Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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mbraun

Erfahrenes Mitglied
09.07.2011
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Man kann doch an so einem Tag einfach Nachtfluggrenzen komplett aufheben? Für alle. Voller Betrieb geht ohne volles Personal nachts sowieso nicht.
Irgendwo in diesem Thread stand, das geschah auch (zumindest bis 01.30 oder so), die Piste wurde dann aber aufgrund des Wetters gesperrt.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Die Piste kann man doch aber in Ruhe räumen und dann wieder öffnen, wenn nicht nachts gesperrt ist? Keiner räumt aber die Piste, wenn Personal knapp ist und das Nachtflugverbot folgt.
 

lance89

Erfahrenes Mitglied
28.01.2014
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Die Piste kann man doch aber in Ruhe räumen und dann wieder öffnen, wenn nicht nachts gesperrt ist? Keiner räumt aber die Piste, wenn Personal knapp ist und das Nachtflugverbot folgt.
Aus dem folgenden Grund wurde die Bahn geschlossen, da kann man die Bahn nicht gemütlich räumen.
Um 0:40 Uhr musste dann (recht unerwartet) auch die Nordbahn geschlossen werden, nachdem eine Messung ergeben hatte, dass der Friction Coefficient zu niedrig geworden ist.
 
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mbraun

Erfahrenes Mitglied
09.07.2011
2.607
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Die Piste kann man doch aber in Ruhe räumen und dann wieder öffnen, wenn nicht nachts gesperrt ist? Keiner räumt aber die Piste, wenn Personal knapp ist und das Nachtflugverbot folgt.
Ich mach mal nen Fullquote, damit wir uns hier nicht (nur) im Kreis drehen:
Treppen waren übrigens da, das war nicht das Problem.

Ich hoffe, ihr könnt jetzt an der Stelle eine Erklärung von einer Rechtfertigung unterscheiden. Weil rechtfertigen will ich dieses Versagen auf keinen Fall.

Aber da sind schon ein paar unglückliche Zustände zusammen gekommen. In München hat es zwischen 17 Uhr und Mitternacht 18 Centimeter geschneit, das ist eine amtliche Niederschlagsmenge. Irgendwann kurz vor Mitternacht ist der Niederschlag so heftig geworden, dass der Räumdienst schlicht nicht mehr hinterhergekommen ist. Deswegen hat man dann erst die Südbahn aufgegeben.

Man ist aber davon ausgegangen, die Nordbahn halten zu können, und hatte auch vom Luftamt Südbayern amtliche Extensions beim Nachtflugverbot genehmigt bekommen. (Angeblich bis 1:30 Uhr.) Daraus resultierend hat man die (vielleicht naiv optimistische) Entscheidung getroffen, Arbeitnehmer tatsächlich am Ende der normal legal möglichen Arbeitszeit nach Hause gehen zu lassen. Also nicht mal zum normalen Feierabend, aber halt am Ende dessen, was gesetzestechnisch problemlos möglich ist. (Ich weiß, dass es da auch Ausnahmen für außerordentliche Umstände gibt.)

Gleichzeitig hat man auch den Satellit zugesperrt und das PTS eingestellt. Ansonsten hätte man die Maschinen später wenigstens dort andocken lassen können.
Um 0:40 Uhr musste dann (recht unerwartet) auch die Nordbahn geschlossen werden, nachdem eine Messung ergeben hatte, dass der Friction Coefficient zu niedrig geworden ist.

Im Resultat war dann noch genau ein Busfahrer im Dienst, der auch noch irgendwann 45 Minuten Pause machen musste. Deswegen wurden die letzten Paxe erst nach 4 Uhr von der dann wieder in den Dienst kommenden Frühschicht aus den Flugzeugen geholt.

Wirklich eine Peinlichkeit sondergleichen.

Das Ding ist: Ich verstehe natürlich immer für den einzelnen diese Cover My Ass Attitüde. Niemand setzt gerne seine Karriere und seine Straffreiheit aufs Spiel. Aber es kann nicht sein, dass wir an 400 Meter flachem Asphalt scheitern, weil Betriebs- und Versicherungsregeln das so sagen. Ich freu mich auf den Tag, an dem ein Passagier da mal einfach Nägel mit Köpfen macht und ne Rutsche schießt.
 

vectrox

Erfahrenes Mitglied
03.01.2016
938
751
BER & CGN
Alles in Eco, sind Elemente aus zwei vollkommen getrennten Buchungen über unser Firmenreisebüro - also VCE ist nicht der Hinflug zum Flug ex-WAW sondern zwei separate Reisen. EW nach VCE ist in K gebucht, LO von WAW in V - beides also auch bei LH Eco-Buchungsklassen.

