Gründe für den Personalmangel?

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odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
4.719
653
Z´Sdugärd
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Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mittlerweile viele "Ausländer", egal ob Ärzte oder Pflegekräfte in Krankenhäuser arbeiten.
Das Problem ist aber, dass die meisten Fachkräfte aus dem Ausland teilweise überhaupt nicht zu verstehen sind und sich sehr schlecht auf Deutsch artikulieren können! Gerade in so sensiblen Bereichen wie Medizin ist das ein absolutes No-Go!!!

Ich muss zu 100 % verstehen, was ein Arzt oder Pfleger mir mitteilen will, egal ob als Patient oder Angehöriger!
Kann ich durchaus bestätigen. Ohne hier jetzt in die ewig gestrige Ecke gestellt zu werden...ich hatte vor 4 Jahre ne OP bei der alles schief gelaufen ist. Aus 3 Tagen Stationär sind 3 Wochen Intensiv geworden. Eine der Ärztininen konnte nur wirklich schlechtes Deutsch und hat immer was von "Darmwinden" geredet... Auf Englisch hats besser geklappt.

Wiegesagt es ist mir egal aus welchem Land die Person kommt. Solange sie ihre Sache richtig macht. Aber wenn eben mit inneren Blutungen auf Intensiv liegst, einen Bluterguss von der Schulter bis zum Hintern hast und der Doc dich nicht versteht ist das durchaus "bedenkenswert".

Aber gutes Thema...was glaubst wie es den in Rumänien oder Polen aussieht im Krankenhaus? Die gehen gen Westen, und die haben noch grössere Probleme mit ihren Pflegekräften.

Schlimm auf der anderen Seite das das lokale Klinikum ihre Azubis geschlossen NICHT übernimmt. Nur um hinterher auch den Fachkräftemangel Blues einzustimmen.
 

freddie.frobisher

Erfahrenes Mitglied
23.04.2016
4.955
3.697
Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mittlerweile viele "Ausländer", egal ob Ärzte oder Pflegekräfte in Krankenhäuser arbeiten.
Das Problem ist aber, dass die meisten Fachkräfte aus dem Ausland teilweise überhaupt nicht zu verstehen sind und sich sehr schlecht auf Deutsch artikulieren können! Gerade in so sensiblen Bereichen wie Medizin ist das ein absolutes No-Go!!!

Ich muss zu 100 % verstehen, was ein Arzt oder Pfleger mir mitteilen will, egal ob als Patient oder Angehöriger!
Glaub mir, vielen Patienten verstehen ihren Arzt nicht, auch wenn er Deutsch spricht. Ausländische Fachkräfte haben in Krankenhäusern mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. In Libyen geht man ins Krankenhaus wenn einem das halbe Bein abfällt. In Deutschland kommt man wegen eines Wespenstichs ohne allergische Reaktion in die Notaufnahme. Dass nur die wenigsten "Notfälle" auch echte Notfälle sind muss ein ausländischer Arzt erstmal verinnerlichen, der denkt automatisch immer gleich ans Schlimmste.
 

Phos4

Erfahrenes Mitglied
05.06.2016
1.036
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Kann ich durchaus bestätigen. Ohne hier jetzt in die ewig gestrige Ecke gestellt zu werden...ich hatte vor 4 Jahre ne OP bei der alles schief gelaufen ist. Aus 3 Tagen Stationär sind 3 Wochen Intensiv geworden. Eine der Ärztininen konnte nur wirklich schlechtes Deutsch und hat immer was von "Darmwinden" geredet... Auf Englisch hats besser geklappt.

Wiegesagt es ist mir egal aus welchem Land die Person kommt. Solange sie ihre Sache richtig macht. Aber wenn eben mit inneren Blutungen auf Intensiv liegst, einen Bluterguss von der Schulter bis zum Hintern hast und der Doc dich nicht versteht ist das durchaus "bedenkenswert".

Aber gutes Thema...was glaubst wie es den in Rumänien oder Polen aussieht im Krankenhaus? Die gehen gen Westen, und die haben noch grössere Probleme mit ihren Pflegekräften.

