Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
28.298
14.052
irdisch
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Ein Mild-Hybrid nicht. Ein PlugIn-Hybrid hingegen muss geladen werden.

Daneben gibt es noch ein Nissan eigenes Verfahren. Der Qashqai Hybrid fährt ausschließlich mit Strom, der von einem kleinen Verbrennermotor erzeugt wird.

Ein Hybrid kann jederzeit mit Verbrenner fahren und muss überhaupt nicht geladen werden. Das ist doch der Witz, dass ein Großteil der Hybridautos mit jungfräulichen Kabeln zurückgegeben wird.
 
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somkiat

Erfahrenes Mitglied
30.05.2013
5.998
5.069
Gummersbach
Meiner Meinung würde ich über einen Hybrid nicht nachdenken. Das ist in aller Regel ein Verbrenner mit vollständiger Verbrennertechnik der zusätzlich schwergewichtige Batterien an Bord hat und damit die Möglichkeit schafft in einem gewissen Umkreis die Verbrennertechnik mit Strom aus den Batterien zu betreiben.

Das mag Sinn machen, wenn man viel Kurzstrecke fährt und eine Wallbox in der Garage hat mit festem Kabel. Alleine das AC-Kabel jedesmal auf beiden Seiten zu stöpseln ist nervend weil ein Hybrid ständig geladen werden muss.

Main Vroind

Ich erkläre dir jetzt warum ein Hübrit die derzeit einzig wahre Lösung ist , jedenfalls für Otto Normal . Ca eine Milliarde posts hier in den diversen Elektrovoren lassen zumindest vermuten , daß die Gesamtlage noch nicht so recht eindeutig zu sein scheint . Ladekarten hier, Ladekarten da , Inland oder Ausland und was weiß ich noch alles . Loite wie mich ängstigt das . Ich möchte nämlich nur weiterfahren wenn irgendwas leer ist und sonst nix . Möglichst mit großen Zahlen lesbar was mich erwartet auf der Kostenseite . Otto Normal fährt ebenso wie Juser Somkiat nämlich täglich Kurzstrecke und könnte bequem den Hübrit tagsüber oder nachts wieder aufladen , was könnte schöner sein , und wenn es mal zum Traumurlaub an den Strand von Rimini gehen soll : null Problemo . Verstehen Sie mich ? Die Somkiat Schloßküche betreibt derzeit einen Fiat 500 Mild Hübrit , komplett für´n Arsch , T´schuldigung . Jusern auf der Suche nach dem würdevollen Abschied aus dem Verbrennerwesen sei hier übrigens das Automobil Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio an´s Herz gelegt , Sprit gibt´s ja im Moment noch reichlich überall .
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.724
12.409
Dahoam
Das ist halt das Resultat der schwachsinnigen Steuerermäßigung für Plugin-Dienstwagen.

Egal wie sinnvoll es ist oder nicht, ein Plugin-Hybrider muss aus technischen Gründen nicht an die Steckdose.

Ich habe selber einige Jahre über einen PHEV nachgedacht (einen Kia Ceed SW PHEV), weil der Akku in meinem Toyota-Hybrider bei Bergabfahrten immer viel zu früh voll war. Mit einem PHEV würde ich die ganze Energie beim Bergabfahren speichern und nutzen können. Für mich hätte sich das auch ohne Steckdose gelohnt. Der Verbrauch war bei einer Probefahrt mit leerem Akku auch sehr gut, da hat Kia (wie Toyota) beim Hybridstrang sehr gute Arbeit geleistet. Leider haben das andere Hersteller eher vernachlässigt und damit richtig schlecht Verbräuche im Verbrennungsstrang realisiert.

Nur nachdem sich die Lademöglichkeiten immer mehr verbessern und mein Arbeitgeber fair bepreiste Ladesäulen hat, habe ich mich Anfang vom Jahr für ein BEV entschieden. Leider war ich immer noch darauf, Skoda braucht länger als angekündigt.
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.394
1.626
CGN
Danke. Endlich mal ne vernünftige Antwort hier im Forum.

Noch ergänzend: die 20 kWh/100 km sind ein guter Mittelwert, solange weder konkrete Fahrzeuge im Raum stehen noch aus wir mehr über Dein Fahrprofil wissen.