Viele Grüße . Dirk
Naja spannend sind ja vorallem die anderen Flüge in den Buchungen - das du nicht DUS-VCE/WAW-DUS in eine Buchung geprügelt hast habe ich mir fast gedacht 😉. Und es sieht so aus, dass es noch nicht mal Codesharebuchungen sind.

Ich will hier LH nicht in Schutz nehmen, mich interessiert nur was hier den Bug auslöst. Fremdairlines (LO) sind ja öfter mal nicht perfekt eingebunden.
 

djohannw

Erfahrenes Mitglied
11.10.2009
2.012
622
Naja spannend sind ja vorallem die anderen Flüge in den Buchungen - das du nicht DUS-VCE/WAW-DUS in eine Buchung geprügelt hast habe ich mir fast gedacht 😉. Und es sieht so aus, dass es noch nicht mal Codesharebuchungen sind.

Ich will hier LH nicht in Schutz nehmen, mich interessiert nur was hier den Bug auslöst. Fremdairlines (LO) sind ja öfter mal nicht perfekt eingebunden.

Im Fall VCE hängt danach ein weiterer EW-Flug VCE-HAM dahinter, und bei LOT ein OS Flug DUS-VIE-WAW davor. Alles also nichts exotisches und alles in Eco,.

Viele Grüße - Dirk
 
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westcoastflyer

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03.09.2019
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MUC ist ein ACDM Airport und die Enteisungskapazität wird in der TSAT Steuerung abgebildet. Verantwortlich für die Pflege der TOBT ist die Airline.
Insofern herrscht schon extrem viel Transparenz und Planungssicherheit.
Generell kannst du es auch erstmal so handhaben, dass mit Boardingzeitpunkt klar ist, dass die Airline auch starten darf.
Das wird dann entsprechend beobachtet und wenn das halbwegs zeitlich von statten geht ist's gut.
Gibt's dann (gehäufte) Fälle wo die Airline trottelt, gibt's danach dann halt nen Bußgeld.

Ist an anderen Flughäfen mit Nachtflugverbot, z.B. in San Diego (für die, die es nicht kennen: der Flughafen liegt mitten in der Stadt), gang und gäbe.
Die lassen im Zweifelsfall erstmal starten und alles weitere wird dann später im Curfew Violation Review Panel geklärt.
Dort tritt dann auch die Airline an und erklärt was dazu geführt hat, es wird geschaut wie oft die Airline es in der Vergangenheit gerissen hat (IIRC 6 Monatsfenster) und dementsprechend wird dann die Strafe gewaived.
Sieht dann z.B. so aus: https://www.san.org/wp-content/uploads/2025/12/ROD-12.03.2025-1.pdf
(fängt normalerweise bei um die 10k USD an; ich habe mir jetzt nicht alle letzten Review Panels angeschaut, aber die 70k USD bei Alaska lassen ahnen, dass da häufiger was war oder irgendwas anderes geklemmt hat)

Du kommst zu spät rein und gehst dementsprechend zu spät raus: $
Du kommst viel zu spät rein, hast deine Dienstleister nicht im Grif und gehst deswegen noch sehr viel später raus: $$$
Du kommst halbwegs pünktlich rein, Wind dreht, musst offloaden: Freischuss
Du kommst halbwegs pünktlich rein, irgendwas Maintenance / whatever: Freischuss
Du kommst halbwegs pünktlich rein, Pax geht auf'm Taxiway Medical und muss wieder raus: Freischuss
 
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jodost

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23.10.2011
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CGN
Weiß jemand, ob den Passagieren die ganze Zeit klar war, dass sie bis 6 Uhr (oder so) im Flieger sitzen bleiben müssen, nur um dann auszusteigen?

Oder ob vielleicht die Hoffnung im Raum stand, dass der Flieger einfach als allererster morgens starten darf? (Dass das bei 6 Stunden APU-Betrieb und Arbeitszeit der Crew nicht wahrscheinlich ist, ist ein anderes Thema)
 

westcoastflyer

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03.09.2019
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Warum kann man eine vereiste Bahn nicht räumen? Schon mal ein Kehrblasgerät gesehen?
Können schon.
Wenn das aber nasser schwerer Schnee(-matsch) ist, geht das nur entsprechend langsam.
Je nach Wetter ist die Bahn dann wieder zu noch bevor du durch bist.
Wenn ich's richtig gelesen habe, hat die Bahn nach dem Räumen den Friction Test gefailed, d.h. es geht nochmal von vorne los oder muss noch abweichend behandelt werden (falls es z.B. wegen Eis gefailed ist).
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Man kann Bahnen bei Schneesturm räumen und betriebsbereit halten. München hat durchaus Technik für sowas. Das Narrativ Schicksal kann ich schwer gelten lassen. Wie, wer und womit hat man denn morgens die Pisten wieder flott bekommen?
 
