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Thema: [TR] – Japan (Tokio, Jōshin'etsu Kōgen Nationalpark und Kanazawa) mit LH – ca. 250 Bilder

  1. #1
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    Standard [TR] – Japan (Tokio, Jōshin'etsu Kōgen Nationalpark und Kanazawa) mit LH – ca. 250 Bilder

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    An dieser Stelle möchte ich den geneigten Leser einladen, meiner Reise durch Japan im vergangen Herbst zu folgen.

    Im Freundeskreis bestand der Wunsch, mal nach Japan zu reisen, und da ich für eine Reise nach Japan immer zu haben bin – es ist einfach ein faszinierenden Land – hat sich daraus eine einwöchige Reise Herbst 2017 ergeben.
    Für mich hieß es damit von New York nach Stuttgart, ab dort zusammen nach Tokio. Und am Ende alles wieder retour. Zusammenreisen ist immer angenehmer, weshalb für mich der direkte Weg von New York nach Tokio über den Pazifik flach fiel.

    Wobei wie immer, eine Idee ist schnell geboren, nur ist es damit noch nicht getan. Terminlich war keine nennenswerte Flexibilität geboten, so dass sich ein Prämenflug anbot – und zwar je früher gebucht, desto besser. Interessanterweise gab es zum Buchungszeitpunkt auf den Flügen via München zwar noch P käuflich zu erwerben, aber keine Prämenflugverfügbarkeiten – ebenso nicht via Frankfurt, dort käuflich nur D aufwärts. Zu meiner Verwunderung bot die Hotline die Wartelistenbuchungen nur via Frankfurt an, die dann auch sofort bestätigt wurde. Sehr gerne – denn die Flugzeiten via Frankfurt sind angenehmer, insbesondere der Rückflug. Damit war als Zubringer von Stuttgart nur ein Flug möglich – Airail ist ja auf Warteliste nicht möglich. Teil 1 Stuttgart – Japan war somit fix. Fehlte noch meine eigene Anreise aus New York. Hierfür boten sich die Direktflüge der LH nach Frankfurt an, dazu noch Rail&Fly, um nach Stuttgart zu kommen. Für Japan selbst gab es nur einen groben Plan, Tokio, dazu etwas Natur in den Bergen und ich war noch nie in Kanazawa, also schlug ich vor, das miteinzubauen.
    Letztlich wurde ein Hotel in Tokio für die ersten Nächte eingebucht, noch einen Japan Railpass erworben und der Rest sollte sich dann spontan ergeben.

    26.10.2017
    LH405 JFK-FRA (Ankunft 27.10.)
    28.10.2017
    LH135 STR-FRA
    LH716 FRA-HND (Ankunft 29.10.)
    05.11.2017
    LH717 HND-FRA
    LH136 FRA-STR
    06.11.2017
    LH404 FRA-JFK

    Auf Langstrecke dreimal die schöne B747-800 – einfach immer noch die eleganteste Erscheinung am Himmel – dazu einmal A330-300 auf dem Weg zurück nach New York.

    Die Zeit zwischen der Buchung und der Reise im Herbst verging, es wurde noch ein bisschen die potentiellen Reisen durch Japan recherchiert, aber wir beließen es dabei, die Details vor Ort zu entscheiden. Einzig eine Führerschein-Übersetzung für Japan wurde beauftrag. Die Option mobil in den Bergen zu sein, wurde offen gehalten. Mit Hilfe einer Agentur und einem kleinem Obolus wurde die Übersetzung nach Hause in Deutschland geschickt. Je näher der Oktober rückte, desto mehr stieg die Vorfreude auf die Reise. Ein paar kleine Ausflüge in der Zwischenzeit haben den schönen Nebeneffekt, diese Vorfreude auf eine größere Reise zu erhalten…

    Fortsetzung folgt...
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  2. #2
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    Standard

    Fortsetzung

    Nun denn, es war dann Ende Oktober. Vom Büro ging es geschwind nach Hause, Packen und per E-train via Jamaica Station und dem Airtrain ging es zum Flughafen JFK.

    Die Subway Haltestelle 'Sutphin Boulevard–Archer Avenue–JFK':


    Die Kombination aus Subway und Airtrain ist für mich immer die effizienteste und schnellste Variante, zum Flughafen zu kommen. Am Check-In hieß mich die LH Stations-Crew willkommen – regelmäßig ein paar Worte wechseln, hinterlässt da auf Dauer mehr Eindruck, verglichen mit einer bunten Karte – und das Gepäck verschwand. Anschließend zur Security. Zwar unterstützt die LH seit geraumer Zeit TSA-Pre, aber leider wird dieses in JFK T1 nicht angeboten. Und zur abendlichen Rushhour dauert es dann doch jedes Mal etwas. Einzig bei der Kontrolle selbst darf man dank Stempel auf der Bordkarte die Schuhe anlassen und darf durch das Metalltor und muss nicht durch Bodyscanner.

    Aber auch da ist man irgendwann durch. Hinter der Security gleich links in die Lounge abgebogen und die Zeit bis zum Abflug entspannt verbracht. Blick auf das abendliche Vorfeld – mit einer Norwegian Air Boeing B787-800 und dahinter eine AirFrance und eine Alitalia Maschine an den Gates:


    Kurz vor Boarding ging es dann zum Gate:


    LH405 New York John F. Kennedy (JFK) – Frankfurt/ Main (FRA)
    26.10.2017, 21:55 - 11:30
    Lufthansa Boeing B747-800 D-ABYL 'Hessen'

    Ich hatte einen Platz im Oberdeck. Natürlich am Fenster, einfach weil es immer was Schönes ist, zu sehen, was draußen vor sich geht. Noch schnell eingerichtet, und bald ging es los – auch wenn es an der Startbahn noch etwas dauerte – die abendliche Rushhour. Bedeutete am Ende zusammen mit der errechneten Flugdauer eine um ungefähr 30 Minuten verspätete Ankunft in Frankfurt.

    Auf dem späten Flug ex JFK wird der beschleunigte Service (kombinierte Vor- und Hauptspeise) angeboten. Ricotta mit Pumpernickel und jungem Gemüse und als Hauptgang Kabeljau mit Pommery-Senf-Kapern-Butter:


    Als Dessert die Käseauswahl mit Obst und ein Laugenbrötchen – auf ein Laugenbrötchen freue mich jedes Mal:


    Noch ein Film und nach einem kurzen Nickerchen war es draußen schon wieder taghell und es bot sich ein Blick auf Wolken und blauer Himmel über dem Atlantik:


    Kurz vor der Landung das typische Frühstück der Ostküstenflüge – frische Früchte, dazu Griechischer Joghurt und etwas Aufschnitt mit Brötchen und Croissant:


    Und wieder zurück zu den flauschigen Wolken:


    Der Landeanflug begann und der Anflug erfolgte aus Osten über die Stadt Offenbach:


    Mit dem Neubau des Sitzes der Europäischen Zentralbank am Mainufer im Viertel 'Ostend':


    Licht und Schatten über der Innenstadt mit der Skyline und dem Fernsehturm:


    Noch eine Runde zum Terminal taxeln. Die Lufthansa Boeing B747-800 D-ABYL 'Hessen' nach der Ankunft als LH405 aus New York John F. Kennedy (JFK) am Gate in Anbau A-Plus:


    Nach einer Dusche ging es Gepäckausgabe und mit Koffer zum Bahnhof. Der meiner Meinung den Frankfurter Flughafen ziemlich einzigartig macht – schnelle und bequeme Verbindungen in weite Teile Deutschlands und das ohne kompliziertes Umsteigen. Auch wenn man mal ohne Anschlussflug unterwegs ist.


    Und eine gute Stunde später war ich mit dem ICE in Stuttgart.
    Den Abend dann im 'Basta' im Bohnenviertel ausklingen lassen.


    Und am nächsten Vormittag noch ein paar Dinge erledigt – es sollte ja am frühen Nachmittag schon weitergehen. Blick entlang der Fußgängerzone Königstraße - von der Ecke der Eberhardstraße, mit dem Eingang zur Stadtbahnhaltestelle 'Rotebühlplatz':


    Metzgerei 'Ergenzinger' an der Ecke der Hauptstätter Straße/ Weberstraße im Viertel 'Bohnenviertel' – Samstag geschlossen:


    Wochenmarkt auf dem Schillerplatz in der Stuttgarter Innenstadt - farbenfrohe Beeren:


    Blick entlang der Fußgängerzone Königstraße - von der Ecke der Thouretstraße
    Im Hintergrund eines der Stuttgarter Wahrzeichen Stuttgarts, der Bahnhofsturm des Hauptbahnhofs


    Und natürlich die Bar 'Palast der Republik' – im Herbst/ Winter wenig eindrucksvoll, wenn die an schönen Sommertagen drum herum auf dem Boden sitzenden Heerschaaren fehlen:


    Immerhin musste ich ja nicht packen – der Koffer war schon gepackt und konnte gleich weiter gehen.
    Kurz vor Mittag ging es dann mit der S-Bahn zum Stuttgarter Flughafen. Damit begann der eigentliche Teil der Reise nach Japan!

    LH135 Stuttgart (STR) – Frankfurt/ Main (FRA)
    28.10.2017, 14:15 - 15:05
    Lufthansa Boeing A319-100 D-AILM 'Friedrichshafen'

    Auch hier wieder ein schneller Check-In. Und am Samstag ist die Security auch leer. Derweil erreichte bereits der Lufthansa Airbus A319-100 D-AILM 'Friedrichshafen' als LH132 aus Frankfurt das Gate. Da ich in letzter Zeit vermehrt mit dem Zug aus Frankfurt komme (so wie auch am Vortag), habe ich diesen Blick schon eine Weile nicht mehr gehabt:


    Aufgrund leichter Verspätung des Inbound, ging es mit 15 Minuten Plus raus – bei 3 Stunden zum Umsteigen in Frankfurt kein Thema.
    Rollen zur Startbahn – die Fassade des Terminalgebäudes in Stuttgart mit einer TUIfly Boeing B737-800 am Gate:


    Der Flug ist kurz – nur 20 Minuten in der Luft, der Rest ist Rollen am Boden. Und die LH serviert wacker einen Snack. Hähnchen-Wrap und eine Haselnuss-Creme-Schnitte mit Marzipan und Trauben:


    In Frankfurt war es eine Busankunft und der Weiterflug ging wieder ab A-Plus – bin hier ja nur 28 Stunden zuvor angekommen. Die Wartezeit noch mit etwas entspannen und Lesen verbracht. Darüber mal etwas die Gedanken um die die nächsten Tage kreisen lassen – so langsam sollten wir ja dann doch mal eine Idee davon bekommen, wie die Woche in Japan von statten gehen soll. Und schon bald näherte sich die Boardingzeit – auf zum Gate.

    LH716 Frankfurt/ Main (FRA) – Tokio Haneda (HND)
    28.10.2017, 18:05 - 12:15
    Lufthansa Boeing B747-800 D-ABYM 'Bayern'

    Wie schon am Vortag (genauer gesagt 2 Tage zuvor) ging es die Treppe ins Oberdeck und abermals gemütlich eingerichtet. Der zusätzliche Stauraum am Fenster ist sehr willkommen. In den großen Staufächern ist aller Krimskrams immer griffbereit.

    Nach dem Welcome Drink gab es das Sicherheitseinweisung und dann erfolgte der Push back – auf in das Land der aufgehenden Sonne!
    Draußen wurde es bereits wieder dunkel und das Abendessen wurde in der Dunkelheit serviert.
    Kobachi - frittierte Aubergine in Fischbrühe mit Krabbenfleisch
    Zensai - Sushi mit Garnele, Tintenfisch-Kartoffelrolle, gegrillte Makrele mit Eiweiß und Nüssen, Inside-Out-Roll mit Thunfisch und Gemüse, frittiertes Krabbenfleisch mit getrocknetem Seegras und Hähnchen-Gurkensalat mit Sesam
    Men - braune Buchweizennudeln mit Wasabi und Schnittlauch, Sobasauce


    Gefolgt von
    Dainomono - gebackener Schweinebauch in Ingwer-Sojasauce, Paprika, Zwiebel und Brokkoli, dazu gedämpfter japanischer Reis
    Suimono Wan - Suimono Wan mit pochierten Austernpilzen
    Konomono - marinierte Gurke mit Salzpflaume


    Zum Dessert spontaner Wechsel zum westlichen Menu. Käseauswahl mit Dattel-Sesam-Honig-Chutney:


    Und zum Abschluss frische Früchte und Pralinen und dazu ein Espresso:


    Passend zu unserer Reise fand sich 'Lost in Translation' im Bordunterhaltungsprogramm – die perfekte Einstimmung. Die errechnete Flugzeit war etwas mehr als 11 Stunden, so dass sich nach dem Essen und etwas Unterhaltung noch genug Zeit zum Schlafen fand.

    Am Morgen nach dem Aufwachen war Japan schon fast erreicht - die Küste von Südkorea bei Donghae:


    Zur Einstimmung auf Japan das japanische Frühstück ausgewählt. Zensai (Japanisches Omelette mit gegrilltem Fischrogen und Paprika, dazu Hähnchen mit Mohn, Konnyaku und einlegtem Gemüse), Kobachi (marinierte Rapsblüten in Sojasauce), Dainomono (gegrillter Lachs mit süßer Misopaste, frittiertem Hähnchen, Shiitakepilzen und Karotten und gedämpftem japanischen Reis), Miso Shiru und als Dessert Kuamono (frische Früchte):


    Japan war von dicken Wolken bedeckt, die von oben doch deutlicher schöner sind, verglichen mit dem grauen Regenwetter, das nach der Landung wartete:


    Die Lufthansa Boeing B747-800 D-ABYM 'Bayern' nach der Ankunft als LH716 aus Frankfurt/ Main im regnerischen Haneda:


    Fortsetzung folgt…
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  3. #3
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    Fortsetzung

    Immigration wie immer japanisch effizient und die Schlangen kurz. Es ist immer nett, das die japanischen Zöllner tatsächlich höflich drei Fragen in gebrochenem Englisch stellen und nicht einfach durchwinken oder einen komplett auf links drehen.
    Aufgrund der geplanten Bahnreisen wurde diesmal ein JR Pass im Vorfeld besorgt, der erstmal am JR Schalter in Haneda in die eigentliche Fahrkarte umgetauscht wurde. Und somit ging via der Monorail nach Tokio. Die Keikyū Line ist ja nicht im JR Pass enthalten. Bahnsteig der Monorail-Züge Richtung 'Hamamatsuchō Station'


    In Hamamatsuchō in die Yamanote Line gewechselt, wo sich ein netter Blick entlang der Gleise Richtung 'Shimbashi' im Regen ergab:


    Blick in einen Zug der Yamanote Line zwischen 'Hamamatsuchō' und 'Shinjuku':


    Endlich wieder in 'Shinjuku' – am Bahnsteig der JR Yamanote-Line:


    Da es schon früher Nachmittag war, war das Einchecken im Hotel kein Problem. Und anschließend erstmal ein kleiner Rundgang mit dem Ziel Harajuku zum Abendessen. Genauer gesagt das Restaurant 'Maisen', welches für Tonkatsu bekannt ist:


    Tonkatsu mit Kohl und eingelegtem Gemüse und gedämpften Reis:


    Den Abend noch der 'New York Bar' des Park Hyatt ausklingen lassen – den Ausblick liebe ich einfach…


    Blick über das nächtliche Nishi-Shinjuku:


    Montags sollte es dann nach 'Kichijōji' gehen.
    Das 'Tokyo Metropolitan Government Building' über den Bäumen von Shinjuku, Tokio:


    Restaurant in einer der Gassen westlich des Bahnhofs von Shinjuku:


    Fassade eines Geschäftshauses mit der bunten Werbung:


    Natürlich mit der Bahn – 'Kichijōji' erreicht man mit der Chūō-Sōbu Line, die es 'Shinjuku' verbindet. Zwar fährt die New Yorker Subway 24 Stunden, 7 Tage die Woche, aber ansonsten wird sie von allerlei Malaisen geplagt, so dass es wirklich schön war, mal wieder ein funktionierendes und zuverlässiges Nahverkehrssystem zu benutzen. Die Gleise der JR Yamanote-Line in der Sonne.


    Auf der anderen Seite des Bahnsteiges hielt ein Zug der 'Chūō-Sōbu Line' Richtung 'Mitaka':


    Gute 20 Minuten erreichte dieser 'Kichijōji'. Von Bahnhof nicht weit ist die 'Sun Road', eine überdachte Einkaufsstraße mit allerlei Läden. Zum Beispiel ein Buchladen:


    Oder eine deutsche Bäckerei:


    Blick entlang der 'Itsukaichi Kaido' am nördlichen Ende der 'Sun Road':


    Es ging wieder zurück zum Bahnhof – der Weihnachtsbaum auf dem Bahnhofsplatz – der irgendwie etwas fehl am Platze wirkt...:


    Es ging auf die Südseite – eine kleine Gasse voller Geschäfte und Restaurants:


    Eine der zahlreichen Imbissstuben:


    Und ein Laden dieser Kette war auch am Morgen in 'Shinjuku' zu finden..:


    Eigentliches Ziel war der 'Inokashira Park' – besonders schön zur Zeit der Kirschblüte – auch wenn es dafür die falsche Jahreszeit war. Der deutsche Film 'Hanami' spielt übrigens zu Teilen in diesem Park:


    Die Herbstfarben hatten auch noch nicht voll eingesetzt – Steg über den See:


    Das Seeufer im Westen:


    Die Schwanentretboote waren aber schon für den Winter eingemottet:


    Pfad durch das Dickicht entlang des Sees:


    Es war sonnig und somit auch angenehm draußen zu sein. Durch leine Gasse in einem Wohngebiet ging es wieder zum Bahnhofs


    Blick zum westlichen Bahnhofskopf in 'Kichijōji' mit einem durchfahrenden Zug der Chūō Main Line:


    Zurück nach 'Shinjuku' ging es ebenfalls wieder mit der Chūō-Sōbu Line:


    /Fortsetzung folgt…
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  4. #4
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    Fortsetzung

    Für den Nachmittag hatten wir eine traditionelle japanische Teezeremonie gebucht. Das fand in einer Anlage in Minato statt, dem 'Happo-en'. Also per Yamanote-Line zum Bahnhof 'Meguro'. Auf dem Gegengleis ein abfahrender im Uhrzeigersinn verkehrender Zug:


    Blick entlang der Strecke der Yamanote-Line zwischen 'Harajuku' und 'Shibuya':


    Von Bahnhof 'Meguro' ein kleiner Spaziergang zum 'Happo-en'. Das ist eine Art Veranstaltungszentrum mit einem Garten, der neben einem Teehaus auch einen See bietet und für allerlei Veranstaltungen allen voran Hochzeit genutzt wird. Es war noch etwas vor vereinbarten Zeit. Also blieb etwas Zeit, den Garten zu erkunden. Bonsais im Japanischen Garten:


    Koi Karpfen im Teich in der Mitte des Garten:


    Die vereinbarte Zeit nährte sich und es ging zum Empfang, wo auch die Reservierung umgehend gefunden und man brachte uns zum Teehaus 'Muan'. Die Zeremonienmeisterin stellte sich kurz vor, führte uns im Hauptzimmer des Teehauses ab und verschwand. Das Teehaus 'Muan' ist ein altes Original, dass aus einer anderen Stadt (welcher habe ich leider vergessen) nach Tokio gebracht und wieder aufgebaut wurde. Im Teehaus war es wunderbar still und man konnte sich wunderbare auf langsame und entschleunigende Zeremonie einlassen. Ich finde es faszinierend, wie jeder Schritt exakt festlegt und konzentriert erfolgt.