Der kWh-Preis hängt davon ab, wie Du Laden kannst (Möglichkeiten daheim) bzw wirst (Fahrprofil). Ein guter Planungswert bei öffentlichem Laden sind Stand heute 49 Cent AC oder 62 Cent DC. {Auch hier wenn wir keine weiteren Details wissen)
 

tom747

Aktives Mitglied
02.12.2017
232
151
Was kostet denn im Schnitt die Aufladung eines E-Autos für 100 km?


Über die Durchschnittsverbräuche wurde ja schon einiges geschrieben. Liegen mit unseren Teslas 3, Y ind Volvo ex 30 (alle awd) zwischen 16,6 - 18,5 kWh/100 km.

In unserem aktuellen Octopus Go Tarif kostet die kWh ca 22 ct nachts zwischen 0:00und 5:00 Uhr morgens.

In Kombination mit dem NT Modul 3 nach § 14a EnWG reduziert sich dieser Preis in der Zeit um weitere 6 ct. Spielt aber dank Photovoltaikanlage nur im Winter eine Rolle.




 
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FRAviation

Erfahrenes Mitglied
05.06.2016
1.604
1.035
FRA🛫 my homebase
Noch ergänzend: die 20 kWh/100 km sind ein guter Mittelwert, solange weder konkrete Fahrzeuge im Raum stehen noch aus wir mehr über Dein Fahrprofil wissen.

Der kWh-Preis hängt davon ab, wie Du Laden kannst (Möglichkeiten daheim) bzw wirst (Fahrprofil). Ein guter Planungswert bei öffentlichem Laden sind Stand heute 49 Cent AC oder 62 Cent DC. {Auch hier wenn wir keine weiteren Details wissen)
Ich fahre täglich etwa 80 km mit dem Auto und komme dadurch auf eine monatliche Fahrleistung von ca. 1.800–2.000 km. Meine Einkäufe erledige ich überwiegend auf dem Heimweg von der Arbeit oder samstags.

Da ich zur Miete wohne, habe ich leider keine Möglichkeit, das Auto zu Hause zu laden. Erfreulicherweise befinden sich seit Kurzem jedoch zwei Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg direkt vor meiner Haustür auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Diese können jeweils für maximal drei Stunden genutzt werden.
 

un_lustig

Erfahrenes Mitglied
14.02.2011
2.137
508
VIE
Die gesamte Diskussion ist doch wertlos, solange ich nicht so schnell laden kann wie ich tanken kann und das dazu noch billiger ist.

Ich habe einen PHEV und überlege mir einen neuen zu kaufen oder wieder auf Benzin umzusteigen. Geely Starray EM-i. Es fährt primär elektrisch und der Benzinmotor lädt die Batterie bei Bedarf. Da ich nicht zuhause laden kann, bin ich auf öffentliches Laden angewiesen. Da ich auch meine Lebenszeit mag, will ich die nicht an einer langsamen Säule vergeuden. Wenn ich öffentlich noch halbwegs annehmbar schnell laden will, zahle ich ähnlich viel wie für einen Diesel. Also in Ö. Der Vorteil vom PHEV wäre zumindest die leise Fahrweise und eben der günstige Preis.
 
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Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.315
6.234
FRA
Zulassungszahlen August 2026 (Link)

AntriebsartNeuzulassungen Aug. 2026MarktanteilVeränderung ggü. Aug. 2025
Elektro (BEV)68.93032,4 %+75,1 %
Hybrid gesamt84.60339,8 %+2,5 %
↳ davon Plug-in-Hybrid (PHEV)25.40612,0 %+6,0 %
Benzin35.53616,7 %−37,9 %
Diesel22.51610,6 %−17,3 %
Flüssiggas (LPG)9710,5 %+22,1 %
Erdgas00,0 %
Wasserstoff / Brennstoffzelle00,0 %
 
