Ich habe dazu ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, zwar nicht auf AZ sondern auf BA, aber sonst vergleichbar, letztes Leg verfallen lassen.
Wenn Du das Ticket nicht vorher umbuchst/es nicht umbuchen kannst, hängt es letztlich vom Personal beim Check In in New York ab....
Meine persönlichen Erfahrungen dazu:
In 2010: Flug mit BA von Deutschland via LHR nach MIA. Die Segmente wurden der Reihenfolge abgeflogen. Auf dem Rückflug wollten wir in LHR aussteigen, das letzte Segment verfallen lassen. Beim Check In in MIA haben wir gesagt, dass sich die Pläne geändert haben und wir heute nur bis LHR fliegen. Einen Grund mussten wir gar nicht angeben. Es gabe keine Probleme, keine Diskussionen, Gepäck wurde problemlos nur bis LHR durchgecheckt und letztes Segment verfiel.
In 2012: Gleiche Situation. Jetzt weigerte sich die Mitarbeiterin das Gepäck nur bis LHR durchzuchecken. Unser Ticket sei nicht umbuchbar und ließ keine Änderungen zu. Lange Disskussionen, der Ticketpreis wäre beim Flug bis Deutschland deutlich niedriger als beim Flug nur bis LHR, wir müssten 300 Euro nachzahlen. Da das Ticket ja eigentlich nicht umbuchbar war, weiss ich bis heute nicht wie sie das berechnet haben will. Wir lehnten Ihr Angebot schließlich ab. Da wir genügend Umsteigezeit (3 h) in LHR hatten, haben wir das Gepäck bis Deutschland durchgescheckt, und sind in LHR zum Flight Connection Center. Hier haben wir gesagt, dass wir nicht weiterfliegen. Die Angabe eines Grundes war nicht nötig. Die Mitarbeiterin in LHR hat dann das letzte Leg problemlos gestrichen und das Gepäck wurde für uns herausgesucht. (Gepäckabschnitt griffbereit haben!) Das hat allerdings dann 30 min Minuten gedauert.
Meiner Erfahrung nach hängt es also massgeblich von der Fähigkeit und der Lust und Laune des jeweiligen Mitarbeiters ab.
Es kann Dich niemand zwingen in die Maschine zu steigen und das letzte Leg abzufliegen. Trotzdem kann der Mitarbeiter beim Check In auf die Einhaltung der Ticketbedingungen bestehen, gerade dann, wenn die Airline durch das Umbuchen des Tickets zusätzliche Gebühren kassieren kann.
Umgekehrt können der Airline Kosten für den "No Show" des Passagiers entstehen, wenn dieser Gepäck aufgegeben hat. In der Regel wird das Gepäck ausgeladen, wenn ein Passier nicht an Bord geht. Das Zeitenster nach "Boarding Completed" bis man das Gepäck gefunden hat ist eng, falls es zu lange dauert, kann das Flugzeug seinen Slot verpassen, mit den entsprechenden Folgen und Kosten für die Airline.
Im Nachgang zu unserem unerfreulichen Check In Erlebnis in MIA haben wir bei BA angerufen. Der Mitarbeiter im Call Center war der Meinung, dass die Mitarbeiterin in MIA einen Fehler gemacht hat und das Gepäck nur bis LHR einchecken hätte dürfen. Der potentielle Verlust des Slots in LHR durch Gepäck was in letzter Minute wieder ausgeladen wird, sollte nicht riskiert werden, gerade in Heathrow! Uns wurde angeboten gegen die Mitarbeiterin in MIA eine offizielle Beschwerde einzuleiten, worauf wir allerdings verzichtet haben.
Quintessenz: Wenn Du es nicht vorher durch ein Umbuchen des Tickets klar regelst/regeln kannst, wird es letztlich von der Lust und Laune und der Fähigkeit des Mitarbeiters beim Check In abhängen. Der könnte versuchen Dir Umbuchungskosten aufzubrummen. Falls die dann erträglich sind, würde ich mir das aber trotzdem überlegen. Aber vielleicht klappt bei Dir auch alles ganz problemlos. Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen!