Warum eigentlich einchecken? (RE: EW Basic Zusatzleistungen)

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Farscape

Erfahrenes Mitglied
24.09.2010
6.990
43
Wien
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Recht und deren Auffassung ändert sich Gott sei Dank über Dekaden hinweg.

Jetzt ist es halt mal an der Zeit diese Regelung auf die Waagschale zu legen.

Wann wurde das Konsumentenschutzgesetz verabschiedet und wie würde es uns ohne gehen?
Seit wann gibt es 261/2004 und wie würde es uns ohne gehen?
Und seit wann muss man nicht mehr einchecken, welche Vorteile ergeben sich daraus.
 
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TachoKilo

Erfahrenes Mitglied
21.02.2013
2.142
51
Berlin (West) - TXL
Sehe ich auch nicht. Wenn das so wäre, sollte man im Theater und in der Oper auch schleunigst auf Check-In umsteigen.

Scheint ja eine Win-Win-Situation zu sein.
Wäre es ja auch da. Dann kosten die Tickets fürs Theater eben keine festen Preise, sondern sind variabel. Man überbucht das Theater dann halt und wenn jemand die Vorstellung nicht besuchen kann, wird er halt auf die nächste Vorstellung umgebucht. Es wird eine EU-Richtlinie für Kompensationen eingeführt und alle sind zufrieden.
Um es kurz zu machen: wenn ich mir Theater-Tickets kaufe, dann habe ich ja oft (wohlgemerkt nicht immer) die Möglichkeit diese Tickets einfach weiterzuverkaufen. Denn die Tickets sind ja nicht personengebunden. Inzwischen sind sie das bei Konzerten beliebter Künstler manchmal eben schon, weil man es dem Schwarzmarkt etwas schwerer machen möchte, was natürlich grundsätzlich gut für den einzelnen Kunden ist, aber schlecht, wenn ich meine Tickets später verkaufen möchte.
Im etwas volatileren Airline-Geschäft, dürften Überbuchungen trotz der ganzen Zusatzlasten (wie Kompensationen, Boarding Pässe, etc.) immer noch für mehr Vorteile sorgen als Nachteile. Wohl auch, weil Airline-Kunden den kompletten Verzicht auf flexible Tickets nicht gut heißen würden.
 

Berlin_Lawyer

Erfahrenes Mitglied
10.10.2017
810
99
Berlin
Schaue Dir mal den Threadtitel an: Ich will den Checkin abschaffen. Ich habe einen Vertrag geschlossen, den Werklohn entrichtet und will jetzt in eine Flugzeug steigen und von A nach B befördert werden. Ich finde es nicht richtig, wenn jemand von mir verlangt, dass ich auf einem Bein stehend das Vaterunser bete, bevor der Werkunternehmer seine Leistung erbringt.

Ich erwarte, dass ich mit Buchung und Zahlung das Dokument erhalte, was es mir ermöglicht, im Flugzeug meinen Sitzplatz einzunehmen. Nicht erst X Tage / Stunden vorher auf irgendwelchen Websites, in Apps, an Automaten oder im Kontakt mit Menschen am Flughafen nach Schlangestehen. Das ist ne Verkaufsshow, teils sogar mit der (m.e. rechtswidrigen da nicht erforderlichen) Erhebung personenbezogener Daten.

Check-In abschaffen? Ambitioniert, wenn man sich vor Augen führt, dass es eine Welt außerhalb des Zivilrechts gibt.

Im öffentlich-rechtlichen Luftsicherheitsrecht beispielsweise knüpfen Rechte und Pflichten des Luftfahrtunternehmens (und Dritter) an die Abfertigung (engl. Check-In) der Passagiere an. Als Beispiel aus der maßgeblichen DurchführungsVO zur Luftsicherheit: Der Zugang zum Sicherheitsbereich eines Flughafens ist Personen nur zu gestatten, wenn diese "a) eine gültige Bordkarte" vorlegen und "die Bordkarte (...) ist zu überprüfen, bevor einer Person Zugang zu einem Sicherheitsbereich gewährt wird, um deren (...) Gültigkeit sicherzustellen". Und mit Blick auf transportiertes Gepäck: "Luftfahrtunternehmen müssen beim Einsteigen sicherstellen, dass Fluggäste eine gültige Bordkarte (...) vorweisen (...)". Zugleich muss ein Luftfahrtunternehmer sicherstellen, "dass die Fluggäste vor Abschluss der Abfertigung über das Verbot des Mitführens der (...) Gegenstände unterrichtet werden."