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un_lustig

Erfahrenes Mitglied
14.02.2011
2.137
508
VIE
Wie viel davon Privat/Gewerblich und wie viel nur aufgrund von random Förderungen und nicht aus Überzeugung und weil es das bessere Produkt ist?
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.315
6.234
FRA
Da ich auch meine Lebenszeit mag, will ich die nicht an einer langsamen Säule vergeuden.
Jeder definiert "warten" halt anders, ich habe entweder meine Frau dabei, mein iPad oder iPhone und ob ich nun zu Hause am Schreibtisch im Forum stöbere und dummes Zeug schreibe oder an der Ladesäule im Forum stöbere und dummes Zeug schreibe ist eigentlich egal.
Meine Lieblingsladesäule (150kW) liegt auch noch strategisch günstig zwischen einem Penny, einem tegut, einem Lidl sowie einem Gartenhandel, da kombiniert man dann den Einkauf und das Laden.
Eine der grösseren Shell Recharge Stationen hier in der Nähe wird mittlerweile von Hundehaltern angefahren, die drehen dann während des Ladens die Runde mit dem Hund (seitdem können wir dort auf Grund der Tretminen nicht mehr spazierengehen).
 
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Rantala

Erfahrenes Mitglied
19.12.2016
471
831
Die gesamte Diskussion ist doch wertlos, solange ich nicht so schnell laden kann wie ich tanken kann und das dazu noch billiger ist.

Ich habe einen PHEV und überlege mir einen neuen zu kaufen oder wieder auf Benzin umzusteigen. Geely Starray EM-i. Es fährt primär elektrisch und der Benzinmotor lädt die Batterie bei Bedarf. Da ich nicht zuhause laden kann, bin ich auf öffentliches Laden angewiesen. Da ich auch meine Lebenszeit mag, will ich die nicht an einer langsamen Säule vergeuden. Wenn ich öffentlich noch halbwegs annehmbar schnell laden will, zahle ich ähnlich viel wie für einen Diesel. Also in Ö. Der Vorteil vom PHEV wäre zumindest die leise Fahrweise und eben der günstige Preis.

Und daran wird dich niemand hindern!
Wenn ein Benziner besser zu deinem Anforderungsprofil passt - go for it. Bekommt hier auch niemand Alpträume.
Es gibt Anforderungsprofile da passt ein Benziner/Diesel (noch) besser.
Und wie jemand sein Geld ausgibt, bleibt einem ja glücklicherweise selbst überlassen.

Nur wird die Diskussion dadurch nicht wertlos, "nur" weil es für dich offenbar nicht passt. Im Gegenteil.
Zeigt es doch, dass es auch Leute gibt deren Anforderung eine andere ist. Und das ist auch OK.
Macht nur die E Mobilität nicht schlechter für andere Nutzerprofile!
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
23.005
16.311
FRA/QKL
Wie? Ich dachte, der Akku gewinnt einen Teil der Energie durch Rekuperation beim Bremsen und im Schubbetrieb zurück. Du meinst aber einen Plug-in-Hybrid, oder?

Meine Freundin hat ein Hybrid-Fahrzeug von MG, mit dem sie theoretisch 50–60 km rein elektrisch fahren kann. Das ist dann vermutlich ein Plug-in-Hybrid. Bei einem normalen Hybrid muss man doch überhaupt nicht extern laden.
Korrekt, ich meinte einen Plugin-Hybrid und vergaß dass es ja auch noch Mild-Hybrid gibt.
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
23.005
16.311
FRA/QKL
Ein Hybrid kann jederzeit mit Verbrenner fahren und muss überhaupt nicht geladen werden. Das ist doch der Witz, dass ein Großteil der Hybridautos mit jungfräulichen Kabeln zurückgegeben wird.
Ja, das ist die berühmte Studie aus England bei Leasing Rückläufern und das Problem ist nicht von der Hand zu weisen. Deshalb dürften diese Fahrzeuge aus meiner Sicht auch nicht gefördert werden (z.B. 0,5% Regel).

Aber das mit den Kabeln ist kein zwingender Indikator. Als ich den PHEV gefahren bin konnte ich den jederzeit in der Garage an die Wallbox mit festem Kabel anschließen und habe Strom getankt. Daher aber auch meine Aussage, ständig anstöpseln macht keinen Spaß wenn nicht Wallbox und Parkplatz direkt nebeneinander sind und die Wallbox ein festes Kabel hat.