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Rampenkasper

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20.06.2019
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MUC
MUC ist ein ACDM Airport und die Enteisungskapazität wird in der TSAT Steuerung abgebildet. Verantwortlich für die Pflege der TOBT ist die Airline.
Insofern herrscht schon extrem viel Transparenz und Planungssicherheit.
Das ist die Theorie. Die Praxis ist, dass die Common-Situational-Awareness-Software in die Knie geht, sobald das erste Mal eine Bahn zur Räumung gesperrt werden muss. Ab da ist das CSA-System nicht mehr in der Lage, TSATs und TTOTs richtig zu berechnen.

Der Vorteil in München ist immerhin, dass Enteisung und Pushback durch die gleiche (und auch nur diese eine) Firma erfolgt. Sprich, die EFM kann sich wenigstens eine eigene Sequence bauen und selber kontrollieren, wie viele Maschinen auf dem Taxiway auf eine Enteisung warten. Trotzdem ist es jedes Mal ein kompletter Schmerz im Arsch, Crews erklären zu müssen, dass die vorne am Display durchlaufende TSAT von keiner Bedeutung ist und es losgeht, wenn der Pusher vorne angefahren kommt.

So oder so war ja hier nicht das kalkulierte Reinlaufen in die Curfew das Problem. Man hat ja am Ende 20 Minuten real genehmigte Extension gar nicht mehr genutzt, theoretisch wären wohl sogar seitens des Luftamts noch 50 Minuten genehmigungsfähig gewesen. Hilft alles nichts, wenn es stärker schneit als erwartet und dadurch die Bahn zu rutschig für Flugbetrieb wird.

Natürlich hätte man dieser Situation theoretisch mit Flugbetrieb durch die ganze Nacht Abhilfe schaffen können. Aber auch hier gilt wieder: Die EFM plant mit den Betriebszeiten des Flughafens. Irgendwann kommen die Leute, die auf den Elefanten sitzen, auch an die Grenze ihrer Arbeitszeiten. Und dann hat man zwar ne offene Bahn, aber keinen mehr, der den Flügel von Schnee befreit.
 

DFW_SEN

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28.06.2009
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IAH & HAM
Ich will gar keine Begründung, wieso es z.B. nicht möglich ist, das Nachtflugverbot mit einer einmal gegebenen Start- oder Landeerlaubnis zu verknüpfen. Die Begründung würde zusammengefasst heissen "es ist Deutschland, und .... und .... und". Ich kenne das, habe lange genug da gelebt.
Die 5+1 Flüge am Boden hatten ja noch keine Starterlaubnis. Und ansonsten hat Kloten eine sehr vergleichbare Situation was das Nachtflugverbot angeht......
 
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rorschi

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09.03.2009
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ZRH / MUC
Die 5+1 Flüge am Boden hatten ja noch keine Starterlaubnis. Und ansonsten hat Kloten eine sehr vergleichbare Situation was das Nachtflugverbot angeht......
Die 5+1 Flüge waren off block. Und was mal off block ist, sollte dann auch in die Luft. Mir ist keine Situation in Kloten bekannt, dass wegen eines Zeigersprunges 600 Leute in 6 Fliegern übernachten mussten. Und dass je ein Flieger im Final durchstarten musste, weil er ein paar Sekunden zu spät war.
 
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CarstenS

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08.09.2012
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Die 5+1 Flüge waren off block. Und was mal off block ist, sollte dann auch in die Luft. Mir ist keine Situation in Kloten bekannt, dass wegen eines Zeigersprunges 600 Leuten in 6 Fliegern übernachten mussten. Und dass je ein Flieger im Final durchstarten musste, weil er ein paar Sekunden zu spät war.
Ich mag mich irren - weil das ganze Thema von Ausseitern diskutiert wird, die nicht dabei waren - aber das Problem war meinem Verständnis ja nicht das Nachtflugverbot per se (die 6 Flüge waren weit vor der Verlängerung bis 2 Uhr fertig), sondern dass sich die Wetterbedingungen bis zum Abschluss der Flugvorbereitung so weit verschlechtert hatten, dass die verbliebene Nordbahn geschlossen war - wegen Wetter, nicht Nachtflugverbot.

Und ein solches Szenario in Zürich ja auch denkbar - dass das Wetter zum Ende der Nacht sich so verschlechtert, dass obwohl Einsteigen und Vorbereiten nach Plan laufen, man dann aber nicht loskommt, bevor das Nachtflugverbot um Tragen kommt.
 

Papua

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Die 5+1 Flüge waren off block. Und was mal off block ist, sollte dann auch in die Luft. Mir ist keine Situation in Kloten bekannt, dass wegen eines Zeigersprunges 600 Leute in 6 Fliegern übernachten mussten. Und dass je ein Flieger im Final durchstarten musste, weil er ein paar Sekunden zu spät war.
In Frankfurt Daily Business. Aber selbst das Assi Verhalten der deutschen Behörden ist vorab bekannt.
 

