Flugtaxis - welche Wahrscheinlichkeit und Ausprägung?

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Luftraum

Reguläres Mitglied
17.08.2021
41
12
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Ein Herr Schelling sieht fachleutegestützt eine milliardenschwere Geldverbrennung, denn eine aviatische Revolution. Solche Projekte auf brillanten Computeranimationen basierend sind vielmehr unzählige Träume junger Filmsternchen, die kurz vor dem angeblichen Durchbruch verglühen werden.

Um eine mögliche Zulassung deren Fluggeräts für einen kommerziellen Passagierflugbetrieb zu erlangen, müssen auch Unmengen von Daten durch echte Flugerprobung in der Realität erhoben werden – also etwa bei Wind, Regen, unterschiedlichsten Temperaturen und Einsatzbedingungen. Das beinhaltet, dass auch die Akkus bei höchster Belastung funktionieren müssen, ohne zu überhitzen. Bisher erfuhr man von lediglich minutenlanger Flugerprobung rund ums Haus oder sie stürzten als Totalverlust ab, wie im März/2022 der Prototyp von Joby Aviation.
Ein Mammutvorbereitung für eine Zulassung, denn bereits in drei Jahren, also um das Jahr 2025 herum, wollen fast alle eine Zertifizierung erreicht und eine Serienproduktion aufgebaut haben.

Dass zudem keines der jungen Unternehmen echte Lärmwerte bei Start und Landung für seine angeblich flüsterleisen eFluggeräte veröffentlicht, macht zumindest misstrauisch. Selbst in Hersteller-Werbevideos sind die Fluggeräusche nicht zu hören, obwohl deren zahlreiche hochdrehenden Rotoren ein erhebliches Fluggeräusch erzeugen, egal wie unhörbar der Elektromotor ist.
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Eine Textkurzfassung aus dieser Quelle vom 01.12.2022: https://www.nzz.ch/mobilitaet/autonome-flugtaxis-bleiben-vorerst-ein-traum-ld.1714572
 
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Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
9.623
6.946
Müssten die Politiker nicht erstmal dafür bezahlt werden, um das Gesetz so anzupassen, dass ein Fluggerät außerhalb eines Flughafens/Landeplatz landen darf?
bevor wir von landen reden, müsste erstmal die Unterschreitung der Mindestflughöhe über bebautem Gebiet erlaubt werden...

Aktuell ist das Geschäftsmodell Taxidronen noch absolut illegal. Und zwar praktisch weltweit.

Schöne neue Welt, in der die Industrie illegale Produkte entwickelt, und wenn genug Milliraden darin versenkt wurden, Politiker dafür bezahlt werden müssen, Gesetze an geplante Straftaten anzupassen... (Ja, ein Verstoß gegen das LuftVG ist eine Straftat, und der Flugplatzzwang steht im LuftVG, nicht in der LuftVO)
Früher hat man einfach unterlassen, was klar verboten war, aber das ist natürlich sowas von oldschool.

Das ist noch der einfachste Teil der Regularien, die geändert werden müssten. (s.o.: Alternate & Reserven).
Um ein paar Schlagworte einzuwerfen: Flugbetriebsregeln, Mechaniker-/Prüferlizenzen, Pilotenlizenzen, Genehmigung von Wartungs- und Herstellungsbetrieben...
Aktuell gibt es die Taxidrohnen in der gesamten Luftfahrtgesetzgebung noch nicht.
Bin auch mal auf so "Kleinigkeiten" gespannt wie Versicherungen, wann die Industrie HaftPFLICHTversicherungen für solche Geräte anbietet. Und ob man sich international auf Haftungsobergrenzen einigen kann.

Analog hat übrigens auch die Autoindustrie so ihre liebe Not damit, Mechaniker zu autorisieren an Hochvoltbatterien arbeiten zu dürfen...
In manchen Ländern muss man ja sogar als Elektriker zertifiziert sein, um eine Glühbirne wechseln zu dürfen.