Das mitgelieferte Kabel habe ich wohl mal extern genutzt, aber in Summe waren das keine 10x. Mit 2 Phasen laden max. 7,2kWh macht in der Tat keine Spaß. Mit knapp 200kWh am Schnelllader sieht das ganz anders aus.
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.394
1.626
CGN
Die gesamte Diskussion ist doch wertlos, solange ich nicht so schnell laden kann wie ich tanken kann und das dazu noch billiger ist.
Och bitte nicht schon wieder die gleichen lahmen Argumente.

Wir waren gerade im Urlaub in Dänemark, Fahrzeug-bedingt leider mit einem Diesel. Alle Tankvorgänge zusammen haben rund eine Stunde Zeit gekostet. Das E-Auto wäre während der Essens- oder Beine-vertreten-Pause auf der Autobahn geladen worden, es wäre beim Supermarkteinkauf geladen worden, beim "Städtetrip-Parken", das hätte alles zusammen ("Aufwand" für das Ein- und Ausstecken gegenüber einem normalen Parkvorgang) in den zwei Wochen keine 10 Minuten gedauert. Sind 50 Minuten weniger. Das Laden dauert technisch länger, verbraucht aber weniger Lebenszeit (Und ich gehe sogar soweit dass "am iPad daddeln" für mich auch nur ein Zeitvertreib wäre bei einem seltenen Ladevorgang, bei dem ich die Zeit nicht sinnvoll nutzen konnte).

Dass das wirklich so viel angenehmer ist realisiert man aber erst, wenn man länger BEV fährt.

Was die Preise angeht: Auf dem Weg nach Dänemark haben wir alleine in Deutschland 59 Cent Preisunterschied (!) beim Diesel erlebt.

Der Diesel hat für rund 2000 km rund 160l Diesel verbraucht, waren um die 350-400 Euro (und zwar nicht an teuren Autobahn-Tanken). Zugegeben für eine Fahrzeugkategorie, die nicht ultra sparsam ist.

Der E hätte rund 400 kWh Strom verbraucht, bei den dänischen Geschwindigkeiten eher so 350 kWh. Selbst ohne Nachdenken mit meiner Standard-Landekarte wären das 220-250 Euro gewesen, mit ein bisschen "gucken wie man lädt" (in Dänemark gab es auch günstige ad hoc Angebote) wäre man realistisch unter 200 Euro rausgekommen.
 

Vollzeiturlauber

Erfahrenes Mitglied
27.11.2012
12.024
4.489
Nord Europa
Alleine das AC-Kabel jedesmal auf beiden Seiten zu stöpseln ist nervend
Das kann man sogar in der Steckdose lassen.
weil ein Hybrid ständig geladen werden muss.
100 Mal im Jahr. Soviel gibt die 800 Watt Balkon Anlage her.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Danke. Endlich mal ne vernünftige Antwort hier im Forum.
Mein Plugin braucht 20 kWh/100km oder 6,2 Liter/100km.
Super kostet hier jetzt 1,85 Euro.
Die Inntalautobahn ist bis Kufstein Süd mautfrei.

(Strom kostet 60 Cent.)
 

Peanutbutter

Erfahrenes Mitglied
12.02.2020
3.515
4.621
Um meinen Senf dazuzugeben:
Ich bin 3 Elektroautos gefahren in den letzten 6 Jahren (Honda und zwei mal Tesla) Bin weiterhin begeistert von Eautos. Leider durch Mietwohnung keine Möglichkeit auf Laden zu Hause und daher immer angewiesen gewesen auf öffentliche Ladesäulen. Mit der Zeit hat es mich genervt, aber nicht unbedingt wegen des Aufladens an sich sondern ganz einfach wegen dem Chaos rund um die Ladesäulen. Oft belegt von Verbrennern die da Parken oder andere Eautos die dort ebenfalls nur stehen ohne angeschlossen zu sein. Dann muss man quasi immer auf neustem Stand sein was die ganzen Ladekarten angeht weil sich die Preise einfach so oft ändern. Man kann an der selben Ladesäule von 30 Cent bis 1,30 pro Kwh echt alles bezahlen. Es ist verrückt und schlicht nervig. Letzte Woche noch ein kwh-Tarif, diese Woche kwh + Zeit Tarif, Standgebühren mal ganz ab...