Schlimm auf der anderen Seite das das lokale Klinikum ihre Azubis geschlossen NICHT übernimmt. Nur um hinterher auch den Fachkräftemangel Blues einzustimmen.
Aber was erwartest du von solchen Instituten wie Krankenhäuser? Das sind ja alles "Wirtschaftsunternehmen", da muss der Rubel rollen...scheiss egal, ob der Patient dich versteht oder nicht.
 

Leon8499

Erfahrenes Mitglied
24.08.2019
2.929
3.080
Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mittlerweile viele "Ausländer", egal ob Ärzte oder Pflegekräfte in Krankenhäuser arbeiten.
Das Problem ist aber, dass die meisten Fachkräfte aus dem Ausland teilweise überhaupt nicht zu verstehen sind und sich sehr schlecht auf Deutsch artikulieren können! Gerade in so sensiblen Bereichen wie Medizin ist das ein absolutes No-Go!!!

Ich muss zu 100 % verstehen, was ein Arzt oder Pfleger mir mitteilen will, egal ob als Patient oder Angehöriger!

Das ist nun einmal das Ergebnis einer Einwanderungsgesellschaft. Ganz logisch, dass ein Einwanderer im Regelfall die Sprache nicht so gut beherrscht wie ein Muttersprachler, mein Englisch ist auch weit von dem eines Muttersprachlers entfernt, obwohl es gemessen an anderen Deutschen schon gut ist. Außerdem funktioniert die Einwanderungsgesellschaft eben nicht so, dass die Einwanderer dauerhaft mit Jobs wie Reinigungskraft abgespeist werden, und sich die Kartoffeln weiter die "guten" Jobs unter den Nagel reißen (wobei man bei einem Arzt im Krankenhaus auch nicht gerade von einem guten Job sprechen kann, welche Berufsgruppe sonst muss denn 24 Stunden am Stück abrufbereit sein?). Diese Entwicklung wird sich angesichts der demografischen Lage übrigens noch weiterentwickeln.

Schlimm auf der anderen Seite das das lokale Klinikum ihre Azubis geschlossen NICHT übernimmt. Nur um hinterher auch den Fachkräftemangel Blues einzustimmen.

Da wäre ja mal hochinteressant, woran das liegt. Aber das ganze Gesundheitssystem ist als Arbeitgeber ohnehin total lost und hoffnungslos unreformierbar. Vielleicht also ein Segen für die betroffenen Azubis, damit sie sich in einer anderen Branche einen vernünftigen Job ohne extrem viele Überstunden, ständig erwartetes Einspringen in der Freizeit und Kollegen mit Helfersyndrom bis zur Selbstaufgabe suchen können.
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
4.719
653
Z´Sdugärd
Da wäre ja mal hochinteressant, woran das liegt. Aber das ganze Gesundheitssystem ist als Arbeitgeber ohnehin total lost und hoffnungslos unreformierbar. Vielleicht also ein Segen für die betroffenen Azubis, damit sie sich in einer anderen Branche einen vernünftigen Job ohne extrem viele Überstunden, ständig erwartetes Einspringen in der Freizeit und Kollegen mit Helfersyndrom bis zur Selbstaufgabe suchen können.
Naja, du machst ja keine 3,5 Jahre eine Ausbildung zum Krankenpfleger nur um hinterher beim Daimler Alufelgen an ne S Klasse zu schrauben.

Der Grund ist zuminderst in diesem Falle einfach: KEIN GELD da. Wobei ich das es eh nie verstehen kann. Nehmen wir mal eine KFZ Versicherung als Vergleich. Diese kann dir ja auch nicht vorschreiben was eine Reperatur kosten darf. Wenn der Kotflügel von einem Porsche halt 2000€ kostet, kannst keinen vom Polo für 150€ als Referenz nehmen. Warum geht das bei der Gesundheit? Wie kann ein Versicherungssachbearbeiter (bzw deren lustiger Vorstand/Beraterkreis) den definieren was eine Behandlung kostet DARF?

Auf der anderen Seite..Funfact: Die Anzahl der Kaiserschnitte richtet sich nach der Krankenversicherung. Bei gesetzlichen eher weniger zu finden als bei PKV! Kann sich jetzt jeder seinen Teil selbst denken.

Und BTW: Wer nun meint das Ärzte die NUR PKV Patienten behandeln ihren Mitarbeiter mehr bezahlen als irgendwelche Kassendocs...der ist auf dem Holzweg. Hab ich glaub auch schonmal in diesem Fred erwähnt: Auch "beste Häuser" bezahlen ihren Putzfrauen nur den Mindestlohn. Und späterstens jetzt schliesst sich der Kreis wieder zum Thema ;)
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
10.071
3.157
Oh dieser vorraussehbare Aufschrei bei der Erhöhung der Mindestsätze ist derartig albern das mir wenig dazu einfällt.

Hier und in den Medien wird so getan als ob die halbe Republik jetzt das Bürgergeld bezieht, dem ist aber nicht so. Es gibt in DE etwas über 900.000 Langzeitarbeitslose, die man eben in diese Ecke stellen kann, rechtfertigt das diesen Aufschrei? Vor allem wenn man sieht das die meisten davon alt, schlecht ausgebildet und chronisch krank sind?

Das Problem in DE sind einfach die niedrigen Löhne auf breiter Front, die zu den immer höheren Kosten einfach nicht passen. Zudem der Wandel zu einer Service Gesellschaft, die eben deutlich mehr Arbeitskräfte braucht, diese aber nicht gut bezahlen kann bzw. bezahlen will.

Ich sehe nicht das die Mehrzahl der Menschen auf der faulen Haut liegen will und Bürgergeld kassieren möchte, sondern das eigentlich alle die ich kenne gerne arbeiten, und wenn sie vernünftig verdienen tun sie das noch lieber.

Allerdings beobachte ich auch das mehr und mehr Menschen im Alter von 50+ nahegelegt wird ihren Job aufzugeben, Kündigung & Abfindung sehe ich immer öfter, aber da handelt es sich eben nicht im schlecht bezahlte Service Jobs sondern um gutbezahlte Mitarbeiter mit Führungsfunktion.

Zudem hat diese Gesellschaft das Problem das in der Zwischenzeit jeder Abitur macht und dann "studieren" will, weil jemand der zwei Jahre lang studiert hat einen besseren sozialen Status hat als jemand der einen Meister im Handwerk macht. Diese Haltung sollte die Gesellschaft eventuell überdenken.
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
4.719
653
Z´Sdugärd
So schauts. Ein gelber sagte mal "Arbeit muss sich wieder lohnen"...nur schade das seine aktuellen Parteigenossen das nicht mehr verstehen wollen, oder können. Würd sich im Grabe rumdrehen der Guido!
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
10.071
3.157
Warum geht das bei der Gesundheit? Wie kann ein Versicherungssachbearbeiter (bzw deren lustiger Vorstand/Beraterkreis) den definieren was eine Behandlung kostet DARF?
Frag Karl Lauterbach der hat schon als Berater von Ulla Schmidt sein Unheil getrieben, den von Hause aus ist der hochgelobte Virologe/Epidemieloge eigentlich Gesundheitsökonom.
 
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alex09

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09.12.2010
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Es gibt in DE etwas über 900.000 Langzeitarbeitslose
Es sind rund vier Millionen Berechtigte.
Und noch einmal: in einer Krise und bei einem eklatanten Mangel an Arbeitskräften dieses Bürgergeld (der Begriff "bedingungsloses Grundeinkommen" weiter oben trifft es gut) einzuführen ist für die arbeitende Bevölkerung ein einziger Schlag ins Gesicht.
 

LH88

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08.09.2014
10.071
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Jetzt lass doch mal den Klabauterbach weg. Über DEN müssen wir ja hoffentlich NICHT diskutieren ;)
Naja der ist aber für die Zustände im Gesundheitssystem massgeblich mitverantwortlich da er seit mehr als 20 Jahren ein wichtiger Berater der Politik ist, und sein Steckenpferd eben die günstige Gesundheitsversorgung ist. Woran er ja auch aktuell arbeitet.
 