Oder lässt man nur bestimmte Luftstraßen zu die für diese Luftnummern freigehalten werden müssen?
Google mal nach U-Space...
 
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Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
9.623
6.946
Wir müssen Lilium aus dem Flugtaxi-Thread verbannen...
Lilium ist kein Lufttaxi
Roewe hat aber nicht nur die Technologie im Blick, sondern auch das Geschäftsmodell. Er hat sich von der Idee verabschiedet, dass Lilium so etwas wie ein Uber für die Luftfahrt wird. Zu viel Komplexität und zu wenig Cashflow. Stattdessen setzt er auf den Verkauf von Flugzeugen und den Service drumherum. Die Lilium Jets sollen regionale Flüge übernehmen, zum Beispiel von München nach Nürnberg. "Wir sind kein Lufttaxi", betont Roewe. Bis zur endgültigen Fluglizenz brauche Lilium noch etwa drei Jahre und weitere 150 Millionen Euro.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
9.623
6.946
Lilium Jets? Sind das nicht eher Impeller?
Jet = Strahl, und ein Luftstrahl kommt aus den Fönen ja defiitiv raus...
(Im heisse Luft produzieren ist Lilium Weltstandard!)

Spätestens 2025 hofft das Unternehmen NextNorth, die Lizenz der Europäischen Agentur für Flugsicherheit zu bekommen
Naja, hoffen kann man ja mal... Ganz abgesehen davon, dass auch ein paar "Lizenzen" (Approvals) der Spanischen Behörde benötigt werden. Und vermutlich ein paar Gesetzesänderungen im Spanischen Luftrecht.
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
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7.920
Dahoam
Luftnummer und Marketing oder eine ernsthafte Nutzung?
 

marcus67

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17.01.2015
2.585
2.363
Luftnummer und Marketing oder eine ernsthafte Nutzung?
Das könnte sogar funktionieren. Geld spielt keine große Rolle (EC135 ist auch extrem teuer) und auch die Gesetzgebung lässt sich für so einen eng abgegrenzten Bereich schaffen. Auch die Reichweite ist eher sekundär. Fraglich ist halt, wie viele Einsätze das Ding am Tag schafft - meist ist ja nicht viel Zeit zum Laden da.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
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6.946
"Mit höheren Reichweiten und Einsatzgeschwindigkeiten sowie deutlich mehr Zuladung der nächsten Multikopter-Generation können wir die Vorteile für die Notfallversorgung auch in der Praxis umsetzen."
Finde den Fehler....

Reichweite und Geschwindigkeit sind gute Gründe, warum die nächste Generation von Flugtaxis keine Multicopter sein werden...

Oder wie es schon die Wright Brüder wussten:
Like all novices we began with the helicopter in childhood, but soon saw that the helicopter had no future, and dropped it. The helicopter does with great labor only what the balloon does without labor, and is no more fitted than the balloon for rapid horizontal flight. If its engine stops, it must fall with deathly violence, for it can neither glide like the aeroplane or float like the balloon. The helicopter is much easier to design than the aeroplane, but is worthless when done
;)
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
13.966
7.920
Dahoam
Das könnte sogar funktionieren. Geld spielt keine große Rolle (EC135 ist auch extrem teuer) und auch die Gesetzgebung lässt sich für so einen eng abgegrenzten Bereich schaffen. Auch die Reichweite ist eher sekundär. Fraglich ist halt, wie viele Einsätze das Ding am Tag schafft - meist ist ja nicht viel Zeit zum Laden da.
Da wäre halt ein Wechselakku eine sinnvolle Lösung. Wobei man dann halt immer wieder zu seiner Basis zurückfliegen muss und nicht beliebige Landeplätze zum Nachtanken nutzen kann wie es heute mit einem Heli der Fall ist. Da gibt's sogar bei der Bergwacht einen Kerosintank den sie auf einen Anhänger zum Einsatzgebiet fahren können damit bei Bergungen jederzeit vor Ort nachgetankt werden kann.