    Es wurden kleine Süßigkeiten serviert – klassisch japanisch mit Halloween Thema…:


    Die Utensilien der Teezeremonie:


    Und das Ergebnis:


    Man wird auch genau instruiert, wie man den Tee zu trinken und die Schale zu halten hat.

    Damit war die Zeremonie zu Ende und man wurde verabschiedet. Auch dem Weg aus dem Garten eine Steinpagode passiert:


    Anschließend wieder zurück zum Bahnhof 'Meguro' und vor dort nach 'Shinjuku'. Dort ergab sich ein schöner Blick auf den 'Fuji' in der Abenddämmerung:


    Den Abend im Viertel 'Golden Gai' in 'Shinjuku' und in der Nachbarschaft zwecks einem Happen ausklingen lassen:


    Lichter der Großstadt in der Straße Yasukuni-Dori in 'Shinjuku':


    Ein spät abendlicher Essenstand an einer Ecke in Nishi-Shinjuku


    Am nächsten Tag sollte es zum 'Nezu-Museum' im Bezirk 'Minato' gehen – das war zumindest der Plan. Also wieder los zum Bahnhof 'Shinjuku'. Da führen viele Wege hin – diesmal ein Eckhaus an der Kōshū-Kaidō/ Straße 414 westlich des Bahnhofs von 'Shinjuku':


    Ab dem Bahnhof 'Shibuya' dann zu Fuß zur Straße Omotesandō – mit dem Railpass ist die Tokioter U-Bahn nicht inkludiert, was den Vorteil hat, dass man etwas von Stadt sieht, wenn man durch die Stadt läuft. In 'Shibuya' tut sich was – das neue Hochhaus 'Shibuya Hikarie' östlich des Bahnhofs:


    Blick entlang der Straße Omotesandō East im Viertel 'Aoyama' in 'Minato':


    Kurz vor dem Ziel ein Blick entlang des östlichen Endes der Straße Omotesandō East im auf den 'Roppongi Hills Mori Tower':


    Das vom Architekten 'Kengo Kuma' entworfene Tokyo Nezu-Museum – wie sich herausstellte, leider geschlossen, da eine neue Ausstellung vorbereitet wurde:


    Also ein wenig durch das Viertel 'Aoyama' gestreift – hier finden sich entlang der Omotesandō East alle Luxus Labels von Rang. Die kleinen Gassen sind immer belebt:


    Ein einzelnes hölzernes Haus mit einem Thai-Restaurant im Erdgeschoss:


    Es ging über die Straße Aoyama Dori auf die westliche Seite, ins Viertel 'Harajuku'. Gebäude eines Frisörs:


    Diese Ecke ist voller kleiner, individueller Läden, Cafés und Restaurants. Café (ein Hauch von Paris) mit einladenden Tischen und Stühlen:


    Ein paar Häuser weiter ein Restaurant:


    Galerie in einem modernen Neubau:


    Schilder- und Ampelwald an einer Kreuzung der Gaien Nishi Dori:


    Ziel war nun ein Spaziergang zum 'Kyu Asakura House' in 'Shibuya'. Also auf nach Süden, wieder über die Aoyama Dori, diesmal auf einer Überführung:


    Die Wasserläufe in Tokio sind in der Regel ziemlich verbaut wenig einladend. Kanal unter der der Meiji Dori und Kyu Yamate Dori in 'Shibuya':


    Die typischen Tankstellen mit den Zapfpistolen von der Decke - hier an der Daikanyamachō in 'Shibuya':


    Alles will gepflegt sein – ein Arbeiter erneuert die Bemalung des Bordsteins an der Daikanyamachō:


    'Made in Germany' – ein Laden der deutschen 'Kobold' Produkte in der Daikanyamachō in 'Shibuya'


    Fortsetzung folgt…
    Geändert von CarstenS (19.07.2018 um 04:38 Uhr)
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  5. #5
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    Fortsetzung

    Das 'Kyu Asakura House' in 'Shibuya' – ein historisches Gebäude, das 1919 als Privatresidenz erbaut wurde und sowohl das große Taishō-Erdbeben im Jahre 1923 als auch den Zweiten Weltkrieg überlebt hat:


    Das Wohnzimmer:


    Japanischer Garten um das Haus:


    Zeit für ein Mittagessen. Und die bisher zurückgelegte Tour führte von 'Shibuya' nach Norden Richtung 'Aoyama' und von in einem östlichen Bogen in das Areal südlich des Bahnhofs 'Shibuya'. Also ging es zurück zum Bahnhof, denn auf dem Hinweg wurden einige nett aussehende Restaurants passiert. Leider war es schon später Nachmittag und überall kam gleich ein Angestellter heran geeilt, kreuzte die Arme und bedeutete damit, dass schon geschlossen sei. Auf die Ketten hatten wir keine Lust und in einem Reiseführer fand sich ein Sushi Restaurant in 'Shinagawa'. Also dort hin.
    Sammlung leerer Flaschen am Rinnstein einer Gasse in 'Shibuya' auf dem Weg zum Bahnhof:


    Und das Nutzen jeder noch so kleinen Ecke fasziniert mich immer wieder:


    Und auch in Japan gibt es Graffiti – an einer Gebäudewand in einer Gasse in 'Shibuya':


    Das Sushi war lecker!


    Zurück zur Unterkunft ging es wieder mit der Yamanote Line – Verteilerebene zu den Bahnsteigen im Bahnhof 'Shinagawa':


    Die allgegenwärtige Tafel mit den Tarifen des JR Netzes über den Fahrkartenautomaten:


    Nach dem frühen Abendessen und den langen Wegen durch die Stadt war es ein eher ruhiger Abend. In 'Shinjuku' findet sich ja immer ein Plätzchen, um den Abend ausklingen zu lassen.

    Nach der dritten Übernachtung war es nun an der Zeit, Tokio zu verlassen. Im Verlauf der vergangenen Tage hatte sich ein Plan verfestigt. Erstes Ziel war der Jōshin'etsu-kōgen Nationalpark in den Bergen. Im Herbst soll es da eine schöne Laubfärbung geben und darüber hinaus zahlreiche Onsen. Anschließend sollte es weiter nach Kanazawa an der Westküste gehen. Mit dem Railpass war die Anreise kein Problem, die konnte ja flexibel gestaltet werden. Und da ich was für die traditionellen japanischen Onsen-Ressorts über habe, wurde das 'Hoshi Onsen Chojukan' in Minakami in der Gunma Präfektur gebucht.
    Das bedeutete, Tokio gegen Mittag mit dem Shinkansen zu verlassen, um kurz vor 2 den Shinkansen Bahnhof 'Jōmō-Kōgen' zu erreichen. Von da ging es dann mit dem Bus weiter, wobei auf dem letzten Stückchen zum Onsen Ressort der Bus nur noch 4mal am Tag fährt. Aber die Website erklärt das deutlich, ebenso der Lonely Planet.
    Am übernächsten Tag wollten wir noch etwas den Jōshin'etsu-kōgen Nationalpark erkunden, weshalb ein Auto dienlich war, einfach weil man damit schneller herum kommt. Startpunkt der Shinkansen Bahnhof 'Jōmō-Kōgen' (nach der Rückkehr vom Onsen Ressort), um am Abend dann noch mit dem Zug nach Kanazawa zu fahren. Dort nochmal 2 Nächte und wieder zurück nach Tokio. Nun stand der grobe Plan.

    Für die Shinkansen benötigt man auch mit Railpass eine Reservierung für den angedachten Zug, die es allerdings kostenfrei gibt. Einfach einsteigen ist nicht. Die Reservierung wurde schon am Vorabend beschafft.