Aus Frust dann letztes Jahr einen Plugin Hybrid geholt. Dann kann ich immer noch anstöpseln wenn ich mag und sonst fahre ich trotzdem mehr als 50% elektrisch in der Stadt auf dem Weg zur Arbeit. War für mich ein toller Kompromiss und ich habe den Plugin auch oft geladen auf Arbeit. Klar, sind dann nur 50-60km, aber reicht für 3 mal zur Arbeit, also why not.

Und jetzt fängt der ganze Frust wieder von vorne an... gefühlt haben alle Ladesäulen nun umgestellt auf einen Leistung+Zeit Tarif. Sprich, Plugin anschließen lohnt sich nicht mehr, da meiner nur mit 3,6kw lädt und ich dann pro kwh auf einmal 80 Cent bezahle. Da kann ich auch einfach Tanken. Ich habe auch keine Lust mir jetzt schon wieder ne neue Ladekarte zu holen bei der es nicht so ist nur um dann paar Monate später wieder auf eine andere Karte zu gehen.

An sich ist das auch wieder so ein Deutschland Problem, wie so oft. Günstiger Strom würde einfach allen Menschen helfen und die Elektromobilität nochmals extrem stärken. Aber nein, wo kommen wir denn da hin wenn Strom an der Ladesäule unter 40 Cent kosten würde...
Und dann mache ich wieder Urlaub in China und sehe wie es auch sein kann - Extrem leise trotz 8 spuriger Fahrbahn, absolut alles Elektro wohin man guckt und auch noch bezahlbare Autos. Ach, ich könnt mich schon wieder aufregen...

Ich kann jeden verstehen der darauf kein Bock hat und bei Benziner/Diesel bleibt. Zumindest Leute ohne Eigenheim wie ich.
 

un_lustig

Erfahrenes Mitglied
14.02.2011
2.137
508
VIE
Och bitte nicht schon wieder die gleichen lahmen Argumente.

Wir waren gerade im Urlaub in Dänemark, Fahrzeug-bedingt leider mit einem Diesel. Alle Tankvorgänge zusammen haben rund eine Stunde Zeit gekostet. Das E-Auto wäre während der Essens- oder Beine-vertreten-Pause auf der Autobahn geladen worden, es wäre beim Supermarkteinkauf geladen worden, beim "Städtetrip-Parken", das hätte alles zusammen ("Aufwand" für das Ein- und Ausstecken gegenüber einem normalen Parkvorgang) in den zwei Wochen keine 10 Minuten gedauert. Sind 50 Minuten weniger. Das Laden dauert technisch länger, verbraucht aber weniger Lebenszeit (Und ich gehe sogar soweit dass "am iPad daddeln" für mich auch nur ein Zeitvertreib wäre bei einem seltenen Ladevorgang, bei dem ich die Zeit nicht sinnvoll nutzen konnte).

Dass das wirklich so viel angenehmer ist realisiert man aber erst, wenn man länger BEV fährt.

Was die Preise angeht: Auf dem Weg nach Dänemark haben wir alleine in Deutschland 59 Cent Preisunterschied (!) beim Diesel erlebt.

Der Diesel hat für rund 2000 km rund 160l Diesel verbraucht, waren um die 350-400 Euro (und zwar nicht an teuren Autobahn-Tanken). Zugegeben für eine Fahrzeugkategorie, die nicht ultra sparsam ist.

Der E hätte rund 400 kWh Strom verbraucht, bei den dänischen Geschwindigkeiten eher so 350 kWh. Selbst ohne Nachdenken mit meiner Standard-Landekarte wären das 220-250 Euro gewesen, mit ein bisschen "gucken wie man lädt" (in Dänemark gab es auch günstige ad hoc Angebote) wäre man realistisch unter 200 Euro rausgekommen.

Was ist das für ein dummes Argument?

>> Wir waren gerade im Urlaub in Dänemark

Ok, fahr nach Süden nächstes Mal. Fahr nach Kroatien im Hochsommer oder durch Bosnien mit einem BEV.

>> Alle Tankvorgänge zusammen haben rund eine Stunde Zeit gekostet

Warst du daneben noch bei ner Wanderung? Kein Tankvorgang dauert länger als 5 Minuten am Stück. und du bist keine 20 Mal beim Tanken gewesen.