Dieses Ding wir so oder so erstmal nur ein Nischenprodukt bleiben. Dazu ist die aktuelle Rettungsinfrastruktur zu gut ausgebaut.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
9.623
6.946
Dieses Ding wir so oder so erstmal nur ein Nischenprodukt bleiben. Dazu ist die aktuelle Rettungsinfrastruktur zu gut ausgebaut.
Das habe ich schon vor vielen Seiten so gesagt.
Gerade im Bereich Bergwacht/Seenotrettung/Verkehrsunfälle kann es schon sehr viel Sinn machen, die Wettertauglichkeit ist da aber ein wichtiger Punkt.

Mit dem Rettungswagen bis an den Stau ranfahren, dann Drohne losschicken, kann schon funktionieren. Und für jeden neuen Flug wird der Akku getauscht. Gerade wenn die Straße nicht bis zur Unfallstelle passierbar ist (Stichwort: Ahrhochwasser) kann das eine sehr gute Ergänzung sein. Oder um den Notarzt schneller am Patienten zu haben, 10 Minuten bevor auch der Rettungswagen sich durchgekämpft hat. Ein transportables Modell im Anhänger wäre dann perfekt, geht bei Segelfliegern schließlich auch.
Vor allem ist bei der Rettung kein Taxipreis gefragt, da guckt keiner auf die Kosten wenn es tatsächlich Leben rettet.

Ich kann mir auch nach wie vor den ADAC als einen potentiellen AW609 Kunden vorstellen, bei allerdings etwas anderem Einsatzspektrum.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
13.966
7.920
Dahoam
Oder um den Notarzt schneller am Patienten zu haben, 10 Minuten bevor auch der Rettungswagen sich durchgekämpft hat.
Als Notarzttransporter, also First Responder, ist das durchaus ein interessanter Einsatzzweck, vor allem in unwegsameren Regionen wo die Straßeninfrastruktur eher bescheiden ist. Und da braucht es dann auch nicht das ganze Gerümpel um einen Patienten zu transportieren.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
9.623
6.946
Der andere Aspekt der Taxidrohnen...
Kurs von Flugtaxi-Unternehmen geht vorbörslich durch die Decke
Bei den US-Einzelwerten ist die Aktie von Archer Aviation vor der Startglocke an der Wall Street um 25,9 Prozent gestiegen. Hintergrund ist die Nachricht, dass Boeing in das Flugtaxi-Unternehmen investieren wird.
"die großen" gucken sich erstmal ein paar Jahre an, was die Startups da so probieren, und wenn eins davon am Ende vielversprechend und (erwatungsgemäß) knapp bei Kasse ist, wird es aufgekauft. Am Ende werden Flugtaxs dann von Airbus und Boeing kommen.

Das Archer Midnight ist erwartungsgemäß ein "normales Flugzeug" mit zusätzlicher Senkrechtstartfähigkeit, das im Notfall oder wenn hilfreich zur Integration in den Platzverkehr auch als ganz normales Flugzeug starten oder landen kann. In die Richtung wird es am Ende gehen.
Vor allem ist Archer ein Unternehmen dass in der Luftahrt "mitspielt", aus erfahrenen langjährigen Flugzeugkonstrukteuren besteht und bestens in der Industrie vernetzt und in allen möglichen Gremien aktiv ist. Kein Vergleich mit manch anderen Traumtänzern die ihre Inspiration und ihr Wissen aus einem SciFi Thriller haben...

Was nicht heisst, das nicht auch Multicopter ihren speziellen Nischenmarkt finden werden, wie z.B. bei Bergrettung oder Bundeswehr.
Oder gar im Agrarbereich...
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
2.585
2.363
Was nicht heisst, das nicht auch Multicopter ihren speziellen Nischenmarkt finden werden, wie z.B. bei Bergrettung oder Bundeswehr.
Da bin ich mal gespannt. Bei der Bergrettung geht es ja vor allem um Sicherheit und HOGE in großen Dichtehöhen. Keine Ahnung wie sich da so eine große Drohne schlägt.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
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Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
9.623
6.946
Wenn nach Monaten autonomer Flugerprobung das Flugtaxi das erste mal mit Pilot fliegt, nennt der eine das Meilenstein, der andere Rückschritt auf dem Weg zum autonomen Flugtaxi...
Aber schön, dass wir heutzutage die Flugerprobung erstmal ohne Pilot anfangen können, das macht die Sache deutlich sicherer für die Testpiloten.

Wenn man sich das "Geschäftsmodell" auf der Joby Homepage betrachtet, fragt man sich doch wie lange es dauert bis ein kompletter Langstreckenflieger mit Jobys zum Manhattan Heliport geflogen worden ist. Vermutlich dauert das dann länger als die 60 Minuten die die U-Bahn braucht, und dürfte auch kaum billiger sein als die $11 dafür...
Also ganz klar eine Problemlösung für das reiche Prozent der Passagiere, nicht für die Masse.

Ansonsten kann man Flugzeugkonzepte ähnlich wie Joby auch im 60er Jahre Archiv der Flight International finden. Nur dass heute Elektromotoren das ganze viel simpler und die moderne Elektronik viel einfacher steuerbarer, und damit erst praxistauglich gemacht hat.
Offenbar ist bereits für Strecken wie Manhattan-JFK ein "richtiges" Flugzeug mit Tragflächen dem Multikopter klar überlegen. In die Richtung wird es wohl gehen.
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
6.931
2.753
Z´Sdugärd
Analog hat übrigens auch die Autoindustrie so ihre liebe Not damit, Mechaniker zu autorisieren an Hochvoltbatterien arbeiten zu dürfen...
In manchen Ländern muss man ja sogar als Elektriker zertifiziert sein, um eine Glühbirne wechseln zu dürfen.
Wobei sowas in der Industrie der gespielte Witz ist, und maximal was mit Haftung zu tun hat, manches mit purer Schikane.

2 Beispiele aus dem prallen Leben:

1) Der grösste deutsche Autozulifeferer, Werk in den USA (PA): Neu Aufstellung, kleiner Fehler in der Verdrahtung den man schon fast sehen kann. Zertifizierter Elektriker rückt im Bombenräumanzug (kein Witz!!!) an, schällt das Teil aus (wie willst da was rausmessen) und versucht 4h lang den Fehler zu finden. Nachdem mir das zu blöd war, hab ich (staatlich geprüfter Elektroniker) illegaler Weise die Sache an mich genommen und unter Spannung (BTW: Schutzkleinspannung 24V, 2A) den Fehler in 2min gefunden und behoben. Hier sind schlichtweg einfach die Vorgaben (ob gesetzlich von der "BG", oder vom Betrieb wg Haftung) lächerlich.

2) Wer jetzt meint "Ach, die blöden Amis"...2. grösster doitsche Autozulieferer und auch ein schwäbischer Autobauer mit Stern verlangt das seine Schaltanlagen (Schaltschränke, Klemmkästen am Grösse X) von aussen einsehbar sind, ohne ihn zu öffnen. Warum? Weil man eben auf dem Blatt Papier minderstens eine Elektrofachkraft für DIngsbumstätigkeit sein muss um eben die Türe zu öffnen. Aus dem Grund hat man das Problem elegant umschifft indem man einfach in JEDEN DECKEL ein Löch gesägt hat und eine Plexiglasplatte mit entsprechender Zulassung (HAHA) eingesetzt hat. Somit kann auch der nicht elektrisch befangene von aussen in den Kasten sehen.

Das man sicherlich nun die Grundlagen der Elektrotechnik, bzw die Sicherheit beherschen sollte...ja das sollte klar sein. Aber ich sehe hier eher weniger das Problem seine Leute zu zertifitieren. Sondern eher an irgendwelchen unmöglichen Prozesse und Rilis von Seitens derer die sich (meiner Meinun nach) nur wichtig machen wollen. Mit Sicherheit hat das ganze nämlich relativ wenig zu tun, sondern vielmehr damit, dass sich gewisse Gremien ihre Bürokratisches Pöstchen erhalten wollen, bzw IHRE Produkte an den Mann (oder Frau, oder sonst was) bringen wollen. Einfach mal schauen wer in solchen Gremien sitzt und was die wo alles Zertifizieren, oder was nicht.