    Mit Abfahrt des Shinkansen um 12.40 am Hauptbahnhof von Tokio war der Vormittag eher kurz. Aber wenigstens einmal das volle japanische Frühstück muss schon sein:


    Nach dem Packen und Ausschecken auf zum Bahnhof 'Shinjuku'. Die Fahrkartenautomaten am Südeingang an der Kōshū-Kaidō Straße:


    Mit der 'Chūō Main Line' kann man die Tour zum Bahnhof Tokio etwas abkürzen, da diese quer durchfährt und man nicht die 'Yamanote' Ringlinie nutzen muss

    Und die endet stumpf auf aufgeständerten Gleisen Hauptbahnhof von Tokio – einfahrender Zug der 'Chūō Main Line':


    Wie auch schon die letzten Tage – mit dem Railpass kann man die automatischen Bahnsteigsperren nicht passieren. Man darf sich immer zum besetzen Schalter begeben und unter Vorzeigen des Passes wird man durchgewinkt.
    Und vom Nahverkehrsbereich zum Fernverkehrsbereich (Shinkansen) gibt es ja eine weitere Sperre. Noch ein Ekiben erworben – eine Mahlzeit im Zug muss auch sein.
    Dieser Shinkansen der Baureihe W7 des Hokuriku-Shinkansen kam aus Kanazawa:


    In Omiya etwas nördlich von Tokio verzweigt sich der Hokuriku-Shinkansen (nach Westen Richtung Kanazawa) und der Jōetsu-Shinkansen (nach Norden Richtung Niigata).

    Bahnsteig der Hokuriku/Tōhoku und Jōetsu Shinkansen – links ist der Maxi Toki 321 Richtung Niigata angeschrieben – mit dem ging es nach 'Jōmō-Kōgen':


    Die Anfänge des Schlange Stehens vor dem Einsteigen (ein Hokuriku-Shinkansen nach Kanazawa):


    Nun rückte die Abfahrt nach Niigata näher – der Maxi Toki war an der Reihe. Es gab reservierte Sitzplätze und da der Wagen recht leer war, dachten wir man könne sich schon irgendwo hinsetzen. Nachdem die Fahrt losging, kam recht bald der Schaffner und hat uns gezielt angesprochen, ob wir denn auf dem falschen Platz sitzen… die haben ihre Sitzbelegungen im Griff und haben die 'Falschsitzer' gleich erkannt! Und tatsächlich, es wurde in Omiya voll. Egal, die Fahrt war nur eine gute Stunde. Zwischendurch noch das Bento (Ekiben): eingelegtes Gemüse, verschiedene Fische und Meeresfrüchte, gekochter Reis, dazu ein grüner Tee:


    Blick in ein Tal in der Gunma Präfektur mit dem Teilort Tsukiyono von Minakami kurz vor Erreichen des Bahnhofs 'Jōmō-Kōgen':


    Schnell den Kram zusammen gesucht, denn Aussteigen war angesagt. Und schon zog der Shinkansen Max Toki 321 Richtung Niigata (Jōetsu-Shinkansen) von dannen:


    Da waren wir nun mitten in der Pampa… Willkommensschild der lokalen Touristeninformation im Bahnhof:


    Das Empfangsgebäude von außen:


    An der Touristeninfo noch erfahren, dass es eine 3 Tagesbusfahrkarte für die Region gibt, die sogar günstiger als eine Hin- und Rückfahrkarte ist… Wir wurden auch zu der richtigen Bushaltestelle dirigiert. Dort kam auch bald ein kleiner Linienbus, der bis zum Dorf Sarugakyo fuhr. Dort hieß es Umsteigen. Die letzte der täglich 4 Fahrten zum Ressort. Aber in Japan funktioniert der öffentliche Nahverkehr ja. Auch wenn ich das wuselige und dichte Tokio mag – der Wechsel zur Natur und Ruhe war sehr wohltuend.
    Die das Dorf Sarugakyo umgebende Berge im Herbstfarben in der Gunma Präfektur:


    Hauptstraße in Sarugakyo in der Gunma Präfektur:


    Auf dem Parkplatz neben der Post stand auch schon ein kleiner roter Bus. Mit diesem ging es weiter hinauf in die Berge. Nach knapp 20 Minuten erreichte der zweite Bus sein Ziel – hier auf dem Parkplatz des 'Hoshi Onsen Chojukan':


    Das 'Hoshi Onsen Chojukan' ist eine alte Anlage, abgeschieden in einem kleinen Tal. Das alte Haupthaus beherbergt die 3 Onsen Bäder und den ältesten Zimmertrakt sowie das Restaurant. Daneben gibt es noch 2 Anbauten. Prachtvolle Herbstfarben im Umfeld:


    Nachdem Check-In wird man auf das Zimmer geführt. Traditionell japanisch eingerichtet. Auch die traditionellen Gewänder werden gestellt. Wenn auch etwas zu kurz geraten für großgewachsene Langnasen. Der Boden des Zimmers hatte ein Loch unter dem Tisch, für die Beine und Füssen beim Sitzen. Am Abend wird der Tisch etwas zur Seite geschoben und das Bett wird als Futon auf dem Boden hergerichtet:


    Das Hauptgebäude mit dem Haupteingang:


    Der kleine Flusslauf zwischen dem Haupthaus und dem zweiten Anbau auf der anderen Flussseite:


    Die Fenster und Lichter des 'Horyuden' Flügels:


    Wälder mit Herbstfarben über den Dächern:


    Briefkasten neben dem Haupteingang:


    Fortsetzung folgt…
    Geändert von CarstenS (19.07.2018 um 04:40 Uhr)
    Oban, Exploris, krabbenkopf und 24 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #6
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    Nach dem Einrichten im Zimmer erstmal ins Onsen. Die drei Bäder sind fast rund um die Uhr geöffnet – nur von 10 Uhr bis 10.30 Uhr am Morgen sind sie geschlossen. Ansonsten gibt es einen detaillierten Plan, wann welches Bad für Männlein, Weiblein oder gemischt geöffnet ist.

    Dem eigentlichen Becken ist eine Umkleide und Bad vorgelagert, in dem man sich auszieht, duscht und dann in die heiße Quelle begibt. Die ganzen Detailregeln, welches Handtuch man letztlich ins Bad mitnimmt etc. versemmelt man als unwissende Langnase schnell, aber wahrscheinlich denken sich die Japaner nur ihren Teil, sagen aber selbstverständlich nichts.
    Die Hauptquelle ist eine in Stein gefasste Quelle mit einem wunderschönen Holzhaus darüber. Wirklich entspannend und entschleunigend. Eine weitere Quelle (die ich am nächsten Morgen nutzte) bietet die Möglichkeit, sich ins Freie zu begeben.

    Wer mehr Information oder Bilder möchte: Hoshi Onsen Chojukan

    Beim Check-in wurde noch nach dem Abendessen gefragt, also wann es denn gelegen wäre. 19 Uhr war es. Punkt 19 Uhr kam ein Anruf aufs Zimmer, man möge sich bitte zum Abendessen begeben. Brav ins Haupthaus und es wurde der Weg zu einem bereits eingedeckten Tisch gewiesen. Das Abendessen als auch das Frühstück waren im Preis inbegriffen. Allerdings sollte man ein pflegeleichter Esser sein. Zwar wird nach Allergien gefragt, aber es ist ein vorgegebenes Menu und nicht vorgesehen, da zig Ausnahmen oder Sonderwünsche erbitten. Zumal ich auch keine Ahnung habe, wie man diese ohne des Japanischen mächtig zu sein, artikulieren sollte. Immerhin gab es einen Zettel mit englischer Beschreibung des Menüs. Ich war schon mal in Hokkaidō in einem vergleichbaren Ressort – da gab es nur ein japanisches Menü. Kaum ließen wir uns nieder, wurde das Abendessen serviert und Gang folgte auf Gang. Dazu etwas Bier und Sake und es war ein gelungenes Essen.
    Auch wenn ich sonst kein großer Freund von Posten von Essensbildern außerhalb des Flugzeuges bin – dieses Menü war einfach was Besonderes. Auch das stimmige Tischarrangement mit all den Schalen, Tellern und Schlüsselchen.

    Tsukemono - eingelegtes Gemüse
    Zensai - Chrysanthemen, Pilze
    Suimono - Hühner-Pilz-Suppe


    Sunomomo - sauer eingelegte Gurke, Judasohrpilze, süßer Fisch und Aprikosengelee
    Sukiyaki - Schweinefleisch, Nudeln und Gemüse


    Tsukemono - eingelegtes Gemüse
    Sunomomo - sauer eingelegte Gurke, Judasohrpilze, süßer Fisch und Aprikosengelee
    Sashimi - Forelle, Karpfen, Yuba (Sojamilchblätter) und Konnyaku
    Yakimono - Lachs, Apfel auf Taro-Kartoffel


    Sunomomo - sauer eingelegte Gurke, Judasohrpilze, süßer Fisch und Aprikosengelee
    Gebratene Forelle mit Essigsauce
    Yakimono - Lachs, Apfel auf Taro-Kartoffel


    Das ganze zog sich über eine Stunde hin. Den Abend noch mit einem Drink ausklingen lassen und noch mal ins Onsen. Anschließend dann etwas früher zu Bett. Der doch andere Tagesablauf im Vergleich zur Großstadt lässt grüßen.

    Nach einer seligen Nachtruhe dämmerte es bereits früh am Morgen. Zeit für einen kleinen Morgenspaziergang in das Tal. Die Herbstfarben am frühen Morgen:


    Flusslauf durch die Anlage des Onsen Ressort:


    Wasserfall an einem kleinen Damm:


    Herbstfarben in dem Tal mit einem Weg den Berg hinauf:


    Natürlicher Wasserfall:


    Blick durch das Herbstlaub auf die Anlage des Onsen Ressort:


    Blick durch das Herbstlaub auf die Anlage des Onsen Ressort:


    Zum Morgenbad wieder in eine der Onsen – diesmal die mit Außenbereich. Der natürlich gut mit Gebüsch abgeschirmt ist – man kann es von außen nicht einsehen. Auf den Zimmern selbst gibt es auch keine Dusche, so dass das Bad am Morgen selbstverständlich ist.

    Für das Frühstück gab es ebenso wie am Vorabend eine verabredete Zeit. Und es wurde wieder üppig aufgetischt – eingelegtes Gemüse, warmer Tofu mit Pilzen, Miso-Suppe, pochiertes Ei, Salat mit Parmaschinken, Nattō (fermentierte Sojabohnen), dazu gegrillter Fisch und zum Abschluss Orangen:


    Der Flur vom Hauptgebäude zum 'Horyuden' Flügel:


    Mittlerweile kam auch die Sonne raus – was die Herbstfarben traumhaft werden ließ:


    Über den Dächern des Ressorts:


    Auschecken erfolgte pünktlich für die erste Busabfahrt ins Tal. Das Ressort entleerte sich schlagartig, fast alle Gäste packten ihre Sachen und begaben sich zum Bus oder ihrem Auto.

    Die Koffer wurden an der Bushaltestelle für den Bus nach Sarugakyo bereitgestellt:


    Da kam auch wieder der kleine rote Bus:


    Während es hinunter ins Tal ging, gab es einen schönen Ausblick auf die Berge des 'Jōshin'etsu-kōgen National Park':


    Im Dorf Sarugakyo in der Gunma Präfektur ist das Postamt gleich neben der Bushaltestelle. Die Gelegenheit genutzt, um ein paar Briefmarken für die Postkarten nach Hause zu erwerben:


    Nach einer Viertelstunde kam auch der Linienbus, mit dem es zum Bahnhof Jōmō-Kōgen Station in Minakami ging:

    Es ging unter der knallroten Brücke über den Fluss Akadan hindurch:


    Es war nun etwas nach 10 Uhr. Der Zug nach Kanazawa ging um halb sechs (mit einem Backup nach 18 Uhr). Zwar ist in Japan auch im ländlichen Bereich der öffentliche Nahverkehr gut ausgebaut, aber die Idee, mal ein Auto zu mieten und zu fahren, erschien doch ganz reizvoll. Zumal man dann auch sein eigener Herr über die genaue Route ist. Wir wollten noch zum 'Mount Tanigawa' und zeitlich erschienen auch noch die 'Takaragawa Onsen' machbar. In Vorbereitung auf die Reise hatte ich meinen Führerschein übersetzen lassen, um den japanischen Anforderungen zu genügen. Denn so genau war die Tour nicht klar und irgendwann war mal angedacht, gegebenenfalls etwas länger durch die japanische Pampa zu reisen. Sprich, der Wisch lag vor. Als sich dann die Planung konkretisierte, bot sich ein Tagesausflug durch die Gegend an. Am Bahnhof befindet dich auch eine kleine Toyota Mietwagenstation. Als am Vortag die finale Tour eingebucht wurde (Hotels, Züge) wurde auch die Mietwagenreservierung erledigt. Der Mietwagen schlug mit 60 EUR zu Buche und war eine interessante Erfahrung. Beim Abholen wurde man gefragt, ob man das erste Mal in Japan führe ('ja'), worauf man aufgefordert wurde einen kurzen Film auf einem tragbaren DVD Rekorder anzuschauen. Im Moment der Abwesenheit des Mietwagenagenten haben die rüpelhaften Langnasen diesen geschwind vorgespult und artig das Anschauen des Filmchens bestätigt.
    Ansonsten links fahren – gut, das erste Mal für mich. Bin auch in UK noch nie gefahren. Lief am Ende auch alles ganz passabel bis auf zwei Fauxpas: vor einer Baustelle mit einseitiger Sperrung einen wartenden LKW als Baustellenfahrzeug interpretiert und rechts überholt, bis ich gemerkt habe, der wartet vor der Baustellenampel…. Und an Ampelkreuzungen in der Pampa, die schlecht einsehbar sind, gibt es Voranzeigerampel, die zwar rot zeigen, man aber trotzdem bis zur eigentlichen Ampel an der Kreuzung fährt. Hängt zwar auch ein kleines Schildchen dran… aber dazu müsste man des japanischen mächtig sein…Wenn die ahnungslosen Langnasen dann im Nichts bei Rot vor dieser Ampel stehen bleiben, werden auch die höflichen Japaner hinten dran ungeduldig und überholen…

    Mit dem Auto ging es nun von Bahnhof Jōmō-Kōgen Richtung Norden zur Seilbahn am 'Mount Tanigawa'. Dort wollten wir hoch, um etwas zu wandern. Wenn auch nur eine Tagestour.

    Die Fahrt war etwas mehr als eine halbe Stunde. Sogleich an der Seilbahn geparkt und hinauf auf den Berg. Die 'Tanigawadake Seilbahn' bringt einen gute 570 Meter nach oben auf 1321 Meter. Dort ist ein kleines Skigebiet, das jetzt im Herbst natürlich noch verwaist ist. Im Sommer und Herbst kann man auf den 1977 Meter hohen Tanigawadake wandern, ist aber eine gepflegte Tagestour und man sollte früh aufbrechen. Wir beschränkten uns darauf, einfach von der Bergstation aus dem Pfad zu folgen, solange es ohne klettern gut möglich war.

    Die Seilbahn auf den Tanigawa – Talstation. Im Hintergrund links die Gipfel der Berge Asahi und Shiragamon im 'Jōshin'etsu-kōgen National Park':


    Durch ein Tal mit Herbstfarben ging es nach oben:


    Die Berge Asahi (links) und der Shiragamon (rechts) im 'Jōshin'etsu-kōgen National Park' aus der Seilbahn gesehen:


    Gipfel und Schnee um die Bergstation:


    Hier lag Ende Oktober noch Schnee. Wanderweg in den Ausläufern des Berges Tanigawa:


    Noch etwas höher mit etwas Ausblick:


    Blick auf die Berge Richtung Südwesten von dem Wanderweg aus:


    An einer Schutzhütte legten wir eine Pause ein, bevor es wieder runter ging:


    Fortsetzung folgt…
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  7. #7
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    Gipfel und Schnee um die Bergstation und dem umgebenden Skigebiet:


    Auch wenn es nur ein paar Stunden waren, war es doch eine schöne Abwechslung von Millionenstadt Tokio und dem Onsenbad am Tag vorher nun abgeschieden inmitten der Berge zu sein.

    Mit der Seilbahn ging es wieder runter – die Bergstation mit wartenden Fahrgästen:


    Wasserfall und Herbstfarben aus der Seilbahn gesehen:


    In der Ecke der Präfektur Gunma liegen auch die 'Takaragawa Onsen' – heiße Quellen in der freien Natur eines Flusstals. Von der Talstation nur knapp 30 Minuten per Auto. Also den Tag dort ausklingen lassen. Eine landschaftlich schöne Tour durch enge Täler über einen kleinen Pass und entlang des Fujiwara Sees. Dieses Onsenbad ist öffentlich, d.h. gegen einen kleinen Obulus kann man die Quellen nutzen, ohne dass man in den zugehörigen Ryokans oder Hotels nächtigt.
    Am Eingang bekommt man für 100 Yen zum Eintritt ein Handtuch und wandert dann ins Tal hinunter zu den Naturbädern. Direkt an den Quellen gibt es eine kleine Umkleide und dann direkt ins Wasser.

    Fluss mit dem umgebenden Tal:


    Eines der Ryokan-Gebäude am Fluss:


    Bäume mit Herbstfarben:


    Wirklich farbenfroh:


    Die Atmosphäre in diesen Quellen war ganz anders – draußen in der Natur im warmen Wasser und die Luft war schon etwas frischer, allerdings deutlich mehr Gäste und trubeliger. Das Onsenressort am Vortag war doch eine andere Klasse.

    Da am selbigen Tag am Abend noch nach Kanazawa gehen sollte, war es an der Zeit zum Bahnhof Jōmō-Kōgen zurückzukehren und das Auto abzugeben. Der Zug fuhr um 17.26 – die Fahrzeit war eine gute dreiviertel Stunde. Zwischendurch noch das Auto vollgetankt. Die kleine Tankstelle hatte Service und mit Händen sich verständlich gemacht und das Auto wurde vollgetankt.

    Die kleine Mietwagen Station am Bahnhof Jōmō-Kōgen – die ganze Mietwagenaktion verlief reibungslos und super einfach:


    Die Bahnsteigsperre und der Fahrkartenschalter des Bahnhof Jōmō-Kōgen. Eher beschaulich:


    Waren nun doch etwas zu früh da und mussten noch etwas Wartezeit totzuschlagen. Groß ist der Bahnhof nicht, aber es gab einen kleinen Stand, der Ramen feilbot.

    Und am Bahnsteig gab es ein Plakat des 'Hoshi Onsen Chojukan' – somit kann ich nun auch ein Eindruck der Holzhalle über der Quelle bieten:


    Pünktlich fuhr der Maxi Toki 334 nach Tokio ein (JR East Baureihe E4) – der Schaffner hat ein kleines Fenster zum Öffnen und kann den Zug von innen heraus abfertigen und streckt nur seinen Kopf heraus:


    Es ging bis Ōmiya, dort wurde in den Hokuriku Shinkansen umgestiegen, der einen nach Kanazawa brachte. Draußen war es dunkel, so dass es nicht viel zu sehen gab. Und der Zug war rammelvoll – Pendler und Geschäftsreisende am Abend aus Tokio raus.

    Aber in Ōmiya erstand ich ein Ekiben – eingelegtes Gemüse, Fleischbällchen und frittiertes Hähnchen, Japanisches Omelette und gekochter Reis, dazu grüner Tee:


    Die Fahrt von Ōmiya nach Kanazawa waren gute 2 Stunden, die förmlich dahin flogen. In Kanazawa dann ein Blick in den leeren Wagen der JR West Baureihe W7:


    Der Shinkansen Kagayaki 515 nach der Ankunft aus Tokio (Hokuriku-Shinkansen):


    Das war nun die letzte Station der Reise – zwei Nächte in Kanazawa, um die Stadt an der Westküste zu erkunden. Da es schon spät war, ging es schnurstracks ins Hotel und dann zum Abendessen.

    Wie ich am nächsten Morgen dann festgestellt habe, hatte ich irgendwo meine Kamera kaputt gemacht – das Objektiv ließ sich nicht ausfahren… Gehäuse verzogen. Auch wenn ich nicht den leisesten Schimmer habe, wann und bei welcher Gelegenheit das passiert ist. Nun ja, ab nun nur noch Bilder mit der mäßigen Qualität eines iPhone. In Kanazawa hatte ich keinen Nerv, eine neue Kamera zu suchen und zu kaufen.

    Also erst mal Frühstück – es fand sich ein kleines Café im Hauptbahnhof:


    Und das mittlerweile doch etwas bekanntere Tsuzumi ('Trommel') Tor am Osteingang des Hauptbahnhof:


    Seit der Hokuriku Shinkansen in März 2015 in Betrieb ging, hat sich die Anbindung an Tokio deutlich verbessert und die Zahl der Besucher ist stark angestiegen.

    Als erstes Mal eines dieser Leihfahrräder gebucht – sehr praktisch und verkürzt die Wege doch erheblich. Per Kreditkarte die Tagesgebühr löhnen und 30 Minuten sind dann immer frei. Das erste Ziel war der 'Oyama Shrine'. Es war ein japanischer Feiertag – 'Kultur Tag'. Innenhof des Schrein mit festlich gekleideten Besuchern während des Feiertages:


    Ein überdachtes Chōzuya (Waschbecken) am Eingang:


    Hauptgebäude des Schreins:


    Eingangstor mit gemauertem Turm:


    Ein Friseur in der Nähe des 'Oyama Schreins':


    Herbstfarben in dem Park in der Nähe der 'Burg Kanazawa':


    Nächstes Ziel war die Burg – durch einen Park hinauf auf den Hügel. Die Burg wurde wiederaufgebaut, es ist kein Original. Parkanlage an der Westseite der Burg:


    'Kanazawa Castle':


    Parks um die 'Burg Kanazawa' mit Blick auf die Berge im Osten:


    Modell des Fachwerks im Museum der Burg:


    Nächste Station war der 'Kenroku-en Garden', östlich der Burganlage. Der typische Kasumi Teich mit den Yukitsuri (schützt die Bäume gegen Schneeschäden):


    Die Yukitsuri nochmal im Detail:


    Gartenanlage und Bäume beim Kasumi Teich:


    Fortsetzung folgt…
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  8. #8
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    Das viele Umherlaufen macht hungrig… Nudelrestaurant im Viertel 'Hirosaka' in Kanazawa:


    Gab leckere Gyoza und Ramen. Dazu ein Bier. Eingang zu dem Restaurant– geschlossen nach der Mittagszeit:


    Mit dem Fahrrad ging es nun in das Altstadtviertel 'Higashi Chaya Gai' – welches Kanazawa auszeichnet. Für den Fischmarkt war es schon ein wenig zu spät. Das Radeln ging sehr gut und abseits der Hauptstraßen kam man gut und schnell vorwärts.

    Kleine Gasse im Viertel 'Owaricho':


    Neue und alte Gebäuden im selben Areal:


    Über den Fluss Asano und noch eine Station der Fahrräder gesucht, und man war am Ziel. Gebäude an der Hauptstraße in der Nähe des Viertels 'Higashi Chaya Gai':


    Die traditionellen Holzhäuser im Altstadtviertel:


    Blick entlang einer kleinen Gasse


    Um einen kleinen Platz – es war doch trubelig und man merkte, dass hier all die Touristen sind:


    Noch mal ein Blick in eine der Gassen – dieses Viertel hat durchaus seinen Reiz, auch wenn alle Geschäfte eher touristisch ausgeprägt sind und es offensichtlich wenig Alltagsleben gibt – vielleicht später am Abend, wenn die Touristen verschwunden sind:


    Den Nachmittag noch in einem kleinen Café ausklingen lassen:


    Nach der vielen Umherreiserei setzte dann doch etwas Müdigkeit ein, und der Abend wurde etwas ruhiger gestaltet. Noch einen Happen im Umfeld der Unterkunft.

    Am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Tokio. Samstagvormittag mit Abfahrt um 8:48 am Morgen war der Zug nicht sehr voll. Mit der frühen Abfahrt war das Café vom Vortag leider noch nicht geöffnet. Aber am Bahnhof fand sich eine Kleinigkeit.

    Mit dem Shinkansen Kagayaki 506 ging es in es in gut 2 ½ Stunden nach Tokio – die Ermattung setzte sich noch etwas fort – die Reise wurde dösend verbracht. Nicht mal zu einem Ekiban konnte ich mich aufraffen. Kurz vor halb zwölf dann Ankunft im Hauptbahnhof von Tokio.
    Rechts der Shinkansen Kagayaki 506 nach der Ankunft aus Kanazawa (Hokuriku-Shinkansen) bestehend aus der JR West Baureihe W7, links ein Tōhoku Shinkansen der JR East Baureihe E5:


    Mit der U-Bahn ging es nach Akasaka. Blick in einen Zug zwischen 'Tokyo' und 'Akasaka-mitsuke' der Tōkyō Metro Marunouchi Line:


    Modernes Apartmentgebäude in Akasaka – auch in Tokio verändert sich, auch wenn weniger auffällig und ganz im Stil des japanisches kontinuierlich und in kleinen Schritten:


    Erstes Ziel nach dem Bezug des Hotels war abermals das Nezu-Museum – diesmal sollte es ja offen sein. Die Kamera musste noch etwas warten. Zuerst eine kleine Stärkung im Restaurant 'A to Z cafe' in 'Aoyama':


    Nun aber das 'Nezu-Museum', entworfen von 'Kengo Kuma'. Der Eingangstrakt:


    Ein wirklich beeindruckendes Gebäude!

    Die Haupthalle:


    Im Japanischer Garten des Museums:


    Etwas verwunschen:


    Nächstes Ziel was Shinjuku – wollte mich der Kamera annehmen… auf dem Weg zur U-Bahn fand sich ein kleiner Schrein an einer Straßenecke in der Omotesandō East im Viertel 'Aoyama' in Minato:


    Lichter der Großstadt in den Seitenstraßen in Shinjuku:


    In Shinjuku fand sich ein großer Elektronikladen, der reichliche Kameras zur Auswahl hatte, so dass sich das angedachte Modell fand. Und ein Kaufhaus mit einer schönen Lebensmittelabteilung, für die kleinen Leckereien schön verpackt für die Daheimgebliebenen und Kollegen.
    Das nächtliche Shinjuku von der Straße Kōshū-Kaidō aus gesehen:


    Zurück in Akasaka zum Abendessen ein Sushi-Restaurant aufgesucht. Schön an der Theke gesessen und dem Meister bei der Zubereitung zugeschaut. Auf dem Rückweg Blick in eine der Nebenstraßen:


    Und dann der erleuchteter 'Tokyo Tower' und 'ARK Hills Sengokuyama Mori Tower' in der Nacht:


    Fortsetzung folgt…
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  9. #9
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    Nun war es Sonntag und die Woche rum… Der Rückflug nach Frankfurt ging am Nachmittag kurz nach 3, so dass sich am Vormittag noch etwas Zeit fand, den nahegelegen 'Chūō Hama-Rikyū Park' zu besuchen.

    Sonnenaufgang über dem 'Tokyo Tower' und 'ARK Hills Sengokuyama Mori Tower':


    Noch mal ein letzter Spaziergang durch Tokio und einfach die Stadt auf sich wirken lassen – ein Gebäude in der Kanfuta Street im nördlichen Minato in der Nähe des Bahnhofs Shimbashi:


    Die Kanfuta Street mit dem Gebäude 'Toranomon Hills' im Hintergrund:


    Eisenbahnbrücke der Tōkaidō Main Line südlich des Bahnhofs Shimbashi in Minato mit einem Shinkansen (Baureihe N700 der JR Central):


    Der 'Chūō Hama-Rikyū Park' geht auf das 17te Jahrhundert zurück, ein ursprünglich als private Residenz und Jagdgebiet angelegter Garten, der über mehrere Umwege zu einem kaiserlichen Garten wurde und heute der Öffentlichkeit offen steht.
    Werbeschild für ein Kiosk in der Nähe des Eingangs:


    Blick nach Süden durch den Garten mit der umgebenden Skyline von Minato:


    Bäume am Ufer des 'Shioiri-no-ike' Sees mit den umgebenden Hochhäusern von Minato:


    Ein Hauch von Herbstfarben im Park:


    Ein Pavillon am 'Shioiri-no-ike' See mit den Hochhäusern in 'Shiodome' im Hintergrund:


    Das 'Nakajima' Teehaus am 'Shioiri-no-ike' See:


    Dort bot sich noch einmal die Gelegenheit, in der Herbstsonne (oder doch schon Wintersonne?) mit Blick über den See einen frisch zubereiteten grünen Tee zum Abschluss zu genießen – der klassisch der Prozedur eines Teehauses folgend serviert wurde. Mit kleiner Anleitung, wie man den Tee zu trinken hat:


    Nun ging die Zeit in Tokio aber wirklich dem Ende entgegen. Es blieb nur noch, zum Hotel zurück zu schlendern und sich auf den Weg nach Haneda zu machen.

    An der nordöstlichen Ecke des Parks der Blick entlang der Kaigan Dori mit der aufgeständerten 'Tōkyō Kōsokudōro' zwischen Minato und Chūō:


    Wieder entlang der Kanfuta Street mit einer modernen Bar:


    Dort gibt es auch neue Fahrradwege – nach der Nutzung der Räder in Kanazawa, fällt einem auch plötzlich auf, dass dies in Tokio nicht existiert und nur die Einheimischen das Fahrrad nutzen.


    Mussten noch an der US Botschaft vorbei – erhöhtes Polizeiaufkommen. Am Vortag (Samstag) war auch Meister Trump in Tokio aufgeschlagen, um seine Asienreise letzten November zu beginnen. Vielleicht nicht die beste Stimmung, da reichliche Bilder zu machen.
    Im Hotel dann ausgecheckt und mit der Bahn nach Haneda. Da der 7-tägige Railpass war auch am Tag zuvor ausgelaufen, so dass sich auch die private Keikyū Line anbot. Die Shimbashi mit Haneda verbindet.
    Also mit der Ginza Line nach Shimbashi – Station 'Tameike-sanno' mit einem haltenden Zug Richtung 'Shibuya' mit aussteigenden Fahrgästen:


    In einen Zug der Ginza Line zwischen 'Tameike-sanno' und 'Shimbashi':


    Noch ein letztes Mal Umsteigen – mit Transferticket – und um drei Ecken zum Bahnsteig der Keikyū Line – da kam auch schon Expresszug Richtung 'Haneda Airport':


    Das internationale Terminal 2 in Haneda ist auch für den Abflug effizient – Check-In, Security und Passkontrolle fix erledigt.

    Und dann die verbliebenen Yen in Daifuku (die kleinen Reisteigbällchen mit Bohnenpaste gefüllt) investiert – noch mehr Mitbringsel (selbstverständlich ganz uneigennützig…).

    Die verbliebene Stunde noch in der adretten ANA Lounge verbracht. Mit Blick über die Startbahn 16R und das Vorfeld mit einer ankommenden Air Canada Maschine auf das nationale Terminal 1 und den Tower:


    Die ankommenden ANA All Nippon Airways Boeing B787-800 JA836A:


    Es kündigte sich eine halbe Stunde Verspätung an. Bei guten 2 Stunden in Frankfurt nicht weiter tragisch und als Rückfallebene ist da auch immer noch die Bahn nach Stuttgart – also alles ganz entspannt.

    Nun aber Einsteigen. Leider bietet der Flughafen Haneda von der Ebene der Abfluggates keinen guten Blick auf die Maschinen am Gate. Das muss bis Frankfurt warten. Die dritte B747-800 dieser Reise…

    LH717 Tokio Haneda (HND) – Frankfurt/ Main (FRA)
    05.11.2017, 15:20 - 19:10
    Lufthansa Boeing B747-800 D-ABYT 'Köln'

    Das Cockpit mit der klassischen Lufthansabemalung:


    Wieder im Oberdeck häuslich eingerichtet – gleiche Sitze wie auf der Hinreise. Push pack vom Gate mit ANA All Nippon Airways Maschinen an den Gates:


    Und dann ging es auch alsbald los. Sayônara, Tokio!

    Blick über die Bucht von Tokyo während des Starts:


    Auf dem Flug nach Frankfurt/ Main – endloses Wolkenmeer unter dem blauen Himmel und der Sonne:


    Sonnenuntergang über dem Chinesischen Meer:


    Fischerboote auf dem Chinesischen Meer unter der Abenddämmerung:


    Dann wurde das Abendessen serviert – Vorspeise
    Zensai - Marinierte Kakifrucht mit Mascarpone, Kukonomi, Thunfisch Sushi, Teriyaki Hähnchen, Krabben Klößchen, gebackener Seeigel-Jakobsmuschel-Spieß und Bohnenklößchen
    Kobachi - gedünsteter japanischer Senf-Spinat mit japanischer Tomoji Sauce:


    Als Hauptgang
    Dainomono - Hähnchen mit Chinakohl, Yoseji Sauce und Wasabisenf, dazu gedämpfter Reis
    Misoshiru - Miso-Suppe mit kleingehacktem Tang
    Konomono - eingelegte Takana und Mairübe in Scheiben
    Dazu Sake – wo es doch immer in den Menükarten die Fußnote 'Exklusiv auf Flügen nach Japan: Sake' gibt:


    Zum Dessert dann wieder auf das westliche Menü gewechselt. Käseauswahl (Maribo Käse, Coeur de Lion Camembert und Roquefort mit Aprikosen-Chutney) und Cracker:


    Nach guten 10 Tagen auf Achse mit einer Zeitverschiebung von 13 Stunden setzte etwas unvermittelt heftige Müdigkeit ein (auch wenn es sich am Vortag rückblickend angekündigt hatte) – nach lokaler Zeit in Tokio so gegen halb sieben am Abend. Die ganzen letzten Tage hatte ich den Jetlag kaum wahrgenommen. Das fliegende Bett war hochwillkommen und ich schlief die nächsten 5 Stunden wie ein Stein – die Dunkelheit draußen half sicherlich. Zum Service wurde ich wieder ein wenig wacher und schaute noch bisschen irgendwelche Serien.

    Zum Abendessen gab es grünen Tee und
    Zensai - Teriyaki Hähnchen mit Zitrone , Spinat koreanisch, Räucherlachs und Omelette Röllchen
    Dainomo - Kabeljau mit Dotter, gebraten in Krabbensauce, gedämpfter Reis mit schwarzem Sesam, Koya Tofu und geschmorter Rettich
    Miroshiru - Japanische Shiyonai Weizengluten Miso-Suppe
    Konomono - eingelegtes Gemüse
    Dessert - frische Früchte (Apfel, Netzmelone und Traube)


    Ich schlief aber wieder ein und trotz Hochfahren des Sitzes verschlief ich die Landung in Frankfurt. Das Aus- und Umsteigen erfolgte im Dämmermodus – als hätte mich jemand nachts um 3 aus dem Tiefschlaf geklingelt. Ankunft war in A-Plus, so dass die Wege zu A für den Flug nach Stuttgart nicht zu weit waren
    Aber ein schönes Bild der Boeing B747-800 D-ABYT 'Köln' bekam ich noch zu Stande:


    Mit gut einer halben Stunden Verspätung schrumpfte die Umsteigezeit auf knapp 2 Stunden, die dösend schnell vorüber gingen. Der Flughafen war am späten Sonntagabend auch eher ruhig. Für heute dann nur noch eine Etappe nach Stuttgart.

    Fortsetzung folgt…
    Geändert von CarstenS (19.07.2018 um 04:43 Uhr)
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  10. #10
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    Fortsetzung

    LH136 Frankfurt/ Main (FRA) - Stuttgart (STR)
    05.11.2017, 21:35 - 22:15
    Lufthansa Boeing A319-100 D-AIBD 'Pirmasens'

    Auf dem kurzen Flug wurde natürlich wieder ein Snack serviert:
    Frikadelle mit Weißkohl und Senf
    Marinierter Camembert mit Tomatenstücken
    Räucherlachs Tartar mit Frischkäse
    Brötchen mit Butter


    Und schließlich wieder im Schwäbischen – der Lufthansa Airbus A319-100 D-AIBD 'Pirmasens' als LH136 nach der Ankunft aus Frankfurt am Gate


    Den Koffer eingesammelt und per S-Bahn in die Stadt. Eine wunderbare Woche war zu Ende gegangen. Um halb zwölf war ich wieder im Bett. Wobei es für mich am nächsten Tag noch weiter nach New York ging.

    Am nächsten Tag war nicht sehr viel Zeit – der Zug zum Frankfurter Flughafen ging schon um 13.25 Uhr. Noch ein paar Sachen erledigt und schon war ich wieder auf Achse.

