Gar nicht. Es ist ein Geschäftsmodell.
Nun irgendwann gibt es doch einen Kipppunkt, an dem eben die Kosten höher sind als die Ersparnis, aber ja du hast recht realistisch gesehen kommt es nicht so weit.
Auf einen grundlegenden Strategiewechsel seitens der LH zu hoffen: wishful thinking.
Das wird zutreffen, eigentlich gibt es ja noch eine Aufsichtseinheit die das verhindern soll, das LBA.
Ich werde einfach mal am Ende des Jahres bei denen nachfragen ob sie nicht mal ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen LH einleiten wollen, denn ein Fall wird als Ausrutscher betrachtet werden aber bei 20+ wird auch bei denen eine Ausrede schwer fallen.
Einfach mal um zu sehen was passiert.
In meinem Umfeld / erweiterten Bekanntenkreis liegt es weniger daran, sondern eher daran dass die Menschen nicht den Mut haben, es den erfahrenen Anwalt machen zu lassen. "Könnte" ja 100 € kosten wenn alles schief geht - hat's bei mir noch nie.
Nun man muss bedenken, dass Gerichtsverfahren grundsätzlich immer ein gewisses Risiko bergen, allerdings bietet die aktuelle EU VO eine für den Fluggast sehr starke Rechtsgrundlage was das Risiko gegen null bringt, aber wie Herr Dr. Böse schon schrieb es gibt manchmal auch Richter die nicht so wirklich Ahnung von der Materie haben und "komisch" entscheiden, von daher ein geringes Restrisiko bleibt, dass man eben in die höhere Instanz muss.
aber wie will irgendjemand nachweisen können, dass es das Intercity für 200€ gegeben hat zum exakten Buchungszeitraum.. so gut wie unmöglich
Da wäre ich mir nicht so sicher, denn es dürfte gar nicht so unwahrscheinlich sein, dass LH Geschäftsbeziehungen mit beiden hat, weil sie dort eben Leute mit Vouchern einquartieren und dann die Preise sehen können.
Dann ist der Kläger in der Beweislast und man wird klären müssen warum das höherpreisige Hotel die passende Lösung war.
LH wollte ja am 16.04. auch damit um die Ecke kommen, dass das Hilton Zürich Airport zu teuer gewesen wäre, ich hatte mich schon drauf eingestellt bei Gericht den LH bzw LX Voucher für genau das Hilton vom 12.-13.04 vor zu legen und eben mit der Begründung, dass es die erste Idee gewesen ist weil ich eben nur Tage davor dort einquartiert wurde.
Ich muss zugeben das wohl günstigere B&B welches ich in der Woche davor als Voucher bekommen hatte, war mir in dem Moment nicht eingefallen.
€350 für 4 Stunden Bett, eine Dusche und sonst nichts sind objektiv nicht angemessen.
Warum?
Vier Stunden Schlaf sind auf jeden Fall sehr viel wert, wenn man auch mal den gesudheitlichen Aspekt rein bringt, neben den Risiken die so ein campieren über Nacht am Flughafen eintreten.
Wobei ich schon den Punkt mitgehen würde, ob es zwingend ein Hotel sein muss und nicht Lösungen wie eine Schlafkabine, die es ja jetzt sogar am STR gibt !?, reicht.
Die vier Stunden Suite am KLIA2 hat KLM ohne Diskussion trotz Ankunft um 23:XX Uhr und Weiterflug um kurz vor sieben Uhr übernommen, bzw. ich habe das ganze als nach oben aufgerundeten Gutschein bekommen, der für mich eben so gut wie Cash ist.