Man kann gewiss Überlegungen anstellen, ob man alle dem auch anders gerecht werden kann, aber ich sagte es schon einmal:
Der Check-In ist mehr als nur eine bloße Erfindung der Airlines.
 
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Daidalos

Aktives Mitglied
16.02.2020
116
0
Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
Im Gegenteil. Kein Check-in -> geringere Kosten -> geringere Ticketpreise
Na ja, du kannst den Check-in formal abschaffen, aber nicht de facto. Du brauchst aktuelle Fluggastdaten allein aufgrund rechtlicher Vorschriften und aus Gründen der Sicherheit. Die müssten dann vor Ort erhoben werden, denn die Daten könnten sich ja seit beim Buchungszeitpunkt geändert haben.

Dann musst du die Berechtigung der Paxe prüfen, einen Flug anzutreten. Das würde erschwert. Wie gesagt, Du kannst den Check-in formal abschaffen, aber diese Überprüfung kann ja nicht entfallen. Diese müsste dann vor Ort erfolgen. Ich denke, es wäre logistisch problematisch, auf ein Dokument zu setzen, dass zum Buchungszeitpunkt erstellt wurde aufgrund von Änderungen seit Buchung.

Und wie machst Du Sitzplatzvergabe? Propagierst Du hier entweder Sitzplatz kaufen oder Zufallsprinzip wie bei FR? Wie handelst Du die Eingabe von Vielfliegerdaten (die sich ja durchaus gegenüber dem Buchungszeitpunkt geändert haben können)? Etc.

Das soll ohne herkömmlichen Check-in irgendwie magisch günstiger werden?

Den Zusammenhang von Check-in und Überbuchung sehe ich auf Anhieb auch nicht.
Es ist eine Analogie. In beiden Fällen würden die Kosten steigen mit negativen Konsequenzen für Anbieter wie Nachfrager.
 

Daidalos

Aktives Mitglied
16.02.2020
116
0
Sehe ich auch nicht. Wenn das so wäre, sollte man im Theater und in der Oper auch schleunigst auf Check-In umsteigen.
Das ist doch dumm. Hier gibt es andere Mechanismen, um die Effizienz zu erhöhen. Etwa nichtpersonalisierte Karten, die man an Freunde und Bekannte einfach weitergeben kann oder personalisierte Karten, die man umschreiben oder erstatten lassen kann. Und dann gibt es Restkarten an der Kasse.

Das ist alles sehr viel unproblematischer als beim Fliegen, wo z.B. Daten zur Erleichterung der Grenzkontrolle (beim Eintritt und Verlassen des Schengen-Raumes) oder aus Sicherheitsgründen (Vorratsdatenspeicherung von Fluggastdaten aufgrund EU-Richtlinie) erhoben werden müssen.

Theater- und Opernkarten dürften im Mittel auch billiger sein als Flugtickets, so dass dementsprechend die Berechtigungskontrolle etwas weniger aufwendig sein kann.
 

dch

Erfahrenes Mitglied
30.05.2012
887
6
EDDH
Na ja, du kannst den Check-in formal abschaffen, aber nicht de facto. Du brauchst aktuelle Fluggastdaten allein aufgrund rechtlicher Vorschriften und aus Gründen der Sicherheit. Die müssten dann vor Ort erhoben werden, denn die Daten könnten sich ja seit beim Buchungszeitpunkt geändert haben.

Durch automatischen Check-in ist der Check-In faktisch abgeschafft.

Die Airlines bewiesen ja, dass es auch ohne geht.
 
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dch

Erfahrenes Mitglied
30.05.2012
887
6
EDDH
Das ist alles sehr viel unproblematischer als beim Fliegen, wo z.B. Daten zur Erleichterung der Grenzkontrolle (beim Eintritt und Verlassen des Schengen-Raumes) oder aus Sicherheitsgründen (Vorratsdatenspeicherung von Fluggastdaten aufgrund EU-Richtlinie) erhoben werden müssen.

A) gibt es auch Flex Tickets, die kann man wie im Theater zurückgeben. Das ist schonmal kein Grund für die zwingende Notwendigkeit.

Und B) hat die Airline alle notwendigen Daten auch vor dem CI schon. Auch hier sehe ich keine Notwendigkeit.
 
B

Boeing736

Guest
Hier gerät etwas vergessen dass bei den klassischen Netzwerkairlines ein Grossteil der Passagiere die Tickets noch immer über GDS/OTAs etc. erwirbt. In dem Fall liegen den Airlines eben nicht zwangsläufig alle notwendigen Daten vor und eine Art Check-in über die GDS ist nicht wirklich vorstellbar.
 

Daidalos

Aktives Mitglied
16.02.2020
116
0
A) gibt es auch Flex Tickets, die kann man wie im Theater zurückgeben. Das ist schonmal kein Grund für die zwingende Notwendigkeit.
Weiß nicht, was Du damit meinst.

Und B) hat die Airline alle notwendigen Daten auch vor dem CI schon. Auch hier sehe ich keine Notwendigkeit.
Ist doch Quatsch, Personalausweis- oder Reisepassdaten können sich etwa erst kurz vor dem CI geändert haben oder der Airline schlicht und ergreifend vor dem CI nicht vorliegen (wie vom Vorposter erwähnt).
 

dch

Erfahrenes Mitglied
30.05.2012
887
6
EDDH
Ist doch Quatsch, Personalausweis- oder Reisepassdaten können sich etwa erst kurz vor dem CI geändert haben.

Beim automatischen CI können die sich auch geändert haben. Die Prüfung scheint also nicht vorgeschrieben zu sein.

PS: Das ist jetzt Dein zweites Posting, das mit "Dumm" oder "Quatsch" beginnt. Bist zu auch zu einer vernünftigen Diskussion in der Lage?
 
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A

Anonym70281

Guest
Wenn die Rechtsverdreher wirklich durchboxen, dass der Vor-Ort-Checkin kostenlos sein muss, bestrafen sie alle, die den OLCI machen.

Nur so als kurze Frage: wenn ich Sperrgepäck habe (z.B. ein Rennrad), ist der Vor-Ort-Checkin dann immer noch kostenpflichtig? Irgendwo muss ich das Sperrgepäck ja abgeben (im Vergleich zu normalem Aufgabegepäck geht da nix automatisch, oder?).
Gut, die Situation hatte ich zuletzt vor vier Jahren bei easyJet, aber da gabs auch noch keine so Ideen wie kostenpflichtigen Vor-Ort-Checkin.
 

Daidalos

Aktives Mitglied
16.02.2020
116
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Beim automatischen CI können die sich auch geändert haben. Die Prüfung scheint also nicht vorgeschrieben zu sein.
Der automatische CI macht den CI ja nicht obsolet, er automatisiert ihn nur. Die Automatisierung erfolgt aber nur unter engen Voraussetzungen. Du musst eine LH ID/einen M&M Account haben, Du musst vermutlich direkt gebucht haben, Du musst Schengen fliegen, Du must den Auto CI aktiviert haben.

Ich bin kein Jurist, aber ich nehme an, dass es Dir als M&M Mitglied obliegt, Deinen Vertragspartner M&M über Namens- und Adressänderungen zu informieren, weil Du mit M&M einen Dauervertrag geschlossen hast. Die könnten dann also von der Korrektheit Deiner Stammdaten ausgehen.

Ich kann mir auch vorstellen, dass der Auto CI u.U. scheitert, wenn Du eine weit in der Zukunft liegende Buchung tätigst und dann bis 23h vor Abflug keinerlei Aktivität in Deinem M&M Konto hast. Letzteres ist natürlich Spekulation.
 