    Die Kopfbahnsteighalle des Hauptbahnhofs in Stuttgart:


    Baufeld für das Projekt 'Stuttgart 21' - Umbau des Hauptbahnhofs mit den neuen entstehenden Bahnsteigen. Langsam erkennt man was. Im Hintergrund die Hügel mit dem Viertel 'Stuttgart-Ost':


    ICE576 (DB Baureihe 401) nach Hamburg-Altona mit einsteigenden Fahrgästen:


    Und mein Lieblingsplatz im Zug – der Speisewagen:


    Leider war die Küche kalt… Kühlungsausfall…

    In Frankfurt dann schnurstracks zum Check-In und weiter zu den Z-Gates. Da ist am Nachmittag so gegen 15 Uhr eher wenig los und keinerlei Schlagen.
    Lufthansa Maschinen an den Gates des Flugsteig A mit dem Tower der Vorfeldfeldkontrolle:


    Und dann war es wieder soweit… das Boarding ruft…

    LH404 Frankfurt/ Main (FRA) – New York John F. Kennedy (JFK)
    06.11.2017, 17:20 - 20:35
    Lufthansa Airbus A330-300 D-AIKQ

    In einem A330-300 saß ich zu diesem Zeitpunkt das 164te Mal – mein mit Abstand am häufigste genutzte Maschinentyp. Und in der D-AIKQ das 8te Mal. Auch wenn ich den Jumbo von seiner Erscheinung deutlich lieber mag – der A330-300 ist mein Wohnzimmer…

    Der Lufthansa Airbus A330-300 D-AIKQ wird für den Flug LH404 nach New York John F. Kennedy (JFK) vorbereitet:


    Blick auf die Nachbar Gates am Frankfurter Flughafen:


    Und bald legte sich die Dunkelheit über den Flughafen und pünktlich ging es los. Rollen zur Startbahn entlang der Fassade der Flugsteiges A Plus:


    Der Start erfolgte in die Nacht – nach dem Flug am Vortag durch die Dunkelheit der zweite Tag mit verlängerter Nacht wegen der Zeitverschiebung

    Selbstversorgung für den Aperitif:


    Die November/ Dezember Karte bei Lufthansa listet traditionell die Gans…

    Als Vorspeise erstmal Rehpastete mit Waldorfsalat, Cumberlandsauce und karamellisierten Apfelspalten:


    Gefolgt von Gänsebraten mit Rotkraut und Kartoffelknödeln, dazu Feldsalat mit Kartoffeldressing:


    Und eine Käseauswahl (Rosmarin-Schafskäse, Gouda, Montagnolo und Vesperkäse mit Aprikosen-Ingwer-Chutney):


    Nach einem Nickerchen etwas gelesen – leider war draußen nix zu sehen. Und so langsam war das Schlafdefizit nachgeholt, wenn auch ich mir nicht ganz sicher war, ob mein Körper nun wusste, in welcher Zeitzone ich war…

    Als Snack vor der Landung dann Ingwer-Zitronengrassuppe mit Gemüsestreifen; und Feldsalat mit Parmaschinken, Kartoffelwürfeln, Cocktailtomaten, Parmesan und Balsamico-Dressing, dazu Bretzel mit Butter:


    Die Crew begann mit dem Vorbereiten der Kabine für die Landung und eine halbe Stunde vor Flugplan erreichte der Airbus JFK.

    Es kam wie es kommen musste – als ich am Gepäckband stand, fiel mir schlagartig ein, ich hatte die Tüte mit den japanischen Süßigkeiten im Flugzeug vergessen… Von Tokio über Frankfurt nach Stuttgart und weiter nach New York hatten sie es geschafft, aber auf den letzten Metern dann gescheitert… Einen der LH Repräsentanten angehauen und die haben jemand am Gate angefunkt, der es eingesammelt und zum Baggage Claim gebracht hat. Danke dafür! Und wer brachte es? Die Dame vom Check-In vom Tag der Abreise… ihr einziger Kommentar mit einem Schmunzeln - 'Of course you – I should have known it!'

    Via Airtrain zur Haltestelle 'Sutphin Boulevard–Archer Avenue–JFK' und auf den E-Train gewartet.


    Nach knapp 32.000 Flugkilometern war ich wieder in New York, wo ich vor 11 Tagen gestartet war.

    Eine rundherum schöne Reise – die Flüge, die Crews und vor allem die Woche in Japan. Ein wunderbares Land, in dem es so viel zu entdecken gibt. Allem voran Tokio, aber auch die einsame Landschaft im Landesinnern sowie im Kontrast dazu die Historie Kanazawas. Dazu noch all die kulinarischen Leckereien. Jederzeit wieder!

    Das war es dann auch – ich hoffe, der Bericht hat Freude beim Lesen bereit und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

    Wie immer, Fragen und Kommentare sind stets hoch willkommen!

    Carsten

    _______________________________________
    weitere bisherige Reiseberichte von meiner Seite:
    Hong Kong/ Macau:
    11/2013 - Cathay Pacific nach Hong Kong und Macau (54 Bilder)
    03/2015 - Kulinarisches Hong Kong mit CX - 109 Bilder
    12/2016 - Silvester in der Luft… in 72 Stunden nach Hong Kong und retour (95 Bilder)
    Indien:
    10/2015 - Anschnuppern von Indien mit Saudia – Mumbai und Goa
    Italien (Sorrent und Amalfi):
    07/2014 - LH und Nachtzug von Riyadh zur Halbinsel Sorrent – 134 Bilder
    Japan:
    09/2015 - Japan (Tokio, Hokkaidō und Kyoto) mit CX - 218 Bilder
    London:
    09/2013 - Verlängertes WE London abseits der sights mit BA World Traveller Plus (50 Bilder)
    Kanada:
    10/2016 - Indian Summer in Montréal – 75 Bilder
    USA:
    07/2013 - San Francisco und etwas Highway No. 1 mit LX/ UA (ca. 130 Bilder)
    09/2013 - New York und Upstate - Herbst 2013 - ca. 120 Bilder
    07/2014 - Summer in NYC und Amtrak nach Chicago - 220 Bilder
    08/2015 - Summer in NYC und Upstate – 150 Bilder
    03/2016 - Frühling in NYC mit SV und LX von Riyadh – 100 Bilder
    07/2016 - Per Zug nach Pittsburgh und zum Fallingwater House
    09/2016 - Per Zug nach Upstate, Niagara Falls und Toronto
    10/2016 - US Westküste auf Schienen und aus der Luft (250 Bilder)
    11/2016 - Mit dem Zug vom 'Big Apple' zum 'Big Easy' – ca. 150 Bilder
    09/2017 - Wochenendausflug nach San Francisco (von NYC aus)
    09/2017 - Mit dem Zug durch die Adirondack Mountains im New York State
    Saudi-Arabien:
    05/2014 - Abha und Asir Berge im Westen von Saudi-Arabien
    12/2014 - Mada'in Salih, Oase Al-‘Ula und Hedschasbahn in Saudi-Arabien - ca. 100 Bilder
    03/2016 - Ta’if in Saudi-Arabien – Region der Rosen – ca. 60 Bilder
    Geändert von CarstenS (20.07.2018 um 03:32 Uhr)
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  11. #11
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    Danke, ein toller Bericht, gerne gelesen
    CarstenS sagt Danke für diesen Beitrag.

  12. #12
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    Sehr, sehr toller Bericht! Vielen Dank für das "mitnehmen"
    CarstenS sagt Danke für diesen Beitrag.

  13. #13
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    Danke für den schönen Reisebericht. Tolle Fotos. Habe gerade "Heimweh" bekommen.

    Aber etwas habe ich nicht ganz begriffen: wozu jeweils der Schlenker nach Stuttgart für eine Nach?
    CarstenS sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #14
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    Zitat Zitat von concordeuser Beitrag anzeigen
    Danke, ein toller Bericht, gerne gelesen
    Danke!

    Zitat Zitat von SMenni Beitrag anzeigen
    Sehr, sehr toller Bericht! Vielen Dank für das "mitnehmen"
    Gern geschehen

    Zitat Zitat von Joruku Beitrag anzeigen
    Danke für den schönen Reisebericht. Tolle Fotos. Habe gerade "Heimweh" bekommen.

    Aber etwas habe ich nicht ganz begriffen: wozu jeweils der Schlenker nach Stuttgart für eine Nach?
    Stuttgart war der eigentliche Startpunkt der gemeinsamen Reise nach Japan. New York war 'nur' mein Zubringer.

  15. #15
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Schöne Fotos, schönes Land. Nach Japan möchte ich auch mal wieder...

  16. #16
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    Vielen Dank fürs mitnehmen. Absolut klasse! Meine Verneigung!
    CarstenS sagt Danke für diesen Beitrag.

  17. #17
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    Vielen Dank für deinen Bericht, interessant zu lesen und keine Sekunde langweilig.
    CarstenS sagt Danke für diesen Beitrag.
    Die Antwort ist: 42 !

  18. #18
    Erfahrenes Mitglied Avatar von SQ325
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    Danke fuers mitnehmen. Japan im Herbst ist doch immer wieder eine Reise wert.
    CarstenS sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #19
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Schöne Fotos, schönes Land. Nach Japan möchte ich auch mal wieder...
    Ja, nach dem Schreiben des Berichts juckt es mich auch wieder, nach Japan zu reisen...
    Zitat Zitat von mainz2013 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank fürs mitnehmen. Absolut klasse! Meine Verneigung!
    Vielen Dank! Ein Japan wüsste, wie die Verneigung gemäßss dem Protokoll beantwortet wird...
    Zitat Zitat von Oban Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deinen Bericht, interessant zu lesen und keine Sekunde langweilig.
    Danke! Das soll ein Reisebericht auch bieten...
    Zitat Zitat von SQ325 Beitrag anzeigen
    Danke fuers mitnehmen. Japan im Herbst ist doch immer wieder eine Reise wert.
    Gern geschehen! Ja, die Farben sind faszinierend!
    SQ325 und mainz2013 sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
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    War ein Fehler, diesen Bericht zu lesen. Jetzt will ich wieder zurück nach Japan
    Trotzdem Danke für den Bericht. Auch wenn ich jetzt getriggert bin
    CarstenS sagt Danke für diesen Beitrag.

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