>> Essens- oder Beine-vertreten-Pause

Die man extra macht, damit das Auto laden kann. Und so ist es bei einem Verbrenner absolut nicht notwendig.

>> auf der Autobahn geladen worden

Wenn man den Stop extra dort plant, wo es Stecker gibt. Und andere Menschen machen es auch so. Ihr geht immer davon aus, dass ihr Plätze findet und diese ungeteilt sind.

>> Auf dem Weg nach Dänemark haben wir alleine in Deutschland 59 Cent Preisunterschied (!) beim Diesel erlebt.

Ja, vielleicht auf der autobahn. Und ist halt Deutschland. Wohne ich nicht und ist somit nicht relevant.


>> Der E hätte rund 400 kWh Strom verbraucht, bei den dänischen Geschwindigkeiten eher so 350 kWh. Selbst ohne Nachdenken mit meiner Standard-Landekarte wären das 220-250 Euro gewesen, mit ein bisschen "gucken wie man lädt" (in Dänemark gab es auch günstige ad hoc Angebote) wäre man realistisch unter 200 Euro rausgekommen.

Mit viel Phantasie vielleicht.
 

Uncle Sam

Erfahrenes Mitglied
03.10.2020
4.388
8.717
ob ich nun zu Hause am Schreibtisch im Forum stöbere und dummes Zeug schreibe oder an der Ladesäule im Forum stöbere und dummes Zeug schreibe ist eigentlich egal
Man muss sich das aber auch nicht künstlich schönreden. Ich mag meinen BEV aber ohne heimische Lademöglichkeit hätte ich keinen, Laden dauert halt länger als Tanken. Aktuell stehe ich für zwanzig Minuten an einer Ladesäule während ich mit einem Benziner längst wieder auf der Autobahn wäre
 
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Biohazard

Erfahrenes Mitglied
29.10.2016
8.054
10.945
EDWH
Laden dauert halt länger als Tanken.
Dafür kann man gut nebenbei laden. Meine letzten Ladevorgänge waren
a) in der Firma während ich zwei Etagen höher gearbeitet habe
b) bei Obi/IKEA während ich shoppen war
c) bei Aldi während ich einkaufen war.

Bis auf das Anstöpseln des Ladesteckers (und eines 150m längeren Weges bei Obi/IKEA aufgrund der Platzierung der Ladesäulen am Parkplatzrand) haben mich diese Ladeaktionen keine zusätzliche Zeit gekostet.

Ich bin ohne heimische Lademöglichkeit, nutze dafür die öffentlichen Ladesäulen im Umkreis so gut es geht nebenbei.
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
23.005
16.311
FRA/QKL
>> Essens- oder Beine-vertreten-Pause

Die man extra macht, damit das Auto laden kann. Und so ist es bei einem Verbrenner absolut nicht notwendig.
Ich glaube an diesem Punkt streiten sich maximal verschiedene Meinungen.

Ich mache keine extra Pausen und das noch nie gemacht. Ich habe auch zu Verbrennerzeiten stets nach spätestens 2-3 Stunden eine Pause von mind. 15 Minuten gemacht, wobei das meistens eher 20-30 Minuten wurden. Schön eine Runde drehen, Beine vertreten, strecken und dehnen. Ich will keine 5 oder mehr Stunden fast ausschließlich in einer Positiion verharren und ich will auch keine 5 oder mehr Stunden mit voller Aufmerksamkeit unterwegs sein. Das wäre mir viel zu stressig.

Ich bin in jungen Jahren morgens zu Geschäftsterminen und dann um 4:00 oder 5:00 gestartet. Das habe ich 3 oder 4 mal gemacht. Danach entweder entspannte Anreise am Vortag oder Nachmittagstermin mit entspannter Anreise am morgen. Ich hatte nie Lust auf Stress und Hektik beim Autofahren, oder gar Termindruck und sehe deshalb das E-Laden als einen gut zu integrierenden Bestandteil des Autofahrens. Und von wegen man muss dorthin wo eine Säule ist. Wenn ich meinem Navi sage „Hey Audi, zeige mir die nächsten Schnelllader auf meiner Route“ bekomme ich sofort die nächsten Säulen angezeigt und werden wunschgemäß dorthin navigiert, inkl. Vorkonditionieren der Batterie für maximale Ladegeschwindigkeit ab der 1. Sekunde. Wobei das Fahrzeug selbstverständlich die Auslastung der Säulen kennt und anzeigt.
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.394
1.626
CGN
>> Wir waren gerade im Urlaub in Dänemark

Ok, fahr nach Süden nächstes Mal. Fahr nach Kroatien im Hochsommer oder durch Bosnien mit einem BEV.

