthematik” schreibst, dann habe ich Deine Denke doch passend wiedergegeben.
Alles mit Strom zu machen (heizen, fahren) und dafür alles neu zu bauen und den Rest wegzuschmeißen "rettet" in Sachen Klima nichts. Wir paar Europäer könnten sowieso im Kreis tanzen, es spielt keine Rolle. Auf China und Indien kommt es an. Die machen nicht mit oder gewinnen den Strom ihrer Elektroautos aus Kohle.
Da gibt es verschiedene Ebenen.

Wenn wir in Europa alles richtig machen, um das Klima zu retten, dann reicht das nicht aus, ist aber ein guter Anfang und vielleicht ein gutes Beispiel.

Wenn wir in Deutschland bei der Klimarettung dämliche Fehler begehen, dann sind wir ein schlechtes Beispiel. Das reicht weder aus, noch hat man Grund, sich besser zu fühlen.
 
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longhaulgiant

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22.02.2015
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Hier mal noch, was die Hersteller bezüglich Preisentwicklung planen (wohlgemerkt: die etablierten Marken):

Doch damit nicht genug. Ab 2026 will Opel ein Elektroauto für rund 25.000 Euro verkaufen, wie Huettl gegenüber Reuters erklärte. Ähnliche Ankündigungen gibt es auch von den Schwestermarken Fiat und Citroën. Auch VW peilt an, in den nächsten Jahren einen Stromer für rund 25.000 Euro auf den Markt zu bringen.

https://www.24auto.de/news/stellant...orian-huettel-chef-interview-zr-92545895.html
 

Luftikus

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08.01.2010
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Wenn Du von “erfundener Treibhausthematik” schreibst, dann habe ich Deine Denke doch passend wiedergegeben.

Da gibt es verschiedene Ebenen.

Wenn wir in Europa alles richtig machen, um das Klima zu retten, dann reicht das nicht aus, ist aber ein guter Anfang und vielleicht ein gutes Beispiel.

Wenn wir in Deutschland bei der Klimarettung dämliche Fehler begehen, dann sind wir ein schlechtes Beispiel. Das reicht weder aus, noch hat man Grund, sich besser zu fühlen.
Erfundene Treibhausgasthematik. Du zitierst nicht mal richtig. Es geht um die selektive Wahrnehmung bei der Weltrettung. Was nicht passt, wird ausgeblendet. Lithium-Bergwerke darf man machen, Batterien als kurzlebige Chemie- und Giftmüllbomben auch, Kernkraft sowieso, alles wegschmeißen und neu bauen ist auch gut. Ist doch absurd?
 

Luftikus

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08.01.2010
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Man kann ja mal logisch hinterfragen, ob man dem erklärten Ziel mit den erklärten Maßnahmen überhaupt näher kommt? Sonst ist es nämlich reiner Aktionismus. Greenwashing und was es alles für Namen gibt. Es gibt reihenweise Elektroautos mit 700 bis 1000 PS. Wissenschaftlich betrachtet sinnlos und nicht umweltfreundlich.
 

LH88

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08.09.2014
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Man kann ja mal logisch hinterfragen, ob man dem erklärten Ziel mit den erklärten Maßnahmen überhaupt näher kommt? Sonst ist es nämlich reiner Aktionismus. Greenwashing und was es alles für Namen gibt. Es gibt reihenweise Elektroautos mit 700 bis 1000 PS. Wissenschaftlich betrachtet sinnlos und nicht umweltfreundlich.
Wenn wir die Sache logisch angehen dann ist Deutschland bei der pro Kopf CO2 Emission vor China und darum geht es zu allererst, die pro Kopf Emission muss gesenkt werden. Deutschland liegt bei diesem Wert noch vor China. Die Schweiz hat nur einen halb so hohen Wert wie Deutschland. An diesen Werten muss sich jedes Land orientieren - nicht an den Gesamtzahlen.

 

LH88

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08.09.2014
15.394
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Wenn Du die Welt retten willst, geht es um absolute Zahlen. Mathe ist nicht so Deins?
Wenn ich den CO2 Ausstossreduzieren will muss ich da anfangen wo der höchste pro Kopfausstoss ist, und irgendwo muss man anfangen. Es ist Schwachsinn auf "die anderen" zu zeigen wenn man selber schlechter dasteht als die.

Und die Welt retten will ja erstmal keiner, sondern einen Weg einschlagen der besser für die Zukunft ist. Logik ist nicht so deins.

Wer sich heute hinstellt und sagt "Ich will die Welt retten", kann in Sachen CO2 Ausstoss sofort aufhören und in Urlaub fliegen oder in die nächste Kneipe gehen, denn das würde man nur in der Gemeinschaft hinbekommen, einen besseren Weg kann man aber alleine gehen.

Wenn du nur auf die aktuellen absoluten Zahlen schaust dann kann man es einfach lassen, ich zumindest ohne jede Probleme, in meiner restlichen Lebenszeit wird die Welt nicht untergehen. Also alles weiter wie bisher, nach mir die Sintflut?

Kann man so sehen, ist aber nicht hilfreich.
 