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restless

Reguläres Mitglied
05.02.2019
96
0
Die verschiedenen Anbieter können dafür in Zukunft einen weiteren Vorteil an ihre Premiumangebote hängen:
Kostenloser Check-In am Schalter für *A Gold und Flex Tickets :D

Ich denke in der Realität wird der kostenpflichtige Schalter-Checkin mit einem universalen Angebot von kostenlosen Self-Check-Ins einhergehen.
An vielen Orten darf ich ohne Bordkarte ja schon lange nicht mehr zum Baggage Drop.
In manchen Airports (Musste ich ich jetzt in MEL das erste mal machen) wiegt der Pax schon selber das Gepäck, bevor er den Baggage Tag montiert -> Personal wäre somit technisch gesehen nur noch zur Kontrolle und bei Problemen nötig.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die persönliche Bedienung in der Abrichtungskette zur Ausnahme wird. Somit ist der kostenpflichtige Schalter-Check-In auch nicht mehr utopisch.
Voraussetzung für eine Kundenakzeptanz ist allerdings das Vorhandensein der Self-Check-In Automaten.

Trotzdem: Da ich oft innereuropäisch mit Handgepäck unterwegs bin (und die Airline sowieso alle meine Informationen in meinem Profil finden kann) verschliesst sich mir die Sinnhaftigkeit des OLCI ebenfalls.
Vor einigen Monaten habe ich fast vergessen einzuchecken weil ich mich so an den Auto-Checkin von LX gewohnt war.
 

interessierterlaie

Erfahrenes Mitglied
26.02.2010
1.056
645
MHG
Was spricht dagegen, dieses Dokument gleich bei Buchung auszugeben? Wenn ich bei EZ zwei Wochen vor Abflug ein Ticket kaufe, kann ich gleich im Buchungsprozess einchecken und erhalte den Boarding-Pass. Dass EW soetwas erst x Stunden vor Abflug öffnet, provoziert doch gerade, dass jemand es verschlampt und dann am Flughafen steht und feststellt: Mist, nun muss ich 5,00 € zahlen.

Bei Volotea geht's sogar noch früher, also fast bis zu einem Jahr im Voraus. Wenn Du beim Kauf eines Tickets gegen Geld direkt einen bestimmten Sitzplatz auswählst, kannst Du nach der Buchung direkt die Einsteigekarte ausdrucken bzw. in die App runterladen.
 

Seemann

Erfahrenes Mitglied
23.03.2010
1.684
730
MUC
Man muss ziemlich MIMIMI-mäßig drauf oder ein geldgeiler Jurist sein, um hier ein Problem zu sehen.

OLCI ist heutezutage zumutbar und kostet die Airline so gut wie nichts. Personal am Flughafen hingegen ist teuer (trotz relativ niedriger Entlohnung - Löhne und Gehälter sind nur ein Teil der Kosten).


Bin es weder noch. Und könnte gerne auf den Checkin verzichten.
Voraussetzung aber wäre, dass ich beim Kauf des Tickets die Bordkarte bekomme.

Irgendwie verlangen die Airlines, dass ich das passende Equipment um einen Checkin zu machen nicht nur besitze, sondern auch noch immer funktionsfähig am Mann trage.
Nach drei Tagen in der Wildnis habe ich weder einen Drucker zur Hand noch ist sichergestellt, dass mein Smartphone ausreichenden Batteriestand hat, noch dass ich im betreffenden Land überhaupt ins Netz komme.

Automaten sind gut und werden auch angenommen. Je besser diese funktionieren, desto weniger Personal wird gebraucht.
Und Personal muss wohl immer vorhanden sein, so lange es Gepäck gibt, spätestens wenn es darum geht, für das Übergepäck zu löhnen.
Das spüren dann alle, sobald es zu einer Störung im Betrieb kommt, z.B. Flugausfall.

Wenn ich im Parkhaus parke, ins Kino oder Museum gehe oder beim Bäcker eine Brezel kaufe, der Beleg ist immer im Preis enthalten.
Nur die Airlines wollen damit auch noch ein zusätzliches Geschäft machen.

Angemessen wäre, wer die Pflicht-Leistung (Ausgabe einer Bordkarte) nicht in Anspruch nimmt bekommt 50 wertvolle Prämienmeilen gutgeschrieben.;)
 

Seemann

Erfahrenes Mitglied
23.03.2010
1.684
730
MUC
Beim automatischen CI können die sich auch geändert haben. Die Prüfung scheint also nicht vorgeschrieben zu sein.