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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
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Es sind rund vier Millionen Berechtigte.
Und noch einmal: in einer Krise und bei einem eklatanten Mangel an Arbeitskräften dieses Bürgergeld (der Begriff "bedingungsloses Grundeinkommen" weiter oben trifft es gut) einzuführen ist für die arbeitende Bevölkerung ein einziger Schlag ins Gesicht.
Es sind aber keine vier Millionen Langzeitarbeitslose.

Für mich ist die Erhöhung des Sozialgeldes kein Schlag ins Gesicht, sondern notwendig. Für mich ist eher die Einführung eines Mindestlohnes von 12€ ein Schlag ins Gesicht. Und dir steht es doch frei dich für das Bürgergeld zu qualifizieren und dann das süsse Leben zu geniessen.
 

Hauptmann Fuchs

Erfahrenes Mitglied
06.04.2011
3.535
1.496
GRQ
Davon abgesehen sollten sich die Arbeitgeber mal Gedanken machen, ob sie nicht viel zu wenig zahlen, wenn man mit Bürgergeld und Nebenjob auf fast dasselbe Einkommen, nur mit deutlich weniger Arbeitszeit kommt. Aber Hauptsache, die typischen Sklavenbranchen wie die Gastronomie heulen dann wieder im Fernsehen herum, sie würden kein Personal finden.
Bist du denn bereit zu zahlen, was man z.B. in den Niederlanden oder Dänemark zahlt für Gastronomieleistungen?
Gerade in so sensiblen Bereichen wie Medizin ist das ein absolutes No-Go!!!
[...]
Ich muss zu 100 % verstehen, was ein Arzt oder Pfleger mir mitteilen will, egal ob als Patient oder Angehöriger!
Eine Dienstleistung wird immer von mindestens zwei Beteiligten gemacht und hier gilt IMHO auch, dass ein Gesundheitssystem nach deinen Vorstellungen zu teuer kommt.

Analog an der Diskussion zu diesem Privatflugzeug: wieviel ist denn das reduzieren des letzten Risikos wert? Ist einem Bett im Hospice 300.000€ für eine Person wert, oder sind sie anderswo besser angelegt (in der Prävention z.B.). Wer da keine klare Entscheidung nimmt und/oder diese nicht kommunizieren kann/will, mach von allem ein wenig und nichts wirklich gut. Ich denke, so etwas sieht man zur Zeit in vielen Länder.
 
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tripleseven777

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27.06.2016
2.511
1.220
DTM
Oh dieser vorraussehbare Aufschrei bei der Erhöhung der Mindestsätze ist derartig albern das mir wenig dazu einfällt.

Hier und in den Medien wird so getan als ob die halbe Republik jetzt das Bürgergeld bezieht, dem ist aber nicht so. Es gibt in DE etwas über 900.000 Langzeitarbeitslose, die man eben in diese Ecke stellen kann, rechtfertigt das diesen Aufschrei?
Ja, Kritik am Bürgergeld ist berechtigt, denn über 3,6 Millionen Personen beziehen in D 🇩🇪 gegenwärtig Arbeitslosengeld II und erhalten voraussichtlich ab 01.01.2023 das neue Bürgergeld. Ist das bereits der erste Schritt zum (bedingungslosen) Grundeinkommen?
Zudem hat Deutschland einen sehr großen Niedriglohnsektor mit Millionen von Beschäftigten (siehe: "7,8 Millionen Niedriglohnjobs im April 2021" - destatis.de).
"Arbeit muss sich lohnen" - von Moral kann man sich nämlich nichts kaufen.
 
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LH88

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08.09.2014
10.071
3.157
Bist du denn bereit zu zahlen, was man z.B. in den Niederlanden oder Dänemark zahlt für Gastronomieleistungen?
Tja das ist Deutschland, Geiz ist geil, aber mit der Konsequenz lässt es sich halt schlecht leben. Dumme Situation, aber es war doch die ganze Zeit so toll niedrige Löhne zu bezahlen. Blöde nur das die Kosten für den Einzelnen jetzt durch die Decke gehen weil z.B. internationale Konzerne/Anleger den deutschen Wohnungsmarkt für sich entdeckt haben.
 

odie

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30.05.2015
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Z´Sdugärd
Bist du denn bereit zu zahlen, was man z.B. in den Niederlanden oder Dänemark zahlt für Gastronomieleistungen?
Mich hast du zwar nicht gefragt, aber JA -> WENN es auch bei den Menschen ankommt und nicht im Fond für notleidende Porsche Fahrer versumpft.