Luftikus

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08.01.2010
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Du musst die großen Staaten mit ins Boot holen, macht man aber nicht. Es bringt dem Klima nichts, wenn hier ein paar wenige, selbstgerechte Gutmenschen ideale Welt spielen. Und es bringt noch weniger, wenn dazu die gesamte Energieversorgung großflächig umgebaut werden muss, mit Kupferminen, Lithium-Bergwerken und Batteriefabriken, die den Menschen das Trinkwasser wegnehmen. Es wird Zeit, diesen ganzen Hokuspokus mal zu hinterfragen, statt ihn unreflektiert nachzubeten.
 
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VAE

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16.03.2022
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Ist ja jetzt nicht so, das die aktuelle Industrie bzw. Energieversorgung das non plus ultra ist. Es kommen ja nicht nur deine skizzierten Kupferminen, Lithium Felder und Batteriefabriken dazu. Sie substituieren ja andere Industrien oder Minen. Jetzt kann man sich streiten, ob man damit noch schlechtere Sachen ersetzt. Ein gutes Beispiel ist hier Brandenburg und Tesla. Sicherlich benötigt Tesla für die Batterieproduktion Wasser. Es ist zusätzlicher Verbrauch zur vorhandenen Industrie, schaut man sich aber mal an was wer verbraucht, ist Tesla und deren Verbrauch nicht das Problem.
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
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Du musst die großen Staaten mit ins Boot holen, macht man aber nicht. Es bringt dem Klima nichts, wenn hier ein paar wenige, selbstgerechte Gutmenschen ideale Welt spielen. Und es bringt noch weniger, wenn dazu die gesamte Energieversorgung großflächig umgebaut werden muss, mit Kupferminen, Lithium-Bergwerken und Batteriefabriken, die den Menschen das Trinkwasser wegnehmen. Es wird Zeit, diesen ganzen Hokuspokus mal zu hinterfragen, statt ihn unreflektiert nachzubeten.
Ich bin da in den meisten Punkten deiner Meinung. Nur denke ich das man auch anfangen kann ohne die anderen schon im Boot zu haben. eAutos wie sie aktuell am Markt sind sind Placebo Pillen für Weltverbesserer oder Steuersparmodelle. Aber es findet ja keine echte Diskussion statt, sondern die besten Parolen gewinnen, zumindest die Medienöffentlichkeit. Aber was will man machen? Sobald man es schafft ein Produkt als "umweltfreundlich" zu markieren kriegt man die Zustimmung der Poilitik. Wieviel Automobilkilometer sollten diese dämlichen E-Scooter einsparen. Ich weiss es nicht mehr, es waren aber atemberaubende Zahlen.

In Sachen CO2 Ausstoss bin ich aber der Meinung das jeder auf seinen eigenen Fussabdruck achten kann, ein eigenes eAuto ist da aber nicht der beste Weg.
 

VAE

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16.03.2022
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Wer nimmt in Brandenburg Trinkwasser weg?


► Das BASF-Chemiewerk Schwarzheide braucht mit nur 2000 Angestellten doppelt soviel: 3 Millionen Kubikmeter.

► 6 Millionen schluckt die Leipa-Papierfabrik in Schwedt (rund 1000 Jobs).

► 7 Millionen das Stahlwerk Eisenhüttenstadt (2500 Jobs).

Die beiden Top-Wasserverbraucher im Land nennen ihre Werte ungern öffentlich:

► 20 Millionen Kubikmeter darf die Ölraffinerie PCK Schwedt (1200 Jobs) aus Grund- und Oberflächenwasser fördern.

► 114 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht der Braunkohle-Konzern LEAG in der Lausitz.

Das Tesla-Werk soll laut Bauantrag bis zu 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr verbrauchen. (Bei 12000 Jobs)


Jetzt kann man sich natürlich streiten, ob der zusätzlich Verbraucher das Problem ist oder die bestehende Industrie, wobei ein Großteil hier veraltet ist und eh erneuert oder obsolet wird.
Selbst der örtliche Wasserversorger gibt an, das die Einsparung nicht wegen dem Wasserverbrauch von Tesla eingeschränkt werden sollte, sondern wegen der vorhandenen Industrie und derem Verbrauch.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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Man kann ja mal logisch hinterfragen, ob man dem erklärten Ziel mit den erklärten Maßnahmen überhaupt näher kommt? Sonst ist es nämlich reiner Aktionismus. Greenwashing und was es alles für Namen gibt. Es gibt reihenweise Elektroautos mit 700 bis 1000 PS. Wissenschaftlich betrachtet sinnlos und nicht umweltfreundlich.
Bei BEV geht es um Klimafreundlichkeit, nicht um generelle Umweltfreundlichkeit.

Sofern ein BEV nur mit klimafreundlichen Strom betrieben wird, liegt der Break-Even irgendwo bei 25.000 bis 50.000 km Laufleistung, ab denen das BEV klimafreundlicher ist als ein Verbrenner.

Ja, in Deutschland war und ist das niemals der Fall, weil bei uns die BEV vor allem mit Kohlestrom geladen werden. Doch das spricht ja nicht gegen die Technologie, sondern gegen unsere Energiepolitik.