In einigen Schengen-Ländern (zB Spanien) ist die Airline verpflichtet zu prüfen ob Ticket, Ausweis und Person beim Einsteigen zusammenpassen...
 

malschauen

Erfahrenes Mitglied
05.12.2016
2.806
2.016
In einigen Schengen-Ländern (zB Spanien) ist die Airline verpflichtet zu prüfen ob Ticket, Ausweis und Person beim Einsteigen zusammenpassen...

Beim Einsteigen müssen sie das prüfen, aber das machen sie, ob automatischer CI oder ob man beim Schalter war. Das war für gewisse Länder schon so, bevor es OLCI überhaupt gab. Schliesslich kann noch immer jemand einchecken und den Boardingpass dann weiter geben.
 

Daidalos

Aktives Mitglied
16.02.2020
116
0
Bei Volotea geht's sogar noch früher, also fast bis zu einem Jahr im Voraus.
...unter restriktiven Bedingungen.

Bei FR z.B. lassen die AGB zwar den OLCI bis zu 60 Tage vorab zu. Dann gibt's aber Einschränkungen. So sagt 6.6 der AGB:

Sie sind verpflichtet, sowohl bei der Sicherheitskontrolle als auch am Flugsteig ein gültiges Reisedokument vorzuzeigen, das mit den Daten auf Ihrer Bordkarte übereinstimmt.

Das impliziert in meinen Augen, dass man FR bei Änderungen informieren muss, z.B. indem man den OLCI rückgängig macht und mit den aktualisierten Daten erneut vornimmt.

Und ich kann das Argument von User Berlin_Lawyer nachvollziehen, dass dies keine rein zivilrechtliche Angelegenheit ist, sondern auch öffentlich-rechtliche Rechtsnormen zum Check-in existieren.

Und abseits der juristischen Dimension sehe ich sowieso noch die ökonomische, die ich oben schon stark gemacht habe. Im Interesse des eigenen Gewinns können die Airlines aktuell auf den Check-in nicht verzichten.

Dazu läuft garantiert nicht nur bei CC-Zahlungen, sondern auch beim OLCI, ob automatisiert oder nicht, bei allen Airlines eine Fraud Detection Engine mit, die in bestimmten Fällen intervenieren wird. Des Weiteren darf man nicht vergessen, dass die Airlines auch abseits der Unterbindung von Betrug und Missbrauch ein großes Interesse an korrekten Passagierdaten haben, um ihre Produkte zu optimieren.

Mit Kundendaten sollen Prozesse verbessert und Marktlücken entdeckt werden. Nicht zuletzt gibt es Aufforderungen zur Profilaktualisierung, Infos wie "Ihr Profil ist nur zu xx Prozent vollständig", Sicherheitschecks usw. Gute Passagierdaten sind für die Airlines wie bares Geld!
 
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Daidalos

Aktives Mitglied
16.02.2020
116
0
Ja, stimmt. Wird aber am Gate gemacht, von daher würde das auch ohne CI funktionieren.
Was, wenn es nicht zusammenpasst? Das ist dann ne Kostenfalle.

Wenn vorher ein Check-in gemacht wird, werden die wichtigsten Daten vorab nochmal abgeglichen, oft wenige Stunden oder Tage vor Abflug. Bei Unstimmigkeiten kann die Person darauf aufmerksam gemacht werden. Wenn das erst am Schalter oder Gate passiert, dann ist der Teufel los. Das müssen doch etliche Vielflieger hier im Forum schon live erlebt haben?

Teilaufgabe des Check-ins ist sozusagen ein Plausibilitätscheck. Die Buchung wird oft von Dritten vorgenommen, der Check-in hingegen wird meist vom Fluggast selbst (oder zumindest einem Begleiter auf dem Flug) vorgenommen.
 

dch

Erfahrenes Mitglied
30.05.2012
887
6
EDDH
Was, wenn es nicht zusammenpasst? Das ist dann ne Kostenfalle.

Auf dem Boardingpass steht nur der Name und der wird am Gate mit dem Perso verglichen. Niemand macht da noch eine Abfrage im Melderegister.

Ich sehe keinen Unterschied zur Prüfung 30 min vorher am Counter. Wenn die Bordkarte mit dem falschen Fluggast erscheint, ist das ein exklusives Problem des Gastes.