Sicherlich muss man wissen was man so tut. Kein Zweifel. Aber wenn man sich einfach mal diverse Flugunfälle anschaut, was da seit Jahren schon gepfriemelt wird in der mechanischen Welt etc finde ich es durchaus lächerlich sich gerade beim elektrischen selbst solche Knüppel zwischen die Beine zu werfen.
 
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Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
9.623
6.946
Sicherlich muss man wissen was man so tut. Kein Zweifel. Aber wenn man sich einfach mal diverse Flugunfälle anschaut, was da seit Jahren schon gepfriemelt wird in der mechanischen Welt etc finde ich es durchaus lächerlich sich gerade beim elektrischen selbst solche Knüppel zwischen die Beine zu werfen.
Nun ist da ein kleiner Unterschied, ob man sich in der mechanischen Welt einen Finger in irgendeiner Kinematik einklemmt, oder an 400V Gleichstrom fasst...

Fly-by-Wire vs. Steuerkabel ist das eine, aber Hochvoltbatterien mit kAh Kapazität sind kleine Bomben mit extrem empfindlichem Zünder...

Genauso klar ist, das jede Regel natürlich ungangen wird, wenn so ein Flugtaxi tatsächlich AOG ist, und da doch nur ein kleinr Fehler in der Verdrahtung behoben werden muss.
Und wenn dann noch der Heliport auf dem Dach eines Bürohochhauses ist, kommt das gar nicht gut wenn da plötzlich die oberen 4 Etagen nur noch rauchende Trümmer sind. Da werden wir gar nicht so schnell gucken können, wie Versicherungen, Berufsgenossenschaften, Bauamt etc. mit all den Regeln kommen, die die Luftfahrtbehörden pragmatisch angegangen sind.
 
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odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
6.931
2.753
Z´Sdugärd
Nun ist da ein kleiner Unterschied, ob man sich in der mechanischen Welt einen Finger in irgendeiner Kinematik einklemmt, oder an 400V Gleichstrom fasst...
Das sollte aber für einen "Fachmann" das kleinste Problem darstellen. Von daher sehe ich keinerlei Probleme seine eigenen Leute zu schulen und zu zertifizieren. Das von dir angesprochene Problem mit den E Autos liegt halt eher daran, das der klassische KFZler eben von Spannung und Strom eher weniger Ahnung hat, und die Mechatroniker von nichts wirklich ;)

Aber wie schon im E Auto Fred angesprochen bedarf es hier eben einem neuen Berufsbild. Und so sehe ich es auch bei irgendwelchen selbstfliegender Taxis oder Amazon Dronen. Das wird ggf schon noch ein Problemchen werden.
 

Luftraum

Reguläres Mitglied
17.08.2021
41
12
Wen es interessiert: Joby erstmals mit Pilot unterwegs.
Denke, es wurde hier bereits erwähnt, dass ein vollautomatisiertes Passagierfliegen lange noch keine Zulassung hat. Insofern ist „menschpilotiertes Drohnenfliegen“ ohnehin einvernehmliche Vorgabe möglicher Testbetreiber selbst in Spore, Dubai und sonstwo. Was Boeing mit Wisk vorhatte: „absolut NUR vollautomatisiertes Fliegen selbst als Teststart in Neuseeland/Christchurch“, scheint auch auf Eis zu liegen (beigelegter Wisk-Rechtsstreit/Larry Page mit Investor Boeing aufgrund neuerlicher „Archer-Ausrichtung“).
 
Zuletzt bearbeitet:

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
6.931
2.753
Z´Sdugärd
Denke, es wurde hier bereits erwähnt, dass ein vollautomatisiertes Passagierfliegen lange noch keine Zulassung hat.
Naja das "Landen" mit ILS 3 geht ja mehr oder weniger. Somit ist ja so ziemlich das schwerste möglich und wohl auch zugelassen?