Ich kauf hier auf dem Land eben sehr gern lokal. Dank weniger Infrastruktur gibt es hier immer mehr Hofläden. Da kost das Fleisch, die Milch, oder die Eier halt etwas mehr (teilweise bei Eiern auch mal 50% mehr!), aber hier WEISS ich das es beim Bauern direkt ankommt. Der steht einem auch bei Fragen gern zur Verfügung.

WENN ich WEISS das mein Geld beim Servicepersonal ankommt (und das auch sein Geld wert ist!) zahl ich auch gern 5€ fürs Bier in der Kneipe. Hab ich keinen Schmerz mit.
 
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08.09.2014
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Ja, Kritik am Bürgergeld ist berechtigt, denn über 3,6 Millionen Personen beziehen in D 🇩🇪 gegenwärtig Arbeitslosengeld II und erhalten voraussichtlich ab 01.01.2023 das neue Bürgergeld. Ist das bereits der erste Schritt zum (bedingungslosen) Grundeinkommen?
Zudem hat Deutschland einen sehr großen Niedriglohnsektor mit Millionen von Beschäftigten (siehe: "7,8 Millionen Niedriglohnjobs im April 2021" - destatis.de).
"Arbeit muss sich lohnen" - von Moral kann man sich nämlich nichts kaufen.
Die große Zahle der Arbeitslosen werden in neue Jobs vermittelt.

Das Problem benennst du selber, das sind die 7,8 Millionen Menschen im Niedriglohn Sektor, daher ist die Erhöhung des Mindestlohns auf nur 12€ eben der wahre Schlag ins Gesicht.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

WENN ich WEISS das mein Geld beim Servicepersonal ankommt (und das auch sein Geld wert ist!) zahl ich auch gern 5€ fürs Bier in der Kneipe. Hab ich keinen Schmerz mit.
Hahahaha 5€ für das Bier sind bei dir schon viel? Ist in Berlin eigentlich schon lange Realiät. In Finnland, Norwegen und den USA lag ich in den letzten Wochen bei 10€.
 
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Leon8499

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24.08.2019
2.929
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Bist du denn bereit zu zahlen, was man z.B. in den Niederlanden oder Dänemark zahlt für Gastronomieleistungen?

Meine persönliche Zahlungsbereitschaft spielt für diese Frage keine Rolle. Es geht darum, ob sich ein Gastronom noch am Markt halten kann, wenn er versucht, sein Personal mit Hungerlöhnen abzuspeisen, und er aufgrund des daraus resultierenden Personalmangels nur noch drei Tage in der Woche öffnen kann. Wenn so ein Unternehmen nicht mehr profitabel betrieben werden kann, muss es halt geschlossen werden.

Diese Berufsgruppe muss B2-Sprachkenntnisse nachweisen und eine Fachsprachsprüfung bestehen.

So schwierig ist B2 jetzt auch nicht.
 
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odie

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30.05.2015
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Z´Sdugärd
Urlaubs und Weihnachtsgeld plus 36 (!!!!) Tage Urlaub sind ja durchaus mal ne Hausnummer für einen "Hiwijob".

BTW zum Thema: Wir haben Leute für die Service Hotline gesucht. Also technisch NULL Wissen. Nur nett sein, Daten aufnehmen, Ticket auslösen, guten Tag, der Kollege ruft sie zurück. Und das DEUTLICH über Mindestlohn. Einer hat den Vogel abgeschossen. Der ist nach 3h Probearbeiten wieder ab. Weil Zitat: "Das ist mir zu stressig". Er hatte in 3h genau 3 Anrufe die keine 5min gedauert haben.
 
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