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31.08.2013
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LEJ
In Frankfurt Daily Business. Aber selbst das Assi Verhalten der deutschen Behörden ist vorab bekannt.
Was daran ein "Assiverhalten" ist, entzieht sich in der Tat meiner geistigen Fähigkeiten.
Aber naja, die Bildungsstände der Menschen sind eben unterschiedlich, aber mal einen raushauen.
 
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MANAL

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29.05.2010
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Dahoam
"Assiverhalten" würde ich es nicht nennen. Es ist halt genau das kleine Stück gesunder Menschenverstand der bei solchen Regulierungen fehlt. Da wird sicher nicht nur ein Großteil der Passagiere das so sehen, sondern auch ein Großteil der Bevölkerung. Etwas Augenmaß bei der Durchsetzung von Regeln wäre halt angebracht um die Akzeptanz in der Breite zu finden. Von Behörden ist aber halt leider nur bürokratisches Verhalten zu erwarten.
 
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DFW_SEN

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28.06.2009
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Die 5+1 Flüge waren off block. Und was mal off block ist, sollte dann auch in die Luft.

Das sehe ich auch so, insbesondere bei dem aussergewöhnlichen Wetter, ändert aber nichts daran dass sie keine Starterlaubnis hatten.

Mir ist keine Situation in Kloten bekannt, dass wegen eines Zeigersprunges 600 Leute in 6 Fliegern übernachten mussten.

Zum Gluck war das auch das erste mal dass mir das an einem Deutschen Flughafen bekannt geworden ist. Absolut unentschuldbar. Der “Normalfall” sollte sein, dass ein Flugzeug, wenn es wegen des Startverbots keine Genehmigung mehr bekommt, zurueck zu Terminal rollt, die Passagiere in einem Hotel untergebracht werden, und am nächsten Morgen sicher zum Ziel befördert werden. So wird es in Zuerich, Hamburg, und jedem anderen Flughafen mit Nachtflugverbot gehandhabt.


Und dass je ein Flieger im Final durchstarten musste, weil er ein paar Sekunden zu spät war.

Wie weiter oben geschrieben ist auch das an keinem Flughafen üblich, weil die Entscheidung schon deutlich früher fällt. Aber auch auf dem Weg nach Zuerich gibt es Umleitungen weil Kloten geschlossen ist.

Um das ganz klar zu sagen, was in München passiert ist, ist nicht akzeptabel und darf sich nicht wiederholen. Es ist aber (zumindest bisher) kein sich wiederholendes Problem und ich erwarte dass Lufthansa mit MUC (und allen anderen Deutschen FLughaefen) abstimmt wie das in Zukunft nicht mehr eintreten wird.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
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IAH & HAM
Siehe die Condor nach CPT letzte Woche, die wegen einer Minute wieder von der Startbahn rollen musste. Realsatire ....
In Frankfurt Daily Business. Aber selbst das Assi Verhalten der deutschen Behörden ist vorab bekannt.

Man kann darüber streiten, ob ein Flughafen wie Frankfurt oder München ein Nachtflugverbot haben sollte oder nicht, es gibt sicherlich gute Argumente dagegen. Wenn man aber ein Nachtflugverbot hat, dann muss das auch durchgesetzt werden, es gib immer Fluege, die genau hinten runterfallen. Wenn man 5 Minuten Karenz gewährt, dann weiss das jede Airline, und der Flug mit 6 Minuten ist das Problem, bei 15 Minuten Karenz der Flug mit 16 Minuten.......
 

TrickMcDave

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16.07.2015
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ZRH
"Assiverhalten" würde ich es nicht nennen. Es ist halt genau das kleine Stück gesunder Menschenverstand der bei solchen Regulierungen fehlt. Da wird sicher nicht nur ein Großteil der Passagiere das so sehen, sondern auch ein Großteil der Bevölkerung. Etwas Augenmaß bei der Durchsetzung von Regeln wäre halt angebracht um die Akzeptanz in der Breite zu finden. Von Behörden ist aber halt leider nur bürokratisches Verhalten zu erwarten.
Als jemand der im direkten Umfeld von ZRH wohnt und nicht nur 1x von einem stark verspätet rausgegangenen LX92 geweckt wurde:
Das haben sich die Airlines und der Flughafen selbst zuzuschreiben, indem genau die oben beschriebenen Spielräume, die bei IRROPS pragmatisch hätten genutzt werden sollen, standardmässig fix ausgereizt werden.
 
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Vollzeiturlauber

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27.11.2012
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Nord Europa
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Als jemand der im direkten Umfeld von ZRH wohnt und nicht nur 1x von einem stark verspätet rausgegangenen LX92 geweckt wurde:
Bist du das? Leben auf dem Ponyhof.
 
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