Es gibt immer irgendwelche Fahrstrecken oder Ziele, die nicht so viel Spaß machen mit dem BEV. Der eine pendelt täglich München Berlin und zurück, der nächste mehrmals im Jahr mit dem Bootsanhänger zum Gardasee. Bei dir ist es Bosnien.

Es behauptet niemand, dass E in allen Situationen passt. Genausowenig wie ich gerne mit einen Verbrenner-Kleinwagen-Stadtauto nach Bosnien fahren würde, oder wie umgekehrt unser langer und hoher Verbrenner-Lieferwagen bei der Parkplatzsuche in der Innenstadt keine Freude ist.


Warst du daneben noch bei ner Wanderung? Kein Tankvorgang dauert länger als 5 Minuten am Stück. und du bist keine 20 Mal beim Tanken gewesen. (..)
Ihr geht immer davon aus, dass ihr Plätze findet und diese ungeteilt sind.

Also beim Verbrenner nimmt man die reine Tank-Zeit. Dass man manchmal an der Zapfsäule warten muss bis man dran ist, dass man manchmal auch fünf Minuten von der Autobahn runterfahren muss weil dann der Preis 40 Cent pro Liter günstiger ist, dass man manchmal am Kassenhäuschen noch warten muss bis drei Leute vorher Brötchen/Kaffee/Kippen gekauft haben, das zählt alles nicht.

Umgekehrt ist bei Ladesäulen natürlich immer belegt.

Meine reine Erfahrung aus 5 Jahren BEV und 30 Jahren Verbrenner ist, dass das Laden deutlich stressfreier ist als gemeinhin angenommen wird.

Es geht aber auch gar nicht darum ob ein Tankvorgang 4 oder 9 Minuten dauert. Meine Kernaussage war: "Es ist nicht wichtig, dass der Ladevorgang genauso schnell geht, denn man lädt meistens nebenbei bei ohnehin notwendigen Parkvorgängen.

Die man extra macht, damit das Auto laden kann. Und so ist es bei einem Verbrenner absolut nicht notwendig.

Nochmal zum Verständnis: Wir waren mit einem Diesel unterwegs. Und haben Pausen gemacht. Die einfach nebenbei zum Laden gereicht hätten, wenn wir elektrisch unterwegs gewesen wären

Mit viel Phantasie vielleicht.

An welcher Stelle ist Phantasie nötig? Die Diesel-Kosten waren real, die Reise hat ja stattgefunden.

Der "ohne Nachdenken und ohne Fahrstil anzupassen"-Preis setzt sich aus dem Verbrauch unseres E-Autos (seit 2 Jahren. Und vorher drei Jahre ein anderes) zusammen, den kann ich realistisch einschätzen. Und dem Preislistenpreis der EWE go Karte.

Dass das Auto vermutlich noch mal 10% weniger verbraucht hätte als im deutschen Autobahnalltag, weil man in Dänemark gar nicht rasen darf, dafür braucht es keine Phantasie.

Dass der Fahrstrom ad hoc auf der Reise ca. 20% günstiger gewesen wäre als mit der EWE Go, das habe ich ja an den Säulen gesehen (teils habe ich aus technischer neu geguckt, was das für Säulen sind wie ad hoc funktioniert und so weiter und es wurden die Preise angezeigt. Teils waren es aber einfach auch Schnelllader an Tankstelle-neben-Supermarkt, da wurde der Strompreis an einer Preissäule angezeigt wie beim Sprit.

An welcher Stelle braucht man jetzt also Phantasie um auszurechnen, dass das ganze nur etwa die Hälfte bis zwei Drittel dessen gekostet hätte als wir für Diesel ausgegeben haben?